Sie lief drei Staffeln lang in den 1980er Jahren und hatte insbesondere weibliche Fans: die Serie BEAUTY AND THE BEAST (deutsch: DIE SCHÖNE UND DAS BIEST) um eine New Yorker Staatsanwältin, dargestellt von Linda Hamilton (TERMINATOR), und einen adligen Löwenmann namens Vincent (Ron Perlman, HELLBOY). Vincent lebt mit einer Gemeinschaft von Außenseitern im Untergrund der Millionenstadt. Bei der alten Serie hatte George R. R. Martin (GAME OF THRONES) seine Finger als Autor im Spiel, weitere Schreiber waren Alex Gansa und Howard Gordon (24, HOMELAND)
The CW plant nicht nur eine Neuauflage, sondern hat bereits einen Piloten bestellt. Die Serie soll modernisiert und ans jugendliche Zielpublikum des Senders angepasst werden (das muss nichts Schlimmes bedeuten, hat bei SMALLVILLE auch funktioniert – ich würde vermuten, dass die Darsteller der beiden Hauptrollen jünger sind als damals Hamilton und Perlman). Zur Besetzung wurde noch nichts bekannt.
Das Drehbuch zum Piloten kommt von Jennifer Levi und Sherri Cooper, beide sind zudem zusammen mit Bill Haber ausführende Produzentinnen. Ebenfalls als Produzenten im Boot sind Paul Junger Witt, C. Anthony Thomas und Ron Koslow, deren Firma Witt/Thomas Productions auch in den 80ern die Vorlage realisierte.
Am 28.01.2012 findet in der Gaststätte »Armer Ritter« (im Hotel »In der Straßen«) in Solingen-Burg erneut eine LARP-Taverne statt. Sie wird veranstaltet von nachtrabenlarp.de.
Intime-Info (Quelle: Nachtrabenlarp):
Lang und beschwerlich war eure Reise bisher, Regen und Wind eure ständigen Begleiter. »Ein ganz normaler dargenischer Sommer« versicherte George, der dargenische Reiseführer, als er in eure missmutigen Gesichter schaute. Er tröstete euch damit, dass der Weg nun, da ihr in der Hafenstadt Ravenglass angekommen wart, die unter dem Protektorat eines gewissen Lord Bendrock stand, nicht mehr weit sei. In den bequemen Daunenbetten, von denen George jedes Mal geschwärmt hatte, wenn die Beschwerden und Flüche eurerseits über die ungemütlichen Temperaturen wieder zunahmen, wolltet ihr euch von den Strapazen der Reise erholen. Und da tauchte es wirklich direkt vor euren Augen auf, ein für diese Gegend sehr prunkvolles Gebäude, deren erleuchtete Fenster einladend die lang ersehnte Wärme ausstrahlten: Die Taverne »The Duke Aleister´s«, eben jenes Gasthaus, dass jedes Mal ein Leuchten in Georges Augen entfachte, wenn er sprach: »Das feinste Bier Dargens erwartet euch, die Wärme eines ordentlichen Feuers im Ofen, freundliche Gesellschaft und das Essen erst … Doch nun öffnet endlich die Tür und seht selbst!«
The Duke Aleister´s
Intime Taverne
Datum: 28.01.2012
Ort: Hotel „In der Strassen“
Solingen-Burg
Wermelskirchener Str.12–16
42659 Solingen
Als ich um einen persönlichen Kommentar über die Neuverfilmung von VERBLENDUNG gebeten wurde, lehnte ich ab. Zunächst. Persönliche Meinungen haben in Rezensionen gewöhnlich nichts verloren. Man verschafft sich einen persönlichen Eindruck und analysiert diesen zu einer weitgehend objektiven Betrachtung. Doch je mehr man über David Finchers Version des Stieg Larson Thrillers nachdenkt, desto weniger gibt es tatsächlich zu sagen. Der Visionär Fincher hat ein Meisterwerk geschaffen. Und er ist damit gescheitert.
In markigen Marketing-Worten hat Daniel Craig heraufbeschworen, wie das nur zwei Jahre nach der schwedischen Produktion erscheinende Remake eine Aufwärtsspirale für alle Produkte sein kann. Selbstverständlich werden diese Wechselwirkungen greifen. Fincher wird Menschen zum Lesen bringen, die Leser werden auf die schwedische Fassung neugierig, die Schweden-Fraktion wird neugierig auf die Amerikaner. Hin und her. Als jemand, der den Roman gelesen hat und vor Erregung gleich zwei Stunden später die ungekürzte TV-Fassung sehen musste, war schon der Trailer zu der neuen VERBLENDUNG eine Offenbarung. Aber was für eine. Jedes Bild war handlungsbedingt leicht zuzuordnen, jeder Schnipsel verriet den Kontext der Szene. Meiner persönlichen Meinung nach war ich sicher, einen exzellenten Film erwarten zu dürfen. Und einen sehr überflüssigen dazu.
Offenbar hat Lionsgate Vertrauen ins Franchise: obwohl der erste Film HUNGER GAMES (deutsch: DIE TRIBUTE VON PANEM) nach den gleichnamigen Romanen von Suzanne Collins erst am 23. März 2012 startet (in den USA), hat man bereits mit den Arbeiten an der Fortsetzung mit dem Titel CATCHING FIRE begonnen. Es gibt sogar bereits einen Starttermin: der 22. November 2013.
Das Drehbuch zum zweiten Teil verfasst Simon Beaufoy (SLUMDOG MILLIONAIRE), es ist sehr wahrscheinlich, dass Gary Ross auch bei CATCHING FIRE wieder Regie führen wird, das wurde allerdings von offizieller Seite noch nicht bestätigt. Man darf aber annehmen, dass Jennifer Lawrence, Josh Hutcherson, Liam Hemsworth und Woody Harrelson ihre Rollen wieder aufnehmen werden.
Plot (wegen Spoiler geschwärzt, mit der Maus markieren, um ihn zu lesen): Gegen alle Wahrscheinlichkeiten hat Katniss Everdeen die jährlichen »Hunger Games« zusammen mit Peeta Mellark gewonnen. Es war ein Sieg, der durch Widerstand gegen die Hauptstadt und ihre harschen Regeln entstand. Die beiden sollten glücklich sein, denn sie haben für sich und ihre Familien ein Leben in Sicherheit und Überfluss errungen. Doch es gibt Gerüchte einer Rebellion und zu ihrem Schrecken müssen Katniss und Peeta feststellen, dass sie zu den Gesichtern dieser Rebellion wurden. Die Mächte in Capitol sind nicht glücklich darüber und sinnen auf Rache.
TERA ONLINE (TERA ist ein Akronym für »The Exiled Realm Of Arborea«) hat einen Launchtermin. Laut Entwickler BlueHole Studio soll das MMO am 1. Mai 2012 starten. Bei TERA handelt es sich im Gegensatz zu vielen anderen Genre-Vertretern (vielleicht sogar den meisten) um ein sogenanntes »non targeting«-System. Bei anderen Spielen, muss man den Gegner anklicken und er ist dann das Ziel und bliebt es auch, üblicherweise kann man mit der Tab-Taste durch die Gegner schalten. Bei TERA muss man zielen, der Entwickler bezeichnet es als »true action MMO«.
BlueHoles MMO setzt wie (viel zuviele) andere auch auf ein Fantasy-Setting mit Asia-Anleihen, was man besonders am Outfit der weiblichen Avatare und an einer knuffeligen Nichtmenschenrasse ablesen kann. Ich konnte das Spiel zweimal testen und auch wenn die Grafik toll aussieht, konnten mich zum einen die Avatare nicht überzeugen (die weiblichen laufen, als hätten sie sich in die Hose gemacht, das soll wohl Tennager-mäßig »niedlich« aussehen), zum anderen wirkte das Quest-System und die Präsentation eher altbacken. Im direkten Vergleich liegt beispielsweise der direkte Konkurrent GUILD WARS 2 weit vorne.
Erschwerend kommt hinzu, dass TERA in Europa von Frogster vertrieben wird, der Publisher ist in Spielerkreisen für einen nicht eben guten Support bekannt, deswegen muss man in Frage stellen, ob er in der Lage sein wird, einen AAA-Titel im MMO-Bereich zu stemmen.
Wer sich einen Überblick über das Spiel verschaffen möchte: ich habe bereits mehrfach berichtet.
[Update:] Laut Frogster ist der Europastart am 3. Mai 2012.
Wie bekannt hat die BBC mit SHERLOCK die Geschichten um Doyles brillianten Detektiv Sherlock Holmes erfolgreich in die Jetztzeit verlegt. Und da amerikanische Sender in letzter Zeit immer wieder eigene Fassungen britischer Serien produzieren, geschieht so etwas auch in diesem Fall.
Die CBS hat grünes Licht für eine Drama-Serie namens ELEMENTARY gegeben, das berichtet Deadline. Diese verlegen die Abenteuer von Holmes und Watson ins heutige New York, ein Pilot wurde noch für die aktuelle Season geordert. Geschrieben wird ELEMENTARY vom MEDIUM-Autor Rob Doherty, der die bekannten Fälle in die Jetztzeit und die neue Umgebung adaptieren wird.
Ich würde vermuten wollen, dass CBS von der Popularität der Figur durch die beiden Filme mit Robert Downey jr., aber auch die in den USA sehr erfolgreiche BBC-Serie mit Benedict Cumberbatch profitieren möchte. Wobei es sehr schwer bis unmöglich werden wird, gegen die britische Neufassung anzustinken.
[cc]
Bild: Sherlock Holmes-Portrait von Sidney Paget (1905), gemeinfrei
Du bist ein Fan des ehemaligen Risikopiloten Perry Rhodan? Du magst Höspiele? Du schreibst vielleicht auch noch gern? Dann könnte dieser Wettbewerb etwas für Dich sein. Der Förderverein »Phantastika Raum & Zeit e.V.« plant anlässliche des 50. Jubiläums der Serie einen Story-Wettbewerb. Die Teilnehmer sollen ein Hörspielskript auf Basis der PERRY RHODAN-Serie erstellen.
Bis zum 29 Februar hat man Zeit, eine Geschichte in der Länge zwischen ca. 1800 und 3000 Wörtern (inklusive Regioeanweisungen) als Word- oder OpenOffice-Dokument einzureichen. Neben dem Sprecher sind sieben bis zwölf Charaktere erlaubt. Die Story soll in der Form eines Höspielskripts eingereicht werden, wie so etwas aussieht, kann man sich auf der Seite der Veranstalter ansehen.
Die Handlung soll zwischen den Zyklen »M87« und »Die Cappins« angesiedelt sein. Diese Zeitspanne von ungefähr 1000 Jahren ist bislang unbeschrieben, die Wahl des Zeitraums soll Nacherzählungen bereits bekannter Geschichten verhindern. Im Rahmen des Perryversums also viele Möglichkeiten, etwas zu erzählen.
Die Einsendungen werden zur Entlastung der dreiköpfigen Jury vorbewertet und vorsortiert. Die Jury besteht aus arc A. Herren (PERRY RHODAN-Autor), Hans Greis (Produktionsfirma Eins A Medien) und Balthasar von Weymarn (»Mark Brandis«-Hörspiele), sie wird im März ca. fünfzehn bis zwanzig der eingesandten Skripte erhalten und hat dann bis zum 2. Mai Zeit, einen Gewinner zu küren.
[cc]
Bild: Perry Rhodan von Renato Casaro, Copyright VPM
Branchenriese Apple ist dafür bekannt, neue Konzepte aus dem Ärmel zu schütteln, die nicht nur die Computerwelt, sondern auch andere Branchen erschüttern können. Das war in Sachen Musik übers Internet so und das war auch im Zusammenhang mit dem Publizieren so, als mit dem iPad eine neue Plattform zum Konsumieren von Ihalten auf den Markt gebracht wurde. Feierten die Verleger Apple zunächst noch als neuen Heilsbringer und Retter ihrer ach so schmalen Margen, so mussten sie schnell feststellen, dass Apple die Bedingungen diktiert – das hätte man vorher wissen können.
Für Donnerstag kündig Apple nun eine Pressekonferenz in New York an, in der nichts weniger als das Erstellen von Inhalten und wohl auch das eBook »revolutioniert« werden sollen. Wer die Apfelfirma kennt, der weiß, dass man zwar gern mal den Mund voll nimmt, aber üblicherweise dann auch liefert.
Chris Foresman von Ars Technica behauptet, er habe aus »sicherer Quelle« erfahren, dass eine Art »Garageband für eBooks« präsentiert werden soll – eine Software mit der die Erstellung von interaktiven Inhalten für iOS-Geräte (also iPad, iPod und iPhone) zum »Kinderspiel« werden soll. Steve Jobs soll mit dieser Idee offenbar bereits seit Jahren schwanger gegangen sein, die Veröffentlchung war bereits für den vergangenen Oktober parallel zum iPhone 4S-Launch geplant, wurde aber aufgrund des Todes des Firmengründers verschoben.
Ich würde vermuten, dass sich jene Verleger, die sich das Internet nicht ausdrucken lassen, angesichts dieser Ankündigung bis Donnerstag vor Angst die Fingernägel bis zum Ellenbogen abkauen. :o)
[cc]
Bild: iPad als eBook-Reader Copyright Apple Inc.
Das Video ist durch Geolocation davor geschützt, außerhalb der USA betrachtet zu werden, was bei insbesondere bei einem Werbeclip für einen Film natürlich doppelt idiotisch ist, nicht wahr, MTV? Erneut also der Hinweis auf Stealthy: Wer das Video sehen möchte, ohne technische Klimmzüge machen zu müssen, nutzt als Browser Chrome oder Firefox und installiert darin das Addon »Stealthy« (Stealthy für Chrome, Stealthy für Firefox), das Addon bei Bedarf über dessen Button aktivieren und die Seite mit dem Video neu laden. Ja, das ist legal.
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BioWare hat bestätigt, dass man den dritten Teil seines Science Fiction-Epos´ MASS EFFECT nur dann spielen kann, wenn man über ein Konto bei Electronic Arts´ umstrittenen Online-Service »Origin« verfügt, dort muss das Spiel zwingend registriert werden. Der Entwickler reagiert auf kritische Fragen der Spieler in einem Beitrag im offiziellen Forum und versucht abzuwiegeln, indem darauf hingewiesen wird, dass es für deutsche Spieler gemäß der hiesigen Gesetzeslage eine opt-out-Möglichkeit gibt, die EA das Sammeln von Daten verbieten soll. Die findet man innerhalb des Spiel, es ist also durchaus möglich, dass bereits Daten gesammelt und an EA weitergegeben werden, bevor man die entsprechenden Haken in den Einstellungen setzt.
Erschwerend kommt hinzu, dass auch Electronic Arts Origin-EULA trotz Anpassungen für den deutschen Markt nach wie vor kritisch gesehen werden und Antworten auf die Fragen von Datenschützern ebenso nach wie vor ausstehen, ebenso wie die Konsequenzen daraus, dass EA wegen der Nutzungsbedingungen vom Bundesverband der Verbraucherzentralen abgemahnt wurde.
Um das Spiel im Einzelspielermodus zu nutzen ist laut BioWare keine Internetverbindung und auch keine Verbindung zu EAs Servern via Origin notwendig, die braucht man nur im Multiplayermodus.
Weiterhin erläutert der Forenbeitrag, dass ME3 nicht über Steam erhältlich sein wird. Erklärt wird das mit »restriktiven Bedingungen« seitens Steam gegenüber den Anbietern der Spiele. Angesichts der Tatsache, wie Electronic Arts mit ihren Kunden umgehen, reizt mich diese Erklärung allerdings nur zum Lachen.
Für mich ist das bei der derzeitigen Lage um EAs Vorgehen und solange Datenschützer und Verbraucherzentralen keine Entwarnung gegeben haben leider ein Grund MASS EFFECT 3 im Regal stehen zu lassen, auch wenn es mir schwer fällt.
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