War lange still hier? Urlaub.

Ja, es stimmt, hier hat sich seit Anfang Sep­tem­ber so gar nichts getan. Das lag dar­an, dass ich mir einen Urlaub gegönnt habe, in des­sen Ver­lauf ich tat­säch­lich mal deut­lich weni­ger am Rech­ner saß als üblich. Des­we­gen gab es hier auch kei­ne Inhal­te.

Das soll­te ab sofort wie­der etwas bes­ser wer­den, wenn­gleich ich zuge­ben muss, dass auch vor dem Urlaub die Arti­kel­dich­te hier auf Phan­ta­News abge­nom­men hat­te. Das liegt an Arbeits­aus­las­tung im Day­job, aber auch dar­an, dass es zuneh­mend müh­se­lig wird, pas­sen­de Inhal­te zu kura­tie­ren. Ich stel­le mir zudem bis­wei­len die Fra­ge, wie sinn­voll es ist, Con­tent zu pos­ten, den man auch an zahl­lo­sen ande­ren Stel­len im Web fin­det, im eng­lisch­spra­chi­gen sowie­so.

Über Self­pu­bli­shing gibt es nichts mehr zu schrei­ben, das ist längst eta­bliert und die Gold­grä­ber­stim­mung ist vor­bei. Auch das The­ma »Rück­stän­dig­keit der deut­schen Buch­bran­che« ist zwar immer noch aktu­ell (und wird es ver­mut­lich auch immer blei­ben), aber fühlt sich eben­falls stark abge­grif­fen an – und die Lamentos wären im Prin­zip inhalt­lich auch immer die­sel­ben, wenn­gleich mit leicht vari­ie­ren­den The­men, je nach­dem, an was sich die Bran­che gera­de mal wie­der abar­bei­tet. Auf die Dau­er lang­weilt das nur, ins­be­son­de­re, da immer die­sel­ben Feh­ler immer wie­der neu gemacht wer­den, als sei da nie­mand lern­fä­hig. Das The­ma »Self­pu­blisher im Buch­han­del« ist eben­falls längst abge­hakt, dar­aus wird nichts mehr.

Ideen für The­men müs­sen her. Oder es gibt ein­fach weni­ger Arti­kel. Oder auch nicht.

Mal sehen.

Netflix bestellt BIOSHOCK-Film

Immer wie­der mal gab es Dis­kus­sio­nen um eine Ver­fil­mung der BIOSHOCK-Com­pu­ter­spie­le­rei­he. Der ers­te Teil erschien bereits 2007 und wur­de von 2K Bos­ton  (spä­ter: Irra­tio­nal Games) und 2K Aus­tra­lia ent­wi­ckelt. Es folg­ten BIOSHOCK 2 (2010) und BIOSHOCK INFINITE 2013.

Im ers­ten Game ver­folgt man die Aben­teu­er von Jack, der die Unter­was­ser­stadt Rap­tu­re ent­deckt. Die war vom Wirt­schafts­ma­gna­ten Andrew Ryan als moder­nes , iso­lier­tes Uto­pia gebaut wur­de. Die Gesell­schaft brach zusam­men, nach­dem ADAM ent­wi­ckelt wur­de, ein gene­ti­sches Mate­ri­al, das Super­men­schen erzeugt. Beim ver­such zu ent­kom­men, muss sich Jack mit durch ADAM Ver­än­der­ten aus­ein­an­der­set­zen, trifft aber auch auf nor­mal geblie­be­ne Men­schen. Im Prin­zip erzäh­len alle BIO­S­HOCK-Spie­le über visio­nä­re Uto­pien, bei denen etwas sehr schief ging.

Net­flix hat jetzt HUNGER GAMES-Regis­seur Fran­cis Law­rence ange­heu­ert, der einen BIO­S­HOCK-Film rea­li­sie­ren soll, das Dreh­buch wird Micha­el Green (LOGAN, JUNGLE CRUISE, AMERICAN GODS) ver­fas­sen. Mit im Pro­duk­ti­ons­boot sind natür­lich Take Two Inter­ac­ti­ve und 2K Games.

Law­rence dreht im Moment das HUNGER GAMES-Pre­quel Hun­ger Games: The Bal­lad of Songbirds and Sna­kes, sobald er damit fer­tig ist, soll dem Ver­neh­men nach die Vor­pro­duk­ti­on an BIOSHOCK begin­nen, im Moment arbei­tet er auch noch am Fan­ta­sy-Film SLUMBERLAND mit Jason Mom­oa.

Cover­gra­fik BIOSHOCK Copy­right Take Two Inter­ac­ti­ve und 2K Games

Echt jetzt: Making of DER EINSAME DER ZEIT

Einer der end­lo­sen Trep­pen­wit­ze aus dem PERRY RHO­DAN-Umfeld ist nicht etwa die end­lo­se Dis­kus­si­on über einen neu­en PR-Film oder eine Fern­seh­se­rie. Nein, vor unge­fähr fünf­zig Jah­ren mach­ten sich ein paar Fans um H.J. Thu­nack auf, einen Fan­film um Atlan, den Ein­sa­men der Zeit, zu dre­hen. Es wur­den zahl­lo­se Auf­nah­men gemacht und ein für die dama­li­ge Zeit immenser Auf­wand betrie­ben. Das Pro­jekt war dann aber offen­bar so über­am­bi­tio­niert, dass es nie fer­tig wur­de. Danach gab es über die Jahr­zehn­te regel­mä­ßig Rück­mel­dun­gen, dass jetzt aber mal wie­der dran gear­bei­tet wird und er ganz sicher »dem­nächst« fer­tig wird. Und genau so sicher pas­sier­te dann nichts.

Und jetzt erscheint es wie ein Wun­der: Anläss­lich der PERRY RHO­DAN-Tage Braun­schweig wur­de ein Making-Of ver­öf­fent­licht, das zeigt, wie der Film mit Hil­fe moder­ner 3D-Soft­ware (Blen­der, die ist Open Source und kos­ten­frei zu nut­zen) tat­säch­lich fer­tig gestellt wur­de. Das passt natür­lich zum 60-jäh­ri­gen Jubi­lä­um des Auf­tau­chens von Atlan in der Sci­ence Fic­tion-Serie, lei­der soll die Pre­miè­re des fer­tig gestell­ten Films erst im nächs­ten Jahr statt­fin­den. Hof­fent­lich. Aber dies­mal sieht es gut aus.

Und auch wenn ich hier ein wenig witz­le: Ich fin­de es äußerst bemer­kens­wert, dass das Ding nach all die­ser Zeit mit Hil­fe von Fans und moder­ner Tech­nik doch noch fer­tig­ge­stellt wer­den wird. Gute Arbeit!

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AVATAR kommt ins Kino zurück – und verschwindet von Disney+

Kann sich noch jemand an AVATAR erin­nern? Nein, nicht den letz­ten Luft­ver­bie­ger, son­dern die­sen rasend erfolg­rei­chen SF-Film um blaue Ali­ens und fern­ge­steu­er­te Ava­tare von Regis­seur James Came­ron? Ja, sicher kann man sich dar­an erin­nern. Zum einen weil er der ers­te Film war, der 3D künst­le­risch und tech­nisch kor­rekt ein­setz­te, sowie für die Zeit äußerst bemer­kens­wer­te wei­te­re CGI- und Mocap-Effek­te hat­te, und damit einen 3D-Hype aus­lös­te. Zum ande­ren, weil es ihn seit Jah­ren auf Kon­ser­ve und als Stream gibt. Trotz­dem, mal ehr­lich: wann habt ihr in zum letz­ten Mal gese­hen und könnt ihr euch noch an alle Details erin­nern?

Regis­seur und Dis­ney, die neu­en Rech­te­inha­ber, waren offen­bar der Ansicht, man müs­se die Erin­ne­rung ein wenig anschie­ben, bevor nur läp­pi­sche 13 Jah­re spä­ter die Fort­set­zung AVATAR  THE WAY OF WATER in die Licht­spiel­häu­ser kom­men wird. Des­we­gen soll AVATAR noch­mal in den Kinos gezeigt wer­den, und zwar für zwei Wochen ab dem 23. Sep­tem­ber 2022. Bis­her nur in den USA, ob auch in Deutsch­land ist im Moment unklar. Was aber defi­ni­tiv auch für Deutsch­land gilt: dass der Film als Vor­be­rei­tung dar­auf vom Strea­ming­dienst Dis­ney+ ver­schwun­den ist, ver­mut­lich, um die Zuschau­er zu ani­mie­ren, auch tat­säch­lich ins Kino zu ren­nen. Was ich für eine äußerst frag­wür­di­ge Akti­on hal­te. Laut unbe­stä­tig­ten Anga­ben soll AVATAR »kurz vor dem Kino­start der Fort­set­zung« im Dezem­ber 2022 wie­der auf Dis­ney+ zu sehen sein.

Es steht zu hof­fen, dass nicht zu vie­le mit­be­kom­men, dass der Film zwar tech­nisch und von den Schau­wer­ten bril­li­ant ist, der Plot um eine blaue Poca­hon­tas und merk­wür­di­ges Metall namens Unob­ta­ni­um doch viel­leicht ein wenig dünn erscheint, vor allem nach 13 Jah­ren mit ganz ande­ren Block­bus­tern …

Ich wer­de mir kurz vor der Fort­set­zung (der einen der unin­spi­rier­tes­ten Trai­ler der letz­ten 13 Jah­re hat) sicher die Blu­Ray noch­mal anse­hen. Die kann Dis­ney nicht aus mei­nem Schrank zie­hen und ver­ste­cken.

Pro­mo­gra­fik AVATAR Copy­right Fox und Dis­ney

SHE-HULK: A Normal Amount Of Rage

Eine Kurz­kri­tik zur ers­ten Fol­ge.

Mal wie­der eine neue MCU-Serie, so lang­sam gewöhnt man sich dar­an, dass sie in immer kür­ze­rer Schlag­zahl beim Strea­ming­dienst Dis­ney+ auf­tau­chen. Die Popu­la­ri­tät die­ser Shows (plus STAR WARS) und die dar­aus resul­tie­ren­de Abon­nen­ten­zahl dürf­te auch der Grund dafür sein, dass Dis­ney im Glau­ben ist, die Abo­kos­ten schon wie­der deut­lich erhö­hen zu kön­nen und mit einer (güns­ti­ge­ren) Abo­stu­fe mit Wer­be­ein­blen­dun­gen davon zu kom­men. Wir wer­den sehen ob das funk­tio­niert, ich hal­te es für eine Frech­heit. Dis­ney scheint nicht klar zu sein, dass Zuschau­er ihr Geld in der der­zeit ange­spann­ten inter­na­tio­na­len Lage mög­li­cher­wei­se nicht in ers­ter Linie in einen Strea­ming­dienst inves­tie­ren wer­den, egal was da läuft. Aber das nur am Ran­de.

Allein die bereits durch den Titel beschrie­be­ne Prä­mis­se SHE-HULK – ATTORNEY AT LAW wies dar­auf hin, dass das alles viel­leicht nicht so ganz ernst wer­den wür­de. Und die ers­te Epi­so­de bestä­tigt das auf die bes­te mög­li­che Art. Wenn das so bleibt, dann wird es nicht nur eine Mar­vel- und eine Anwalt‑, son­dern auch eine Come­dy-Serie. Es wird auch nicht lan­ge gefa­ckelt, son­dern als aller­ers­tes die vier­te Wand durch­bro­chen.

In ers­ter Linie funk­tio­niert das durch den stu­dio­ty­pi­schen Humor, der hier aber gran­di­os getra­gen wird durch die Haupt­dar­stel­le­rin Tatia­na Mas­la­ny. Die kennt man ins­be­son­de­re aus ORPHAN BLACK, wo sie zahl­lo­se völ­lig unter­schied­li­che Klo­ne (Klo­nin­nen?) spiel­te und damit ihre Fähig­kei­ten unter Beweis stell­te. Hier ist ihre unfass­bar wit­zi­ge und quir­li­ge Art ein gro­ßer Gewinn für die Serie, ins­be­son­de­re ihre Inter­ak­tio­nen mit Smug Hulk, äh, ent­schul­di­gung, Smart Hulk, ist für ein paar ech­te Schen­kel­klop­fer gut. Sehr schön auch, wenn sie sein Mans­plai­ning zum The­ma Selbst­be­herr­schung auf die sim­pelst mög­li­che Art kor­ri­giert. Es gibt bereits in der ers­ten Fol­ge eini­ge der lus­tigs­ten Dia­lo­ge aus dem MCU über­haupt zu sehen. Ansons­ten macht man sich aus­gie­big über das The­ma Super­hel­den lus­tig und aus den Andeu­tun­gen kann man ver­mu­ten, dass auch Anwalts­se­ri­en ihr Fett weg­be­kom­men wer­den.

Es wird abzu­war­ten blei­ben, ob sie das so bei­be­hal­ten, oder doch auch noch ein wenig Dra­ma­tik in die Serie Ein­zug hält – so wie man Mar­vel kennt, wird das pas­sie­ren. Man wird auch sehen müs­sen, ob es wei­te­re Gast­auf­trit­te von Mark Ruf­fa­lo als Hulk geben wird, denn Epi­so­de eins leb­te ins­be­son­de­re aus der Inter­ak­ti­on zwi­schen den bei­den.

Dass die VFX der grü­nen Haupt­fi­gu­ren an ein paar Stel­len nicht ganz erwar­te­ten aktu­el­len Stan­dards ent­spre­chen wird da zur Neben­sa­che.

Dass die Show genau die rich­ti­gen Schal­ter zu drü­cken scheint erkennt man auch leicht aus dem Auf­heu­len alter wei­ßer Män­ner und ewig Gest­ri­ger im Netz, die weder mit Femi­nis­mus zurecht kom­men, noch mit dem fort­ge­schrit­te­nen 21. Jahr­hun­dert. Quel­le für die fol­gen­de Gra­fik ist IMDb (man erkennt die übli­chen miso­gy­nen kon­zer­tier­ten Aktio­nen), auf Rot­ten Toma­toes hat die ers­te Fol­ge ein Top-Rating von 88%. Die Down­vo­ter haben dem­nach eben­falls ihren »nor­mal amount of rage«. :)

Ganz gro­ßes Kino im Fern­se­hen.

Pro­mo­fo­to Copy­right Mar­vel Stu­di­os & Dis­ney+

Bemerkenswerter Trailer zum Science Fiction-Film VESPER

Eini­ge der Land­schafts­sze­nen des Trai­lers zum Sci­ence Fic­tion-Film VESPER erin­nern an die Bil­der von Simon Stå­len­hag. Offen­bar han­delt es sich dabei um einen neu­en, krea­ti­ven Blick auf ein Ali­en-Inva­si­ons-Sze­na­rio:

After the col­lap­se of Earth’s eco­sys­tem, Ves­per, a 13-year-old girl strugg­ling to sur­vi­ve with her para­ly­zed father, meets a woman with a secret who will force her to use her wits, strengths and bio-hack­ing abili­ties to fight for the pos­si­bi­li­ty of having a future.

Nach dem Zusam­men­bruch des Öko­sys­tems der Erde trifft Ves­per, ein 13-jäh­ri­ges Mäd­chen, das mit ihrem gelähm­ten Vater ums Über­le­ben kämpft, auf eine Frau mit einem Geheim­nis, die sie zwingt, ihren Ver­stand, ihre Stär­ken und ihre Bio-Hack­ing-Fähig­kei­ten ein­zu­set­zen, um dar­um zu kämp­fen, viel­leicht doch eine Zukunft zu haben.

Regie bei der litau­isch-bel­gisch-fran­zö­si­schen Copro­duk­ti­on (dass ich das mal schrei­ben wür­de …) führ­ten Kris­ti­na Buo­zy­te und Bru­no Sam­per, nach einem Dreh­buch von Buo­zy­te, Sam­per und Bri­an Clark. Es spie­len unter ande­rem Raf­fiel­la Chap­manEddie Mar­sanRosy McE­wenRichard Bra­keMela­nie Gay­dosEdmund Dehn. Gedreht wur­de in Vil­ni­us, Litau­en.

VESPER star­te­te bereits Anfang Juli in der Schweiz, heu­te in Frank­reich und am 22. Sep­tem­ber in den USA. Für Deutsch­land gibt es lei­der kei­nen Release­ter­min, ver­mut­lich wird man war­ten müs­sen, dass sich ein Strea­ming­dienst oder Pro­gramm­ki­nos erbar­men, was ich sehr scha­de fin­de.

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Featurette: I’m a Hulk | Marvel Studios SHE-HULK: ATTORNEY AT LAW

Mar­vel spen­diert eine Fea­tur­et­te zur dem­nächst auf Dis­ney+ star­ten­den Serie SHE-HULK: ATTORNEY AT LAW. Und, mei­ne lie­be Frau Gesangs­ver­ein, das sieht nach einer Men­ge Spaß aus, ich freue mich dar­auf schon sehr.

Die Titel­rol­le wird gespielt von Tatia­na Mas­la­ny, die fand ich schon in ORPHAN BLACK gran­di­os, es gibt Gast­auf­trit­te von Mark Ruf­fa­lo als Smart Hulk und von Bene­dict Wong als Wong.

Bemer­kens­wert am Ran­de ist, dass Mas­la­ny ein Pro-Trans-Shirt trägt. Zwar zeigt sich Mar­vel in sei­nen neue­ren Pro­duk­tio­nen LGBTQ+-freundlich, Dis­ney ist aller­dings auch dafür bekannt, die­se Refe­ren­zen für Län­der mit in die­ser Hin­sicht pro­ble­ma­ti­scher Gesetz­ge­bung weg­zu­e­di­tie­ren.

SHE-HULK: ATTORNEY AT LAW star­tet am 18.08.2022 auf dem Strea­ming­dienst.

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Warum man online keine Filme kauft, diesmal: Sony

Es ist schein­bar so ein­fach: Man muss nicht mehr mit Sil­ber­schei­ben han­tie­ren, man kauft Fil­me und Fern­seh­se­ri­en bei einem Strea­ming­an­bie­ter und kann sie dann jeder­zeit strea­men, solan­ge der Inter­net­zu­gang schnell ist und funk­tio­niert (allein die­se bei­den Fak­to­ren kön­nen im Inter­net-Ent­wick­lungs­land Deutsch­land aller­dings bis­wei­len schwie­rig sein). Puris­ten wer­den sofort ein­wen­den, dass die Bild­qua­li­tät der hoch­kom­pri­mier­ten Video­streams schon mal zu wün­schen übrig lässt und man statt kna­cki­ger Bil­der dann nur Arte­fakt­brei zu sehen bekommt, trotz 100M­Bit-Lei­tung. Das ist sicher­lich wei­ter­hin ein star­kes Argu­ment für Sil­ber­schei­ben.

Ein noch viel stär­ke­res ist aller­dings, dass man im Prin­zip jeder­zeit den Zugriff auf sei­ne »gekauf­ten« Inhal­te ver­lie­ren kann. Ent­we­der weil die Platt­form plei­te geht,. oder ein­fach schließt, wie das in der Ver­gan­gen­heit bereits mehr­fach pas­sier­te. Die ande­re Mög­lich­keit ist, dass der Anbie­ter kei­nen Bock mehr auf das Anbie­ten von Fil­men und Seri­en hat und das Ange­bot dann ein­fach schließt.

Das ist kei­ne Theo­rie, Sony tut das gera­de. Die hat­ten bereits im ver­gan­ge­nen August das Film- und Seri­en­an­ge­bot ein­ge­stellt, weil ande­re Diens­te ihnen den Rang abge­lau­fen hat­ten. Damals hieß es aller­dings noch, erwor­be­ne Inhal­te stün­den wei­ter zur Ver­fü­gung. Jetzt sagt der Kon­zern, dass hau­fen­wei­se Inhal­te ab dem 31. August 2022 von der Platt­form ver­schwin­den wer­den. Dar­un­ter Fil­me wie JOHN WICK, ROBOCOP, Die SAW-Rei­he, PADDINGTON 1 & 2, STARGATE oder AMERICAN GODS. Es han­delt sich um Con­tent aus dem Stu­dio­ca­nal-Port­fo­lio, man kann also ver­mu­ten, dass Sony die Lizenz­ge­büh­ren für die Inhal­te nicht mehr zah­len möch­te und sie des­we­gen von der Platt­form nimmt.

Ob man sein Geld zurück­be­kommt ist anhand der Anga­ben auf Sonys Web­sei­ten nicht klar (und eher unwahr­schein­lich), eben­so wenig kann man nach­voll­zie­hen, ob man her­un­ter gela­de­ne Fil­me wei­ter wird abspie­len kön­nen. Laut den AGB kann der Betrei­ber ohne­hin jeg­li­che Inhal­te jeder­zeit ent­fer­nen.

Ange­sicht von Aktio­nen wie die­ser (und ähn­li­chen Fäl­len aus der Ver­gan­gen­heit, Para­mount & CBS haben bei­spiels­wei­se alle STAR TREK-Seri­en von Net­flix ent­fernt, um sie selbst teu­er zu ver­mark­ten) kann man Film- und Fern­seh­fans nur ein­dring­lich dazu raten, die Inhal­te nicht auf Strea­ming­platt­for­men zu »kau­fen« oder dar­auf zu hof­fen, dass sie dort vor­han­den blei­ben, son­dern sie auf phy­si­schem Daten­trä­ger zu erwer­ben (oder maxi­mal als nicht DRM-geschütz­te Datei, aber das Ange­bot exis­tiert  aus Angst vor Kopien qua­si nicht). Denn sonst ist das teu­er gekauf­te Mate­ri­al auf ein­mal futsch, zusam­men mit dem dafür bezahl­ten Geld.

STAR WARS: ANDOR – Trailer und leicht verspätet

STAR WARS: ANDOR basiert auf ROGUE ONE und ist damit ein Pre­quel zum Pre­quel zu Epi­so­de IV. Eigent­lich war geplant, dass die Serie um den Rebel­len-Agen­ten Cas­si­an Andor Ende August beim Strea­ming­dienst Dis­ney+ star­ten soll­te, das wur­de aller­dings jetzt auf den 21. Sep­tem­ber 2022 ver­scho­ben. Dafür soll es dann als Pre­miè­re auch gleich drei Fol­gen am Stück geben.

Die­go Luna über­nimmt erneut die Rol­le des Cas­si­an Andor, zudem gibt es dem Ver­neh­men nach ein Wie­der­se­hen mit Forest Whita­ker als Saw Ger­rera. in wei­te­ren Rol­len sind zu sehen: Gene­vie­ve O’Reil­ly (als Mon Moth­ma), Alex FernsWilf Scol­dingCle­mens SchickAnton Valen­siAlex­an­der Bow­manStel­lan Skars­gård und ande­re. Show­run­ner ist Tony Gil­roy (ROGUE ONE, HOUSE OF CARDS).

Anläss­lich der Pres­se­mit­tei­lung zur Ver­schie­bung spen­dier­ten Lucas­Film und Dis­ney einen neu­en Trai­ler.

Mein lie­ber Herr Laser­schwert­ver­ein … oO

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MAX HEADROOM kommt zurück

Ich bin mir unsi­cher, wie vie­le Per­so­nen sich in Deutsch­land noch an die chee­sy Fern­seh­se­rie MAX HEADROM erin­nern … Die lief in den Jah­ren 1988 und 1989 in den USA (in Deutsch­land bei Sat1) und Matt Fre­wer spiel­te zum einen den Inves­ti­ga­tiv­re­por­ter Edi­son Car­ter und zum ande­ren eine Com­pu­ter-Kopie sei­nes Bewusst­seins, somit eine KI, namens Max Head­room. Dabei waren die angeb­li­chen Com­pu­ter­ani­ma­tio­nen der Titel­fi­gur gefaked, tat­säch­lich han­del­te es sich um Fre­wer in einer Latex­mas­ke und Plas­tik­an­zug, auf­ge­peppt mit frü­hen Video­ef­fek­ten. Ursprüng­lich erschien Max Head­room in dem  bri­ti­schen TV-Film 20 MINUTES INTO THE FUTURE aus dem Jahr 1985, wur­de sofort eine pop­kul­tu­rel­le Iko­ne, mode­rier­te sei­ne eige­ne Musik­show und tauch­te in Cola-Wer­bung oder Music­clips auf. Auf­grund sei­ner Popu­la­ri­tät erhielt die Figur spä­ter die Fern­seh­se­rie.

Die­se Show soll jetzt reboo­tet wer­den. Der Knül­ler dar­an: Matt Fre­wer wird die Rol­le erneut über­neh­men. Die Neu­fas­sung wird geschrie­ben von Chris­to­pher Cant­well (HALT AND CATCH FIRE), der ist auch der Show­run­ner, es pro­du­zie­ren Eli­jah Wood und Dani­el Noah über ihre Fir­men Spect­re­Vi­si­on und All3Media. Auf­trag­ge­ber ist der Sen­der AMC.

Auf­grund der frü­hen Pro­jekt­pha­se gibt es der­zeit lei­der kei­ne Infor­ma­tio­nen zur wei­te­ren Beset­zung oder zum Sen­de­start.

Pro­mo­gra­fik M‑M-Max Head­room Copy­right ABC

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