Den Schauspieler Zachary Quinto kennt man sowohl als Bad Guy (Sylar in HEROES) als auch als Good Guy (Spock in STAR TREK). In AMCs Horrorserie NOS4A2 (sprich: Nos-Four-Ai-Two) nach dem gleichnamigen Bestseller-Roman von Joe Hill (dem Sohn von Stephen King) wirds mal wieder ersteres.
Quinto wird Charlie Manx spielen, eine Vampir-ähnliche Figur, die sich von Kinderseelen ernährt. Wenn er mit dem Fressen fertig ist, bleiben die Überreste der Seelen an einem imaginären Ort in seinem Geist, genannt Christmasland. Dort ist immer Weihnachten und es ist gegen das Gesetz, unglücklich zu sein.
Eine junge Frau namens Vic McQueen (gespielt von Ashleigh Cummings (MISS FISHER’S MURDER MYSTERIES)) entdeckt, dass sie die übernatürliche Fähigkeit besitzt, Manx zu verfolgen. Sie muss versuchen das böse Geschöpf zu besiegen und seine Opfer zu retten – ohne dabei selbst den Verstand zu verlieren.
Die Serie soll zehn Episoden umfassen, bei den ersten beiden wird Kari Skogland (THE HANDMAID’S TALE) Regie führen. Details zum Showrunner oder einen Starttermin gibt es derzeit noch nicht.
Wer eine lockere Comedy im Stil der alten Serie erwartet, wird von CHILLING ADVENTURES OF SABRINA garantiert übel enttäuscht werden, denn der Trailer sieht nach einer gruseligen Umsetzung des Themas aus (also setzt eure Kinder besser nicht in der Erwartung davor, eine lustige sprechende Katze zu sehen). Nachdem wir gestern ein Poster präsentiert bekommen haben, gibt es heute einen Trailer zur Show, die am 26. Oktober 2018 auf Netflix starten wird.
Ich finde, dass das vielversprechend aussieht!
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Manch einer mag es vielleicht schon begriffen haben: ich bin stocksauer über die Idiotien, die skrupel- und/oder ahnungslose Politiker vorgestern im EU-Parlament beschlossen haben und die unabsehbare Auswirkungen auf das Internet und dessen Nutzung für uns alle haben werden (siehe der soeben veröffentlichte Text von Cory Doctorow). Und nur um das haltlose Mimimi einiger frei drehender, bürgerfeindlicher Wirtschaftsunternehmen zu befriedigen wird das freie Internet geopfert, es werden freie Inhalte verschwinden, es wird durch Zensurfilter zu massivem Overblocking kommen und man darf keine Fotos von öffentlichen Orten mehr posten, sobald die Gefahr besteht, dass irgendein urheberrechtlich geschütztes Material als Beiwerk darauf zu sehen ist. Ja, im Ernst, das ist so. Gegen all das ist die DSGVO ein Kindergeburtstag!
Ich habe früher bereits immer wieder mal zu Netzthemen geschrieben, wenn es notwendig war.
Es ist jetzt wieder notwendig. Es ist sogar dringend notwendig.
Ich werde euch hier auf PhantaNews in Zukunft also abseits des eigentlichen Themas Phantastik wieder vermehrt mit Netzthemen auf den Wecker gehen, und das so lange, bis ihr die Konsequenzen dessen versteht, was da gerade passiert und dann euer Wahlverhalten entsprechend anpasst. Und vielleicht auch dermaßen viel Druck auf die Verantwortlichen ausübt, dass die aufgrund der Proteste ihre Entscheidung überdenken. Axel Voss (CDU), du hast noch lange nicht gewonnen!
We suffered a crushing setback today, but it doesn’t change the mission. To fight, and fight, and fight, to keep the Internet open and free and fair, to preserve it as a place where we can organise to fight the other fights that matter, about inequality and antitrust, race and gender, speech and democratic legitimacy.
Europa hat gerade dafür gestimmt, das Internet zu ruinieren, so ziemlich alles zu überwachen und große Teile unserer Kommunikation zu zensieren.
[Anmerkung: bei diesem Text handelt es sich um die Übersetzung eines Artikels von Cory Doctorow auf BoingBoing vom 12. September 2018]
Lobbyisten für »Urheber« haben sich mit den großen Unterhaltungsfirmen und den Zeitungsverlegern zusammengetan und schafften es, dass die neue [europäische] Urheberrechtsdirektive heute morgen mit Haaresbreite verabschiedet wurde. Es handelt sich um einen Akt äußerst gewissenlosen Handelns; der Schaden für Künstler die von ihrer Kunst leben wird nur noch übertroffen vom Schaden für jedermann der das Internet für alles andere nutzt.
Aufgrund von Fragen zur Zukunft der Role Play Convention in Köln, bzw. wie diese in die neue Veranstaltung Comic Con Experience »integriert« werden soll, hatte ich gestern eine Presseanfrage beim Veranstalter Kölnmesse gestellt. Heute habe ich eine Antwort bekommen, die allerdings keine ist:
vielen Dank für Ihre Anfrage zur CCXP Cologne 2019. Wir verstehen, dass Sie mehr wissen wollen, können aber jetzt noch nicht auf Ihre Fragen eingehen. Uns lag sehr daran, die gute Nachricht frühestmöglich zu kommunizieren. Wir haben bereits dabei bewusst auf die geplante Informationsveranstaltung am 7. November verwiesen, auf der wir weitere Details nennen und zu der wir Sie noch gesondert einladen werden.
Insofern bitte ich um noch etwas Geduld und – auch wenn die journalistische Neugier groß ist – um Ihr Verständnis.
Die Verantwortlichen bei der Kölnmesse zieren sich also und verweisen für weitere Infos auf einen Termin recht weit in der Zukunft. Dass Aussteller frühzeitig Planungssicherheit benötigen scheint dort niemanden zu interessieren, und dabei geht es keinesfalls nur um »journalistische Neugier«.
Wir werden uns also voraussichtlich alle bis Anfang November gedulden müssen. Bis dahin haben sich garantiert etliche Aussteller schon für die Comic Con Stuttgart angemeldet … Schade, die RPC war eine tolle Veranstaltung.
Warner Bros und DC Comics müssen sich für ihr Cinematic Universe – das ohnehin nicht rund läuft – offenbar nach einem neuen Darsteller für Superman umsehen, denn Henry Cavill ist diversen Medienberichten zufolge raus.
Offenbar wurden Gespräche abgebrochen, die sich darum drehten ob und zu welchen Bedingungen Cavill die Rolle im kommenden Film SHAZAM! spielen würde. Das ging offenbar dermaßen schief, dass er komplett das Handtuch warf und für zukünftige Projekte nicht mehr zur Verfügung stehen wird. Der Schauspieler hatte die Rolle in drei Filmen gespielt: MAN OF STEEL, BATMAN V SUPERMAN und JUSTICE LEAGUE, er sollte das auch noch in SHAZAM! und einer SUPERGIRL-Verfilmung tun.
Grund waren möglicherweise Terminkonflikte, denn Cavill soll die Hauptrolle in der kommenden WITCHER-Fernsehserie für Netflix spielen (ja, ernsthaft).
Offiziell bestätigt ist das noch nicht, aber sowohl der Mime als auch Warner ergehen sich auf den sozialen Medien in merkwürdigen Anspielungen.
ALAN WAKE ist ursprünglich ein Horror-Computerspiel um den Protagonisten gleichen Namens, ein Thrillerautor, der unter Schlafstörungen und Schreibblockade leidet und deswegen mit seiner Partnerin Urlaub im beschaulichen Örtchen Bright Falls machen will. Doch in der ersten Nacht verschwindet seine Frau und er muss feststellen, dass die Gegend von sogenannten »Besessenen« heimgesucht wird, denen er sich stellen muss. Zudem findet er während des Kampfes gegen die Besessenen und der Suche nach seiner Frau Manuskriptseiten, die von ihm zu stammen scheinen. ALAN WAKE erschien 2010 für die XBox 360 und 2012 für Windows.
Das soll jetzt zu einer Fernsehserie werden. Showrunner wird Peter Calloway (CLOAK AND DAGGER, LEGION), Sam Lake vom Spieleentwickler Remedy Entertainment wird produzieren.
Derzeit gibt es noch keinen Sender dafür, ich gehe aber davon aus, dass sich einer finden sollte. Wegen der frühen Projektphase ist auch noch nichts über die Besetzung bekannt.
Am 17. November 2018 startet auf Netflix das neueste Projekt der Coen-Brüder (THE BIG LEBOWSKI, FARGO, TRUE GRIT), es handelt sich um einen Anthologie-Western-Film mit dem schrägen Titel THE BALLAD OF BUSTER SCRUGGS. Der Episodenfilm war ursprünglich als Fernsehserie geplant, das änderte sich aber im Verlauf der Entwicklung, er erzählt sechs unterschiedliche Geschichten aus dem Wilden Westen.
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Leistungsschutzrecht. Erinnert sich noch jemand? Verleger wollen dafür bezahlt werden, dass Suchmaschinen ihre Artikel findbar machen und Besucher auf die Onlineversionen ihrer aussterbenden Totholzmedien spülen.
Eine beliebte Analogie dazu ist folgende:
Man steigt in ein Taxi und bittet den Fahrer, einen zu einem guten Restaurant zu bringen. Dort angekommen, will der Gastronom vom Taxifahrer eine Gebühr dafür, dass er Gäste gebracht hat.
Klingt bekloppt? Ist es auch. Zuerst haben die Verleger das in Belgien verucht. Nachdem Google sie aus dem Index warf, gab es sofort ein heulen und Zähneklappern, denn die Besucher der Webseiten blieben aus. Das Ganze wurde zurückgenommen. Dann hieß es: »Belgien ist halt zu klein, das muss man in einem größeren Land machen!«
Das führte zum hart umkämpften Leistungsschutzrecht in Deutschland, bei der die Verleger zum ersten Mal alle journalistischen Grundsätze über Bord warfen und beinahe ausschließlich zugunsten dieses Unsinns berichteten, statt objektiv, wie es ihre Pflicht gewesen wäre. Dass damit ihre Glaubwürdigkeit massiv beschädigt wurde, nahmen die Verantwortlichen billigend in Kauf, denn es ging ja um eigene Vorteile.
Was daraus wurde, wissen wir: Das Leistungsschutzrechtgesetz ist so dumm, dass es de facto nicht angewendet wird.
Doch die Verleger wollten nicht aufgeben, an der Spitze der Springer-Verlag, Herausgeber eines Pamphlets, das man in meinen Augen nur als »Volksverhetzer-Blatt« bezeichnen kann: der Bild-»Zeitung«. Erneut kam das völlig sinnlose Argument »Deutschland ist halt zu klein, das muss man größer machen!« und jetzt wollte man denselben Stuss europaweit durchziehen.
Gestern stimmte dann eine Mehrheit im EU-Parlament für den unsäglichen Bullshit.
Wenn Google nicht zahlen will, könnte der Suchmaschinenanbieter sämtliche Angebote der Verleger aus seiner Suchmaschine entfernen.
Aber auch dafür haben die Totholzverbreiter einen perfiden Plan: Wenn Google das tut, will man die Betreiber der Suchmaschine per Gesetz dazu zwingen, ihre Produkte weiter zu listen, weil er angeblich Monopolist ist.
Es soll also ein Gesetz geben, das einen Dienstleister dazu zwingen soll, die Dienstleistung zu erbringen und die Nutznießer dieser Dienstleistung dann auch noch dafür zu bezahlen.
Die Analogie zu oben wäre folgende:
Auf dem Dorf gibts nur ein Taxi. Der Fahrer hat aber keinen Bock mehr, Gäste zu einem Restaurant zu bringen, dessen Inhaber er auch noch dafür bezahlen soll. Der Gastronom schleimt sich deswegen so lange beim Bürgermeister ein, bis die Ortssatzung geändert wird, und den Taxifahrer dazu zwingt, Gäste zu dem Restaurant zu bringen und dann dafür auch noch zu blechen.
Klingt noch bekloppter?
Richtig.
Bitte, Google, werft die Medien der Verleger-Deppen sofort aus dem Index. Nicht nur aus den News, sondern vollständig.
Sollen die zu eigenen Gunsten lügenden Altpapierbedrucker doch zugrunde gehen. Mir egal.
(Disclaimer: Nein, es ist mir natürlich nicht egal. Eine breite und vielfältige journalistische Landschaft ist eigentlich unabdingbar und dringend notwendig, insbesondere angesichts der aktuellen Probleme in diesem Land. Aber solche zum eigenen Vorteil agierenden Demagogen-Medien braucht wirklich niemand – und bezahlen sollte man sie für ihre Falschaussagen erst recht nicht)
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