Neuer Tolkien-Roman im Mai 2009

J.R.R. TolkienDer Alt­meis­ter mag schon vor 35 Jah­ren von den Grau­en Anfur­ten aus auf­ge­bro­chen sein, aber sei­ne Wer­ke leben wei­ter, durch die Jack­son-Ver­fil­mung popu­lä­rer denn je. Har­per­Col­lins haben jetzt bekannt gege­ben, ein bis dato unver­öf­fent­lich­tes Werk von J.R.R. Tol­ki­en her­aus­brin­gen zu wol­len.

THE LEGEND OF SIGURD AND GUDRÚN ist der Titel des Buches, das von Tol­ki­ens Sohn Chris­to­pher über­ar­bei­tet und mit einem Vor­wort ver­se­hen wur­de und im Mai 2009 als Hard­co­ver erschei­nen soll. Der Autor ver­fass­te den Roman wäh­rend sei­ner Zeit als Pro­fes­sor an der Uni­ver­si­tät zu Oxford in den 1920ern und 1930ern und damit vor dem HERR DER RINGE. THE LEGEND OF SIGURD AND GUDRÚN ist Tol­ki­ens aus­führ­li­che lyri­sche Nach­er­zäh­lung des nor­di­schen Epos um Sigurd Völsung und den Fall der Nif­lun­gen, han­delt also nicht auf Mit­tel­er­de.

Bild: J.R.R. Tol­ki­en, aus der Wiki­pe­dia

Update auf Wordpress 2.7

wordpress logo cristalVer­blüf­fen­der­wei­se ist das Update auf die neu­es­te Wor­d­press-Ver­si­on 2.7 offen­bar völ­lig pro­blem­los von­stat­ten gegan­gen – es sei denn, es zei­gen sich noch ver­spä­tet irgend­wel­che Feh­ler. Das Ver­fas­sen von Arti­keln scheint aber eben­so zu funk­tio­nie­ren, wie der Media­ma­na­ger, von daher bin ich guter Din­ge.

Der Leser wird von die­sem Update nichts bemer­ken, im Hin­ter­grund wur­de die Admin-Ober­flä­che aber grund­le­gend ver­än­dert, moder­ni­siert und vor allem deut­lich ergo­no­mi­scher gestal­tet. Schnel­ler soll sie auch sein, aber davon mer­ke ich bis­lang nicht viel. Wor­d­press sieht im Admin-Backend jetzt aus wie eine moder­ne Soft­ware und nicht mehr wie ein Design-Unfall. ;o)

Internet Explorer 6: warum? (Update)

Wie ich aus der Sta­tis­tik erse­hen kann, nut­zen ca. 20% unse­rer Besu­cher immer noch den IE6 als Brow­ser. Mich wür­de mal inter­es­sie­ren: war­um?

IE6 ist ein Relikt, sagen­haf­te acht Jah­re alt, bereits vor über zwei Jah­ren abge­löst, von zahl­lo­sen nach wie vor nicht gepatch­ten Sicher­heits­lü­cken durch­setzt, die im wahrs­ten Sin­ne des Wor­tes gefähr­lich sind und nicht in der Lage, grund­le­gen­de Web­stan­dards kor­rekt umzu­set­zen. Das bedeu­tet zum einen, dass vie­le Sei­ten nicht kor­rekt ange­zeigt wer­den und zum ande­ren, dass die Gefahr, sich beim Sur­fen etwas Unge­woll­tes ein­zu­fan­gen deut­lich höher ist als mit den Alter­na­ti­ven. Wei­ter­hin muss man als Ent­wick­ler erheb­li­che Klimm­zü­ge machen, damit Web­sei­ten in dem Scheiss­ding Oldie so dar­ge­stellt wer­den, wie in aktu­el­len Brow­sern. Inzwi­schen sind vie­le Desi­gner dazu über­ge­gan­gen, den IE6 nicht mehr zu unter­stüt­zen (denn die zu bra­ten­den Extra­würs­te für das Mist­ding sind die Pest). Das auch ein Grund, war­um ich auf die­ses The­ma kom­me: Auf der Suche nach einem neu­en The­me für die News stieß ich auf ein sehr hüb­sches. Der Nach­teil: Es wird unter IE6 nicht kor­rekt ange­zeigt – das bedeu­tet in die­sem spe­zi­el­len Fall: Nut­zer des Brow­s­er­fos­sils kön­nen den Text nicht mehr lesen. Bei 20% Anteil IE6 kann ich mir jetzt über­le­gen: Ver­grät­ze ich die oder ver­zich­te ich auf das neue Lay­out?

Fire­fox, Ope­ra und sogar der neue­re Bru­der IE7 (wenn es denn unbe­dingt was von Win­zig­weich sein muss) sind ech­te Alter­na­ti­ven zum Explo­der 6 und sowohl siche­rer wie auch erheb­lich kom­for­ta­bler in der Nut­zung und fast belie­big erwei­ter­bar.

Des­we­gen noch­mal die Fra­ge: War­um unbe­dingt IE6? Bequem­lich­keit? Nicht­wis­sen? Des­in­ter­es­se? Oder legt ihr auch noch die Leder­kra­wat­ten aus den 80ern um? :o)

Update: Die Gefähr­lich­keit des IE6 zeigt heu­te mal wie­der ein Arti­kel im Hei­se-Ticker.

News werden mobil

Ab sofort kann man sich unse­re News auch mobil auf einem Han­dy oder ähn­li­chen Gerät anse­hen. Wenn die hier ver­wen­de­te Soft­ware fest­stellt, dass ihr die Sei­te mit einem mobi­len Gerät bzw. des­sen Brow­ser besucht, wird die Dar­stel­lung auto­ma­tisch für die nied­ri­ge Auf­lö­sung die­ser Cli­ents ange­passt.

Da das mobi­le Web dra­ma­tisch an Bedeu­tung gewinnt – auch auf­grund inzwi­schen erschwing­li­cher mobil-Flat­rates – und das Plugin für Wor­d­press ver­füg­bar war, habe ich es ein­ge­baut und akti­viert, kos­tet kein Geld und frisst kein Brot. :o) Hilft aber viel­leicht dem ein oder ande­ren mobi­len Webi­zen, unse­re Nach­rich­ten unter­wegs bes­ser kon­su­mie­ren zu kön­nen.

Viel Spaß beim Lesen der News wo immer ihr wollt!

Wordpress besiegt!

LogoDie tech­ni­schen Pro­ble­me sind besei­tigt, Wor­d­press 2.5 konn­te einem mas­si­ven Ein­satz von schwar­zer Magie und Voo­doo sowie eines Syn­tron-gestütz­ten Exper­ten­sys­tems nicht stand­hal­ten. Jetzt klappt alles wie­der.
Auf der Stre­cke geblie­ben sind lei­der die Kom­men­ta­re zwi­schen dem 30.03. und heu­te, das ist scha­de, aber bes­ser, als wenn es die gesam­te Sei­te zer­schos­sen hät­te.

Es kann also glück­li­cher­wei­se wei­ter­ge­hen wie vor dem Update. Und mir fällt ein Stein von den Aus­ma­ßen des Zen­trums-Black-Holes vom Her­zen. :o)

Ein Arti­kel fehlt noch, aber der wird im Lau­fe des Tages rekon­stru­iert.

Update auf Wordpress 2.5 – leider

Ich hat­te es vor­her gewußt… Heu­te habe ich von Wor­d­press 2.3.3 auf 2.5 aktua­li­siert und ich dach­te mir schon, dass das nicht funk­tio­nie­ren wür­de. Vor­ne (also hier, wo der Leser liest) geht (schein­bar fast) alles, aber im admi­nis­tra­ti­ven Backend gru­selt es einen mas­siv. Ins­be­son­de­re beim Schrei­ben von Arti­keln haben sie sowas von gepatzt, ich will hier gar nicht auf Details ein­ge­hen, aber ergo­no­misch ist was anderes.Auch sehr ärger­lich ist die Tat­sa­che, dass in 2.5 die Qua­li­tät der erzeug­ten Thumb­nails (Vor­schau­bil­der) mas­siv schlech­ter ist, als in 2.3.3 und vor­he­ri­gen Ver­sio­nen. Ver­gleicht mal die neben­ste­hen­de Eli­za Dush­ku mit der aus die­sem Arti­kel.

Tja, und als ich dann auf 2.3.3 zurück­set­zen woll­te (ich hat­te selbst­ver­ständ­lich ein Kom­plett­back­up des Ord­ners und der Daten­bank gemacht), da woll­te der phpMy­Ad­min des Pro­vi­ders die Daten­bank, die er selbst expor­tier­te (!) nicht wie­der impor­tie­ren und war auch in mehr­stün­di­ger Arbeit nicht dazu zu ani­mie­ren, das zu tun.

Das bedeu­tet, dass ich jetzt erst­mal mit der ver­schlech­ter­ten Soft­ware leben muss. Soll­ten sich nicht inner­halb kür­ze­rer Zeit Ver­bes­se­run­gen sei­tens der Pro­gram­mie­rer ein­stel­len, wer­de ich auf eine ande­re Soft­ware umstel­len. Das bedeu­tet dann zwar eben­falls wie­der Stun­den an Arbeit, die man deut­lich bes­ser ins Schrei­ben von News inves­tie­ren könn­te, aber ich habe kei­ne Lust, mich jedes­mal beim Ver­fas­sen eines Arti­kels zu ärgern.

Fazit: Laßt die Fin­ger von Wor­d­press 2.5!!!

Handhabung der Kommentare geändert

Auch, wenn sich die Kom­men­ta­re auf die­ser Sei­te in engen Gren­zen hal­ten, habe ich soeben die Ein­stel­lun­gen ändern müs­sen: Kom­men­ta­re wer­den ab sofort von einem Admin frei­ge­ge­ben und erschei­nen nicht mehr auto­ma­tisch auf der Sei­te.
Was das soll? Hei­se berich­te­te ges­tern im Ticker dar­über, dass das Land­ge­richt Ham­burg wie­der ein­mal sei­ne – nen­nen wir es vor­sich­tig – »über­aus krea­ti­ve Aus­ein­an­der­set­zung mit dem Medi­um Inter­net« bewie­sen hat.
Laut Ent­schei­dung des Gerichts über eine einst­wei­li­ge Ver­fü­gung ist ein Blog­be­trei­ber dazu ver­pflich­tet, alle Kom­men­ta­re vor Ver­öf­fent­li­chung auf even­tu­el­le Rechts­ver­stös­se zu über­prü­fen und er sei­nen Pflich­ten nicht damit Genü­ge tut, einen rechts­wid­ri­gen Kom­men­tar bei Kennt­nis­nah­me sofort zu ent­fer­nen.
Ich stim­me mit Ste­fan Nig­ge­mei­er (dem Beschul­dig­ten) dar­in über­ein, dass die­se Ent­schei­dung als aus­ser­or­dent­lich welt­fremd ein­zu­stu­fen ist. Wie auch schon Hei­se schreibt, ist das Urteil nicht rechts­kräf­tig, da Beru­fung ein­ge­legt wird. Bis dahin wer­de ich Kom­men­ta­re aller­dings aus Sicher­heits­grün­den manu­ell frei­schal­ten müs­sen, man ver­ge­be mir, wenn das auch schon­mal etwas dau­ern kann.
Die Hoff­nung liegt in der nächs­ten Instanz – dem OLG – die auch bereits ähn­li­che Ent­schei­dun­gen des LG Ham­burg gegen Hei­se kor­ri­giert hat­te.