Real Life Pac-Man
Wenn ihr auf der Straße bunte Geister seht, muss das nicht zwingend an Halloween liegen… :o)
Wenn ihr auf der Straße bunte Geister seht, muss das nicht zwingend an Halloween liegen… :o)
Dabei handelt es sich aber um ein Lippenbekenntnis:
»EA wird niemals personenbezogene Daten weiterverkaufen, Spyware verwenden oder auf den Rechnern von Benutzern installieren. Wir geben keine Informationen, die Sie persönlich identifizieren, ohne Ihre Zustimmung weiter, außer in den seltenen Fällen, in denen eine Preisgabe gesetzlich oder zur Durchsetzung der Rechte von EA notwendig ist.«
Das bedeutet natürlich nichts, denn nach wie vor scannt Origin die gesamte Festplatte, auch um festzustellen, obe ggfs. »nicht lizensierte« Fassungen von EA-Spielen vorliegen. Nach wie vor steht in der EULA beispielsweise:
»… die Anwendung automatisch Lizenzrechte für einige oder alle EA-Produkte prüfen kann, ohne Sie separat darüber zu benachrichtigen«.
Gesammelt werden nach wie vor
»… nicht-personenbezogenen Informationen die Ihren Computer (einschließlich IP-Adresse) und Ihr Betriebssystem identifizieren, sowie Informationen über Ihre Nutzung der Anwendung (einschließlich erfolgreicher Installation und/oder Deinstallation), Software, Software-Nutzung und Ihre Hardware-Peripherie«.
Das Büro des Datenschutzbeauftragten NRW wird nach eigenen Aussagen EA am Mittwoch einen umfangreichen Fragenkatalog vorlegen. insbesondere geht es darin darum, welche exakten Daten zu welchen Zwecken erhoben, wo verarbeitet und an wen weitergegeben werden. Selbst die Fachleute dort waren nicht in der Lage, das der EULA zu entnehmen.
Inzwischen wächst die Zahl der negativen Bewertungen auf Amazon.de trotz einiger vom Onlineversender gelöschter Rezensionen weiter an. In der Zwischenzeit erreicht das Thema sogar die klassischen Medien.
Mehr dazu auf PCGames.de und theorigin.de
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Bild: »EA is evil!« von mir, CC-BY, stellt eine Meinungsäußerung dar.
Inzwischen weitet sich das Ganze zu Recht zu einem PR-Desaster für den Publisher aus. Wirft man einen Blick auf die deutsche Amazon-Seite zum Spiel, dann finden sich dort inzwischen tausende hauptsächlich negative Einträge, die das Verhalten EAs anprangern und dazu aufrufen, das Spiel nicht zu kaufen.
Richtig so! Nur indem man möglichst breit über EAs Unverschämtheiten und das völlige Ignorieren der Rechte seiner Kunden kann man die Verantwortlichen beim Publisher unter Druck setzen.
Ich schließe mich dem an: kauft BATTLEFIELD nicht, solange Electronic Arts diese völlig überzogenen Maßnahmen nicht vollumfänglich wieder zurück nimmt!
Hallo Frau Aigner: das wäre ein sinnvolles Betätigungsfeld. Würde sicher auch für Sympathien bei den Gamern sorgen, das wäre dann auch mal eine wirklich neue Erfahrung für die CSU… ;o)
Update: ich habe soeben eine Presseanfrage bei BioWare/LucasArts gestellt, ob »Origin« und die EULA auch bei SWTOR zum Einsatz kommen werden.
Update: in einem aktuellen Bericht meldet PCGames, dass zum einen die EULA geändert werden soll, aber auch, dass »Origin« das System bereits scannt BEVOR die AGBs bestätigt wurden! Man sollte auch mal einen Blick in die Kommentare hier werfen, da gibt es einen Screenshot, WAS Origin scannt. Dank an Roger von Teilzeithelden.de
Update: mehr dazu auch auf theorigin.de
Update: auf buffed.de findet sich der Hinweis, dass bei SWTOR die Installation von Origin nur bei der Download-Version notwendig ist:
Das für den 20. Dezember 2011 angekündigte MMORPG Star Wars: The Old Republic wird lediglich in der digitalen Download-Version eine Installation der Online-Plattform Origin voraussetzen. Wie BioWares Stephen Reid im offiziellen Forum versicherte, wird die handelsübliche Ladenversion nicht auf den EA-Dienst zurückgreifen und somit auch nicht zum Spielen erforderlich sein.
Damit hat sich meine Anfrage bei BioWare wohl erledigt…
Update: auch SPON berichtet,
Electronic Arts lehnte es ab, sich gegenüber SPIEGEL ONLINE zu dieser Sache zu äußern.
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Bild »EA IS EVIL!« ist von mir, CC BY, und stellt eine Meinungsäußerung dar.
Wenn man in diesem Zusammenhang betrachtet, dass die RPC wohl eher nur noch stattfand, weil der Veranstalter einen bindenden Mietvertrag mit der Messe-GmbH hatte, und die FantasyDays der größte Schlag ins Wasser seit dem Turmbau zu Babel waren, kann man, glaube ich, getrost orakeln, dass die Zeit der großen Conventions Geschichte ist.
Die Information mit der RPC war mir neu. Wäre dem tatsächlich so, dann fände zumindest ich das sehr schade. Möglicherweise könnte man mal darüber nachdenken, die Anbieter zusammenzutrommeln, um ein Event aus der Taufe zu heben, bei dem nicht die finanziellen Interessen eines Veranstalters im Vordergrund stehen, sondern eben die der Anbieter (und vielleicht auch ein wenig Spaß für alle). Ganz einfach würde das natürlich nicht werden, es müsste eine günstige, zentrale und gut erreichbare Location ebenso gefunden werden, wie sich die Anbieter zusammenraufen müssten, um gemeinsam zu organisieren und die entstehenden Kosten gerecht aufzuteilen.
Das wäre allerdings möglicherweise eine überlegenswerte Alternative dazu, von Dritten abhängig zu sein, die einen entweder nicht wirklich da haben wollen, und/oder die sich eine goldene Nase an einem verdienen möchten. Wird man selbst zum Hauptveranstalter bleibt mehr hängen.
Ich gebe allerdings zu: das ist alles sehr hypothetisch… ;o)
Update: da für 2012 erneut eine RPC angesetzt ist, sind die Probleme vielleicht doch nicht so groß, wie oben im Zitat angedeutet..?
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Bild Rollenspielregelwerke (auf der Spiel 2011) von mir, CC BY-NC-SA
Woher ich das weiß? Die Zeitschrift GAMESTAR hat einen Anwalt mit der Überprüfung der »Origin«-EULA beauftragt und dessen Expertise, die auf der GAMESTAR-Webseite veröffentlicht wurde, spricht eine sehr deutliche Sprache.
EA will sich umfangreiche Zugriffsrechte auf die Computer und Daten der Nutzer einräumen. Zum einen spricht der Anwalt von einer »Spyware« die anstatt eines Kopierschutzes installiert wird. Zum anderen möchte EA sowohl alle installierte Software auf Rechtmäßigkeit prüfen, aber auch beispielsweise Nachrichten mit Dritten auswerten und zu Marketingzwecken verwenden. Auch der Versuch, England als Gerichtsstand festzulegen ist nicht zulässig.
Ich empfehle dringend, sich den Artikel bei GAMESTAR mal durchzulesen, denn wenn Electronic Arts davon nicht deutlich abrückt, dann wird man keine Spiele des Publishers mehr nutzen können, ohne Angst haben zu müssen, dass EA den Computer und den Nutzer ausgiebig ausschnüffelt. Das würde dann leider auch bedeuten: kein STAR WARS – THE OLD REPUBLIC.
Es ist eindeutig anzunehmen, dass EA sich diese Dreistigkeiten auch deswegen gerade jetzt heraus nimmt, weil neben dem lang erwarteten BATTLEFIELD 3 (hier wurden die rechtswidrigen EULA-Passi entdeckt) eben auch SWTOR ansteht und ein Verkaufsschlager werden dürfte. Da kann man den Kunden mal eben Spayware und einen solchen dreisten Lizenzvertrag unterjubeln – dachten sie bei EA.
Ich hoffe sehr, die Berichterstattung übt einen derartigen Druck auf EA aus, dass die noch mehr zurückrudern, als sie es bereits getan haben (einige Passagen wurden bereits überarbeitet oder entfernt).
Gefunden bei Heise
Nachtrag: zitieren möchte ich noch zwei Analysen des Anwalts zu den möglichen Folgen:
- Über EA könnte ein Bußgeld durch die Datenschutzbehörden bis zu 300.000 Euro verhängt werden. Soweit bekannt, hat EA jedoch keinen Sitz in Deutschland, also ist das unwahrscheinlich.
- Ebenso unwahrscheinlich sind daher die Abmahnungen von Mitbewerbern (sic! es müsste »durch Mitbewerber« heißen, Anm. Red.) oder Verbraucherschutzzentralen.
Das bedeutet, man kann nur dagegen vorgehen, indem man massiven öffentlichen Druck aufbaut!
Nachtrag zwei: dazu passt ja das hier, ebenfalls frisch bei Heise – Electronic Arts gerät tiefer in die Verlustzone
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Bild »Spyware« von laabadon aus der Open Clipart Library, Public Domain

Blizzard ist nicht der einzige Publisher, der auf Pandas als Avatare setzt. Auch in Frogsters neuestem MMO-Versuch ELIGIUM stehen neben den üblichen leicht abgegriffenen Spezies wie Menschen und Elfen (zielgruppenorientiert üblicherweise halbnackte, siehe unten) auch Martial-Arts-Pandas zur Verfügung. Ein Schelm, wer Übles dabei denkt, zum Beispiel Abgekupfere (tatsächlich ist das aber entwickelt worden, als Blizzard noch nicht mal den Begriff »Panadria« geschützt hatte – und Große Pandas sind an sich kein seltenes Motiv in asiatischen Spielen).
Die Pandas – Masters of Martial Arts
Beruhige Deinen Geist, suche darin die innere Ruhe, finde den Frieden und nutze den durch Deinen Körper fließenden Chi. So sieht der Pfad aus, den die Pandas gewählt haben. Das in seinen Grundzügen friedvolle Volk hat die Kunst des Chi Kung innerhalb der sicheren Mauern der Klöster perfektioniert – bis der Krieg ausbrach. Vorüber sind nun die Tage der Abgelegenheit und Verborgenheit. Auf der Suche nach Weisheit und Erleuchtung haben sich die asketischen Kriegermönche unerschrocken in die weite Welt hinausgewagt und sind somit zu einer echten Schutzwehr gegen die räuberischen Truppen der dämonischen Oberherren geworden.
Sieht man sich ELIGIUM etwas genauer an, dann scheint es sich um das gefühlt tausendste Asia-MMO zu handeln, das mal eben schnell für den europäischen Markt adaptiert wurde, um es als free-2-play-Spiel mit Itemshop anzubieten. Auch wenn es grafisch ganz hübsch scheint, stellen sich wie immer bei solchen Spielen zwei Fragen: wird es ein übles Gegrinde und lohnt sich das Spielen überhaupt, wenn Frogster das Game erfahrungsgemäß bei mäßigen Spielerzahlen nach kurzer Zeit wieder einstellt?
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Copyright Logo und Screenshots Frogster
Wie beim »Freemium«-Modell üblich bekommen Käufer und Abonnenten zusätzliche Gimmicks, welche das genau sein werden, darüber schweigt man sich bei Datenschutz-Krisen gebeutelten Unternehmen allerdings noch aus.
DCUO ist damit das Spiel, das am schnellsten nach dem Launch in ein Freispielmodell umgebaut wurde (der Start war erst im Januar diesen Jahres). Das kann eigentlich nur bedeuten, dass die Spielerzahlen, na sagen wir mal, »suboptimal« waren (oder Sony äußerst ungeduldig ist).
Ob man ein MMO bei Sony spielen und dem Konzern damit seine Daten trotz wiederholter Datenskandale übermitteln möchte, muss jeder selber wissen. Meine Erfahrung mit Sonys vollmundigen Presseerklärungen und dem angeblichen Kundenschutz-Programm ist eindeutig: abgesonderte Dampfblasen, auf die echte Taten nicht folgen; ich warte bis heute auf Entschädigung für entgangene Spielzeit und auf Hinweise, wie das Kundenschutzprogramm funktioniert. Deswegen werde ich bei dem Spiel wohl dankend ablehnen – und deswegen gibts auch keine Links direkt zu Sony.
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Boxshot DCUO Copyright Sony Online Entertainment & Warner Bros.
Aus dem Hause Namco Bandai erschien soeben das Actionspiel ACE COMBAT – ASSAULT HORIZON für XBox 360 und PS3. Es handelt sich hierbei anders als mancherorten angegeben definitiv nicht um einen Flugsimulator. Tatsächlich sind die Luftkämpfe mit Düsenjägern eher mit Railshootern vergleichen, die dem Spieler einen großen Teil der Steuerung abnehmen. Aber die neuste Fassung von ACE COMBAT möchte auch gar kein Flugsimulator sein, sondern eben ganz im Gegenteil adrenalingetränkte, filmreife Actionsequenzen liefern. Wer das mag dürfte mit dem Spiel gut bedient sein.
Unterschied zu früheren Versionen: damals agierte man in einer Fantasy-Welt, bei dieser Fassung fliegt man in unserer Welt, was sich an manchen Stellen nicht recht mit den gebotenen Missionen zu vertragen scheint.
Ich werde mich bemühen, an den Bildern den Namen des jeweiligen Spiels zu vermerken, damit man bei Interesse im Internet recherchieren kann…
…
Bildergalerie: Impressionen von der Spiel 2011 – MittwochWeiterlesen »
Ich stehe ja zugegebenermaßen nicht auf die Spiele aus Blizzards DIABLO-Reihe, deswegen ist meine Berichterstattung darüber auch eher spärlich zu nennen. Diesen Trailer – frisch vom Blizzcon – sollte man dennoch gesehen haben:
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