Wie seit gestern (!) auf der offiziellen europäischen Webseite zu lesen steht, wird es nichts mit dem morgigen Start von HERR DER RINGE ONLINE als free-to-play-MMO. In der Mitteilung steht zu lesen:
Wir sind mit der Leistung des Spiels äußerst zufrieden und wir freuen uns sehr über die Reaktion unserer Spieler hinsichtlich Free-to-Play«, sagt Mike Rowland, Produzent von HdRO. »Aufgrund der Komplexität und der Herausforderungen, denen wir bei der Vorbereitung des neuen Shops und seiner Implementierung in unsere Infrastruktur begegnet sind, finden wir jedoch, dass noch mehr Zeit benötigt wird, um den hohen Qualitätsstandard beizubehalten, an den unsere Spieler mit Recht gewöhnt sind. Darum haben wir beschlossen, den Start zu verschieben. Wir wollen sicherstellen, dass wir den erwarteten immensen Zuwachs an Spielern tragen und allen ein unvergleichliches Free-to-Play-Erlebnis bieten können.
Das bedeutet nichts anderes, als dass Codemasters es nicht geschafft haben, das Spiel bzw. die Server rechtzeitig umzustellen, was ich als Armutszeugnis klassifizieren würde, insbesondere auch angesichts der Tatsachen, dass diese Ankündigung erst zwei Tage vor dem Starttermin veröffentlicht wird und man offensichtlich keinen neuen Termin nennen kann. Vielleicht hätten sie mal jemand fragen sollen, der sich damit auskennt…
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Boxshot LOTRO Copyright Turbine, Warner und Codemasters
Update: Zur Belustigung noch einen Werbespot aus den USA, wo der Start pünktlich vonstatten geht…
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CCP und DeviantArt haben gemeinsam einen Wettbewerb ausgerufen, in dem Nachwuchsdesigner neue Raumschiffe für das Weltraum-MMO EVE ONLINE gestalten und einreichen können. Es winken attraktive Preise, das Design des Erstplatzierten wird als Schiff ins Spiel übernommen.
Dennoch ist dieser Wettbewerb nicht nur für den Hauptgewinner interessant, denn auch für Platz zwei und drei gibt es neben einem Geldpreis zudem interessante Sachgewinne (wie Apple iPads oder Wacom Grafiktabletts). Die 15 Erstplatzierten erhalten zudem einen 50-Dollar-Gutschein für iTunes.
Die detaillierten Teilnahmebedingungen, Preise und Details dazu, wie die einzureichenden Grafiken auszusehen haben (beispielsweise Ansicht des Schiffes aus sechs orthogonalen Ansichten) finden sich auf der Webseite des Wettbewerbs.
Heizt die 3D-Modeller an und spitzt die Bleistifte, SF-Freunde, Zeit dafür ist bis zum 13. Oktober… :o)
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EVE-Logo und »Create A Starship«-Grafik Copyright 2010 CCP
NEMEXIA ist ein (in der Basisversion) kostenloses Science Fiction-Spiel, das online im Browser läuft, gehört also zur derzeit boomenden Gattung der Browsergames. Prinzipiell handelt es sich um ein Aufbau- und Eroberungsspiel mit klassischem Setting.
Für den Spieler stehen drei Rassen zur Auswahl, aus denen man sich eine favorisierte aussuchen kann, nämlich die Konföderation (das sind die Menschen), die Terteth und die Nox, die sich in der Spielweise unterscheiden. Die Menschen beispielsweise bauen die kampfstärksten Raumschiffe, die Terteth sind intelligente Roboter, die sich aus der Sklaverei der Menschheit befreit haben, sie sind von ihren Fähigkeiten her ausgeglichen. Und zuletzt sind da noch die Nox, die einen quantitativen Vorteil haben, also schneller und mehr bauen können.
Die eigenen Planeten sind in drei Zonen aufgeteilt, die unterschiedlich Aufgaben übernehmen: in der Ressourcenzone werden notwendige Grundstoffe wie Metalle abgebaut, aber auch Energie erzeugt. In der Industriezone wird produziert und gelagert, mit den hier vorhandenen Gütern kann man auch in den galaktischen Handel einsteigen. In der Militärzone schließlich kann man seine Flotte produzieren, aber auch Forschung betreiben.
Spielziele sind wie üblich das Ressourcenmanagement und die Expansion, indem man mit erschaffenen Flotten unbewohnte Planeten oder die von Mitspielern erobert. Zudem ist der Anschluss an eine Allianz wichtig, da eine solche im Spiel wichtige Unterstützung liefern kann; möglich sind als Feature, das ähnliche Spielvertreter nicht bieten können sogenannte Teamplaneten, die man gemeinsam besiedelt und auf denen man dann von den Boni der anderen Spieler profitieren kann.
Nach der ersten »weekly mission« dachte ich in der letzten Woche »das kann nur besser werden«. Ich hätte mich kaum mehr täuschen können.
Offenbar werden die wöchentlichen Mission in Staffeln zusammengefasst, das bedeutet, immer eine gewisse Zahl davon in Abfolge hat ein gemeinsames Überthema. In diesem Fall haben alle mit den Deferi und insbesondere den Breen zu tun, denn der Name der ersten »Staffel« lautet »SERIES 1: THE BREEN«. Es ist weiterhin abzusehen, dass alle wöchentlichen Episoden der ersten Staffel das Wort »cold« in ihrem Titel haben (nach COLD CALL und OUT IN THE COLD werden noch COLD COMFORT, COLD CASE und COLD STORAGE folgen). Überaus kreativ – und überaus banane, denn dergleichen gab es in den Serien, auf die man sich mit diesen wöchentlichen Episoden ja explizit bezieht, nicht.
Gab es bei der ersten Episode neben dem Gephaser wenigstens noch Ansätze von Hintergrund und Story, lässt man das bei OUT IN THE COLD lieber mal gleich gepflegt weg und kommt sofort und ohne Umschweife zu dem, was die Entwickler bei STO am besten (man könnte auch sagen: nahezu ausschließlich) beherrschen: hohle Ballermissionen.
Gut, dass mein Avatar Captain Lydia van Dijk (Ähnlichkeiten mit einer Admiralin oder Generalin der »Schnellen Raumverbände« sind selbstverständlich reiner Zufall!) immer noch ihre »Mirror-Universe«-Uniform trägt, denn irgendwie beschleicht mich mehr und mehr das Gefühl, dass dieses Spiel tatsächlich in einer solchen alternativen gewalttätigen Realität spielt und nicht in der von »Classic STAR TREK«. Anders kann man sich eigentlich nicht erklären, dass so ziemlich jedes Problem ausschließlich mit Waffengewalt gelöst werden muss, sei es im All oder auf Planetenoberflächen.
Im September erscheint bei Pegasus die deutsche Version eines der größten Fantasy-Brettspielklassiker abseits des Mainstreams in zweiter Auflage: KINGS & THINGS. Für diese zweite Auflage wurden das Spielmaterial und die Optik überarbeitet. Pegasus schreibt zum Spiel:
Das magische Land Kadab – gebeutelt von unfähigen Hexenmeistern, die aus Versehen die Landschaft in ewige Unruhe brachten – sucht einen würdigen Thronerben, der das Land mit starker Hand regiert. Und das könntest DU sein.
Deine Aufgabe als niedriger Landadliger besteht darin, deine Baronie zu vergrößern und über 200 verschiedene Bewohner des Landes dazu zu bringen, für deine Sache zu kämpfen. Dabei darfst du dich nicht wundern, wenn deine Armee aus Elfen, Goblins, Zwergen, Drachen, Flugeichhörnchen, Dinosauriern, Mörderpinguinen, Büffeln, Eskimos, Skeletten, Bären, Rittern und vielen anderen Wesen besteht, die alle ihre besonderen Fähigkeiten haben. Neben Führungsqualitäten solltest du auch über die nötigen Bestechungskünste verfügen und ebenso im Umgang mit magischen Gegenständen geübt sein.
Wenn du dann auch noch genügend Gold anhäufst, um das wahre Zeichen der Macht, eine Zitadelle, zu bauen, bist du endlich der neue Herrscher Kababs! Nur zu dumm, dass bis zu drei weitere Adelige auf dieselbe Idee gekommen sind und dir deinen wahren Anspruch auf den Thron streitig machen wollen. Lächerlich!
KINGS & THINGS – ein taktisches Fantasyspiel mit stark humoristischen Einlagen – wurde in den frühen 80er Jahren von Tom Wham entwickelt und erschien erstmalig unter dem Namen KING OF THE TABLETOP als Beilage der Zeitschrift DRAGON. West End Games veröffentlichte 1986 die erste Version als eigenständiges Brettspiel, zeitgleich brachte Games Workshop eine europäische Lizenz heraus. Die erste deutschsprachige Fassung erschien 1997 bei Pegasus.
Die zweite deutsche Auflage ist über den Pegasus-Shop zum Preis von EUR 39,95 erhältlich, auch Spieleläden sollten es beschaffen können; bei Amazon ist es bislang noch nicht gelistet.
Ich habe vor Kurzem die erste der neuen wöchentlichen Episoden für STAR TREK ONLINE gespielt. Diese »weekly episodes« wurden im Zusammenhang mit dem SEASON 2‑Update angekündigt, das vor Kurzem auf dem Produktiv-Server live ging. Cryptic möchte damit dem Kritikpunkt abhelfen, es gäbe zu wenig Content – ab sofort soll es jede Woche eine neue Mission geben, in Anlehnung der wöchentlichen Episoden an die STAR TREK-Fernsehserien.
Die erste dieser Missionen heißt COLD CALL und führt den Spieler in einen noch neuen Raumsektor (passiert in diesem Spiel des Öfteren: »Huch, Lieutenant Wernersen, kiek mol, da ischa´n neuer Sektor… Lech den mol op´n Sensor!«). Dort findet sich die ebenso neue Rasse der Deferi, die vorsichtigen und freundschaftlichen Kontakt mit der Föderation aufgenommen hat, aber auch den Klingonen gegenüber positiv eingestellt ist, da diese in der Vergangenheit mal gegen Übergriffe von anderen Aliens geholfen haben. Ja, so sind sie, die gutherzigen Bat´leth-Schwinger vom Planeten Qo’noS.
Sobald man in den Deferi-Raumsektor einwarpt, wird einem die Mission angeboten, nimmt man sie an, wird man aufgefordert, das Heimatsystem anzufliegen. Dort muss man ein Deferi-Schiff zum Heimatplanten eskortieren, zwischendurch erscheint kurz ein unbekannter Raumer auf den Sensoren, auch das Scannen der Warpsignatur bringt einen allerdings nicht weiter (was haben meine Brückenoffiziere auf der Akademie eigentlich gemacht? Fizzbin gespielt?). Am Planeten angekommen flugs herunter gebeamt und mit einem Diplomaten getroffen (gut, dass ich noch vorher die Mirror-Universe-Uniform übergestreift habe…), der einem ein wenig über die Kultur und Historie der Deferi erzählt. Man bemüht sich um »Balance« als zentralen Punkt der Philosophie. Aha. Offenbar gibt es zudem Verbindungen zu den Preservern, also jener Rasse, die im TREK-Universum die Humanoiden gleichmäßig über die Galaxis verstreut hat (was in der Nachschau vielleicht doch nicht so ein guter Plan war…).
Während dieses Gesprächs kommt es zu einem Angriff der Breen und man hat alle Hände voll damit zu tun, mehrere Einsatztrupps der übellaunigen Maskenträger abzuwehren – wie üblich steht ein Kommunikationsversuch nicht zur Debatte, das Problem wird mit dem Phaser gelöst (und der steht nicht auf »Betäuben«). Interessanterweise ist man auf der Deferi-Heimatwelt (!) in der Deferi-Hauptstadt (!) offensichtlich die einzige (!) Truppe, die sich um die Eindringlinge kümmern kann, die Einwohner selbst rennen nur kopflos durch die Gegend. Sowas wie Polizei oder Militär scheint es nicht zu geben, obwohl die Rasse sonst eigentlich einen eher wehrhaften Eindruck macht. Naja, wie auch immer, man ballert nach und nach in gewohnter Manier die fünf Breen-Squads weg. Dass man dabei auch mal durch uuuralte Preserver-Ruinen eiert erschließt sich erst später, auch den dortigen Breen-Bossmob erkennt man nur daran, dass er unserem Phaserfeuer knapp fünf Sekunden länger standhält als seine Untergebenen und vor dem Verglühen überflüssiges Zeug brabbelt.
Noch bevor die Phaser ausgekühlt sind, wird man vom Schiff angefunkt, dass auch im Orbit Ärger mit den Breen droht (die sind hereingewarpt und greifen das anfangs eskortierte Schiff an, die maskierten Lümmel) und man zügig zurück an Bord gebeamt werden muss, um sich dessen anzunehmen. Dann auch im All dasselbe, was man aus STO schon bis zum Abwinken kennt: Geballer bis der Schiffsarzt kommt…
Fazit: Ein schlechter Scherz. Eine uninspirierte Story, die zum einen dünn ist und zum anderen unglaubwürdig und auch durch das Einbringen des Preserver-Mythos den langjährigen ST-Fan nicht ansatzweise überzeugen kann. Dass man alleine mit seinen paar Brückenoffizieren den Hauptplaneten gegen Breen-Trupps verteidigen soll, ohne dass auch nur irgendein Deferi einen Finger krumm macht, kauft man den Missionsdesignern ebenfalls schlichtweg nicht ab. Der größte Teil der Mission besteht wieder einmal aus langanhaltendem Geballer, wobei insbesondere beim Raumkampf nicht einmal im Vergleich zu älteren Questen variiert wurde: erst nacheinander mehrere Gruppen von Schiffen wegpusten und zum Abschluß ein Großkampfschiff. Für mich sieht diese erste »wöchentliche Mission« schnell und (ich wiederhole mich) uninspiriert zusammengeschustert aus. Lächerlich. Damit lockt man garantiert keinen weggegangenen Spieler hinter dem Ofen hervor und ins Spiel zurück.
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Bildschirmfoto Breen-Angriff Copyright 2010 Cryptic und Atari, Inhalte Bildschirmfoto Captain van Dijk in der Deferi-Hauptstadt Copyright Cryptic und Atari, Bildkomposition von mir.
In diesem Jahr feiern wir ein Jubiläum im Zusammenhang mit einer Zeitmaschine, die mehr als 88 Meilen pro Stunde fahren muss, damit der Flux-Kompensator arbeiten kann: BACK TO THE FUTURE beleuchtete in den 80er Jahren die Abenteuer von Marty McFly und Doc Brown bei den Versuchen, die Zeitlinie zu reparieren, die sie vorher ordentlich verstrubbelt hatten.
Aufgrund des 25-jährigen Jahrestages der Première des ersten Films kommt in diesem Jahr natürlich eine Special-Edition-Sammelbox auf BluRay und DVD heraus. Zeitgleich ist aber auch geplant, die Abenteuer von Marty und Doc fortzusetzen – als Computerspiel. Erworben hat diese Lizenz Telltale Games, die die neuen Reisen in Form von monatlich erscheinenden Adventure-Episoden herausbringen wollen. Dieses Prinzip haben sie bereits mehrfach erfolgreich angewandt, beispielsweise bei den neueren Spielen um SAM & MAX oder TALES OF MONKEY ISLAND. Aufgrund der Machart der genannten Games kann man auch sicher davon ausgehen, dass auch die BACK TO THE FUTURE-Spiele qualitativ hochwertig werden.
Hinzu kommt, dass die beiden Hauptfiguren – eben Marty McFly und Doc Emmett Brown von den Schauspielern gesprochen werden, die sie auch damals in den Filmen dargestellt haben, also Michael J. Fox und Christopher Lloyd. Spätestens an dieser Stelle wird der Fan je nach Veranlagung in andächtiges Schweigen ausbrechen oder freudig durch die Wohnung hüpfen.
Das (US-)Debut der BluRay ist am 26. Oktober 2010, die erste Episode des Spiels soll »kurz danach« folgen.
Promo-Bild BACK TO THE FUTURE Copyright 2010 Telltale Games
Interessante neue Details zu einem der meisterwarteten MMOs in der Pipeline:
Nachdem verkündet wurde, dass die Umsetzung von TERA in Europa von Frogster durchgeführt wird, gab es – wie berichtet – massive Fanproteste, denn aufgrund der Erfahrungen die die Spieler mit dieser Firma bei anderen Spielen in Sachen Sicherheit, Support und Forenzensur machten, befürchete man das Schlimmste. Zumindest wird es laut einer offiziellen Verlautbarung keine IP-Blocks geben, das bedeutet, man kann auch auf den US-Servern spielen, wenn man entweder Frogster nicht traut oder aber (in letzter Zeit auch immer mehr ein Thema) mit amerikanischen Freunden gemeinsam auf Questen ziehen möchte. Das also eine gute Nachricht.
Die zweite Meldung wird man wohl unterschiedlich bewerten, je nachdem wie alt man ist. En Masse Entertainement-Produzent Patrick Wyatt hat in einem Interview berichtet, dass man davon ausgeht, dass TERA ein M‑rating erhalten wird, dies bedeutet eine Freigabe ab 17 Jahren. Zudem wurde bereits zu einem früheren Zeitpunkt ausgesdagt, dass man nicht vorhabe, das Spiel für irgendeinen Markt zu beschneiden. Man darf jetzt spekulieren, ob TERA tatsächlich auch hierzulande in der US-Version erscheinen wird – aber sollte das nicht der Fall sein, hat man immerhin die Möglichkeit auf einem amerikanischen Server zu spielen.
Ich würde allerdings vermuten, dass das angestrebte M‑rating in den USA auf die offenherzige Bekleidung der weiblichen Avatare zurück zu führen sein dürfte, die hierzulande beim Jugendschutz wohl nur für ein müdes Lächeln sorgen sollte (potentiell zu bemängelnde Körperteile sind züchtig bedeckt). Übergroße oder plakative Gewalt konnte ich beim Testspielen auf der GamesCom ebenfalls nicht feststellen, noch nicht mal ansatzweise (natürlich konnte ich noch nicht wirklich viel Inhalt sehen)…
TERA-Logo Copyright En Masse Entertainment und Bluehole Studio
In der nächsten Woche erscheint METROID: OTHER M für Nintendos Wii. Gerade noch rechtzeitig gibt es Werbung in Form von Videoclips. Der erste ist verblüffenderweise ein Clip mit einer echten Darstellerin als Samus Aran. Im zweiten wird die gesamte Geschichte der Kopfgeldjägerin und ihres Kampfes gegen die Metroids nochmals erzählt; man sollte sich definitiv nicht davon abschrecken lassen, dass Szenen aus uralten Spielen gezeigt werden, die Art und Weise wie durch eine Erzählerin berichtet wird ist nämlich toll!
Man sollte nicht aus den Augen verlieren, dass auch dieses Spiel-Universum bereits seit 24 Jahren existiert…
Auch wenn sie erst in knapp zwei Monaten stattfindet: es geht schon wieder mit Riesenschritten auf die SPIEL 2010 in Essen zu, die Ende Oktober in der Gruga stattfinden wird.
Vorher verleiht der Verein »Spiel des Jahres« ja regelmäßig seinen Preis an Mainstream-Produkte der Spielebranche und die diesjährige Verleihung hat auch schon wieder stattgefunden (bereits Ende Juni) – irgendwie ist das diesmal an mir vorbei gegangen.
Spiel des Jahres 2010 ist DIXIT (dixit = lat. »er hat gesagt«) vom französischen Erfinder und Psychologen Jean-Louis Roubira. Erschienen ist DIXIT beim ebenfalls französischen Kleinverlag Libellud – erfreulich, dass es diesmal keinen Branchenriesen traf, möglich ist das allerdings nur deswegen, weil das Spiel großflächig über Asmodee vertrieben wird.
Die Jury schreibt zu DIXIT:
Wie kleine Kunstwerke erscheinen die 84 großformatigen Karten ihren Betrachtern. Die liebevoll gestalteten Motive regen die Fantasie an. Sechs Karten stehen jedem zur Auswahl. Wer zu einer davon ein Thema findet, nennt es und spielt die Karte verdeckt aus. Alle anderen wählen geheim ein möglichst passendes Bild und legen es dazu. Nach dem Aufdecken wird getippt: Wer errät die Karte des Themengebers? Treffer werden mit Punkten belohnt und durch verspielte Holzhasen auf der Zählwiese markiert. Die Wahl des Themas spielt eine zentrale Rolle: Es darf weder zu leicht noch zu schwer sein! Tippen alle richtig oder alle falsch, geht der Ideengeber leer aus. Schnell geraten die Spieler ins Schwärmen und entdecken immer neue Details auf den Bildern, die zum Träumen, Nachdenken und Genießen einladen.
Zielgruppe sind drei bis sechs Spieler ab acht Jahren, die Spieldauer beträgt ca. 30 Minuten. Ich will nichts abwerten, bevor ich es nicht getestet habe (der Beschreibung nach könnte das mit einer kreativen Spielergruppe auch tatsächlich ganz witzig sein), aber auch dieses Gewinner-Produkt ist offenbar wieder einmal dem Mainstream zuzuordnen. Es ist allerdings keine Neuigkeit, dass die Jury komplexe Spiele für Erwachsene ignoriert und neben dem »Kindespiel des Jahres« gern auch noch ein weiteres Kinderspiel als »Spiel des Jahres« kürt. Naja, so eine Juryarbeit ist schließlich auch kein Kinderspiel… :)
Coverabbildung DIXIT Copyright 2008 Libellud/Asmodee; erhältlich ist DIXIT beispielsweise bei Amazon (oder viel preiswerter im Oktober auf der SPIEL 2010)
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