Wer eine lockere Comedy im Stil der alten Serie erwartet, wird von CHILLING ADVENTURES OF SABRINA garantiert übel enttäuscht werden, denn der Trailer sieht nach einer gruseligen Umsetzung des Themas aus (also setzt eure Kinder besser nicht in der Erwartung davor, eine lustige sprechende Katze zu sehen). Nachdem wir gestern ein Poster präsentiert bekommen haben, gibt es heute einen Trailer zur Show, die am 26. Oktober 2018 auf Netflix starten wird.
Ich finde, dass das vielversprechend aussieht!
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Manch einer mag es vielleicht schon begriffen haben: ich bin stocksauer über die Idiotien, die skrupel- und/oder ahnungslose Politiker vorgestern im EU-Parlament beschlossen haben und die unabsehbare Auswirkungen auf das Internet und dessen Nutzung für uns alle haben werden (siehe der soeben veröffentlichte Text von Cory Doctorow). Und nur um das haltlose Mimimi einiger frei drehender, bürgerfeindlicher Wirtschaftsunternehmen zu befriedigen wird das freie Internet geopfert, es werden freie Inhalte verschwinden, es wird durch Zensurfilter zu massivem Overblocking kommen und man darf keine Fotos von öffentlichen Orten mehr posten, sobald die Gefahr besteht, dass irgendein urheberrechtlich geschütztes Material als Beiwerk darauf zu sehen ist. Ja, im Ernst, das ist so. Gegen all das ist die DSGVO ein Kindergeburtstag!
Ich habe früher bereits immer wieder mal zu Netzthemen geschrieben, wenn es notwendig war.
Es ist jetzt wieder notwendig. Es ist sogar dringend notwendig.
Ich werde euch hier auf PhantaNews in Zukunft also abseits des eigentlichen Themas Phantastik wieder vermehrt mit Netzthemen auf den Wecker gehen, und das so lange, bis ihr die Konsequenzen dessen versteht, was da gerade passiert und dann euer Wahlverhalten entsprechend anpasst. Und vielleicht auch dermaßen viel Druck auf die Verantwortlichen ausübt, dass die aufgrund der Proteste ihre Entscheidung überdenken. Axel Voss (CDU), du hast noch lange nicht gewonnen!
We suffered a crushing setback today, but it doesn’t change the mission. To fight, and fight, and fight, to keep the Internet open and free and fair, to preserve it as a place where we can organise to fight the other fights that matter, about inequality and antitrust, race and gender, speech and democratic legitimacy.
Warner Bros und DC Comics müssen sich für ihr Cinematic Universe – das ohnehin nicht rund läuft – offenbar nach einem neuen Darsteller für Superman umsehen, denn Henry Cavill ist diversen Medienberichten zufolge raus.
Offenbar wurden Gespräche abgebrochen, die sich darum drehten ob und zu welchen Bedingungen Cavill die Rolle im kommenden Film SHAZAM! spielen würde. Das ging offenbar dermaßen schief, dass er komplett das Handtuch warf und für zukünftige Projekte nicht mehr zur Verfügung stehen wird. Der Schauspieler hatte die Rolle in drei Filmen gespielt: MAN OF STEEL, BATMAN V SUPERMAN und JUSTICE LEAGUE, er sollte das auch noch in SHAZAM! und einer SUPERGIRL-Verfilmung tun.
Grund waren möglicherweise Terminkonflikte, denn Cavill soll die Hauptrolle in der kommenden WITCHER-Fernsehserie für Netflix spielen (ja, ernsthaft).
Offiziell bestätigt ist das noch nicht, aber sowohl der Mime als auch Warner ergehen sich auf den sozialen Medien in merkwürdigen Anspielungen.
ALAN WAKE ist ursprünglich ein Horror-Computerspiel um den Protagonisten gleichen Namens, ein Thrillerautor, der unter Schlafstörungen und Schreibblockade leidet und deswegen mit seiner Partnerin Urlaub im beschaulichen Örtchen Bright Falls machen will. Doch in der ersten Nacht verschwindet seine Frau und er muss feststellen, dass die Gegend von sogenannten »Besessenen« heimgesucht wird, denen er sich stellen muss. Zudem findet er während des Kampfes gegen die Besessenen und der Suche nach seiner Frau Manuskriptseiten, die von ihm zu stammen scheinen. ALAN WAKE erschien 2010 für die XBox 360 und 2012 für Windows.
Das soll jetzt zu einer Fernsehserie werden. Showrunner wird Peter Calloway (CLOAK AND DAGGER, LEGION), Sam Lake vom Spieleentwickler Remedy Entertainment wird produzieren.
Derzeit gibt es noch keinen Sender dafür, ich gehe aber davon aus, dass sich einer finden sollte. Wegen der frühen Projektphase ist auch noch nichts über die Besetzung bekannt.
Am 17. November 2018 startet auf Netflix das neueste Projekt der Coen-Brüder (THE BIG LEBOWSKI, FARGO, TRUE GRIT), es handelt sich um einen Anthologie-Western-Film mit dem schrägen Titel THE BALLAD OF BUSTER SCRUGGS. Der Episodenfilm war ursprünglich als Fernsehserie geplant, das änderte sich aber im Verlauf der Entwicklung, er erzählt sechs unterschiedliche Geschichten aus dem Wilden Westen.
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Leistungsschutzrecht. Erinnert sich noch jemand? Verleger wollen dafür bezahlt werden, dass Suchmaschinen ihre Artikel findbar machen und Besucher auf die Onlineversionen ihrer aussterbenden Totholzmedien spülen.
Eine beliebte Analogie dazu ist folgende:
Man steigt in ein Taxi und bittet den Fahrer, einen zu einem guten Restaurant zu bringen. Dort angekommen, will der Gastronom vom Taxifahrer eine Gebühr dafür, dass er Gäste gebracht hat.
Klingt bekloppt? Ist es auch. Zuerst haben die Verleger das in Belgien verucht. Nachdem Google sie aus dem Index warf, gab es sofort ein heulen und Zähneklappern, denn die Besucher der Webseiten blieben aus. Das Ganze wurde zurückgenommen. Dann hieß es: »Belgien ist halt zu klein, das muss man in einem größeren Land machen!«
Das führte zum hart umkämpften Leistungsschutzrecht in Deutschland, bei der die Verleger zum ersten Mal alle journalistischen Grundsätze über Bord warfen und beinahe ausschließlich zugunsten dieses Unsinns berichteten, statt objektiv, wie es ihre Pflicht gewesen wäre. Dass damit ihre Glaubwürdigkeit massiv beschädigt wurde, nahmen die Verantwortlichen billigend in Kauf, denn es ging ja um eigene Vorteile.
Was daraus wurde, wissen wir: Das Leistungsschutzrechtgesetz ist so dumm, dass es de facto nicht angewendet wird.
Doch die Verleger wollten nicht aufgeben, an der Spitze der Springer-Verlag, Herausgeber eines Pamphlets, das man in meinen Augen nur als »Volksverhetzer-Blatt« bezeichnen kann: der Bild-»Zeitung«. Erneut kam das völlig sinnlose Argument »Deutschland ist halt zu klein, das muss man größer machen!« und jetzt wollte man denselben Stuss europaweit durchziehen.
Gestern stimmte dann eine Mehrheit im EU-Parlament für den unsäglichen Bullshit.
Wenn Google nicht zahlen will, könnte der Suchmaschinenanbieter sämtliche Angebote der Verleger aus seiner Suchmaschine entfernen.
Aber auch dafür haben die Totholzverbreiter einen perfiden Plan: Wenn Google das tut, will man die Betreiber der Suchmaschine per Gesetz dazu zwingen, ihre Produkte weiter zu listen, weil er angeblich Monopolist ist.
Es soll also ein Gesetz geben, das einen Dienstleister dazu zwingen soll, die Dienstleistung zu erbringen und die Nutznießer dieser Dienstleistung dann auch noch dafür zu bezahlen.
Die Analogie zu oben wäre folgende:
Auf dem Dorf gibts nur ein Taxi. Der Fahrer hat aber keinen Bock mehr, Gäste zu einem Restaurant zu bringen, dessen Inhaber er auch noch dafür bezahlen soll. Der Gastronom schleimt sich deswegen so lange beim Bürgermeister ein, bis die Ortssatzung geändert wird, und den Taxifahrer dazu zwingt, Gäste zu dem Restaurant zu bringen und dann dafür auch noch zu blechen.
Klingt noch bekloppter?
Richtig.
Bitte, Google, werft die Medien der Verleger-Deppen sofort aus dem Index. Nicht nur aus den News, sondern vollständig.
Sollen die zu eigenen Gunsten lügenden Altpapierbedrucker doch zugrunde gehen. Mir egal.
(Disclaimer: Nein, es ist mir natürlich nicht egal. Eine breite und vielfältige journalistische Landschaft ist eigentlich unabdingbar und dringend notwendig, insbesondere angesichts der aktuellen Probleme in diesem Land. Aber solche zum eigenen Vorteil agierenden Demagogen-Medien braucht wirklich niemand – und bezahlen sollte man sie für ihre Falschaussagen erst recht nicht)
Nerds muss man nicht erklären, was FIREFLY ist: Eine Wildwest-Science Fiction-Serie von Anfang der 2000er, realisiert von Joss Whedon, die der Deppensender Fox nach nur einer Staffel absetzte, und die Kult wurde.
Ein Fan haben sich jetzt daran gemacht, die Serenity, das Raumschiff aus der Show, in virtueller Realität für VR-Headsets umzusetzen. Kaveh Tabar hat das gesamte Schiff in Unity realisiert, man kann es sich mit jeder VR-Brille ansehen, die Steam VR unterstützt. Tabar arbeitet seit vier Jahren daran und hat es soeben veröffentlicht.
Interessierte können sich die VR-Serenity auf der itch.io-Seite des Machers herunter laden, der Download ist ca. ein Gigabyte groß.
Das Video zeigt, wie das ganze aussieht.
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Es war hart gekämpft worden um die Novellierung des Urheberrechts in Europa. Die Änderungen gehen unter anderem auf EU-Digitalkommissar Oettinger zurück, der von Digitalem vermutlich so viel Ahnung hatte, wie eine Kuh vom Radfahren. Treiber der sogenannten Reformen war Axel Voss (CDU).
Große Teile der angeblichen »Reform« sind völlig gegen die Bedürfnisse und Interessen des sprichwörtlichen »normalen Bürgers« und bedienen ausschließlich wirtschaftliche und Lobby-Interessen.
Verleger, an ihrer Spitze (Achtung: Meinung!) Volksverhetzer wie der Axel Springer Verlag (Bild-Zeitung), wollen ein Leistungsschutzrecht (Link Tax), das in Deutschland krachend gescheitert ist, europaweit durchsetzen. Weiterhin sollen automatisierte Contentfilter (die technisch nicht funktionieren können) den Upload von urheberrechtlich geschütztem Material verhindern. Diese Zensurfilter werden zu massivem Overblocking, dem Verschwinden von Netzkultur und erheblicher Einschränkung der Meinungsfreiheit führen. Denn man kann ohne inhaltliche oder rechtliche Kontrolle erstmal alles wegblocken, ohne dass man als Betroffener eine einfache Möglichkeit hat, sich dagegen zu wehren.
Statt das Urheberrecht ans Internet des 21. Jahrhunderts und die interessen der Nutzer anzupassen, beispielsweise durch Regelungen wie »fair use«, ist man beim europäischen Parlament komplett vor den Wünschen der Wirtschaft eingeknickt, zum Nachteil der europäischen Bürger. Die Konsequenzen sind unabsehbar und reichen insbesondere für jeden, der Content ins Netz stellt (also dank sozialer Medien ALLE Nutzer) erheblich weiter als die vieldiskutierte DSGVO.
There are thousands of ways that filters can accidentally finger your legit works as piracy, and if you’re not a pirate, your remedy is to file appeals, cross your fingers, and hope a platform with a billion users and millions of people in your situation will review your case.
Das Europaparlament befürwortet die Einführung neuer rechtlicher und technischer Schranken für die Meinungsfreiheit im Netz. Zugunsten von Konzernprofiten werden Prinzipien über den Haufen geworfen, ohne die das Internet nie seine heutige Bedeutung erlangt hätte.
Heute hat der Axel-Springer-Verlag bei seinem Bestreben, das Internet kaputt zu machen, einen großen Schritt nach vorne gemacht. Wer für Springer arbeitet, deren Publikationen abonniert oder auf deren Texte verlinkt, ist mitschuldig.
Die US-Bürgerrechtsorganisation Electronic Frontier Foundation (EFF) weist dagegen darauf hin, dass das bekannte »Content ID«-System von YouTube Entwicklungskosten in Höhe von 60 Millionen Euro verschlungen habe und in zahlreichen Fällen rechtmäßige Inhalte blockiert habe. Zudem könne jeder Anwender oder Rechteinhaber nutzergenerierten Content auf eine schwarze Liste geschützter Werke setzen, die dann nicht mehr veröffentlicht werden könnten.
Die Verbraucherzentrale NRW hat die Sony Interactive Entertainment Europe Limited, den Betreiber des Playstation Networks, wegen Passi in den AGB abgemahnt, die in den Augen der Verbraucherschutzorganisation kundenfeindlich und/oder rechtswidrig sind.
Darunter:
dass aufgeladenen Guthaben innerhalb von 24 Monaten verbraucht werden muss, weil es ansonsten verfällt
dass Eltern pauschal die Kosten dafür tragen müssen, wenn ihre minderjährigen Kinder Käufe tätigen
dass beim Kauf Hinweise auf das gesetzliche Widerrufsrecht fehlen, bzw. darauf, dass man einem Verlust des Widerrufsrechts ausdrücklich zustimmt
Die Verbraucherzentrale fordert Sony auf, die abgemahnten Passagen europäischem Verbraucherrecht anzupassen. Sollte der Konzern dem nicht nachkommen, will die Organisation vor Gericht ziehen, um die Rechte der Kunden einzuklagen.
Recht so. Da solche Passi auch in den AGB anderer Spieleanbieter zu finden sind, dürfte das weitere Geschehen nicht nur für Sony-Kunden interessant sein.
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