Verbraucherzentrale NRW mahnt Sony wegen Playstation Network ab

Die Ver­braucherzen­trale NRW hat die Sony Inter­ac­tive Enter­tain­ment Europe Lim­it­ed, den Betreiber des Playsta­tion Net­works, wegen Pas­si in den AGB abgemah­nt, die in den Augen der Ver­brauch­er­schut­zor­gan­i­sa­tion kun­den­feindlich und/oder rechtswidrig sind.

Darunter:

  • dass aufge­lade­nen Guthaben inner­halb von 24 Monat­en ver­braucht wer­den muss, weil es anson­sten ver­fällt
  • dass Eltern pauschal die Kosten dafür tra­gen müssen, wenn ihre min­der­jähri­gen Kinder Käufe täti­gen
  • dass beim Kauf Hin­weise auf das geset­zliche Wider­ruf­s­recht fehlen, bzw. darauf, dass man einem Ver­lust des Wider­ruf­s­rechts aus­drück­lich zus­timmt

Die Ver­braucherzen­trale fordert Sony auf, die abgemah­n­ten Pas­sagen europäis­chem Ver­braucher­recht anzu­passen. Sollte der Konz­ern dem nicht nachkom­men, will die Organ­i­sa­tion vor Gericht ziehen, um die Rechte der Kun­den einzuk­la­gen.

Recht so. Da solche Pas­si auch in den AGB ander­er Spielean­bi­eter zu find­en sind, dürfte das weit­ere Geschehen nicht nur für Sony-Kun­den inter­es­sant sein.

Logo PSN ® und © Sony Inter­ac­tive Enter­tain­ment Europe Lim­it­ed

Stefan Holzhauer

AutorIn: Stefan Holzhauer

Meist harm­los­er Nerd mit natür­lich­er Affinität zu Pix­eln, Bytes, Buch­staben und Zah­n­rädern. Kon­sum­iert zuviel SF und Fan­ta­sy und schreibt seit 1999 online darüber.

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