Computerspiel

HUMBLE FIGHT FOR RACIAL JUSTICE BUNDLE

Nach­dem itch​.io es vor­ge­macht hat, möch­te sich auch die Hum­ble Bund­le inc. gegen Ras­sis­mus posi­tio­nie­ren und bringt das HUMBLE FIGHT FOR RACIAL JUSTICE BUNDLE an den Start. Dar­in fin­den sich nicht nur Com­pu­ter­spie­le (dar­un­ter eini­ge ech­te Kra­cher), son­dern auch ein paar Comics und eBooks aus den ver­schie­dens­ten Berei­chen, dar­un­ter Roma­ne und Sach­bü­cher, sowie mit STARFINDER ein Pen&​Pa​per Rol­len­spiel-Regel­werk.

Das Bund­le ist nur eine Woche erhält­lich, 100% der Ein­nah­men gehen an NAACP Legal Defen­se Fund Race For­ward und The Bail Pro­ject.

Mit 30 Dol­lar (ca. 28 Euro) ist man dabei, benö­tigt aller­dings ein Kon­to bei Hum­ble. Nor­ma­ler­wei­se wür­de der Con­tent über 1200 Dol­lar kos­ten. Bei den Spie­len erhält man Steam keys, die eBooks sind DRM-frei. Zeit zum Kau­fen hat man noch knapp eine Woche.

Trailer STAR WARS: SQUADRONS

Bereits Ende der letz­ten Wochen waren Infor­ma­tio­nen über ein neu­es Spiel aus dem STAR WARS-Uni­ver­sum gelea­k­ed und Darth Elec­tro­nic Arts hat­te das auch kurz danach bestä­tigt und has­tig einen Trai­ler für heu­te ange­kün­digt.

Bei STAR WARS: SQUADRONS soll es um die Raum­kämp­fe gehen, für die die Fil­me und Seri­en bekannt sind und die bereits frü­her in Spie­len the­ma­ti­siert wur­den, die heu­te als Klas­si­ker ange­se­hen wer­den, also bei­spiels­wei­se X‑WING oder STAR WARS: REBEL Assault. Auch dies­mal soll es einen Ein­zel­spie­ler­mo­dus geben, der Haupt­fo­kus liegt aller­dings offen­bar auf Mul­ti­play­er-Gefech­ten.

Inwie­weit man das bes­ser machen will, als im am Ende kom­plett ver­patch­ten STAR WARS: BATTLEFRONT II bleibt abzu­war­ten. Falls das gut gemacht ist und EA von den übli­chen Loot­box-Spe­renz­chen abieht, könn­te es aller­dings nach STAR WARS JEDI: FALLEN ORDER erneut ein Schla­ger wer­den.

Möge die Macht mit uns sein … Launch ist am 2. Okto­ber 2020.

p​.​s.: Ich muss zuge­ben, dass ich soeben beim Anschau­en diver­se Gän­se­haut­mo­men­te hat­te.

[Update:] Für Play­Sta­ti­on 4, Xbox One und PC via Ori­gin, Steam und dem Epic Games Store, VR via Play­sta­ti­on VR und PC – inklu­si­ve Cross­play. Das Game han­delt nach EPISODE VI – RETURN OF THE JEDI.

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»Bundle For Racial Justice And Equality«: 1500 Spiele für fünf Dollar (oder mehr)

Die Indie­spie­le- und Ent­wick­ler­platt­form itch​.io bie­tet ein Paket von sagen­haf­ten 1500 Spie­len für gera­de mal fünf Dol­lar an, das »Bund­le For Racial Jus­ti­ce And Equa­li­ty«.

Der Clou dar­an: Die ein­ge­nom­me­ne Koh­le geht im Rah­men von »Black Lives Mat­ter« an den NAACP Legal Defen­se and Edu­ca­tio­nal Fund und den Com­mu­ni­ty Bail Fund.

Eigent­lich bedarf das Ange­bot kei­nes zwei­ten Gedan­kens und man darf selbst­ver­ständ­lich mehr geben als den Min­dest­preis von fünf Dol­lar, das habe auch ich soeben getan. Um mit­zu­ma­chen hat man jetzt (Frei­tag, 12.06.2020, 14​:00 Uhr) noch drei Tage, 20 Stun­den Zeit.

Die Games sind DRM-frei und kön­nen direkt, auf der Platt­form her­un­ter gela­den wer­den, es han­delt sich also nicht um Steam Keys.

Gamen gegen Ras­sis­mus. Mit­ma­chen!

[Update:] Es han­delt sich nicht nur um Spie­le, son­dern auch um Game Deve­lo­p­ment Assets (wie ich gera­de beim Durch­blät­tern fest­stel­le).

[Update 2:] Unter den Spie­len befin­den sich auch Pen&​Pa​per​-RPGs oder Resour­cen dafür, oder Ideen für LARPs, es han­delt sich also nicht nur um Com­pu­ter­spie­le.

Trailer: HORIZON FORBIDDEN WEST

Die gan­zen PS5-Vor­gu­cker, die Sony soeben ver­öf­fent­licht hat, fand ich im Gro­ßen und gan­zen eher meh. Haupt­säch­lich auf­ge­wärm­te Fran­chi­ses (GRAN TURISMO 7? Ernst­haft? Das war doch frü­her schon foto­rea­lis­tisch, des­we­gen rei­ten sie jetzt auf dem angeb­lich so tol­len Sound her­um) und der ganz gro­ße Aha-Effekt hin­sicht­lich der Gra­fik bleibt aus. Es ist halt 2020 schwie­rig, mit einer Kon­so­le gegen Rech­ner mit moder­nen Gra­fik­kar­ten anzu­stin­ken. Außer­dem hat­ten Kon­so­len frü­her einen ganz immensen Vor­teil: Ein­schal­ten – Spie­len. Heu­te: Ein­schal­ten – »Du musst lei­der erst­mal ein nicht optio­na­les 20 GB-Update her­un­ter laden, komm in zwei Stun­den wie­der!« (falls man einen halb­wegs schnel­len Inter­net­zu­gang hat, was im lei­der zu oft nicht so ist, dann dau­ert so ein Update TAGE).

Wirk­lich gefal­len hat mir aller­dings der Trai­ler zu HORIZON FOBIDDEN WEST, der Fort­set­zung des gran­dio­sen HORIZON ZERO DAWN:

Hori­zon For­bidden West con­ti­nues Aloy’s sto­ry as she moves west to a far-future Ame­ri­ca to bra­ve a maje­s­tic, but dan­ge­rous fron­tier whe­re she’ll face awe-inspi­ring machi­nes and mys­te­rious new thre­ats.

Das sieht toll aus. Wür­de es aber auch auf ande­rer Hard­ware …

Play­sta­ti­on 5 und die Spie­le sol­len angeb­lich recht­zei­tig zum Weih­nachts­ge­schäft 2020 erhält­lich sein. Per­sön­lich wer­de ich wie­der etwas war­ten, bis die Prei­se akzep­ta­bel sind.

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Kommentar: Daedalic – Bastei Lübbe nicht mehr Hauptanteilseigner

Vor eini­gen Jah­ren hat­te der Ver­lag Bas­tei Lüb­be voll­mun­dig diver­se Digi­tal­stra­te­gien ange­kün­digt. Sieht man sich heu­te an, was davon übrig geblie­ben ist, kann zumin­dest ich das nur ziem­lich ernüch­ternd fin­den und fest­stel­len, dass hier haupt­säch­lich hei­ße Luft pro­du­ziert wur­de. Man den­ke nur an die Zer­stö­rung der einst­mals groß­ar­ti­gen eBook-Platt­form Beam-eBooks, inklu­si­ve unter­ir­di­schem Kun­den­sup­port und mona­te­lan­gen tech­ni­schen Pro­ble­men (ich hat­te mehr­fach berich­tet und war auch per­sön­lich Opfer der Spiel­chen mit Beam eBooks). Viel­leicht hät­te man ein­fach mal wen fra­gen sol­len, der sich mit sowas aus­kennt, statt zu ver­su­chen mit alten, untaug­li­chen, ana­lo­gen Ver­lags­bran­che­mit­teln in die digi­ta­le Welt auf­zu­bre­chen.

2014 erwarb Bas­tei Lüb­be dann eine Mehr­heit am erfolg­rei­chen deut­schen Spie­le­ent­wick­ler Daeda­lic Enter­tain­ment. Der ange­ge­be­ne Grund war, dass man sich cross­me­dia­le Ver­mark­tungs­mög­lich­kei­ten ver­sprach und natür­lich auch im Spie­le­markt mit­mi­schen woll­te. Die­se Digi­tal­stra­te­gie ging aber eben­falls kräf­tig in die Hose, ich gehe davon aus, dass man auch hier ver­sucht hat, ver­knö­cher­te, fos­si­le Bran­chen­stra­te­gien auf den hoch­dy­na­mi­schen Markt der Com­pu­ter­spie­le zu über­tra­gen. Irgend­wann erklär­te Bas­tei Lüb­be-Geschäfts­füh­rer dann »das Daeda­lic Geschäfts­mo­dell sei nicht zukunfts­fä­hig« obwohl die Ver­gan­gen­heit etwas ande­res bewie­sen hat­te. Die man­geln­de Zukunfts­fä­hig­keit wür­de ich des­we­gen eher beim Buch­ver­lag suchen und auf des­sen Ein­fluss­nah­me auf die Fir­men­ge­schäf­te bei Daeda­lic. Bas­tei hat­te bereits die Mit­ar­bei­ter­zahl beim Spie­le­ent­wick­ler von 150 auf 60 redu­ziert, das sieht nach typi­schem rea­li­tätfer­nem Manage­ment-Ein­spar­ver­hal­ten aus. So kann man natür­lich nicht in ange­mes­se­ner Zeit qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­ge Spie­le her­stel­len. Nach dem Kaputt­spa­ren kam dann vom Lüb­be-Manage­ment die Dro­hung Daeda­lic zu schlie­ßen.

Daeda­lic Grün­der Cars­ten Fich­tel­mann und Geschäfts­füh­rer Ste­phan Harms haben nun Antei­le zurück­er­wor­ben. Bas­tei Lüb­be hält damit statt der Mehr­heit nur noch zehn Pro­zent der Antei­le, hat nicht mehr das Sagen und kann des­we­gen sei­ne ange­kün­dig­te Schlie­ßung des Stu­di­os nicht mehr durch­set­zen.

Ich wün­sche Daeda­lic alles Gute für die Zukunft, denn sie haben mich mit diver­sen Spie­len vor­treff­lich unter­hal­ten und ich hof­fe, dass man nun ohne den stö­ren­den Ein­fluss des lei­der offen­bar all­zu ana­lo­gen Ver­la­ges end­lich wie­der durch­star­ten kann.

Logo Copy­right DAEDALIC Enter­tain­ment GmbH

Nintendo spielt nach Kundendatenklau Verstecken

Wie schon bei ande­ren, auch gro­ßen, Anbie­tern ist es bei Nin­ten­do Hackern gelun­gen, in deren Sys­te­me ein­zu­drin­gen und Kun­den­da­ten zu klau­en. Zuerst rede­te man von ca. 160000, dann wur­den es schon 300000. Ich gehe mal davon aus, dass sich die­se Zahl noch erhö­hen wird.

Es ist nun schon schlimm genug, dass das pas­siert, und das trotz der zahl­lo­sen ner­vi­gen Mecha­nis­men, die man als Kun­de durch­lau­fen muss, um bei­spiels­wei­se in der Switch über den Online­shop ein Spiel zu erwer­ben. Das bedeu­tet für mich, dass man es zwar »aus Daten­schutz­grün­den« dem Kun­den uner­go­no­misch schwer macht, ein Spiel zu erwer­ben (was ich eigent­lich gut hei­ße), aber auf den eige­nen Ser­vern der­art lais­sez fai­re ist, dass Kri­mi­nel­le Daten abgrei­fen kön­nen. Das lässt die Maß­nah­men gegen­über den Kun­den als Far­ce erschei­nen.

War­um ich aber so rich­tig fuchs­teu­fels­wild wer­de sind zwei Din­ge: Ers­tens muss ich dar­über aus den Medi­en erfah­ren, weil Big N es offen­sicht­lich nicht für not­wen­dig hält mich als Kun­den dar­über zu infor­mie­ren. Und zwei­tens wird in den Medi­en ein­deu­tig gesagt »Nin­ten­do hat sei­ne Kun­den bereits infor­miert, dass sie ihre Pass­wör­ter ändern sol­len«. Mich aller­dings nicht, und da ich nicht davon aus­ge­he, dass ich eine irgend­wie gear­te­te Son­der­rol­le ein­neh­me, neh­me ich an, dass es zig tau­sen­den ande­rer Kun­den ganz genau so geht. Allein das ist bereits ein Ver­stoß gegen diver­se Daten­schutz­ge­set­ze, die vor­schrei­ben, dass Kun­den in sol­chen Fäl­len sofort infor­miert wer­den müs­sen.

Nach Aus­sa­gen in den Medi­en sind kei­ne Zah­lungs­da­ten erbeu­tet wor­den, son­dern nur Namen und Geburts­da­ten. Schon schlimm genug, denn allein mit dem Geburts­da­tum kön­nen Kri­mi­nel­le bereits jede Men­ge Schind­lu­der trei­ben. Und es steht zu befürch­ten, dass mit den bei sol­chen Fäl­len übli­chen Sala­mi­tak­ti­ken nach und nach umfang­rei­che­re Daten­ab­flüs­se zuge­ge­ben wer­den könn­ten.

Ich habe das zum Anlass genom­men, Nin­ten­do mal einen DSGVO-Brand­brief zu schi­cken und um Daten­aus­kunft zu »bit­ten«. Das soll­ten alle Kun­den tun, Mus­ter­brie­fe fin­det man zum Bei­spiel bei den Ver­brau­cher­zen­tra­len.

Logo Copy­right Nin­ten­do of Euro­pe GmbH

Für umme: Fischglas-Simulator ORB FARM

Bock auf eine Zeit­sen­ke im Brow­ser? Dann werft doch mal einen Blick auf das mini­ma­lis­ti­sche aber den­noch ziem­lich span­nen­de und unter­halt­sa­me ORB FARM. Dar­in wirft man Pixel (die Lebe­we­sen, Pflan­ze und ande­re Din­ge dar­stel­len) in ein vir­tu­el­les Fisch­glas und schaut, was dann in der Simu­la­ti­on pas­siert. Dabei sind die zugrun­de lie­gen­den Prin­zi­pi­en tat­säch­lich ziem­lich kom­plex. Dass die Optik dabei an frü­he Maxis-Sim-Spie­le gemahnt, ist ver­mut­lich auch nicht ganz zufäl­lig.

Das Gan­ze wur­de von Max Bitt­ker erschaf­fen und ist inspi­riert vom You­tube-Kanal »Life in Jars«. Der Quell­code steht auf Git­hub zur Ver­fü­gung, dort kann man sich auch über die Hin­ter­grün­de der Simu­la­ti­on infor­mie­ren.

Erschienen: MINECRAFT DUNGEONS

MINECRAFT DUNGEONS ist – wie der Name bereits sagt – ein MINECRAFT-Abe­leg­er, unter­schei­det sich aber spie­le­risch deut­lich vom Klötz­chen-Sand­box, Sur­vi­val- und Bau-Game. Tat­säch­lich han­delt es sich eher um ein Hack&​Slash​-Rogue​like, in dem man mit einer Grup­pe von Freun­den in mons­ter­ver­seuch­te Gewöl­be zieht, um dort Schät­ze und bes­se­re Aus­rüs­tung abzu­grei­fen (neu­deutsch: Loot).

Auch wenn ich es bis­her noch nicht gespielt habe (ich wer­de aber sicher einen Blick dar­auf wer­fen), sind die Rück­mel­dun­gen bis­her posi­tiv, ins­be­son­de­re wird der leich­te und fami­li­en­freund­li­che Zugang gelobt, es han­delt sich also wie bei MINECRAFT nicht um ein Game für Hard­core-Zocker, es spricht auch Casu­al Gamer an – was bereits ein gro­ßer Plus­punkt des Mut­ter­spiels war.

MINECRAFT DUNGEONS gibt es aktu­ell für PC, Nin­ten­do Switch, PS4 und XBox One, es kos­tet für Win­dows 20 Euro, die Switch-Fas­sung ist zehn Euro teu­rer.

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Pro­mo­gra­fik Copy­right Mojang und Micro­soft

MINECRAFT und kein Ende

Elf Jah­re nach der ers­ten Alpha-Ver­si­on ist MINECRAFT immer noch unge­bremst. Im Gegen­teil, es geht wei­ter berg­auf. Aktu­ell wur­de die Gren­ze von 200 Mil­lio­nen ver­kauf­ten Exem­pla­ren (über alle Platt­for­men) über­schrit­ten, angeb­lich bringt es das Spiel der­zeit auf 126 Mil­lio­nen akti­ve monat­li­che Nut­zer. Die Nut­zer­zah­len sind im Rah­men der Pan­de­mie gestie­gen: 25 % neue Spie­ler und 40 % Zuwachs an Mulit­play­er-Ses­si­ons.

Erst 2016 war die Zahl von 100 Mil­lio­nen ver­kauf­ter Spie­le über­schrit­ten wor­den, die­se Zahl hat sich also inner­halb von vier Jah­ren noch­mal ver­dop­pelt.

Nicht schlecht für ein Spiel, das als Hob­by­pro­jekt von Mar­kus »Notch« Pers­son begann, um mal zu sehen, was man in Java so in Sachen pro­ze­du­ra­ler Land­schaft­ge­ne­rie­rung machen kann. Und das ist in mei­nen Augen Gran­dio­se an die­ser Geschich­te: Das erfolg­reichs­te Spiel aller Zei­ten kam nicht aus den Rei­hen sich stän­dig selbst pla­gi­ie­ren­der Dis­tri­bu­to­ren ohne neue Ideen wie bei­spiels­wei­se Elec­tro­nic Arts, son­dern qua­si aus der Sze­ne selbst. Und es zeigt, dass man auch ohne gro­ße Publisher Erfolg haben kann, gera­de im Games-Bereich. Zudem trig­ger­te MINECRAFT das Gen­re der Sur­vi­val Games. Grün­de für den Erfolg dürf­te die enor­me Viel­sei­tig­keit sein, die sehr unter­schied­li­che Spie­ler­grup­pen mit unter­schied­li­chen Inter­es­sen anspricht. Zudem war das Game von Anfang an sehr mod­bar, so dass Spie­ler es an eige­ne Inter­es­sen anpas­sen konn­ten.

Als nächs­te Erwei­te­rung steht Ende Mai die rogue­like-Dun­ge­on­craw­le­rei MINECRAFT DUNGEONS an, die die­sel­be Engi­ne benutzt.

Für Micro­soft dürf­te sich der Kauf des Spiels für 2,5 Mil­li­ar­den Dol­lar im Jahr 2014 mehr als aus­ge­zahlt haben.

Pro­mo­gra­fik Copy­right Micro­soft und Mojang

Episch: A Glimpse Of Things To Come – Unreal Engine 5 Demo

Epic Games zei­gen ein Demo mit dem Titel »Lumen in the Land of Nani­te«, das die Fähig­kei­ten der neu­en Unre­al Engi­ne 5 beleuch­tet, dar­ge­stellt wird das gan­ze auf der Platt­form Play­sta­ti­on 5 (von der Sony immer noch behaup­tet, dass sie pünkt­lich zu Weih­nach­ten in den Rega­len ste­hen soll). Das Bemer­kens­wer­te an der Demo ist, dass sie Assets benut­zen, die Movie-rea­dy sind, also bei­spiels­wei­se mit sehr hoch­auf­lö­sen­den Tex­tu­ren arbei­ten. Das führt zu dem ultrarea­lis­ti­schen Look der Gegend, die im Video zu sehen ist. Man kann aller­dings eben­falls erken­nen, dass der Weg aus dem Uncan­ny Val­ley noch weit sein wird. Was aller­dings Umge­bun­gen angeht kann man jetzt noch bes­ser nach­voll­zie­hen, wie es mög­lich sein kann, THE MANDALORIAN in Echt­zeit und in-came­ra vor gro­ßen Bild­schir­men zu dre­hen, auf denen die Umge­bung durch die Unre­al Engi­ne dar­ge­stellt wird.

Die­ser Aus­blick auf die Zukunft von Games zeigt mei­ner Ansicht nach des­we­gen auch einen Aus­blick auf die Zukunft von Fil­men und Fern­seh­se­ri­en – und das durch­aus auch im Indie- und Fan­film­be­reich, denn selbst wenn sich der Fan kei­ne gigan­ti­schen Screens leis­ten kann: Auch für Green­screen­pro­jek­te dürf­ten Echt­zeit-Gra­fi­ken ohne lan­ge Ren­der­zei­ten über­aus hilf­reich sein.

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