Gesellschaft

Nominierungen für die Nebula-Awards 2013

Bereits am 20. Febru­ar wur­den die Nomi­nie­run­gen für die dies­jäh­ri­gen Nebu­la-Awards bekannt gege­ben, die im Mai von der Ver­ei­ni­gung  Sci­ence Fic­tion and Fan­ta­sy Wri­ters of Ame­ri­ca ver­lie­hen wer­den sol­len. Lei­der habe ich das völ­lig über­se­hen, mea maxi­ma cul­pa, des­we­gen will ich den Hin­weis an die­ser Stel­le schnell nach­ho­len.

Buch

Thro­ne of the Cre­s­cent Moon, Sala­din Ahmed (DAW; Gol­lan­cz ’13)
Ironskin, Tina Con­nol­ly (Tor)
The Kil­ling Moon, N.K. Jemi­sin (Orbit US; Orbit UK)
The Drow­ning Girl, Cait­lín R. Kier­nan (Roc)
Gla­mour in Glass, Mary Robi­net­te Kowal (Tor)
2312, Kim Stan­ley Robin­son (Orbit US; Orbit UK)

Isaac Asimov, die Borniertheit der Verlage im eBook-Zeitalter und das fossile Urheberrecht

- Ein Robo­ter darf kei­nen Men­schen ver­let­zen oder durch Untä­tig­keit zu Scha­den kom­men las­sen.

- Ein Robo­ter muss den Befeh­len eines Men­schen gehor­chen, es sei denn, sol­che Befeh­le ste­hen im Wider­spruch zum ers­ten Gesetz.

- Ein Robo­ter muss sei­ne eige­ne Exis­tenz schüt­zen, solan­ge die­ser Schutz nicht dem Ers­ten oder Zwei­ten Gesetz wider­spricht.

Das was da oben steht sind die drei »Geset­ze der Robo­tik«. So ziem­lich jeder, der sich mit Sci­ence Fic­tion befasst, kennt sie. Erson­nen wur­den sie von Isaac Asi­mov, wohl einer der größ­ten und bril­li­an­tes­ten Ver­fas­ser von SF-Geschich­ten über­haupt. Die Anzahl der von ihm geschaf­fe­nen Wer­ke geht in die Hun­der­te, sogar wenn man alle Publi­ka­tio­nen, abzieht, auf denen nur publi­kums­wirk­sam sein Name steht. Schon früh kam ich mit sei­nen Wer­ken in Berüh­rung, ich kann mich noch erin­nern, dass der ers­te Asi­mov den ich gele­sen habe, DER MANN VON DRÜBEN ali­as DIE STAHLHÖHLEN (THE CAVES OF STEEL) war. Wenn ich behaup­te, dass Asi­mov einer der größ­ten SF-Autoren über­haupt war, wür­de mir wohl kaum jemand wider­spre­chen (wol­len oder kön­nen).

Als ges­tern ein Freund auf Face­book frag­te …:

Ich ver­su­che gera­de, auf lega­lem Weg an eBooks von Isaac Asi­mov zu kom­men. Ein Groß­teil der Bücher ist offen­sicht­lich gar nicht digi­tal ver­füg­bar und ein paar weni­ge Aus­nah­men kos­ten das glei­che oder mehr als eine Taschen­buch­aus­ga­be (wir reden hier von recht kur­zen, teil­wei­se 50 Jah­re alten Roma­nen…).

… war mein ers­ter Gedan­ke: »Das kann doch kein Pro­blem sein!«. Auch wenn ich durch mei­ne Tests der deut­schen eBook-Shops in den letz­ten Tagen weiß, dass man eng­lisch­spra­chi­ge SF nur bei Ama­zon erwer­ben kann, weil die hie­si­gen Anbie­ter das dop­pel­te und drei­fa­che des dor­ti­gen Prei­ses ver­lan­gen, war ich doch über zwei Fak­ten ehr­lich gesagt geschockt:

  1. Selbst im Kind­le-Shop gibt es nur einen Bruch­teil der Asi­mov-Wer­ke im eBook-For­mat
  2. auf Deutsch ist offen­bar gera­de mal ein ein­zi­ges eBook erhält­lich

Die­ser trau­ri­ge Zustand zeigt ein Dilem­ma unse­rer Zeit: wenn ich einen gro­ßen Teil der Wer­ke von Isaac Asi­mov in Form von eBooks lesen möch­te, habe ich dank der non­e­xis­ten­ten Back­list im Prin­zip nur eine ein­zi­ge Chan­ce: sie mir irgend­wo ille­gal her­un­ter zu laden, denn lega­le Ange­bo­te gibt es weder in eng­li­scher, noch in deut­scher Spra­che.

Asi­mov ist lei­der im Jahr 1992 viel zu früh gestor­ben. Bei Wer­ken, die vor 1978 ver­öf­fent­licht wur­den, läuft das Urhe­ber­recht laut US-Gesetz 95 Jah­re nach sei­nem Tod ab. Bei Wer­ken, die danach ent­stan­den, 70 Jah­re nach sei­nem Able­ben. Frü­hes­tens 2034 wer­den also Tei­le sei­nes Schaf­fens gemein­frei, der Rest doch schon ent­spannt im Jahr 2063. Län­ger, falls es auch hier eine Aus­nah­me, also etwas wie ein »Lex Dis­ney«, geben soll­te. 2063 … Wenn das kei­ne Sci­ence Fic­tion ist …

Ich fin­de die­sen Zustand, dass ich von einem der renom­mier­tes­ten SF-Autoren über­haupt nahe­zu nichts aus sei­nem umfang­rei­chen Werk legal in eBook-Form erhal­ten kann, erbärm­lich. Und es zeigt all­zu deut­lich die Pro­ble­me der Bran­che und des mit­tel­al­ter­li­chen, nicht mehr zu den heu­ti­gen Medi­en pas­sen­den, Urhe­ber­rechts. Ich bin sicher, dass Goog­le die schon längst alle ein­ge­scannt hat, sie jedoch auf­grund der mit Sicher­heit völ­lig unüber­sicht­li­chen Lizen­sie­rungs­la­ge, nicht ohne wei­te­res ver­öf­fent­li­chen kann. Wir benö­ti­gen drin­gend neue Geset­ze, die sich um ver­wais­te Wer­ke dre­hen – und die soll­ten im Zwei­fels­fall auch Lizenz­in­ha­ber zwin­gen, Wer­ke als eBooks zur Ver­fü­gung zu stel­len, falls sie die Rech­te nicht frei­ge­ben wol­len. Denn Wer­ke die nie­mand kau­fen kann und bei denen die Rech­te in irgend­wel­chen Akten­ord­nern ver­schim­meln nut­zen nie­man­dem etwas und scha­den unse­rem kul­tu­rel­len Erbe. Und Asi­mov ist nur ein Bei­spiel von vie­len.

[cc]

Bild von Isaac Asi­mov: Zeich­nung von Rowe­na Mor­rill, aus der Wiki­pe­dia, GNU FDL

Der Phantastische Bücherbrief 591

Es ist Monats­an­fang und Erik Schrei­ber stellt einen neu­en Phan­tas­ti­schen Bücher­brief zur Ver­fü­gung. Logi­scher­wei­se han­delt es sich um die Febru­ar­aus­ga­be und sie trägt die Num­mer 591.

Den Auf­takt bil­det dies­mal eine Erin­ne­rung an den lei­der Mit­te Febru­ar ver­stor­be­nen Kin­der­buch­au­tor Otfried Preuß­ler.

Wei­ter­hin fin­den sich wie immer Bespre­chun­gen von deut­scher und inter­na­tio­na­ler Phan­tas­tik, unter ande­rem Wolf­gang Hoh­le­beins PESTMOND oder FEUER DER GÖTTER von Ste­fa­nie Simon. Im inter­na­tio­na­len Bereich begeg­nen einem bei­spiels­wei­se Umber­to Ecos DER FRIEDHOF IN PRAG, Ken­neth Oppels EIN DUNKLER WILLE oder DAS KALTE SCHWERT von Richard Mor­gan. Unter der Rubrik »Heft­ro­ma­ne« wird PERRY RHODAN NEO Num­mer 35 bespro­chen, der trägt den Titel GEISTER DES KRIEGES.

Der Bücher­brief 591 liegt wie immer als pdf-Datei vor und ist knapp 200 kB groß.

Bücher­brief 591 Febru­ar 2013

Erschienen: FANDOM OBSERVER 285

Ein neu­er Monat ist ange­bro­chen und nicht ganz uner­war­tet erschien die neu­es­te Aus­ga­be des FANDOM OBSERVER. Chef­rad­ak­teur ist dies­mal Flo­ri­an Breit­sa­me­ter und der prä­sen­tiert fol­gen­de The­men:

* Titel­ge­schich­te: Dort.Con 2013 – Wir haben kurz vor dem Con Arno Beh­rend noch zum Inter­view gebe­ten!

* Eine neue deut­sche Sci­ence-Fic­tion-Rei­he: Wir stel­len vor – D9E – Die Neun­te Expan­si­on.

* Die klei­ne Hexe weint: Ein Nach­ruf auf Otfried Preuß­ler von Olaf Fun­ke

Wei­ter­hin fin­den sich in der aktu­el­len Aus­ga­be Leser­kom­men­ta­re zum Vor­gän­ger, ein Über­blick über neu erschie­ne­ne Fan­zines, Neu­ig­kei­ten aus dem Bereich Sci­ence Fic­tion, sowie ein Aus­blick auf das phan­tas­ti­sche Kino­jahr 2013.

Der FANDOM OBSERVER kann wie immer kos­ten­los als PDF auf der Web­sei­te des Maga­zins her­un­ter­ge­la­den wer­den.

Die Razzie-Awards 2013

Lei­der über­sieht man sie immer wie­der jedes Jahr. Die Raz­zie-Awards (oder genau­er: The Gol­den Raspber­ry Awards, bei uns nicht ganz kor­rekt als »Gol­de­ne Him­bee­re« über­setzt, Anm. d. Red.), die 1980 als not­wen­di­ger Gegen­pol zu den unüber­schau­ba­ren Preis­ver­lei­hun­gen aus der Tau­fe geho­ben wur­den. Nicht in irgend­ei­nem hoch­tra­ben­den Ball­saal, son­dern im Con­ti­nen­tal Break­fast Room des Holi­day Inn wur­den sie nun im Schat­ten der Oscars erneut ver­lie­hen.

Die 657 Stimm­be­rech­tig­ten aus 47 U.S. Staa­ten und 19 ande­ren Län­dern schei­nen kei­ne Sym­pa­thie für den abschlie­ßen­den Teil der TWILIGHT-SAGA gehegt zu haben. Von elf Nomi­nie­run­gen konn­te BREAKING DAWN immer­hin sie­ben Prei­se holen. Das liegt nur knapp hin­ter Adam Sand­lers JILL & JACK, der im vor­an­ge­gan­ge­nen Jahr in allen Kate­go­rien gewon­nen hat. Dafür hat Adam Sand­ler im zwei­ten Jahr in Fol­ge den schlech­tes­ten Haupt­dar­stel­ler bekom­men.

Beson­ders wit­zig sind die Raz­zi­es immer dann, wenn sie Nomi­nie­run­gen oder Gewin­ner haben, die auch hoch auf Oscar-Kurs lau­fen, was die­ses Jahr lei­der aus­blieb. Beson­de­re Vor­fäl­le gab es kei­ne. Zuletzt hat­te 2009 San­dra Bul­lock ihre Aus­zeich­nung als schlech­tes­te Haupt­dar­stel­le­rin für ALL ABOUT STEVE per­sön­lich ent­ge­gen­ge­nom­men. Ein atem­be­rau­ben­der Auf­tritt.

Nach­fol­gend alle »Aus­ge­zeich­ne­ten«, die »Gewin­ner« sind fett gekenn­zeich­net.

Die Nominierungen für die Saturn Awards 2013

Die Aca­de­my of Sci­ence Fic­tion, Fan­ta­sy & Hor­ror Films hat die Nomi­nie­run­gen für ihre dies­jäh­ri­gen Saturn Awards bekannt gege­ben. Bei den Oscars fin­det das Gen­re erneut nahe­zu nicht statt, weil auch dort offen­bar Stan­des­dün­kel herr­schen. Bei die­ser Aca­de­my hat man aller­dings offen­bar kei­ne Berüh­rungs­ängs­te mit ande­ren Gen­res, weil auch bei­spiels­wei­se SKYFALL mehr­fach nomi­niert wur­de und bei dem sehe ich kei­ne SF oder Fan­ta­sy, eben­so wenig wie bei LES MISERABLES oder DJANGO UNCHAINED. Aber das geht schon in Ord­nung, auch hier auf Phan­ta­News ist der Fokus ja erklär­ter­wei­se eher unscharf.

Erwar­tungs­ge­mäß bei den Nomi­nie­run­gen weit vor­ne ist der HOBBIT, der allein neun Mal genannt wur­de, gefolgt von LIFE OF PI und SKYFALL.

Die Stim­men für die Teil­neh­mer kom­men von den Mit­glie­dern der Aka­de­mie. Die ers­ten Saturn-Ver­lei­hun­gen fan­den im Jahr 1972 statt, der Mode­ra­tor der Zere­mo­nie war damals Wil­liam Shat­ner.

Shortlist des Seraph 2013

Im Rah­men der Leip­zi­ger Buch­mes­se ver­leiht die Jury der 2011 ins Leben geru­fe­nen Phan­tas­ti­schen Aka­de­mie e. V. am 14. März 2013  den För­der­preis für phan­tas­ti­sche Lite­ra­tur »Seraph«. Der Ver­ein hat sich zur Auf­ga­be gemacht, das Anse­hen phan­tas­ti­scher Lite­ra­tur zu stei­gern und ins­be­son­de­re Nach­wuchs­ta­len­te des Gen­res zu för­dern.

Gemein­sam mit einer für 2013 kom­plett neu zusam­men­ge­setz­ten Exper­ten­ju­ry aus Lek­to­ren, Jour­na­lis­ten, Buch­händ­lern, Blog­gern und Lesern, wur­den seit Dezem­ber 2012 unter den ins­ge­samt über 80 Ein­sen­dun­gen von rund 40 Ver­la­gen aus Deutsch­land, Öster­reich und der Schweiz zunächst die Long­lists der bes­ten Titel des zurück­lie­gen­den Jah­res in den Kate­go­rien »Bes­tes Buch« und »Bes­tes Debüt« erar­bei­tet und nun ste­hen die Short­lists der bes­ten fünf respek­ti­ve drei Titel fest.

Short­list des SERAPH 2013 »Bes­tes Buch« in alpha­be­ti­scher Rei­hen­fol­ge

  • Drven­kar, Zoran: Der letz­te Engel (cbj)
  • Hoff­mann, Mar­kolf: Ines öff­net die Tür (Ueber­reu­ter)
  • Mey­er, Kai: Asche und Phö­nix (Carlsen)
  • Schre­cken­berg, Micha­el: Der wan­dern­de Krieg – Ser­gej (Juhr)
  • Wag­ner, Ant­je: Vaku­um (Bloomsbu­ry)

Short­list des SERAPH 2013 »Bes­tes Debüt« in alpha­be­ti­scher Rei­hen­fol­ge

  • Glä­ser, Mecht­hild: Stadt aus Trug und Schat­ten (Loe­we)
  • Olden­burg, Jan: Fan­tas­tik AG – Ein Epos aus den Fer­nen Län­dern (Piper)
  • Simon, Cor­du­la: Der Potem­kin­sche Hund (Picus Ver­lag)

Wei­te­re Details zum Preis und zur Phan­tas­ti­schen Aka­de­mie fin­den sich auf deren Web­sei­te.

Quel­le: Pres­se­mit­tei­lung, Logo »Seraph« Copy­right Phan­tas­ti­sche Aka­de­mie e.V.

Otfried Preußler (1923 – 2013)

Der Kin­der­buch­au­tor Otfried Preuß­ler ist tot. Preuß­ler ist der Autor von zahl­lo­sen bekann­ten Kin­der­bü­chern, wie bei­spiels­wei­se DER RÄUBER HOTZENPLOTZ, DER KLEINE WASSERMANN, DIE KLEINE HEXE, DAS KLEINE GESPENST oder KRABAT.

Neben die­sen popu­lä­ren Wer­ken exis­tie­ren aller­dings zahl­lo­se wei­te­re weni­ger bekann­te zu sei­nem Port­fo­lio, inge­samt kommt die Werk­lis­te in der Wiki­pe­dia auf 32 Bücher. Diver­se davon wur­den auch ver­filmt, man­che davon gleich mehr­fach. Neu­es­te Bei­spie­le sind DER RÄUBER HOTZENPLOTZ mit Armin Roh­de in der Titel­rol­le, die auch 1974 bereits Gerd Frö­be inne hat­te, wei­ter­hin die in Zusam­men­ar­beit mit Hol­ly­wood rea­li­sier­te Film­fas­sung von KRABAT.

Sei­ne Wer­ke und er wur­den diver­se Male aus­ge­zeich­net, unter ande­rem erhielt er für sei­ne Ver­diens­te das Gro­ße Bun­des­ver­dienst­kreuz.

Erst vor Kur­zem ent­stand eine hef­tig geführ­te Dis­kus­si­on umd die Ent­schei­dung des Thie­ne­mann-Ver­lags, die Bücher Preuß­lers zu »über­ar­bei­ten« und heu­te poli­tisch nicht mehr kor­rekt erschei­nen­de Wor­te zu ent­fer­nen. Der Autor selbst hat­te sich immer gegen Ände­run­gen an sei­nen wer­ken aus­ge­spro­chen, die­sen zuletzt aller­dings angeb­lich zuge­stimmt.

Zuletzt leb­te Preuß­ler als frei­er Schrift­stel­ler bei Rosen­heim und hat sei­ne Erleb­nis­se in rusi­scher Kriegs­ge­fan­gen­schaft nie­der­ge­schrie­ben. Die­se sol­len post­hum ver­öf­fent­licht wer­den.

Otfried Preuß­ler ver­starb am letz­ten Mon­tag, dem 1802.2013, im Alter von 89 Jah­ren in  Prien am Chiem­see.

Crowdfunding: deutscher Zeitreise-Spielfilm t=E/X² via Startnext

Der Titel erscheint nicht nur auf den ers­ten Blick leicht kryp­tisch: t=E/X² – oder auch ein­fach und kurz TEX – ist ein deut­scher Zeit­rei­se­film »irgend­wo zwi­schen STAR TREK und TÄGLICH GRÜSST DAS MURMELTIER«. Rea­li­siert wird das Gan­ze im Bereich Wies­ba­den, der Regis­seur ist Andre­as Z Simon, die Haupt­dar­stel­ler sind Jas­min Wag­ner (manch einem viel­leicht noch unter dem Künst­ler­na­men »Blüm­chen« bekannt) und Mario Ganß.

Im Gegen­satz zu ande­ren Pro­jek­ten, soll TEX ein abend­fül­len­der, sprich: 90 Minu­ten lan­ger, Spiel­film wer­den. Zur Hand­lung kann man auf der Start­next-Sei­te des Pro­jekts lesen:

Jeder kennt das Pro­blem. Zeit ist immer ein schwie­ri­ger Fak­tor. Mal war­tet man auf etwas viel zu lan­ge, dann ist es auch schon wie­der vor­bei und exis­tiert nur noch als ver­blas­sen­de Ver­gan­gen­heit. Und was auch immer man tut, es ist nie genug Zeit dafür da.
In dem Spiel­film mit dem unge­wöhn­li­chen Titel »t=E/x²« geht es eben­falls um Zeit und die Pro­ble­me damit. Zwei Men­schen, gefan­gen in einer Zeit­schlei­fe, ler­nen, die Zeit zu deh­nen und wer­den so zu Ret­tern der Zeit­li­nie an sich.
Klingt kom­pli­ziert? Ist es auch. Aber könn­te man es ein­fach beschrei­ben, bräuch­te man ja auch kei­nen Film dar­über machen.

Ziel­grup­pe sind natür­lich pri­mär die Nerds, aber das ist auch eine gute Idee – Main­stream-Fil­me für Lang­wei­ler gibt es in Deutsch­land nun wahr­lich genug. Ein wei­te­res Zitat zum Hin­ter­grund kann ich näm­lich nur von gan­zem Her­zen unter­schrei­ben:

In Deutsch­land ent­ste­hen lei­der viel zu wenig Gen­re­fil­me. Das Fern­se­hen traut sich an The­men wie Sci­ence-Fic­tion und Fan­ta­sy nicht her­an und fürs Kino wird ohne­hin nicht viel pro­du­ziert.

Exakt! Und des­we­gen fin­de ich es pri­ma und vor allem äußerst unter­stüt­zens­wert, dass sich ein Inde­pen­dent-Team an so etwas her­an wagt, wo Film und Fern­se­hen in Deutsch­land seit Jahr­zehn­ten kläg­lich und in nur pein­lich zu nen­nen­der Wei­se ver­sa­gen.

Groß­ar­tig! Ich geh dann mal zah­len …

http://​vimeo​.com/​5​5​3​5​8​717
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