Buch

DER PHANTASTISCHE BÜCHERBRIEF 637

Cover Bücherbrief 637

Ha! Dies­mal sogar noch im alten Monat. Erik Schrei­bers PHANTASTISCHER BÜCHERBRIEF mit der Num­mer 637 für den Monat Novem­ber ist da. Wie immer geht es um Phan­tas­tik und Krimi/​Thriller, dies­mal liegt aller­dings ein deut­li­cher Schwer­punkt auf Hör­spie­len.

In Sachen Deut­sche Phan­tas­tik geht es unter ande­rem um ARRION und CAJAN von Tan­ja Rast, erschie­nen im Amrûn Ver­lag, bei der Inter­na­tio­na­len Phan­tas­tik wird Richard Lay­mons DAS UFER vor­ge­stellt. Im Bereich Jugend­li­te­ra­tur liest man über Tom­my Krapp­weis´ GHOST­SIT­TER-Roma­ne GEISTER GEERBT und VORSICHT POLTERGEIST. Eben­falls bespro­chen wer­den Ver­öf­fent­li­chun­gen rund um DOCTOR WHO von Pani­ni und Cross Cult und eben reich­lich Hör­spie­le, ins­ge­samt 15 Stück.

DER PHANTASTISCHE BÜCHERBRIEF liegt wie immer im PDF-For­mat vor und kann hier kos­ten­los her­un­ter gela­den wer­den.

Bücher­brief 637 Novem­ber 2016 (ca. 1,6 MB)

Erschienen: HEXER STANLEY CHONIKEN III

Cover Hexer Stanley Chroniken III

Bei Emme­rich Books & Media ist der drit­te Band der HEXER STANLEY CHRONIKEN von H.J. Müg­gen­burg erschie­nen. Der Ver­lag schreibt dazu:

Mit den HEXER STANLEY CHRONIKEN III wird die Werk­aus­ga­be von H.J. Müg­gen­burgs Gesamt­werk fort­ge­setzt. Die Ori­gi­nal­ro­ma­ne erschie­nen zwi­schen 1973 und 1981 im Zau­ber­kreis-Ver­lag.

Vier Jahr­zehn­te schlum­mer­ten die Manu­skrip­te in den »Grüf­ten« der Archi­ve. Nun wer­den sie zu neu­em Leben erweckt! Sir Stan­ley, Groß­meis­ter der Wei­ßen Loge, bekämpft das orga­ni­sier­te Böse welt­weit! Unter­stützt von sei­ner Frau Anne und dem But­ler Geor­ge, ihrer­seits Adep­ten der magi­schen Zünf­te, schickt er sei­ne dämo­ni­schen Wider­sa­cher dort­hin zurück, wo sie hin­ge­hö­ren – und zwar end­gül­tig. Die Roma­ne waren schon zu Zei­ten der Erst­ver­öf­fent­li­chung in den 70er-Jah­ren ein Geheim­tipp. Denn wo gab es das schon: Humor im Hor­ror-Gen­re!

Die Erst­aus­ga­ben – unter dem Pseud­onym Hexer Stan­ley ver­öf­fent­licht – erschie­nen in ins­ge­samt sie­ben Aben­teu­ern zwi­schen 1974 und 1978 in der Rei­he Sil­ber-Gru­sel-Kri­mi im Zau­ber­kreis-Ver­lag, Ras­tatt. EMMERICH Books & Media wird die­se in ins­ge­samt fünf Büchern her­aus­ge­ben und sie mit bis­lang zwei unver­öf­fent­lich­ten Roma­nen ergän­zen. Soweit es mög­lich ist, wer­den auf vor­han­de­ne Ori­gi­nal­ma­nu­skrip­te zurück­ge­grif­fen und Kür­zun­gen der Zau­ber­kreis­aus­ga­be wie­der ein­ge­fügt.

Die Pyra­mi­de von Mei­dum (… und die Mumie umarm­te ihn – Sil­ber Gru­sel-Kri­mi Nr. 103, Zau­ber­kreis-Ver­lag, Ras­tatt, 04.11.1975).
Satans Hof­lie­fe­ran­ten (Erst­ver­öf­fent­li­chung) … spielt im Jahr 1974 und ist das zwei­te der bis­lang
unver­öf­fent­lich­ten Manu­skrip­te.

Wei­ter­hin ent­hal­ten sind ein Vor­wort von Horst Her­mann von All­wör­den, sowie Anhän­ge: Infor­ma­tio­nen zu den Ori­gi­nal­tex­ten, ein Kurz­por­trait des Autors und eine Vor­stel­lung der Cover­künst­le­rin Bea­te Roc­holz. Bestellt wer­den kann das Buch beim Ver­lag oder via Ama­zon, es gibt auch eine eBook-Fas­sung.

HEXER STANLEY CHRONIKEN III
H.J. Müg­gen­burg
Gru­sel
31.10.2016
Buch­aus­ga­be:
20,3 x 12,7 x 1,5 cm /​ 232 Sei­ten
12,95 Euro
ISBN: 978–1539471462
eBook: 4,95 Euro
Emme­rich Books & Media

Cover­ab­bil­dung Copy­right Emme­rich Books & Media

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DER PHANTASTISCHE BÜCHERBRIEF 636

Cover Bücherbrief

Auch im Okto­ber hat Erik Schrei­ber wie­der rekord­mä­ßig vie­le Bücher gele­sen und lässt uns in sei­nem PHANTASTISCHEN BÜCHERBRIEF dar­an teil­ha­ben, wie er sie fand. Wie immer fin­den sich Bespre­chun­gen über ver­schie­de­ne Medi­en des Gen­res Phan­tas­tik und Kri­mi. Dies­mal sind sogar zwei Con­be­rich­te dabei.

Ansons­ten gibt es dies­mal Bespre­chun­gen zu den The­men: Deut­sche und inter­na­tio­na­le Phan­tas­tik, Jugend­li­te­ra­tur, Kri­mi & Thril­ler, DVD, Fan­zines & Maga­zi­ne, Hör­spie­le, Comics und Sekun­där­li­te­ra­tur.

DER PHANTASTISCHE BÜCHERBRIEF liegt als PDF-Datei vor und kann hier kos­ten­los her­un­ter gela­den wer­den.

Bücher­brief 636 Okto­ber 2016 (PDF, ca. 500 kB)

VG Wort-Rückzahlungen: Karen Köhler versteht unser Rechtssystem nicht

eBook-Paragraph

In einem Kom­men­tar auf der Web­sei­te der Zeit wirft Autorin Karen Köh­ler Mar­tin Vogel ernst­haft vor, dass er durch sei­nen Rechts­streit Ver­la­ge zer­stö­ren wird. Ich muss es ganz offen sagen: Bei so einem Rechts­ver­ständ­nis wird mir schlecht. Vogel hat einen Rechts­ver­stoß gese­hen, von dem er per­sön­lich betrof­fen ist, und hat den kor­rek­ten Weg gewählt: Den durch die Instan­zen der Gerich­te. Und die haben Recht gespro­chen, und höchst­rich­ter­lich fest­ge­stellt, dass die Pra­xis der VG Wort-Aus­schüt­tung an Ver­la­ge rechts­wid­rig ist.

Rechts­wid­rig. Höchst­rich­ter­lich.

Das sind Voka­beln, die einem zu den­ken geben soll­ten, bevor man sich als Autorin vor den Kar­ren von Bör­sen­ver­ein und Co. span­nen lässt und einen Kom­men­tar ver­öf­fent­licht, der inhalt­lich der­ma­ßen dane­ben ist und das Opfer zum Täter machen soll.

Grund für den Arti­kel dürf­te sein, dass die VG Wort jetzt Rück­zah­lun­gen der rechts­wid­rig aus­ge­schüt­te­ten Beträ­ge ein­for­dert. Und das tun sie in kom­pro­miss­lo­ser Wei­se, die für mich abso­lut nicht nach­voll­zieh­bar ist. Selbst kleins­te Ver­la­ge sol­len sofort den gesam­ten, über Jah­re auf­ge­lau­fe­nen, Betrag über­wei­sen.

Man muss sich hier meh­re­re Fra­gen stel­len:

An ers­ter Stel­le natür­lich, war­um sich die Ver­wer­tungs­ge­sell­schaft so vehe­ment wei­gert, Stun­dungs- oder Raten­zah­lungs­ver­ein­ba­run­gen anzu­bie­ten (Update: sie­he unten – ver­ant­wort­lich ist die Autoren­ver­samm­lung, bit­te den Rest des Arti­kels unter die­ser für mich neu­en Vor­aus­set­zung sehen). Man könn­te fast den Ein­druck gewin­nen, als wol­le man in vol­ler Absicht ein paar klei­ne Ver­la­ge über die Klin­ge sprin­gen las­sen, um zu zei­gen: »seht ihr, wir haben es doch gesagt!«. Die Gerichts­ur­tei­le geben in letz­ter Kon­se­quenz nicht her, dass es kei­ne Fle­xi­bi­li­tät bei der Rück­zah­lung geben könn­te, es wur­de allein die Aus­zah­lungs­pra­xis für rechts­wid­rig erklärt. Des­we­gen wie­der­ho­le ich mei­ne Fra­ge: War­um zeigt die VG Wort kei­ner­lei Ent­ge­gen­kom­men bei den Rück­for­de­run­gen? War­um gibt es kei­ne Här­te­fall­re­ge­lun­gen? Weil es ihnen zuviel Arbeit ist? Weil sie kon­kre­te Zie­le mit der star­ren Hal­tung ver­fol­gen (sie­he oben)? Mei­ner Ansicht nach könn­te man das Ver­hal­ten der VG Wort bei­na­he als mafi­ös bezeich­nen.

Eine wei­te­re Fra­ge ist: War­um hat man sei­tens des Bör­sen­ver­eins und der VG Wort jah­re­lang so getan, als sei das alles über­haupt kein Pro­blem und wer­de am Ende irgend­wie weg­ge­hen, statt sich und die Ver­la­ge auf den abseh­bar kom­men­den Ernst­fall vor­zu­be­rei­ten? Es hät­te kon­kre­te War­nun­gen geben müs­sen, sich durch Rück­la­gen auf Rück­zah­lun­gen ein­zu­stel­len, das hät­te über all die Jah­re, die das Ver­fah­ren läuft, bereits gesche­hen kön­nen. Statt­des­sen hat man medi­en­wirk­sam und pro­pa­gan­da­ar­tig die gan­ze Zeit kol­por­tiert, dass Vogel am Ende eh ver­lie­ren wird. Das war hoch gepo­kert und der Bluff ist am Ende geplatzt. Hät­ten VG Wort und Bör­sen­ver­ein statt »Hurra-Wir-Gewinnen!«-Tamtam nicht die Auf­ga­be gehabt, die Ver­la­ge rea­lis­tisch auf das vor­zu­be­rei­ten, was kommt? War­um ist das wei­test­ge­hend unter­blie­ben? Was ist von einem Ver­ein zu hal­ten, der sei­ne Mit­glie­der der­art falsch berät?

Nein, Mar­tin Vogel hat hier nicht mal einen Ansatz von Schuld, denn der hat das Rechts­sys­tem genutzt, und die­ses hat ihm durch alle Instan­zen das ihm zuste­hen­de Recht auch zuge­bil­ligt. Wenn Ver­la­gen und auch man­chen Autoren das nicht passt, kann ich das nach­voll­zie­hen, aber auch Ver­la­ge ste­hen nicht außer­halb des Rechts­sys­tems. Sie haben die Mög­lich­keit, auf den Gesetz­ge­ber Ein­fluss zu neh­men, oder es zumin­dest zu ver­su­chen, um Ände­run­gen her­bei­zu­füh­ren. Wenn Autoren wei­ter wol­len, dass Ver­la­ge mehr Geld bekom­men, steht es ihnen sogar ohne Geset­zes­än­de­run­gen frei, ent­spre­chen­de Ver­trä­ge mit ihren Ver­la­gen abzu­schlie­ßen.

An der nun kon­kret ent­stan­de­nen Mise­re vie­ler Klein­ver­la­ge hat in ers­ter Linie die VG Wort Schuld, indem sie kei­ne Mög­lich­keit zur Stun­dung oder Raten­zah­lung ein­räumt – aus Grün­den, die nur die Ver­ant­wort­li­chen bei der Ver­wer­tungs­ge­sell­schaft ken­nen. Die ver­ständ­li­che Wut soll­te sich gegen den die­je­ni­gen rich­ten, die die Zah­lun­gen nun kom­pro­miss­los ein­for­dern, und die sit­zen bei der VG Wort. Und man könn­te auch einen Groll gegen den Bör­sen­ver­ein hegen, der wider bes­se­ren Wis­sens jah­re­lang behaup­tet hat, dass Vogel nie­mals erfolg­reich sein wird.

Aber bit­te ver­sucht nicht, mit Pro­pa­gan­da­maß­nah­men das Opfer zum Täter zu machen.

Ich habe gro­ßes Ver­ständ­nis für die zum Teil pre­kä­re Situa­ti­on der Klein- und Kleinst­ver­la­ge. Und bin dafür, dass die Ver­ant­wort­li­chen für die­se Situa­ti­on deut­lich benannt wer­den: die­se sit­zen in mei­nen Augen im Vor­stand der VG Wort und ver­wei­gern ohne Anse­hen von Här­te­fäl­len jeg­li­che Stun­dun­gen und Raten­zah­lun­gen. Das ist der eigent­li­che Skan­dal. Wenn jemand gegen irgend­was pro­tes­tie­ren möch­te, dann soll­te er über­le­gen, ob die­ser Pro­test bei der VG Wort nicht erheb­lich bes­ser auf­ge­ho­ben ist, als gegen Mar­tin Vogel.

[Update:] Hol­ger Kli­e­man­nel kom­men­tiert auf Face­book:

Zu Dei­ner Fra­ge: »An ers­ter Stel­le na­tür­li­ch, war­um sich die Ver­wer­tungs­ge­sell­schaft so ve­he­ment wei­gert, Stun­­dungs- oder Ra­ten­zah­lungs­ver­ein­ba­run­gen an­zu­bie­ten.« Das hat­ten sie gemacht, wur­de jedoch auf der Haupt­ver­samm­lung von den anwe­sen­den Autoren blo­ckiert (müss­te jetzt mal die Unter­la­gen durch­fors­ten, irgend­wo im Brief der VG Wort steht »Stun­dungs­mög­lich­kei­ten, die die Lei­tung der VG Wort vor­ge­schla­gen hat, wur­den abge­lehnt.«). Vogel hat­te ja dazu auf­ge­ru­fen, dass Autoren Mit­glied wer­den um bei der Ver­samm­lung die­se Plä­ne zu ver­hin­dern.

Ich kor­ri­gie­re mich dem­nach inso­fern, dass nicht der Vor­stand der VG Wort ver­ant­wort­lich ist, son­dern die Autoren­ver­samm­lung der VG Wort.

Erschienen: HINTER DEM QUECKSILBER

Cover Hinter dem Quecksilber

In der Edi­ti­on Chul­hu Libria ist die Antho­lo­gie HINTER DEM QUECKSILBER erschie­nen, wel­che 25 klas­si­sche phan­tas­ti­sche Geschich­ten ent­hält. Die Her­aus­ge­ber schrei­ben dazu:

Jüngst ist in der Edi­ti­on CL die Antho­lo­gie „Hin­ter dem Queck­sil­ber“ erschie­nen. Die­ser Band ver­eint 25 klas­sisch-phan­tas­ti­sche Geschich­ten, die zwi­schen 1890 bis 1945 ent­stan­den sind. Neben renom­mier­ten Schrift­stel­lern wie Paul Lep­pin oder Max Brod fin­den sich dar­in Namen wie Erik E. Elwood oder Hen­ri de Régnier, die heu­te fast voll­stän­dig in Ver­ges­sen­heit gera­ten sind. Egal ob man stim­mungs­vol­ler Phan­tas­tik, die einem lang­sam eis­kal­te Schau­er über den Rücken lau­fen lässt, oder phan­tas­ti­schen Schock­mo­men­ten, die einem den Atem rau­ben, den Vor­zug gibt – das Talent die­ser 25 Phan­tas­ten zieht den Leser in sei­nen Bann.
HINTER DEM QUECKSILBER ist auf 150 Exem­pla­re limi­tiert, signiert und wur­de von Hei­ko Schul­ze illus­triert.

Das Buch ist in Lei­nen gebun­den und 289 Sei­ten stark, es kos­tet 30 Euro. Lei­der feh­len in der nicht beson­ders aus­sa­ge­kräf­ti­gen Pres­se­mit­tei­lung sowohl die biblio­gra­fi­schen Daten, wie auch die Bezugs­quel­le, ich gehe des­we­gen mal davon aus, dass es nur direkt über Cthul­hu Libria bezo­gen wer­den kann. Eine eBook-Fas­sung gibt es offen­bar nicht.

Leseprobe: STEAMPUNK MECHANICS

Cover Steampunk Mechanics

Ich hat­te bereits auf den dem­nächst erschei­nen­den Bild­band STEAMPUNK MECHANICS – MADE IN GERMANY von Admi­ral Ravens­da­le und Com­pa­ny hin­ge­wie­sen, in dem deut­sche Maker ihre Pro­jek­te vor­stel­len, und der bei der Edi­ti­on Roter Dra­che erscheint. Das Buch ist zwei­spra­chig, die Tex­te zu den Expo­na­ten lie­gen in eng­lisch und deutsch vor.

Man kann das Werk nach wie vor zum güns­ti­gen Sub­skrip­ti­ons­preis von 25 Euro beim Ver­lag vor­be­stel­len, das Ange­bot gilt aber nicht mehr lan­ge, danach kos­tet es 29,95 Euro.

Wer sich vor dem Kauf einen Ein­druck ver­schaf­fen möch­te, kann das jetzt tun, denn es gibt eine Lese­pro­be im PDF-For­mat:

Pre­view Steam­punk Mecha­nics – MADE IN GERMANY (PDF, 2,8 MB)

Dis­clai­mer: Die­ser Hin­weis ist selbst­ver­ständ­lich völ­lig unei­gen­nüt­zig, aber … psst: Das Cover ist von mir … :)

Steam­punk Mecha­nics – Made in Ger­ma­ny
Admi­ral Aaron Ravens­da­le and Com­pa­ny
232 kom­plett far­bi­ge Sei­ten
29,7 x 21 cm, Hard­co­ver
EUR 29,95
ISBN 978–3946425106
Edi­ti­on Roter Dra­che

Neuauflage: DAS GROSSE STEAMPANOPTIKUM

Cover Steampanoptikum

Pas­send zur Mel­dung über die Gewin­ner des Deut­schen Phan­tas­tik-Prei­ses heu­te mor­gen:

Wie geschrie­ben, ist der Gewin­ner in Sachen Sekun­där­li­te­ra­tur das bei der Edi­ti­on Roter Dra­che erschie­ne­ne GROSSE STEAMPANOPTIKUM von Cla­ra Lina Wirtz und Alex Jahn­ke. Lei­der kann man das Buch aller­dings nicht mehr erwer­ben, da es bereits eini­ge Zeit aus­ver­kauft ist. Dank der Preis­ver­lei­hung wird sich das aller­dings dem­nächst ändern:

Wie der Ver­lag auf sei­ner Face­book-Sei­te mel­det, wird es im Früh­jahr 2017 eine Neu­auf­la­ge des Hard­co­vers geben. Und die ist sogar erwei­tert und wird 16 Sei­ten mehr umfas­sen als die ers­te Aus­ga­be. Der Preis bleibt unver­än­dert bei für das Gebo­te­ne spott­bil­li­gen 20 Euro.

Wenn ich mehr über den Erschei­nungs­ter­min weiß, wer­de ich euch selbst­ver­ständ­lich infor­mie­ren.

Gewinner des Deutschen Phantastik-Preises 2016

Cover Steampanoptikum

Am ver­gan­ge­nen Sams­tag wur­de wie in jedem Jahr im Rah­men des Buch­mes­se Con­vent der Deut­sche Phan­tas­tik-Preis ver­lie­hen. Beson­ders gefreut hat mich dabei der ers­te Platz für das bes­te Sekun­där­werk an Cla­ra Lina Wirz und Alex Jahn­ke für DAS GROSSE STEAMPANOPTIKUM (erschie­nen bei der Edi­ti­on Roter Dra­che), denn da sind auch zwei von mir gestal­te­te Dop­pel­sei­ten drin. :) Und erneut wur­den zwei Wer­ke aus dem bereich Steam­punk aus­ge­zeich­net, denn auch Die dun­kel­bun­ten Far­ben des Steam­punk aus dem Art Skript Phan­tas­tik-Ver­lag hat einen Preis erhal­ten, näm­lich den für die bes­te Ori­gi­nal-Antho­lo­gie. Damit bleibt das Gen­re Steam­punk beim DPP wei­ter stark ver­tre­ten, und das, obwohl die Publi­kums­ver­la­ge es nicht mal mehr mit der Kneif­zan­ge anfas­sen.

Gra­tu­la­ti­on auch an Jür­gen Egl­seer, aus des­sen Ver­lag Amrûn zwei wei­te­re Preis­trä­ger stam­men.

Nach­fol­gend alle Gewin­ner des DPP 2016:

Bes­ter deutsch­spra­chi­ger Roman:

Susan­ne Pav­lo­vic: Feu­er­jä­ger 1 – Die Rück­kehr der Krie­ge­rin (Amrûn)

Bes­tes deutsch­spra­chi­ges Roman­de­büt:

Faye Hell: Kei­ne Men­schen­see­le (Amrûn)

Bes­ter inter­na­tio­na­ler Roman:

Ter­ry Prat­chett: Die Kro­ne des Schä­fers (Man­hat­tan)

Bes­te deutsch­spra­chi­ge Kurz­ge­schich­te:

Oli­ver Plasch­ka: »Das öde Land« (aus: Das öde Land [Low])

Bes­te Ori­gi­nal-Antho­lo­gie/­Kurz­ge­schich­ten-Samm­lung:

Die dun­kel­bun­ten Far­ben des Steam­punk (Art Skript Phan­tas­tik)

Bes­te Serie:

Nico­le Böhm: Die Chro­ni­ken der See­len­wäch­ter (Green­light Press)

Bes­ter Gra­fi­ker:

Alex­an­der Kopa­in­ski

Bes­tes Sekun­där­werk:

Alex Jahn­ke & Cla­ra Lina Wirz: Das gro­ße Steam­pan­op­ti­kum (Edi­ti­on Roter Dra­che)

Gewinner des Kindle Storyteller Award: ASCHENKINDEL – EINE WAHRE GESCHICHTE

Cover Aschenkindel

Auf der Buch­mes­se Frank­furt erlaub­te man Bran­chen­feind Num­mer Eins Ama­zon heu­te groß­her­zig, den Gewin­ner des Kind­le Sto­rytel­ler Awards zu küren. Gewon­nen hat Halo Sum­mers Roman ASCHENKINDEL – EINE WAHRE GESCHICHTE. Auch in die­sem Jahr scheint es sich wie­der um Phan­tas­tik zu han­deln – irgend­wie zumin­dest, so rich­tig konn­te ich das aus dem Wer­be­text nicht ent­neh­men. aber die Bespre­chun­gen auf Ama­zon deu­ten dar­auf hin, dass es sich um eine auf­ge­frisch­te Aschen­put­tel-Vari­an­te mit Fan­ta­sy-Ele­men­ten han­delt. Wer­be­text:

»Du bist schon ein komi­sches Mäd­chen«, sagt mei­ne gute Fee. »Jedes ande­re Mäd­chen in dei­ner Situa­ti­on wäre über­glück­lich, auf so einen Ball gehen zu dür­fen. Noch dazu auf einen, bei dem es sich in einen Prin­zen ver­lie­ben und damit sei­nem Elend ent­kom­men könn­te!« Tja, wo sie recht hat, hat sie hat recht. Ich bin ein komi­sches Mäd­chen. Und ich habe fest vor, eins zu blei­ben!
Clae­rie Farn­flee wur­de vom Schick­sal nicht gera­de ver­wöhnt. Erst starb ihr Vater, dann folg­te der gesell­schaft­li­che Absturz und seit­her wird ihr das müh­se­li­ge Leben in Armut von einer bösen Stief­mut­ter und zwei gars­ti­gen Schwes­tern ver­süßt. Ist Clae­rie des­we­gen unglück­lich? Nein – jeden­falls nicht unglück­lich genug, um sich jedem daher­ge­lau­fe­nen Prin­zen an den Hals zu wer­fen.
So denkt sie, doch an einem düs­te­ren Gewit­ter­tag begeg­net sie im Ver­bo­te­nen Wald einem Frem­den und das, was sie für unmög­lich gehal­ten hat, pas­siert: Ihr Schick­sal nimmt eine gera­de­zu ver­stö­ren­de Wen­dung – selbst Prin­zen und Bäl­le spie­len dar­in kei­ne unbe­deu­ten­de Rol­le mehr …

ASCHENKINDEL gewinnt ein Preis­geld in Höhe von 30000 Euro sowie einen Ver­lags­ver­trag bei Har­per Coll­ins Ger­ma­ny (die damit nach Bas­tei Lüb­be, die den letzt­jäh­ri­gen Gewin­ner ver­leg­ten, das neue Feind­bild der Bran­che sein dürf­ten). Der Roman ist als Taschen­buch und eBook bei Ama­zon erhält­lich, ers­te­res kos­tet 9,90 euro, letz­tes schlägt mit 2,99 Euro zu Buche. Die Print­fas­sung ist 276 Sei­ten stark.

Cover­ab­bil­dung Copy­right Halo Sum­mer

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Holtzbrinck, Bonnier und Skoobe – und die öffentlichen Büchereien

ebookpreise

Neu­lich hat­te ich mich in einem Kom­men­tar über die Kon­di­tio­nen beklagt, die die Ver­lags­grup­pen Holtz­brinck und Bon­nier den Onlei­hen der öffent­li­chen Biblio­the­ken gemacht hat­ten. Ein Ange­bot, das die­se dan­kend ablehn­ten, da es auch in mei­nen Augen nicht nur finan­zi­ell über­zo­gen war. Erneut soll­ten eBooks völ­lig anders als Print­bü­cher behan­delt wer­den, und erneut zeig­te sich das bigot­te Han­deln der Publi­kums­ver­la­ge: Zum einen lob­by­isiert man inten­siv, um eBooks den Büchern gleich­zu­stel­len, aber gleich­zei­tig möch­te man von die­sem Sta­tus gern jede Men­ge Aus­nah­men, die natür­lich nur den Rech­te­ver­wer­tern nut­zen sol­len. Die Inter­es­sen der Nut­zer blei­ben außen vor, ein Ungleich­ge­wicht, dass dank mas­si­ver Ein­fluss­nah­me der Ver­wer­ter auf die Poli­tik immer mehr in Schief­la­ge gerät. Mit dem Vor­sit­zen­den des Ver­le­ger­aus­schus­ses hat­te sich ein Lob­by­ver­tre­ter zu Wort gemel­det und in Kom­men­ta­ren ordent­lich Pro­pa­gan­da für die Hal­tung der Ver­la­ge gemacht.

Jetzt wird kla­rer, war­um Holtz­brinck und Bon­nier den Büche­rei­en sol­che inak­zep­ta­blen Ange­bo­te machen: Tat­säch­lich möch­te Bon­nier lie­ber selbst an attrak­ti­ven Lei­h­an­ge­bo­ten ver­die­nen und tut sich zu die­sem Zweck mit der Lese­flat­rate Skoo­be zusam­men. Ab sofort sind die Bücher der Bon­nier-Ver­lags­töch­ter dort zu erhal­ten, Skoo­be ist ohne­hin bereits ein Pro­jekt von Holtz­brinck und Ran­dom House. Die möch­ten halt lie­ber direkt an einem Ent­leih­ge­schäft ver­die­nen, statt einen Bruch­teil davon Stadt­bü­che­rei­en zu über­las­sen. Sicher auch mit der Idee im Hin­ter­kopf, dass der Leser ver­mut­lich das Geld für eine Leih­flat­rate berappt, wenn die gewünsch­ten eBooks in der Onlei­he nicht zu erhal­ten sind. Das mag so sein, aber ein sol­cher Leser ist sich garan­tiert auch im Kla­ren dar­über, dass er dann bei Ama­zon deut­lich bes­ser auf­ge­ho­ben ist, als bei Skoo­be.

Man darf anhand der bekann­ten Lizen­sie­rungs­kos­ten sol­cher Flat­rates davon aus­ge­hen, dass die Kon­di­tio­nen dort um Län­gen schlech­ter sind, als bei den Leih­bü­che­rei­en und die Autoren von den Erlö­sen so gut wie nichts sehen. In die­sem Licht kann man die Aus­sa­gen von Herrn Ulmer noch­mal bewer­ten …

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