Jim Butcher – The Dresden Files 15 – SKIN GAME
…
Jim Butcher – The Dresden Files 15 – SKIN GAMEWeiterlesen »
…
Jim Butcher – The Dresden Files 15 – SKIN GAMEWeiterlesen »
Es gibt Filme, die unterfliegen einfach den Radar, obwohl der Name Tom Hardy mittlerweile kein unbekannter mehr ist. Waren seine bisherigen Filme von wechselnder Qualität, war es sein Schauspiel nie. Und die Ausgangssituation von NO TURNING BACK verlangt nach einem Charakterdarsteller mit der notwendigen Präsenz. Schon Hitchcock verließ über einen gesamten Film nicht das Rettungsboot, Colin Farrell konnte nicht aus einer Telefonzelle, und Ryan Reynolds zeigte seine bisher beste Leistung allein in einem Sarg. Regisseur und Autor Steven Knight setzt Tom Hardy in einen BMW und schickt in auf den Weg von Birmingham nach London. Der Routenplaner gibt an, dass für die Strecke Birmingham / London 85 Minuten von Nöten wäre. NO TURNING BACK hat deswegen nicht von ungefähr eine Laufzeit von 85 Minuten.
…

MINDSCAPE – Bundesstart 03.07.2014
Obwohl MINDSCAPE von StudioCanal vertrieben wird, stellt StudioCanal kein Werbematerial auf seinem Presseserver zur Verfügung. Aus unerfindlichen Gründen gibt es kaum Kinos, die MINDSCAPE im Programm haben. Über Amazon ist der Film längst als Import erhältlich, aber lediglich in englischer und spanischer Sprachfassung.Erinnerungsdetektive haben den Lügendetektor noch nicht abgelöst, finden aber immer mehr Beachtung. Menschen mit dieser Begabung, wie John Washington, können durch Berührung an den Erinnerungen ihres Gegenübers teilhaben, diese dann unvorbelastet analysieren und auswerten. Nach einem Trauma und zwei Jahren Pause soll John Washington erst einmal mit einem einfachen Fall wie der jungen Anna beginnen. Ist Anna wirklich eine Soziopathin, und wollte drei Mitschülerinnen umbringen, oder ist sie selbst Opfer eines Kindheitstraumas? »Ich bin keine Soziopathin,« sagt Anna bei ihrer ersten Begegnung, »aber ich habe die Fähigkeit wie eine zu denken.«
…
Eigentlich wollte er nur helfen, und dann kommt dieses undankbare Rucksack-Pack. Es ist eigentlich erstaunlich, dass es acht Jahre gedauert hat, bis man eine Fortsetzung zu »Australiens angsteinflößendstem Film« umsetzte, so jedenfalls die Werbemaschinerie zu WOLF CREEK. Aber die längere Zeit hat dem Nachfolger auch gut getan, denn Abnutzungserscheinungen zeigt er keine, wie sie bei schnell nachgeschobenen Fortsetzungen oft bereits beim zweiten Teil eintreten. Mick Taylor passt also wieder auf, dass vom Weg abgekommene Touristen in seinem Hinterland keinen Unfug treiben. Und da muss der Mann mit dem markant, meckernden Lachen durchaus auch einmal mit Jagdmesser und Gewehr nachhelfen.
…
CUBAN FURY – Bundesstart 19.06.2014
Der dreizehnjährige Bruce ist der König im Salsa tanzen. Gemeinsam mit seiner Schwester als Partnerin geht es steil bergauf, zuhause reiht sich Trophäe an Trophäe auf dem Regal. Und sie scheinen unbesiegbar – bis die Pubertät dazwischen funkt, in Form von vier Jungs, die kein Verständnis für Tanzschuhe und Glitzerhemden haben. Die brutalen Demütigungen sind zu viel für Bruce und Salsa wird für ihn zum psychologischen Gegner.
Wenn die Karriere etwas hängt, oder die richtigen Projekte ausbleiben, dann schreibt man sie sich eben selbst. Vor allem Darsteller, die seltener für Hauptrollen verpflichtet werden, nicht weil sie schlechte Schauspieler wären, sondern weil sie nicht den massentauglichen Idealtyp verkörpern. Kevin James tut das unablässig, und schreibt sich zum Beispiel eine Rolle als Mixed Martial Arts Kämpfer, die ihren Spaß aus der körperlichen Fülle des Darstellers zieht. So hat sich der übergewichtige Nick Frost, der sonst nur im Schatten von Simon Pegg brillieren darf, ein Salsa tanzendes Dickerchen ersonnen, das sich gegen alle Zweifel und Vorurteile bewegen muss.
…
Da waren sicherlich einige Studiobosse sprachlos, selbst die bei Fox. Mit unglaublicher Präzision schoss FAULT IN OUR STARS zwischen Blockbustern wie MALEFICENT und X‑MEN vorbei nach oben. Mit atemberaubenden 58 Millionen Dollar bestritt der Film allein sein Startwochenende, und das ohne 3D- oder Dolby-Atmos-Zuschläge. Fast 100 Millionen Dollar sind es eine Woche später. Einspielergebnisse wie die der hoch gehandelten Großprojekte werden DAS SCHICKSAL IST EIN MIESER VERRÄTER gewiss verwehrt bleiben, doch als kleine Sensation darf man dies durchaus ansehen, dass sich Josh Boones erst zweiter Kinofilm in Höhen bewegt die gerade diese Art von Film äußerst selten erreicht. Doch das wirklich Besondere an der Nachricht ist, dass es dieser Film wirklich verdient hat. Hazel und Gus lernen sich bei einer Selbsthilfegruppe für Krebspatienten kennen. Sie wegen Schilddrüsenkrebs, er wegen eines Knochentumors. Doch das bringt beide nicht um ihren Witz, und ihre unkonventionelle Art mit ihrer Erkrankung umzugehen. Eine Beziehung scheint da nur allzu selbstverständlich. Eine Beziehung, die hilft, mit einigen medizinischen Rückschlägen, und persönlichen Enttäuschungen sehr leicht fertig zu werden. Doch es bleibt stets eine Beziehung auf Zeit.
…
Es muss möglich sein, ein Remake zu besprechen, ohne es dem Original gegenüber zu stellen. In der Regel. Doch bei BRICK MANSIONS ist das nicht möglich, der sich an einer Wiederholung des zehn Jahre zuvor gedrehten GHETTOGANGZ versucht. Erstaunlich daran ist, dass dieser letzte abgeschlossene Film von Paul Walker keine amerikanische Produktion ist. Luc Besson hat erneut mit EuropaCorp produziert und sein eigenes Drehbuch etwas modifiziert. Herausgekommen ist ein Film, den es einfach schon einmal gegeben hat. Zumindest von Handlungsablauf und Optik her. Denn war GHETTOGANGZ nur ein Vehikel für übersteigerte Action, das sich seiner Prämisse nach einfach nicht so ernst nahm, gibt sich BRICK MANSIONS so verbissen seiner Geschichte hin, dass jede Andeutung von Humor sich selbst erstickt.
Undercover-Polizist Damien Collier muss in einen mit einer hohen Mauer abgeriegelten Problemstadtteil einbrechen, der von Detroit hermetisch abgetrennt wurde. In dem Brick Mansions genannten gesetzesfreien Raum, ist dem Gangsterboss Tremaine Alexander ein nuklearer Sprengkopf in die Hände gefallen, und damit wäre das freie und im Glanz wiedererstrahlte Detroit erpressbar. Natürlich kann Collier diese Aufgabe nicht alleine stemmen, und braucht jemanden der sich innerhalb der Mauern auskennt.
…
Sie ist die Ikone des Bösen aus der gezeichneten Welt von Disney. Und selbst nach fast 60 Jahren hat sie nichts von ihrer Wirkung verloren. Maleficent. Was so viel wie Böse bedeutet, und wie wir erfahren, hieß sie schon in jungen Jahren so, wo die Fee der Moore noch eine wirklich Gute war. Doch über diesen Zustand hüllt sich der Film in Schweigen. Letztendlich ist es auch nicht wichtig, weil es den Film deswegen nicht schlechter macht. Die Vermarktung des Films gaukelt einen vor, man würde wissen, was uns die Geschichte erzählen will, doch da irrt sich der geneigte Zuschauer gewaltig. Tatsächlich ist die eigentliche Stärke des Films, dass er sich vollkommen gegen die Erwartungshaltung entwickelt. Ähnlich wie es Schriftsteller Gregory Maguire mit WICKED ersonnen hatte, in der er die Vorgeschichte der Hexen aus ZAUBERER VON OZ erzählte, und dann parallel zur bekannten Geschichte laufen lässt, so zeigt auch MALEFICENT einen unerwarteten Hintergrund zum Märchen Dornröschen. Und wie bei WICKED, verdreht dieser Hintergrund das Wesen der Figuren und den Kern der Geschichte gegen das vermeintlich Bekannte. Ohne sich allerdings gegen die Vorlage zu stellen.
…
EDGE OF TOMORROW – Bundesstart 29.05.2014
Die Presse hat sich längst auf den Murmeltier-Tag eingeschossen. Doch gibt es bei diesem Cruise-Vehikel einen wesentlichen Unterschied zu Harold Ramis´ Komödie um Moral und Selbstfindung: Der Murmeltier-Tag war ein bis zum Ende durchdachtes Unterhaltungsstück mit Tiefgang. EDGE OF TOMORROW hat keinen Tiefgang, dafür ist er ein prächtiges Unterhaltungsstück, aber durchdacht, nein, durchdacht ist er nicht wirklich. Allein die Umstände, wie Major William Cage gegen seinen Willen zu den Vereinigten Verteidigungskräften eingezogen wird, ist sehr unglaubwürdig geschrieben und inszeniert. Doug Liman war als Regisseur mit zum Beispiel SWINGERS oder der BOURNE IDENTITÄT schon wesentlich realistischer, aber auch ehrlicher.
…
THE HOUSE OF MAGIC – Bundesstart 15.05.2014
Die belgische Produktion DAS MAGISCHE HAUS ist ein wilder Ritt, der ganz offensichtlich gerne eine Pixar-Produktion sein möchte, oder vielleicht auch eine von DreamWorks Animation. Es sollte ein kindgerechtes Abenteuer werden, erstickt sich in diesem Versuch allerdings an einer Anhäufung von Effekten, die eher einer Jahrmarktsattraktion gleichen. Grundsätzlich dürften Jahrmarktsattraktionen für Kinder ein Vergnügen sein, aber für einen Kinobesuch wäre Geschichte und Originalität eigentlich ebenso unabdingbar. Die Sache mit dem Jahrmarkt ist dabei gar nicht so weit hergeholt, da sich Jeremy Degruson und Ben Stassen einen Namen mit Filmen für Simulationskinos gemacht haben. Darüber hinaus hat Stassen Wildtier-Dokumentationen für IMAX umgesetzt. Pure Unterhaltung garantiert, aber wirklich in purster Form.
…
Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies und von eingebundenen Skripten Dritter zu. Weitere Informationen
Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest (Navigation) oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst Du Dich damit einverstanden. Dann können auch Cookies von Drittanbietern wie Amazon, Youtube oder Google gesetzt werden. Wenn Du das nicht willst, solltest Du entweder nicht auf "Akzeptieren" klicken und die Seite nicht weiter nutzen, oder Deinen Browser im Inkognito-Modus betreiben, und/oder Anti-Tracking- und Scriptblocker-Plugins nutzen.
Mit einem Klick auf "Akzeptieren" werden zudem extern gehostete Javascripte freigeschaltet, die weitere Informationen, wie beispielsweise die IP-Adresse an Dritte weitergeben können. Welche Informationen das genau sind liegt nicht im Einflussbereich des Betreibers dieser Seite, das bitte bei den Anbietern (jQuery, Google, Youtube, Amazon, Twitter *) erfragen. Wer das nicht möchte, klickt nicht auf "akzeptieren" und verlässt die Seite.
Wer wer seine Identität im Web schützen will, nutzt Browser-Erweiterungen wie beispielsweise uBlock Origin oder ScriptBlock und kann dann Skripte und Tracking gezielt zulassen oder eben unterbinden.
* genauer: eingebettete Tweets, eingebundene jQuery-Bibliotheken, Amazon Artikel-Widgets, Youtube-Videos, Vimeo-Videos