Ja, ich gebe es zu, das hat eigentlich nichts mit den Themen dieser Seite zu tun, aber ich finde die Idee so witzig, dass ich das zeigen muss.
Eigentlich hätte der Netflix-produzierte Film EUROVISION SONG CONTEST – THE STORY OF FIRE SAGA im Mai parallel zum ESC gestreamt werden sollen, über den er sich lustig macht. Da der aufgrund bekannter Probleme ausgefallen ist, zeigt der Streamingdienst ihn nun ab dem 26. Juni 2020.
Der Trailer sieht schon so aus, als würde man sich über genau die richtigen Tropes des Eurovision Song Contest lustig machen. ich bin gespannt.
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Die Indiespiele- und Entwicklerplattform itch.io bietet ein Paket von sagenhaften 1500 Spielen für gerade mal fünf Dollar an, das »Bundle For Racial Justice And Equality«.
Eigentlich bedarf das Angebot keines zweiten Gedankens und man darf selbstverständlich mehr geben als den Mindestpreis von fünf Dollar, das habe auch ich soeben getan. Um mitzumachen hat man jetzt (Freitag, 12.06.2020, 14:00 Uhr) noch drei Tage, 20 Stunden Zeit.
Die Games sind DRM-frei und können direkt, auf der Plattform herunter geladen werden, es handelt sich also nicht um Steam Keys.
Gamen gegen Rassismus. Mitmachen!
[Update:] Es handelt sich nicht nur um Spiele, sondern auch um Game Development Assets (wie ich gerade beim Durchblättern feststelle).
[Update 2:] Unter den Spielen befinden sich auch Pen&Paper-RPGs oder Resourcen dafür, oder Ideen für LARPs, es handelt sich also nicht nur um Computerspiele.
Die ganzen PS5-Vorgucker, die Sony soeben veröffentlicht hat, fand ich im Großen und ganzen eher meh. Hauptsächlich aufgewärmte Franchises (GRAN TURISMO 7? Ernsthaft? Das war doch früher schon fotorealistisch, deswegen reiten sie jetzt auf dem angeblich so tollen Sound herum) und der ganz große Aha-Effekt hinsichtlich der Grafik bleibt aus. Es ist halt 2020 schwierig, mit einer Konsole gegen Rechner mit modernen Grafikkarten anzustinken. Außerdem hatten Konsolen früher einen ganz immensen Vorteil: Einschalten – Spielen. Heute: Einschalten – »Du musst leider erstmal ein nicht optionales 20 GB-Update herunter laden, komm in zwei Stunden wieder!« (falls man einen halbwegs schnellen Internetzugang hat, was im #neuland leider zu oft nicht so ist, dann dauert so ein Update TAGE).
Wirklich gefallen hat mir allerdings der Trailer zu HORIZON FOBIDDEN WEST, der Fortsetzung des grandiosen HORIZON ZERO DAWN:
Horizon Forbidden West continues Aloy’s story as she moves west to a far-future America to brave a majestic, but dangerous frontier where she’ll face awe-inspiring machines and mysterious new threats.
Das sieht toll aus. Würde es aber auch auf anderer Hardware …
Playstation 5 und die Spiele sollen angeblich rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft 2020 erhältlich sein. Persönlich werde ich wieder etwas warten, bis die Preise akzeptabel sind.
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Vor einigen Jahren hatte der Verlag Bastei Lübbe vollmundig diverse Digitalstrategien angekündigt. Sieht man sich heute an, was davon übrig geblieben ist, kann zumindest ich das nur ziemlich ernüchternd finden und feststellen, dass hier hauptsächlich heiße Luft produziert wurde. Man denke nur an die Zerstörung der einstmals großartigen eBook-Plattform Beam-eBooks, inklusive unterirdischem Kundensupport und monatelangen technischen Problemen (ich hatte mehrfach berichtet und war auch persönlich Opfer der Spielchen mit Beam eBooks). Vielleicht hätte man einfach mal wen fragen sollen, der sich mit sowas auskennt, statt zu versuchen mit alten, untauglichen, analogen Verlagsbranchemitteln in die digitale Welt aufzubrechen.
2014 erwarb Bastei Lübbe dann eine Mehrheit am erfolgreichen deutschen Spieleentwickler Daedalic Entertainment. Der angegebene Grund war, dass man sich crossmediale Vermarktungsmöglichkeiten versprach und natürlich auch im Spielemarkt mitmischen wollte. Diese Digitalstrategie ging aber ebenfalls kräftig in die Hose, ich gehe davon aus, dass man auch hier versucht hat, verknöcherte, fossile Branchenstrategien auf den hochdynamischen Markt der Computerspiele zu übertragen. Irgendwann erklärte Bastei Lübbe-Geschäftsführer dann »das Daedalic Geschäftsmodell sei nicht zukunftsfähig« obwohl die Vergangenheit etwas anderes bewiesen hatte. Die mangelnde Zukunftsfähigkeit würde ich deswegen eher beim Buchverlag suchen und auf dessen Einflussnahme auf die Firmengeschäfte bei Daedalic. Bastei hatte bereits die Mitarbeiterzahl beim Spieleentwickler von 150 auf 60 reduziert, das sieht nach typischem realitätfernem Management-Einsparverhalten aus. So kann man natürlich nicht in angemessener Zeit qualitativ hochwertige Spiele herstellen. Nach dem Kaputtsparen kam dann vom Lübbe-Management die Drohung Daedalic zu schließen.
Daedalic Gründer Carsten Fichtelmann und Geschäftsführer Stephan Harms haben nun Anteile zurückerworben. Bastei Lübbe hält damit statt der Mehrheit nur noch zehn Prozent der Anteile, hat nicht mehr das Sagen und kann deswegen seine angekündigte Schließung des Studios nicht mehr durchsetzen.
Ich wünsche Daedalic alles Gute für die Zukunft, denn sie haben mich mit diversen Spielen vortrefflich unterhalten und ich hoffe, dass man nun ohne den störenden Einfluss des leider offenbar allzu analogen Verlages endlich wieder durchstarten kann.
Wie schon bei anderen, auch großen, Anbietern ist es bei Nintendo Hackern gelungen, in deren Systeme einzudringen und Kundendaten zu klauen. Zuerst redete man von ca. 160000, dann wurden es schon 300000. Ich gehe mal davon aus, dass sich diese Zahl noch erhöhen wird.
Es ist nun schon schlimm genug, dass das passiert, und das trotz der zahllosen nervigen Mechanismen, die man als Kunde durchlaufen muss, um beispielsweise in der Switch über den Onlineshop ein Spiel zu erwerben. Das bedeutet für mich, dass man es zwar »aus Datenschutzgründen« dem Kunden unergonomisch schwer macht, ein Spiel zu erwerben (was ich eigentlich gut heiße), aber auf den eigenen Servern derart laissez faire ist, dass Kriminelle Daten abgreifen können. Das lässt die Maßnahmen gegenüber den Kunden als Farce erscheinen.
Warum ich aber so richtig fuchsteufelswild werde sind zwei Dinge: Erstens muss ich darüber aus den Medien erfahren, weil Big N es offensichtlich nicht für notwendig hält mich als Kunden darüber zu informieren. Und zweitens wird in den Medien eindeutig gesagt »Nintendo hat seine Kunden bereits informiert, dass sie ihre Passwörter ändern sollen«. Mich allerdings nicht, und da ich nicht davon ausgehe, dass ich eine irgendwie geartete Sonderrolle einnehme, nehme ich an, dass es zig tausenden anderer Kunden ganz genau so geht. Allein das ist bereits ein Verstoß gegen diverse Datenschutzgesetze, die vorschreiben, dass Kunden in solchen Fällen sofort informiert werden müssen.
Nach Aussagen in den Medien sind keine Zahlungsdaten erbeutet worden, sondern nur Namen und Geburtsdaten. Schon schlimm genug, denn allein mit dem Geburtsdatum können Kriminelle bereits jede Menge Schindluder treiben. Und es steht zu befürchten, dass mit den bei solchen Fällen üblichen Salamitaktiken nach und nach umfangreichere Datenabflüsse zugegeben werden könnten.
Ich habe das zum Anlass genommen, Nintendo mal einen DSGVO-Brandbrief zu schicken und um Datenauskunft zu »bitten«. Das sollten alle Kunden tun, Musterbriefe findet man zum Beispiel bei den Verbraucherzentralen.
Wenn das Ende jeder kriminellen Aktivität bevorsteht, dann wird man nicht zur Legende mit dem Verbrechen, welches man begeht. Man wird zur Legende das wirklich letzte Verbrechen in den Vereinigten Staaten begangen zu haben. Das hört sich nach einer Geschichte an, die äußerst vielversprechend sein muss. Das ganze setzt man vor einem Hintergrund der zwischen STRANGE DAYS und THE PURGE angesiedelt ist, das macht es viel spannender. Zugegeben, die Graphic Novel als Vorlage für diesen Film wurde vier Jahre vor THE PURGE publiziert, spannend bleibt es dennoch. THE LAST DAYS OF AMERICAN CRIME hat so vieles, aus verschiedensten Genres, dass er einfach ein launiger Zeitvertreib sein muss. Dabei hat dieser Film so vieles, aus verschiedensten Genres, mit dem er nichts anzufangen weiß.
Heute morgen zeige ich noch das Poster und jetzt ist ein erster Trailer da: BILL & TED FACE THE MUSIC. Und da ich heute morgen auch die Informationen zum Film geteilt habe, kommen wir jetzt ohne großes Gerede zum Trailer:
(und der sieht gut aus)
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Inzwischen hat vermutlich auch der letzte mitbekommen, dass es nach all den Jahren eine Fortsetzung von BILL & TED geben wird, natürlich wieder mit Alex Winter und Keanu Reeves in den Hauptrollen. Der Titel: BILL & TED FACE THE MUSIC.
Wenn man vom Poster, das Warner Bros. gerade veröffentlicht haben, auf den Film schließen kann, würde ich sagen: Volle Kanne, Hoshis!
Once told they’d save the universe during a time-traveling adventure, 2 would-be rockers from San Dimas, California find themselves as middle-aged dads still trying to crank out a hit song and fulfill their destiny.
Allerdings haben sie dem Vernehmen nach diesmal offenbar ihre Töchter dabei.
In den USA soll BILL & TED FACE THE MUSIC am 20. August 2020 starten. Falls nichts dazwischen kommt.
Manche Inhalte des Film dürften aktueller sein denn je zuvor, denn abgesehen von den Horror- und Grusle- Einflüssen im Lovecraft-Stil, spielt die Handlung in den USA der 1950er und die waren noch viel rassistischer als heute.
Steve Carell erzählt die Geschichte um diese Serie genau so, wie man sich die Entstehung der meisten deutschen Vorabendserien vorstellt. Als die amerikanische Regierung ausrief, einen neuen Zweig bei den Streitkräften eröffnen zu wollen, wurden die Produzenten von Netflix sofort umtriebig. Das Projekt der Regierung wurde in der Öffentlichkeit verlacht, also rief man schnellstmöglich bei Steve Carell an. Ob er etwas machen könnte, das sich SPACE FORCE nennt. Keine Hintergründe, keine Vorgaben, keine Geschichte, nichts. Ja, antwortet Carell umgehend, könne er. Dieser wandte sich an Greg Daniels, zusammen hatten sie die amerikanische Version von THE OFFICE konzipiert. Carell fragte, ob sich Daniels vorstellen könnte, etwas zu machen das sich SPACE FORCE nennt. Keine Hintergründe, keine Vorgaben, keine Geschichte, nichts. Ja, antwortete Greg Daniels umgehend, könne er. Zwei Jahre später sind die zehn Episoden der ersten Staffel von SPACE FORCE bei Netflix verfügbar. Und es ist wahrlich keine typisch deutsche Vorabendserie geworden.
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