»Ich denke, dass die Faszination, die von einer romantisch oder sonst wie verbrämten Fassung eines 19. Jahrhunderts ausgeht, nicht unbedingt so neu ist. Sherlock Holmes, Sissi-Filme und ähnliche nette Schinken erfreuen sich doch schon recht lange ungebrochener Beliebtheit.«
Ju Honisch ist für Ihren Erstlingsroman DAS OBSIDIANHERZ als beste Newcomerin mit dem Deutschen Phantastik Preis 2009 ausgezeichnet worden. Zu diesem Roman gesellten sich inzwischen weitere: SALZTRÄUME Band eins und zwei, aktuell erschienen ist JENSEITS DES KARUSSELLS. Gemeinsam haben diese Bücher, dass sie im ausgehenden 19. Jahrhundert spielen, bis vor Kurzem nicht eben die populärste Zeit für Phantastik. Tatsächlich erschienen DAS OBSIDIANHERZ und SALZTRÄUME eindeutig vor der inzwischen entstehenden Steampunk-Welle.
All das Grund genug für uns, Ju mal mit einigen Fragen zu behelligen, unter anderem eben auch mit jener, ob sie selbst ihre Romane überhaupt als Steampunk sieht, oder was sie von der Einordnung in diese Schublade, in Schubladen überhaupt, hält.
Nach dem angekündigten Bericht auf Entertainment Tonight erschien dann auch flugs ein vollständiger Trailer zum Film um den DC-Helden GREEN LANTERN mit Ryan Reynolds in der Titelrolle.
Leider muss man feststellen, dass insbesondere die Anzug-SFX immer noch nach einer billigen B‑Produktion aussehen, man fragt sich, ob die Warner Brüder das ernst meinen?
Denkt dran, Warner Brothers:
In brightest day, in blackest night
No? evil shall escape my sight
Let those who worship evil’s might
Beware my power, Green Lantern’s light!
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Entertainment Tonight macht ein Feature zur GREEN LANTERN-Verfilmung und hat mit einem Trailer darauf hingewiesen. Man kann nur hoffen, dass es sich bei den gezeigten Spezialeffekten nicht um die endgültigen handelt, denn ein paar davon sehen richtig schlecht aus. Es bleibt Hoffnung, dass das ein paar schnelle pre-Renderings sind, um etwas zeigen zu können.
Klar, es ist eine Werbemaßnahme, denn in den SF-Geschichten geht es natürlich um Technologien der Firma Intel. Trotzdem, wenn man darüber hinwegsieht erhält man ein kostenloses eBook mit Stories von renommierten SF-Autoren, offensichtlich hat sich die Technologiefirma diesen Marketinggag ein bisschen was kosten lassen – angesichts des Umsatzvolumens natürlich weniger als Peanuts.
Das macht aber nichts, in dem eBook mit dem Titel ÜBER MORGEN finden sich Geschichten über die Technologien der Zukunft und wie sie unser Leben beeinflussen werden. Bei Intel schreibt man dazu:
Das einzigartige Literaturprojekt ÜBER MORGEN zeigt, von welcher Bedeutung die Forschung von Heute für unsere Zukunft ist und welche Relevanz sie für jeden von uns hat. Als Basis für die Bestseller-Autoren dienten die von Intel aktuell realisierten Forschungen in den Bereichen Photonik, Robotik, Telematik, Dynamic Physical Rendering und intelligente Sensoren. Entstanden sind vier Kurzgeschichten, die unserer Zukunft ein witziges, nachdenkliches und hoffnungsvolles Bild zeichnen.
ÜBER MORGEN kann man auf der Projektseite bei Intel kostenlos als ePub oder PDF herunter laden, auch als Podcast werden die Stories dort angeboten. Gleich mal den eReader vorheizen… :o)
Wie auf der offiziellen Webseite zu lesen ist, werden die PERRY RHODAN-Heftromane ab der Ausgabe 2570, die ab dem 19. November 2010 erhältlich sein wird, teurer. Der Preis wird ab diesem Heft von EUR 1,85 auf EUR 1,95 erhöht.
Die Redaktion schreibt dazu:
In den letzten drei Jahren haben wir den Preis für die PERRY RHODAN-Heftromane stabil gehalten, obwohl sich für uns beispielsweise die Druck‑, Papier- und Transportkosten deutlich erhöht haben.
Hm. Na gut, verglichen mit den wenigen noch übrig gebliebenen Mitbewerbern auf dem Heftroman-Markt ist man mit dieser Preisgestaltung zwar vergleichsweise teuer, allerdings ist bei PR beispielsweise die Papierqualität und der Druck qualitativ deutlich hochwertiger. Immer noch besser, als denselben Inhalt in einem Taschenheft zu veröffentlichen und dafür dann fast das Doppelte zu nehmen, ohne dass sich am eigentlichen Umfang des Content was ändert.
Ich habe, nachdem ich diese Information gelesen hatte, übrigens gleich mal per Mail bei Beam eBooks nachgefragt, ob auch der Preis der Dateiversion sich erhöht und die Antwort von Herrn Kaufmann kam erfreulicherweise innerhalb von Minuten; das nenne ich Service, danke dafür:
Der Preis unserer eBook Ausgabe bleibt erstmal gleich. Auf jeden Fall bis zur Ausgabe 2599.
Ob es danach etwas teurer wird kann ich noch nicht sagen. Die Preisersparnis gegenüber der Printausgabe wird auf jeden Fall bleiben.
Das ist doch schonmal was… Wenn ich nun noch die in der eBook-Ausgabe nicht mitgelieferten Gimmicks (ich rede vom ePub-Format) wie Risszeichungen oder PR-Journal mit dem eBook erhalten könnte (vielleicht als PDF-Dreingabe oder ähnlich), könnte ich auf die Druckausgabe eigentlich fast verzichten…
[cc]
Bild: PERRY RHODAN von Renato Casaro, Copyright VPM
Der Deutschlandstart dieser Serie verlief enttäuschend. Der über das Paket von Sky empfangbare FOX-Channel strahlte die Pilotfolge im falschen Bildformat aus, was nur durch experimentierende Einstellungsversuche an Decoder und Bildschirm in den Griff zu bekommen war. Zudem fehlte die angekündigte englische Tonspur. Doch bleibt die Hoffnung, dass die Fehler im Format und Ton vielleicht nur regional bedingt waren.
Wesentlich schlimmer: Die erste Folge war um 20 Minuten kürzer als in der amerikanischen Erstaustrahlung. Nicht etwa, dass man dem Zuschauer die Grausamkeiten ersparen wollte, ganz im Gegenteil, man kürzte an Dialogen und innerhalb der Szenenabläufe. Allein die viereinhalbminütige Einstiegssequenz war um zwei Minuten gestrafft. Erklärungen findet man weder bei Fox noch in irgendwelchen Foren. Kein guter Start, wenn man sich ein Publikum schaffen will. Noch dazu ein sehr begieriges Publikum, das in den letzten sechs Monaten richtig heiß gemacht wurde. Sehr, sehr ärgerlich. Ein Mensch wie Frank Darabont hat seinen guten Ruf nicht von ungefähr, deswegen sollte man annehmen, dass er sich vielleicht etwas dabei denkt, Szenen auf gewisse Längen hin zu konzipieren.
In den USA läuft der dritte Teil der NARNIA-Chroniken VOYAGE OF THE DAWN TREADER Anfang Dezember an, deswegen wird auch hier die Werbeschlagzahl derzeit erhöht. Aktuell gibt es einen neuen Trailer:
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Das derzeitige klassische Herbstwetter ist wohl die beste Entschuldigung, sich mit einem Buch in den Lieblingssessel zurückzuziehen. Alternativ mit einem Hörbuch. Folgenreich bietet in letzterem Fall gleich drei neue Produkte zum Goutieren an: einmal Science Fiction mit dem alten Weltraum-Haudegen Mark Brandis und zweimal Horror mit Dorian Hunter und Jack Slaughter.
Die Dämonen des kalten Krieges sind auch noch in der Zukunft lebendig… Commander Mark Brandis hat alle Hände voll zu tun, einen neuen Weltkrieg zwischen den beiden Großmächten zu verhindern, den eine Gruppe von Weltraumterroristen mit mörderischen Attentaten provozieren will. Mit seinem Raumschiff Hermes macht er sich an die Verfolgung der Attentäter. Gleichzeitig soll er sich aber auch auf diplomatischem Gebiet bewähren. Schweren Herzens und gegen seine Überzeugung muss er einem guten Freund den Prozess machen, um den Frieden zu erhalten…
In fesselnden Rückblenden spielt diese Folge auf drei Zeitebenen gleichzeitig. Auf der Suche nach einem Mittel, seinen Widersacher, den Dämon Asmodi zu vernichten, erfährt Dorian Hunter neue Zusammenhänge aus seiner geheimnisvollen Vergangenheit und wird in den düsteren Katakomben von Wien vom Jäger zum Gejagten…
Der Waffenstillstand mit Jack Slaughter stürzt den Dämon Prof. Doom in tiefe Depressionen und schlimme Minderwertigkeitskomplexe. Selbst Basil Creeper und Delfin Flopper haben sich von ihm abgewandt. In seiner Verzweiflung schließt er sich einer Gruppe anonymer Seelenloser an. Findet er dort Heilung und so zur guten alten Bosheit zurück?
Und weiter geht es mit Alaska Saedelaere und seinem »Diener«, dem Jaranoc Korte Hanner, in der immateriellen Stadt Ultramarin, auch bekannt als »Connajent, die Prachtvolle«.
So richtig prachtvoll ist die Stadt aber nicht mehr, nur das Zentrum ist vom bösartigen Einfluß der ansonsten überall zu spüren ist noch nicht berührt.
Nach dem Cliffhanger des letzten Heftes, in dem die Stadt versuchte weiter zu reisen, wollen Saedelaere und der Jaranoc die »Zeitzentrale« zu erreichen, die Alaska aus den Berichten Reginald Bulls kennt und von wo aus die Steuerung der Stadt durchgeführt werden kann.
Es gibt eine Art Verteidigungsring, der das unberührte Zentrum vom Rest der Stadt trennt. Als Alaska und Hanner diesen Ring erreichen, werden sie von den Verteidigern beschossen und geraten trotz (oder wegen) des Cappin-Fragmentes und des Anzugs der Vernichtung in Gefahr. Alaska wird aber von Korte Hanner gerettet und sie lernen einen Feliden namens Ino Thalwaaruu kennen. Dieser zeigt ihnen, dass im Zentrum der Stadt noch immer jene paradiesischen Zustände herrschen, die auch Bull in der immateriellen Stadt Prymtuor feststellte. Der Felide behauptet jedenfalls, die Zeitzentrale sei nicht zugänglich.
Ein Horror-Hörspiel unter CC-Lizenz? Wie das? MOE HACKETT – DAS GEMÄLDE DES SCHRECKENS war von Anfang an als »Social-Media-Hörspiel« konzipiert, die Sprecher suchte man sich über Twitter und Facebook. Die Première war bereits am 31.10.2010 im Saarland, wegen des großen Andrangs musste im Kinosaal des alten Burgtheaters Neunkirchen sogar eine zweite Vorführung angesetzt werden.
Selbstverständlich sind weitere Folgen in Planung.
Für das Hörspiel wurden sämtliche Rollen und Musiker über Twitter und Facebook gesucht und innerhalb eines halben Tages voll besetzt. Keiner der Beteiligten macht professionell Hörspiele. Beteiligt waren schließlich knapp zwanzig Sprecher und Musiker aus der gesamten Bundesrepublik (Berlin, Fulda, Hamburg, Leipzig, Saarland). Dabei entstand neben dem Hörspiel auch ein eigener Soundtrack. Alle Sprecher nahmen ihre Rollen für sich oder in kleinen lokalen Gruppen auf. Die Aufnahmen und Musikstücke wurden anschließend im Studio zum kompletten Hörspiel zusammengesetzt.
MOE HACKETT ist das erste ausschliesslich über Twitter, Facebook und Google Documents koordinierte Amateurhörspiel, dessen Entwicklung man auch bei Twitter in Echtzeit nachverfolgen konnte – vom Casting der Sprecher über das Recording bis hin zum fertigen Mix.
Das Hörspiel kann sich jeder auf der Projektseite herunterladen, es steht ebenso wie das Cover unter einer CC BY 3.0 unported-Lizenz.
Wem das Hörspiel gefällt und wer das Team und die Produktion weitere Folgen unterstützen möchte, hat selbstverständlich die Möglichkeit, via PayPal (oder auf andere Weise) zu spenden.
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