»Das was man selbst am meisten mag, macht man auch am besten« – Ju Honisch im Gespräch

»Ich denke, dass die Fasz­i­na­tion, die von ein­er roman­tisch oder son­st wie ver­brämten Fas­sung eines 19. Jahrhun­derts aus­ge­ht, nicht unbe­d­ingt so neu ist. Sher­lock Holmes, Sis­si-Filme und ähn­liche nette Schinken erfreuen sich doch schon recht lange unge­broch­en­er Beliebtheit.«

Ju Honisch ist für Ihren Erstlingsro­man DAS OBSIDIANHERZ als beste New­com­erin mit dem Deutschen Phan­tastik Preis 2009 aus­geze­ich­net wor­den. Zu diesem Roman gesell­ten sich inzwis­chen weit­ere: SALZTRÄUME Band eins und zwei, aktuell erschienen ist JENSEITS DES KARUSSELLS. Gemein­sam haben diese Büch­er, dass sie im aus­ge­hen­den 19. Jahrhun­dert spie­len, bis vor Kurzem nicht eben die pop­ulärste Zeit für Phan­tastik. Tat­säch­lich erschienen DAS OBSIDIANHERZ und SALZTRÄUME ein­deutig vor der inzwis­chen entste­hen­den Steam­punk-Welle.

All das Grund genug für uns, Ju mal mit eini­gen Fra­gen zu behel­li­gen, unter anderem eben auch mit jen­er, ob sie selb­st ihre Romane über­haupt als Steam­punk sieht, oder was sie von der Einord­nung in diese Schublade, in Schubladen über­haupt, hält.

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AutorIn: Stefan Holzhauer

Meist harm­los­er Nerd mit natür­lich­er Affinität zu Pix­eln, Bytes, Buch­staben und Zah­n­rädern. Kon­sum­iert zuviel SF und Fan­ta­sy und schreibt seit 1999 online darüber.

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