eBook

Erschienen: Hugh Walker – DES TEUFELS MAGIE

Cover Des Teufels Magie

Mit DES TEUFELS MAGIE wird der Nach­druck der ursprüng­lich im Erich-Pabel-Ver­lag erschie­ne­nen Hor­ror-Ver­öf­fent­li­chun­gen von Hugh Wal­ker (ali­as Hubert Straßl) abge­schlos­sen. Das Buch ent­hält zwei Roma­ne sowie zwei Kurz­ge­schich­ten, näm­lich DIE ROBOT-MÖRDER (Vam­pir Hor­ror Roman 190, 1976), LEBENDIG BEGRABEN (Vam­pir Hor­ror Roman 24, 1973), DER GOTT AUS DER VERGANGENHEIT (Kurz­ge­schich­te, Vam­pir Hor­ror Taschen­buch 12, 1974) und UMLEITUNG IN EINEN ALPTRAUM (VPN Nr. 5, 1984).

LEBENDIG BEGRABEN: Wenn jemand leben­dig begra­ben wird, liegt der Feh­ler nicht immer beim Lei­chen­be­schau­er. Womög­lich kann der Betref­fen­de gar nicht ster­ben. Genau­so ergeht es Ger­rie Ber­mann, der die­se Beson­der­heit auf sei­ne Wei­se miss­braucht. Unter dem Deck­man­tel des Nor­ma­len hin­ter­lässt er auf sei­nem Weg eine Spur mensch­li­cher Ver­wüs­tung.
DIE ROBOT-MÖRDER: Fritz Kühl­berg zwei­felt an sei­nem Ver­stand, als ihm genau die Frau begeg­net, die er vor Kur­zem über­fah­ren und für tot gehal­ten hat. Auf den ers­ten Blick wirkt sie unver­letzt, doch ist sie wirk­lich leben­dig? Ihre beun­ru­hi­gen­de Wesens­ver­än­de­rung scheint sich auf Fritz zu über­tra­gen. Er gerät unter den Ein­fluss eines bizar­ren Ritu­als, das sei­ne Per­sön­lich­keit aus­zu­lö­schen droht.

Das Buch beinhal­tet umfang­rei­ches Zusatz­ma­te­ri­al: Neben den Expo­sés zu den zwei Roma­nen fin­den sich die Begleit­ar­ti­kel »Hugh Wal­kers LEBENDIG BEGRABEN« und »Hugh Wal­ker und der Abgott« von Horst Her­mann von All­wör­den. Wei­ter­hin gibt es einen Abriss über die Cover­ge­stal­ter der Erst­aus­ga­ben: C.A.M. Tho­le und Nico­lai Luto­hin (inklu­si­ve des Abdrucks der Ori­gi­nal­ti­tel­bil­der), ver­fasst von Peter Emme­rich.

DES TEUFELS MAGIE erscheint bei Emme­rich Books & Media und ist als Print­buch zum Preis von 13,95 Euro sowie als eBook für 4,95 Euro erhält­lich.

Cover­ab­bil­dung Copy­right Emme­rich Books & Media

[aartikel]150094906X[/aartikel][aartikel]B00OEAT2Z6[/aartikel]

Lesung von Papierverzierer-Autoren in Mülheim/​Ruhr

logo_papierverzierer

Am nächs­ten Frei­tag, das ist der 17.10.2014, fin­det in der Fün­te in Mülheim/​Ruhr eine Lesung von drei Autoren des Papier­ver­zie­rer-Ver­lags statt. Bei den Autoren han­delt es sich um Mar­tin UlmerCaro­li­ne Brink­mann und Ann-Kath­rin Kar­schnick. Sie lesen aus fol­gen­den Wer­ken:

PHOENIX – ERBE DES FEUERS – Ann-Kath­rin Kar­schnick
Im Jahr 2034, genau 121 Jah­re nach dem fehl­ge­schla­ge­nen Expe­ri­ment, flüch­tet Tavi mit Leon vor einer tota­li­tä­ren Staats­macht nach Paris. Eine Mord­se­rie unter den See­len­lo­sen, die sich zu einem Unter­grund zusam­men­ge­schlos­sen haben, zer­rüt­tet die Gemein­schaft. Der eska­lie­ren­de Krieg zwi­schen der Men­schen­ras­se und den See­len­lo­sen wird jedoch nicht nur für die Phoe­nix zur Gefahr.

DUNKELLICHT – Mar­tin Ulmer
Seit lan­ger Zeit wah­ren die ver­fein­de­ten Bru­der­schaf­ten des Lich­tes und der Dun­kel­heit im Ver­bor­ge­nen das Gleich­ge­wicht der Kräf­te. Doch kurz vor der zwei­ten Jahr­tau­send­wen­de droht bei­den die Aus­lö­schung, da Ordens­brü­der ermor­det wer­den oder spur­los ver­schwin­den. Gejagt von den Söld­nern des omi­nö­sen Büro 13 gera­ten Johan­nes Sturm, ein Krie­ger des Lich­tes, und Antoine Che­val­li­er, ein Gelehr­ter der Dun­kel­heit, gemein­sam zwi­schen die Fron­ten.
Hil­fe erhal­ten sie von einem neu­gie­ri­gen Magi­ker und von der geheim­nis­vol­len Ella, die sich den bei­den auf ihrer Suche nach Ant­wor­ten anschlie­ßen.
Mit­ten im Ruhr­ge­biet, in der Stadt Dort­mund, kommt es zum letz­ten Gefecht, als auch noch eines der letz­ten Dun­kel­licht­we­sen in das Gesche­hen ein­greift …

KOBRIN – DIE SCHWARZEN TÜRMECaro­li­ne Brink­mann
Kobrin hat kei­nen Zugang zur Magie, wie ande­re Elfen in ihrem Alter, denn sie kann sie weder sehen noch len­ken. Als ihre Hei­mat Argorn, das fried­li­che Licht­baum­reich, von einem unbe­kann­ten Feind ange­grif­fen wird, muss aus­ge­rech­net sie den Gegen­stand behü­ten, der ihre Welt ret­ten soll. Zur glei­chen Zeit infil­triert der Mensch Dai­dalor das Heer des Fein­des. Sei­ne Mis­si­on führt ihn nach Argorn, wo die Schat­ten unheil­vol­le Tür­me errich­ten und mit dunk­ler Magie expe­ri­men­tie­ren. Um sie auf­zu­hal­ten, muss er mehr als nur sein Leben ris­kie­ren.

Die Lesung beginnt um 19:00 Uhr, Ein­lass ist bereits ab 18:00 Uhr, der Ein­tritt kos­tet fünf Euro.

Logo Papier­ver­zie­rer Ver­lag Copy­right Papier­ver­zie­rer Ver­lag

[aartikel]B00KIGJABG[/aartikel][aartikel]B00N2XFRXM[/aartikel][aartikel]B00JGN1LJG[/aartikel]

Verliehen: Deutscher Phantastik-Preis 2014

Cover Eis und Dampf

Am Wochen­en­de war ich zusam­men mit Anja Bagus auf dem Buch­mes­se­Con in Drei­eich. Haupt­säch­lich um sie dort zu unter­stüt­zen und um Wer­bung für ihre Bücher, unse­re Webse­rie ÆTHERANGELEGENHEITEN und den frisch gedruck­ten ers­ten Band der ÆTHERWESTERN zu machen (dazu an ande­rer Stel­le mehr). Doch dann war da auch noch eine Preis­ver­lei­hung, näm­lich die des Deut­schen Phan­tas­tik-Prei­ses.

Eigent­lich hat­te ich mich nach den Erfah­run­gen des letz­ten Jah­res dar­auf vor­be­rei­tet, wie­der mot­zen zu müs­sen. Erstaun­li­cher­wei­se lief bis auf ein paar unnö­ti­gen Que­re­len mit ein­zel­nen Ver­an­stal­tern im Vor­feld aber alles pri­ma. Die Besu­cher waren nett, die Stim­mung war klas­se und am Ende erhielt dann auch noch die bei Feder und Schwert erschie­ne­ne Steam­punk-Antho­lo­gie EIS UND DAMPF den DPP als bes­te Sto­ry­samm­lung des ver­flos­se­nen Jah­res. Eine Geschich­te dar­in ist übri­gens von mir, aber ich glau­be, damit hat­te ich bereits mehr­fach ange­ge­ben. ;) Somit bin ich dann wohl auch Preis­trä­ger – zumin­dest einer klei­nen Ecke des DPP …

Hier fol­gen nun die­je­ni­gen, die es auf die Nomi­nier­ten­lis­te geschafft haben, die Preis­trä­ger sind fett gekenn­zeich­net (und ste­hen an ers­ter Stel­le). Erneut sei mir die Kri­tik erlaubt, dass ich es sehr merk­wür­dig fin­de, wenn bei der Bewer­tung der bes­ten Web­sei­te Phan­tas­tik-Couch als fir­men­be­trie­be­ne Pro­fi­sei­te in der­sel­ben Kate­go­rie antritt wie rein pri­vat betrie­be­ne Blogs und Sei­ten von Fans, die nicht die finan­zi­el­len Mit­tel auf­brin­gen kön­nen, um Wer­bung für ihr Pro­jekt zu machen und Mit­ar­bei­ter zu bezah­len.

BuCon 2014

Bes­ter deutsch­spra­chi­ger Roman:
Ann-Kath­rin Kar­schnick: “Phoe­nix – Toch­ter der Asche” (Papier­ver­zie­rer)
Oli­ver Plasch­ka: “Das Licht hin­ter den Wol­ken” (Klett-Cot­ta)
Bernd Perp­li­es: “Das geraub­te Para­dies” (Egmont-LYX)
Thi­lo Cor­zi­li­us: “Dorn” (Piper)
Tian Di: “Rei­sen­de 3 – Dik­ta­tur” (Xin)

Bes­tes deutsch­spra­chi­ges Roman­de­büt:
Gaby Wohl­rab: “Eld­orin – Das ver­bor­ge­ne Land” (Vier Raben)
Sabri­na Želez­ný: “Kon­dor­kin­der – Die Suche nach den ver­lo­re­nen Geschich­ten” (Mond­wolf)
Simon André Kledt­ke: “Sara­nia – Das Ver­mächt­nis der Magi­er” (UBV)
Ales­san­dra Reß: “Vor mei­ner Ewig­keit” (Art Skript Phan­tas­tik)
Sel­ma J. Spie­weg: “Rat­ten­au­ge … etwas Bes­se­res als den Tod …” (Qin­die)

Bes­ter inter­na­tio­na­ler Roman:
Ter­ry Prat­chett: “Dunk­le Halun­ken” (ivi)
Geor­ge R. R. Mar­tin: “Der Hecken­rit­ter von Wes­teros – Das Urteil der Sie­ben” (Pen­hali­gon)
Ste­phen King: “Doc­tor Sleep” (Hey­ne)
Ben Aaro­no­vitch: “Ein Wis­pern unter Bak­er Street” (dtv)
Peter V. Brett: “Die Flam­men der Däm­me­rung” (Hey­ne)
Tad Wil­liams: “Die dunk­len Gas­sen des Him­mels” (Klett-Cot­ta)
Brent Weeks: “Die blen­den­de Klin­ge” (Blan­va­let)
Jo Walt­on: “In einer ande­ren Welt” (Gol­kon­da)

Bes­te deutsch­spra­chi­ge Kurz­ge­schich­te:
Miri­am Schä­fer: “Clai­re” (aus: Welt­en­tor 2013 Mys­tery [Noël])
Mar­kus Heit­kamp: “Sol­dat und Krie­ger” (aus: Krie­ger [Low])
Hei­ke Schrap­per: “Got­tes­krie­ger” (aus: Krie­ger [Low])
Jac­que­line Mon­tem­ur­ri: “Rei­se in den Kos­mos” (aus: Frem­de Welt [Epv])
Bar­ba­ra Wege­ner: “New Eden” (aus: Schock­star­re #9 [Chi­chi­li])

Bes­te Ori­gi­nal-Antho­lo­gie/­Kurz­ge­schich­ten-Samm­lung:
“Eis und Dampf” (Feder & Schwert)
Ann-Kath­rin Kar­schnick & Tors­ten Exter [Hg]: “Krie­ger” (Low)
Steam­punk “1851” (Art Skript Phan­tas­tik)
Peter Hel­lin­ger: “Die Schrei­ber­lin­ge – Vam­py­rus” (art & words)
Jac­que­line Mon­tem­ur­ri: “Frem­de Welt” (Epv)

Bes­te Serie:
“DSA – Das schwar­ze Auge” (Ulis­ses Spie­le)
“Per­ry Rho­dan” (VPM)
Tian Di: “Isro­gant” (Xin)
Andrea Bot­t­lin­ger: “Bey­ond” (Roh­de)
Andre­as Sucha­nek: “Helio­sphe­re 2265? (Green­light Press)

Bes­te Gra­fi­ke­rin:
Mia Stein­grä­ber
Timo Küm­mel
Arndt Drechs­ler
Gaby Wohl­rab
Cross­val­ley Smith

Bes­tes Sekun­där­werk:
“Geek!” (Pani­ni Comics)
“Nau­ti­lus – Aben­teu­er & Phan­tas­tik” (Aben­teu­er Medi­en)
Tho­mas Mich­al­ski: “Love­craft und Duve” (BoD)
“phan­tas­tisch!” (Atlan­tis)
Her­mann Urba­nek: “Die Per­ry Rho­dan Chro­nik Band 3: 1981–1995? (Han­ni­bal)
Her­mann Rit­ter & Micha­el Hai­tel: “Magi­ra – Jahr­buch zur Fan­ta­sy 2013?

Bes­te Inter­net-Sei­te:
www​.phan​tas​tik​-couch​.de
www​.biblio​the​ka​-phan​tas​tika​.de
www​.fan​ta​sy​-news​.com
www​.fan​ta​sy​buch​.de
www​.geis​ter​spie​gel​.de

Cover EIS & DAMPF Copy­right Feder & Schwert

DER PHANTASTISCHE BÜCHERBRIEF 611

Bücherbrief 611

Erik Schrei­bers PHANTASTISCHER BÜCHERBRIEF befasst sich in der Aus­ga­be 611 erneut mit deut­scher und inter­na­tio­na­ler phan­tas­ti­scher Lite­ra­tur, Kri­mis und Thril­lern. Eröff­net wie die aktu­el­le Num­mer durch ein sech­sei­ti­ges Inter­view mit der Phan­tas­tik-Autorin Eva Sieg­mund.

Rezen­siert wer­den unter ande­rem:

Deut­sche Phan­tas­tik:

LUM – Zwei wie Licht und dun­kel von Eva Sieg­mund, Micha­el Endes UNENDLICHE GESCHICHTE und die von Micha­el Schmidt her­aus­ge­ge­be­ne Sto­ry­samm­lung AM ENDE DES REGENS.

Inter­na­tio­na­le Phan­tas­tik:

Kend­all Kul­pers FÜR EWIGE ZEITEN, Antho­ny Ryans DAS LIED DES BLUTES und ALLER ANFANG IST BÖSE von Lib­ba Bray.

Kri­mi & Thril­ler:

Ivon­ne Kel­lers HIRN-GESPENSTER, DAS ENGLISCHE MÄDCHEN von Dani­el Sil­vy und SCHAUT NICHT ZURÜCK von Wiley Cash.

Der PHANTASTISCHE BÜCHERBRIEF liegt wie immer als PDF-Datei vor und kann hier her­un­ter gela­den wer­den:

Bücher­brief 611 Sep­tem­ber 2014 (PDF-Datei, ca. 1MB)

 

Neu im Papierverzierer-Verlag: WÄCHTER DER LETZTEN PFORTE

Cover "Wächter der letzten Pforte"

Beim Papier­ver­zie­rer Ver­lag ist soeben der Roman WÄCHTER DER LETZTEN PFORTE von den Autoren Hen­ning Mütz­litz und Chris­ti­an Kopp erschie­nen. Aktu­ell kann man das eBook bereits erwer­ben, die Taschen­buch­ver­si­on folgt in Kür­ze.

Knap­pe Lio­cas und Krie­ge­rin Moria­na erwa­chen am Schau­platz einer Kata­stro­phe. Ein unbe­kann­te Macht hat die Hee­re der Alli­anz von Val­do­ra und der wil­den Tequa­ri ver­nich­tet. Gemein­sam ver­su­chen die Tod­fein­de
her­aus­zu­fin­den, was gesche­hen ist. Gejagt von den Häschern­des vald­ori­schen Königs und den Inqui­si­to­ren der Hohen Pries­ter­schaft sto­ßen sie auf eine mör­de­ri­sche Ver­schwö­rung geheim­nis­vol­ler Magi­er. Ihre Spur führt nach Amhas, ins Reich der Han­dels­fürs­ten und Söld­ner­gil­den, und erst dort offen­bart sich das gan­ze Aus­maß der Bedro­hung. Moria­na, Lio­cas und ihre Gefähr­ten wer­den zu Wäch­tern der letz­ten Pfor­te, hin­ter der das Licht der Schwar­zen Son­ne dar­auf lau­ert, die Welt Cal­dris zu ver­zeh­ren.
In einer Welt vol­ler Magie, Intri­gen und Ver­schwö­run­gen erscheint dir die ulti­ma­ti­ve Macht wie der Schlüs­sel, der Ord­nung in das Cha­os brin­gen wird. Greif nach die­ser Macht, lass dich von ihr len­ken und lei­ten und tau­che ein in die Geheim­nis­se, die die Welt zusam­men­hal­ten …

Laut Pres­se­text ist die Geschich­te »garan­tiert frei von Elfen und Zwer­gen«. Der Roman ist in der Print­ver­si­on beein­dru­cken­de 488 Sei­ten stark. Das bereits erhält­li­che eBook kos­tet 7,99 Euro, für das Paper­back mit Klap­pen­bro­schur muss man 17,95 berap­pen.

WÄCHTER DER LETZTEN PFORTE
Hen­ning Mütz­litz und Chris­ti­an Kopp
Fan­ta­sy-Roman
Paper­back in Klap­pen­bro­schur und eBook
Sep­tem­ber 2014
488 Sei­ten
Paper­back:
ISBN 978–3944544670, EUR 17,95
eBook:
ASIN B00NLDSRXU, EUR 7,99
Papier­ver­zie­rer Ver­lag

Cover­ab­bil­dung Copy­right Papier­ver­zie­rer Ver­lag

[aartikel]B00NLDSRXU[/aartikel][aartikel]3944544676[/aartikel]

Voodoo Press: neuer Webauftritt und 99 Cent-Preisaktion für eBooks

LogoVoodooPress

Voo­doo Press hat sich einen neu­en Web­auf­tritt geleis­tet und das sieht jetzt deut­lich bes­ser aus als vor­her. Auch dort setzt man nun schlau­er­wei­se auf Word­Press. Neu auf der Home­page fin­den sich unter ande­rem Ange­bo­te des Monats, eine Wunsch­lis­te, eine eBook Kate­go­rie und einen neu­en News­be­reich.

Außer­dem gibt es bis Mit­te Okto­ber eBooks zum Son­der­preis von 99 Cent:

Cover Isabels Feuer

ISABELS FEUER von Don­na Lynch

Seit die jun­ge Frau in den Mit­tel­stand einer eng­li­schen Indus­trie­stadt erho­ben wur­de, führt sie ein gewöhn­li­ches und belang­lo­ses Leben. Ins­ge­heim sehnt sie sich danach, der Mit­tel­punkt von ‘Etwas’ zu sein, nichts, was bedeut­sam und ele­men­tar wäre. Sie träumt davon, Spu­ren auf der Welt zu hin­ter­las­sen.
Ihr neu­er Job als Haus­häl­te­rin in der Grace-Vil­la ist kaum span­nen­der, aber er erlaubt ihr, in der Nähe der Aris­to­kra­ten zu wei­len und die Gewohn­hei­ten des mys­te­riö­sen Dr. Edward Grace zu beob­ach­ten. Fas­zi­niert von den Erzäh­lun­gen sei­ner Rei­sen nach Afri­ka, ver­fällt Isa­bel in eine tur­bu­len­te Bezie­hung mit ihm, wel­che das dunk­le Erbe der Grace-Fami­lie offen­bart, Geheim­nis­se ent­hüllt, auch wenn sie die­se von sich fern­hal­ten will.

Don­ny Lynch ist die Grün­de­rin und Sän­ge­rin der Darkwave/​Industrial Band Ego Liken­ess. Als Taschen­buch (folgt dem­nächst) wäre das werk 280 Sei­ten stark, der Ori­gi­nal­ti­tel der deut­schen Erst­ver­öf­fent­li­chung lau­tet DEAD CELLS, die Über­set­zung stammt von Micha­el Preis­sl.

Cover Shatnerquake

SHATNERQUAKE von Jeff Burk

Wil­liam Shat­ner? Wil­liam Shat­ner. WILLIAM SHATNER!!! Es ist die ers­te Shat­ner­con mit Wil­liam Shat­ner als Ehren­gast! Nach dem fehl­ge­schla­ge­nen Atten­tat der Camp­bel­li­ans, einem durch­ge­knall­ten Bruce Camp­bell ver­eh­ren­den Ter­ro­ris­ten Kult, gera­ten alle Cha­rak­te­re die Wil­liam Shat­ner je gespielt hat, in unse­re Welt. Ihre Mis­si­on, den ech­ten Wil­liam Shat­ner zu jagen und zu ver­nich­ten.
Fea­turing: Cap­tain Kirk, TJ Hoo­ker, Den­ny Cra­ne, Res­cue 911 Shat­ner, Sin­ger Shat­ner, Shake­speare­an Shat­ner, Twi­light Zone Shat­ner, Car­toon Kirk, Espe­ran­to Shat­ner, Pri­ce­li­ne Shat­ner, SNL Shat­ner, und – natür­lich – Wil­liam Shat­ner!
Kein kos­tü­mier­ter Con­be­su­cher wird von der Wel­le der Zer­stö­rung ver­schont. Kein Trä­ger eines roten T‑Shirts kann sich gegen den irren Cap­tain Kirk mit sei­nem Licht­schwert weh­ren. Aber die Shat­ner Klo­ne ler­nen dabei eine har­te Lek­ti­on … der wah­re Wil­liam Shat­ner über­nimmt nicht jeder­manns Cha­rak­ter­ei­gent­schaf­ten. Nicht­mal von sich selbst.

Es ist Shat­ner­tas­tisch!

Ursprüng­lich erschie­nen im Juni 2012, nun für 99 Cent als eBook zu haben. Die Über­set­zung stammt von Tors­ten Scheib.

Cover Eingelegte Apokalypse

DIE EINGELEGTE APOKALYPSE DER PFANNKUCHENINSEL von Came­ron Pier­ce

Eine ver­rück­te, mär­chen­haf­te Erzäh­lung über eine ein­ge­leg­te Gur­ke, einen Pfann­ku­chen und die Apo­ka­lyp­se.
Es ist Gas­ton Glews sech­zehn­ter Trau­er­tag – der sech­zehn­te trau­rigs­te Tag sei­nes Lebens. Sein Geburts­tag – und jener Tag, an dem sei­ne Eltern sich das Leben nah­men. Gas­ton Glew hat die Trau­rig­keit satt. Des­we­gen kon­stru­iert er eine Rake­te, um mit ihr hin­aus in den Welt­raum zu rei­sen, mit der Hoff­nung, dem sal­zi­gen Schick­sal zu ent­kom­men.
In der Zwi­schen­zeit wird Fan­ny Fod, das schöns­te Pfann­ku­chen Mäd­chen der Welt, von einer geheim­niss­vol­len Trau­rig­keit über­wäl­tigt, wäh­rend sie die Quel­le des Glücks bewacht. Das mys­te­riö­se Knud­del­mons­ter.
Als Gas­tons Raum­schiff in das Arhorn­si­rup­meer stürzt, wird für ihn, als auch für Fan­ny Fod nichts mehr so sein, wie es ein­mal war.
Cap­tain Pick­le sagt: »Befreie dich aus dem sal­zi­gen Schick­sal, oh ein­ge­leg­ter Gefan­ge­ner, und lies Came­ron Pier­ces Die ein­ge­leg­te Apo­ka­lyp­se der Pfann­ku­chen­in­sel. Eine Tra­gö­die für Leu­te die Nah­rung zu sich neh­men!«

Die Apo­ka­lyp­se erschien erst­ma­lig im April 2012, das Ori­gi­nal trägt den Titel THE PICKLED APOCALYPSE OF PANCAKE ISLAND. Auch hier zeich­net Micha­el Preis­sl für die Über­set­zung ver­ant­wort­lich.

Logo Voo­doo Press und Cover­ab­bil­dun­gen Copy­right Voo­doo Press

[aartikel]B00K4YSSLA[/aartikel][aartikel]B009NDDFW0[/aartikel][aartikel]B009NDDIG8[/aartikel]

NAUTILUS: Endspurt zum E‑Book Leseproben-Wettbewerb für Self-Publisher

NautilusLeseprobenWettbewerb

Wer als Autor und Selbst­ver­le­ger noch beim E‑Book Lese­pro­ben-Wett­be­werb für Self-Publisher des Maga­zins NAUTILUS mit­ma­chen will, soll­te umge­hend zu Stift oder Tas­ta­tur grei­fen, denn der Ein­sen­de­schluß ist am 31. Okto­ber 2014.

Der E‑Book Lese­pro­ben-Wett­be­werb für Self-Publisher wur­de in der Jubi­lä­ums-Aus­ga­be 125, 08/​2014, des monat­lich erschei­nen­den Phan­tas­tik-Maga­zins NAUTILUS – Aben­teu­er & Phan­tas­tik gestar­tet. The­men die­ser Aus­ga­be waren neue digi­ta­le Trends im Bereich Roman, Film und Video-Game. So refe­riert im Heft u.a. der erfolg­rei­che E‑Book Self-Publisher und SF-Best­sel­ler-Autor Hugh How­ey (Silo, Level) über sei­ne Erfah­run­gen über das Selbst­ver­le­gen von E‑Books, und er gibt dazu kon­kre­te Pra­xis-Tipps: Schriift­stel­ler im Selbst­ver­lag sol­len ihre E‑Books per Lese­pro­be nach­hal­tig einem gro­ßen Leser­kreis prä­sen­tie­ren.

Genau die­se Mög­lich­keit bie­tet die Ver­öf­fent­li­chung einer Lese­pro­be des eige­nen Romans im Maga­zin NAUTILUS: Mit dem E‑Book Lese­pro­ben-Wett­be­werb kön­nen E‑Book-Autoren und ‑Selbst­ver­le­ger die auf­la­gen­star­ke Ver­öf­fent­li­chung eines Aus­zugs aus ihrem E‑Book in der Heft­mit­te der Gesamt-Aus­ga­be der NAUTILUS print, digi­tal und online gewin­nen. Und da die Lese­pro­ben in der Heft­mit­te vom Maga­zin jeweils auf­wän­dig auf der Basis des Covers gestal­tet wer­den, gewin­nen die Teil­neh­mer auf Wunsch auch noch die Cover-Gestal­tung und das Lek­to­rat ihres Romans.

Teil­nah­me­be­rech­tigt sind 2014 im Selbst­ver­lag erschie­ne­ne bzw. noch nicht ver­öf­fent­lich­te E‑Books des Phan­tas­tik-Gen­res von selbst­pu­bli­zie­ren­den Autoren. Ver­la­ge dür­fen nicht teil­neh­men. Für noch nicht erschie­ne­ne E‑Books erstellt die NAUTILUS optio­nal auf Wunsch und als Start­hil­fe auch ein pro­fes­sio­nell gestal­te­tes Buch­co­ver und leis­tet das Kor­rek­to­rat und Lek­to­rat. Die Exper­ten-Jury aus erfah­re­nen Buch­ma­chern, Jour­na­lis­ten und Blog­gern wählt aus der Short­list drei Gewin­ner, deren Lese­pro­ben dann Anfang 2015 im Maga­zin NAUTILUS erschei­nen wer­den.

Die kom­plet­ten Teil­nah­me­be­din­gun­gen, Bei­spie­le für bis­lang im Maga­zin erschie­ne­ne Lese­pro­ben von Autoren wie Jona­than Stroud, Cor­ne­lia Fun­ke, Ser­gej Lukia­nen­ko, Kami Gar­cia, Wolf­gang Hohl­bein, Nina Bla­zon, Bernd Perp­li­es und auch von erfolg­rei­chen Print- und E‑Book Self-Publishern wie Julia­ne Mai­bach und Ivo Pala sowie redak­tio­nel­le Tipps für erfolg­rei­che Lese­pro­ben und ein FAQ zum Wett­be­werb gibt es auf der Wett­be­werbs­sei­te.

Über das Maga­zin
Heu­te wis­sen, was nächs­ten Monat in die Kinos und die Buch­lä­den kommt: NAUTILUS – Aben­teu­er & Phan­tas­tik ist das ein­zi­ge monat­lich erschei­nen­de Print­ma­ga­zin des deutsch­spra­chi­gen Phan­tas­tik-Gen­res und berich­tet vor­ab über phan­tas­ti­sche Fil­me im Kino und auf DVD/­B­lu-Ray, Fan­ta­sy & SF-Lite­ra­tur im Roman und Hör­buch, PC-Adven­tures und Online-Rol­len­spie­le sowie phan­tas­ti­sche The­men aus Sci­ence, Mys­tery und Histo­ry. Ob Besu­che am Set von gro­ßen Fil­men, Inter­views mit Regis­seu­ren und Dar­stel­lern, Berich­te von Roman-Autoren über ihre Wer­ke oder Ein­bli­cke in die Ent­ste­hung von Fan­ta­sy-Comics oder Adven­ture-Games: Kein ande­res Print­ma­ga­zin gibt einen so umfas­sen­den Ein­blick in das Gen­re Aben­teu­er & Phan­tas­tik. Das Maga­zin erscheint seit 22 Jah­ren.

NEUSCHWABENLAND: KNV möchte keine Stellung nehmen …

Neues aus Neuschwabenland

Ende August hat­te ich the­ma­ti­siert, dass Alex Jahn­kes sati­ri­sches Buch NEUES AUS NEUSCHWABENLAND bei KNV zwar im Kata­log gelis­tet wird, aber als nicht lie­fer­bar gekenn­zeich­net ist – und es dadurch Buch­händ­ler gibt, die das Buch nicht bestel­len kön­nen – oder wol­len (weil zuviel Auf­wand).

Man hat­te mich auf mei­ne dies­be­züg­li­che Anfra­ge ange­ru­fen und mit­ge­teilt »die Kol­le­gin die da­für ver­ant­wort­lich ist, wäre aber noch bis Mit­te Sep­tem­ber in Ur­laub und man kön­ne sie erst dann dazu be­fra­gen.« Wei­ter­hin wur­de mir zuge­sagt, dass man »mei­ne An­frage der Dame vor­le­gen will, wenn sie aus dem Ur­laub zu­rück ist, und ich soll dann Mit­te Sep­tem­ber eine Ant­wort er­hal­ten, wa­rum das Buch aus­ge­lis­tet wur­de.«

Ich hat­te mir das auf Wie­der­vor­la­ge gelegt und am 16.09.2014 noch­mals nach­ge­fragt.

Reak­tio­nen: gar kei­ne.

Dar­auf­hin habe ich ges­tern noch­mal eine Email geschickt. Heu­te kam tat­säch­lich eine Reak­ti­on, aller­dings ist die an Arro­ganz kaum zu über­bie­ten:

vie­len Dank für Ihre Anfra­ge. Wir möch­ten dazu jedoch kei­ne Stel­lung neh­men.

Unglaub­lich. Man ant­wor­tet dem Ver­lag nicht auf die Anfra­ge, man ant­wor­tet mir nicht auf die Anfra­ge, und das obwohl Ende August eine Ant­wort zuge­sagt wur­de.

Wir hal­ten fest: KNV lis­tet ein Buch als über ihren Kata­log nicht lie­fer­bar und ent­zieht sich jeder Stel­lung­nah­me dar­über, war­um das Buch nicht lie­fer­bar ist. Und das sowohl dem Ver­lag wie auch mir gegen­über. Ich hal­te das für ein unfass­ba­res und unfass­bar arro­gan­tes Ver­hal­ten. War­um möch­te man die­se Aus­kunft nicht geben? Weil es sich nur um einen Klein­ver­lag han­delt, und die in der Bran­che ohne­hin kei­nen inter­es­sie­ren? Wür­de einer der der deut­schen Publi­kums­ver­lags­di­no­sau­ri­er eben­falls kei­ne Ant­wort auf eine sol­che Anfra­ge bekom­men? Ich bezweif­le es. Mei­nen die etwa auf­grund des Titels, es hand­le sich um Nazi­li­te­ra­tur? Falls ja, wur­de die Zen­sur betrie­ben, ohne den Inhalt zu ken­nen, denn das Gegen­teil ist der Fall.

Es blei­ben die Fra­gen offen: War­um wei­gert sich KNV ohne nach­voll­zieh­ba­re Begrün­dung, das Buch aus­zu­lie­fern? Wie vie­le ande­re Bücher wer­den von KNV uni­la­te­ral und ohne nach­voll­zieh­ba­re Grün­de als nicht lie­fer­bar ange­zeigt?

Die­se Bran­chen­spiel­chen sind ange­sichts der Kon­kur­renz der­art lächer­lich, dass es gera­de­zu weh tut. Ach ja: Bei Ama­zon ist das Buch sofort lie­fer­bar.

Cover NEUES AUS NEUSCHWABENLAND Copy­right Edi­ti­on Roter Dra­che.

[aartikel]3939459771[/aartikel][aartikel]B00MBW0BI6[/aartikel]

Bei Voodoo Press vorbestellbar: LONDON MACABRE

Cover  London Macabre

Ab sofort ist der Roman LONDON MACABRE von Ste­ven Savi­le bei Voo­doo Press als eBook vor­be­stell­bar. Auch eine Taschen­buch­ver­si­on wird erschei­nen. Der Ver­lag bezeich­net das Buch als eine Mischung aus Fan­ta­sy, Hor­ror und Steam­punk.

Das Leben von Natha­ni­el Seth, Mit­glied einer okkul­ten Schat­ten­ge­sell­schaft endet in weni­gen Stun­den. Ab dann dient er als Wirt einer dämo­ni­sche Macht, die aus den Tie­fen der Erde hoch­ge­kro­chen ist. Die Din­ge neh­men ihren Lauf. Selbst die Löwen von Tra­fal­gar gehen ihrer uralten Pro­phe­zei­ung nach – der Ver­tei­di­gung der Stadt –, wäh­rend der Dämon durch Whitecha­pel zieht und dort Aus­schau nach Beu­te hält. Sei­ne Opfer sind Frau­en, doch sind es kei­ne gewöhn­li­chen Frau­en. Durch ihre Adern fließt das Blut der Engel. Sein Ziel ist es, das Ald­tor zu öff­nen, eines der sie­ben Tore von Lon­don – und dem letz­ten Ein­gang nach Eden –, um heim­zu­keh­ren, selbst wenn dies bedeu­tet, ganz Lon­don zu zer­stö­ren.

Der Autor Ste­ven Savi­le hat bereits äußerst erfolg­rei­che Roma­ne zu Lizen­zen wie bei­spiels­wei­se BATTLEFIELD 3, PRIMEVAL, TORCHWOOD, STARGATE und DOCTOR WHO ver­fasst. Die Taschen­buch­ver­si­on ist 550 Sei­ten stark und kos­tet 13,95 Euro. Die eBook-Fas­sung kann für 4,99 bezo­gen wer­den.

LONDON MACABRE
Ste­ven Savi­le
Phan­tas­tik-Roman
Okto­ber 2015
55 Sei­ten
Taschen­buch:
13,95 Euro
ISBN 978–3‑902802–83‑5
eBook:
4,99 Euro
ISBN 978–3‑902802–87‑3
ASIN: B00NGLV5IQ
Voo­doo Press

Cover­ab­bil­dung Copy­right Voo­doo Press

[aartikel]3902802839[/aartikel][aartikel]B00NGLV5IQ[/aartikel]

 

Börsenverein freut sich über Urteil, das Kundenfreundlichkeit bestraft

Keine Päckchen bei Amazon

Das Bör­sen­blatt fei­ert das Ende eines Rechts­streits gegen Ama­zon. Ama­zon gibt eine Unter­lassunsg­er­klä­rung wegen eines Ver­sto­ßes gegen die Buch­preis­bin­dung ab. Dar­über freut sich der Hüter des hei­li­gen Preis­bin­dungs-Grals der Buch­bran­che natür­lich.

Die Unter­las­sungs­er­klä­rung vor dem OLG Frank­furt ver­pflich­tet Ama­zon, in Zukunft kei­ne Nach­läs­se im Zusam­men­hang mit Kun­den­be­schwer­den beim Ver­kauf von Büchern zu gewäh­ren, da dem Unter­neh­men sonst eine Ver­trags­stra­fe von bis zu 250.000 Euro droht. In der Ver­hand­lung hat­te das OLG dar­auf hin­ge­wie­sen, dass eine Revi­si­on kei­nen Erfolg haben wür­de, dar­auf­hin hat­te der Onlin­ever­sen­der die Unter­las­sungs­er­klä­rung abge­ge­ben.

Die ers­te Ver­hand­lung hat­te vor dem LG Wies­ba­den statt­ge­fun­den, bereits dort hat­te Ama­zon ver­lo­ren, jedoch Beru­fung ein­ge­legt.

Alex­an­der Ski­pis, Haupt­ge­schäfts­füh­rer des Bör­sen­ver­eins freut sich aus­gie­big und sagt:

Die Buch­preis­bin­dung gilt für alle. Das wur­de vor dem Ober­lan­des­ge­richt nach­drück­lich klar­ge­stellt. Der Bör­sen­ver­ein fühlt sich nach die­sem Ver­fah­ren bestä­tigt: Auch Ama­zon muss sich dar­an gewöh­nen, sich an die Geset­ze zu hal­ten.

Was ich dar­an bemer­kens­wert fin­de, ist die Tat­sa­che, dass man abfei­ert, weil Ama­zons Kun­den­freund­lich­keit bestraft wor­den ist. Der Hin­ter­grund war fol­gen­der: Ein Kun­de hat­te auf Ama­zons Mar­ket­place von einem Dritt­händ­ler ein gebrauch­tes Buch gekauft. Der Händ­ler wei­ger­te sich aller­dings, dafür eine Rech­nung aus­zu­stel­len. Dar­auf­hin hat­te der Ama­zon-Sup­port dem Kun­den ein neu­es Buch für den Gebraucht­preis zur Ver­fü­gung gestellt – inklu­si­ve Rech­nung.

Aus Kun­den­sicht und auch objek­tiv gese­hen ist die Vor­ge­hens­wei­se Ama­zons höchst kulant und kun­den­freund­lich. Die­se Kun­den­freund­lich­keit ist aber genau das, was Ama­zon deut­lich vom Buch­han­del und den Online­platt­for­men der Bran­che unter­schei­det. Hier ist der Onlin­ever­sen­der ein­fach um Licht­jah­re bes­ser – und genau da liegt eins der  Pro­ble­me der Bran­che (die zahl­lo­sen ande­ren auf­zu­zäh­len ist müßig, ich habe es hier auf Phan­ta­News oft genug getan). Und statt es anzu­ge­hen und gleich gut oder sogar bes­ser zu wer­den wird lie­ber auf den Beel­ze­bub Bezos geschimpft.

Dass man gegen die­se Kun­den­freund­lich­keit unter dem Deck­man­tel der Buch­preis­bin­dung mit Kla­gen vor­geht, statt ein­fach selbst kun­den­ori­en­tier­ter zu wer­den, zeigt mei­ner Ansicht nach auf ein­drucks­vol­le Wei­se, die selbst­zen­trier­te, ver­staub­te und kun­den­feind­li­che Den­ke beim Bör­sen­ver­ein – und somit auch bei des­sen Mit­glie­dern. Ich gehe davon aus, dass die aus­ge­spro­che­ne Auf­for­de­rung zur Abga­be einer Unter­las­sungs­er­klä­rung auch von vie­len Buch­händ­lern abge­fei­ert wer­den wird.

Das sagt eine Men­ge über die Bran­che aus.

Nach oben scrollen

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies und von eingebundenen Skripten Dritter zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest (Navigation) oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst Du Dich damit einverstanden. Dann können auch Cookies von Drittanbietern wie Amazon, Youtube oder Google gesetzt werden. Wenn Du das nicht willst, solltest Du entweder nicht auf "Akzeptieren" klicken und die Seite nicht weiter nutzen, oder Deinen Browser im Inkognito-Modus betreiben, und/oder Anti-Tracking- und Scriptblocker-Plugins nutzen.

Mit einem Klick auf "Akzeptieren" werden zudem extern gehostete Javascripte freigeschaltet, die weitere Informationen, wie beispielsweise die IP-Adresse an Dritte weitergeben können. Welche Informationen das genau sind liegt nicht im Einflussbereich des Betreibers dieser Seite, das bitte bei den Anbietern (jQuery, Google, Youtube, Amazon, Twitter *) erfragen. Wer das nicht möchte, klickt nicht auf "akzeptieren" und verlässt die Seite.

Wer wer seine Identität im Web schützen will, nutzt Browser-Erweiterungen wie beispielsweise uBlock Origin oder ScriptBlock und kann dann Skripte und Tracking gezielt zulassen oder eben unterbinden.

* genauer: eingebettete Tweets, eingebundene jQuery-Bibliotheken, Amazon Artikel-Widgets, Youtube-Videos, Vimeo-Videos

Schließen