Nach all den Jahren (Großbritannien wurde die Serie von 1988 bis 1999 produziert) kommt es zu (mindestens) einer neuen Staffel RED DWARF. RED DWARF? Ja, eine klassische britisch-humorige SF-Serie, die hierzulande leider kaum jemand kennt. Im Gegensatz zu anderen Reboots wird es hier allerdings keine neuen, dynamischen Schauspieler geben, sondern die alten Jungs sind zurück. Sogar dem Roboter Kryten sieht man sein Alter an – aber sie werden sicher eine völlig logische Erklärung dafür finden. :o)
Dank der BBC gibt es nun das erste offizielle Promofoto:
Wie bekannt hat die BBC mit SHERLOCK die Geschichten um Doyles brillianten Detektiv Sherlock Holmes erfolgreich in die Jetztzeit verlegt. Und da amerikanische Sender in letzter Zeit immer wieder eigene Fassungen britischer Serien produzieren, geschieht so etwas auch in diesem Fall.
Die CBS hat grünes Licht für eine Drama-Serie namens ELEMENTARY gegeben, das berichtet Deadline. Diese verlegen die Abenteuer von Holmes und Watson ins heutige New York, ein Pilot wurde noch für die aktuelle Season geordert. Geschrieben wird ELEMENTARY vom MEDIUM-Autor Rob Doherty, der die bekannten Fälle in die Jetztzeit und die neue Umgebung adaptieren wird.
Ich würde vermuten wollen, dass CBS von der Popularität der Figur durch die beiden Filme mit Robert Downey jr., aber auch die in den USA sehr erfolgreiche BBC-Serie mit Benedict Cumberbatch profitieren möchte. Wobei es sehr schwer bis unmöglich werden wird, gegen die britische Neufassung anzustinken.
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Bild: Sherlock Holmes-Portrait von Sidney Paget (1905), gemeinfrei
In einem Zweiteiler der BBC unter dem Titel »Cat Women Of The Moon« (Titel nach einem Film aus den 1950ern) diskutieren namhafte Science Fiction-Autoren unter der Leitung von Tiptree-Gewinnerin Sarah Hall (DAUGHTERS OF THE NORTH) über ein Motiv des Genres, das insbesondere in den 1960ern populär war: Gesellschaften, die ausschließlich aus Frauen bestehen und die ohne Männer überleben.
Teilnehmende Autoren sind unter anderem China Miéville, Iain M. Banks and Ursula K. Le Guin, man unterhält sich über das Zusammenleben der Geschlechter in der SF und im zweiten Teil über verschiedene Arten des Fortbestehens der menschlichen Rasse im Genre.
Die beiden Teile der Sendung können dank des BBC-Players kostenlos auf der Webseite des britischen Senders angehört werden. Insbesondere für langgediente SF-Fans sicherlich ein besonderer Leckerbissen. Jede der beiden Episoden dauert ungefähr 30 Minuten.
Seit seiner Einführung im Jahr 2005 hat TORCHWOOD, der von BBC Wales produzierte Ableger der SF-Ikone DR. WHO, sich eine stattliche Fangemeinde schaffen können. Nun sieht es so aus, als würde es einen Ableger vom Ableger geben:
Ab 2011 soll unter dem Titel TORCHWOOD: THE NEW WORLD eine amerikanische Version auf Starz (SPARTACUS) gezeigt werden. Die amerikanische Autorin und Produzentin Jane Espenson (BUFFY, NEW BSG, CAPRICA, WAREHOUSE) wird diese Jobs auch bei T:TNW übernehmen, um das bisherige britische Team zu unterstützen. Die hat dann auch gerade über Twitter eine Bombe platzen lassen: als Schauspieler wurde Bill Pullman (INDEPENDENCE DAY) gewonnen. Der gesellt sich damit zu Mekhi Phifer und Kai Owen. Welche Rolle Pullman übernehmen soll ist noch unklar. Zurück kehren sollen zudem John Barrowman als Jack Harkness und Eve Myles als Gwen Cooper.
Plot: Der CIA-Agent Rex Matheson (Mekhi Phifer) untersucht eine weltweite Verschwörung und entdeckt dabei eine Gefahr, die die gesamte menschliche Rasse bedroht. Auf der Suche nach Antworten stößt man auf eine geheime britische Einrichtung namens »Torchwood«, doch diese wurde vor Jahren zerstört. Mehr Informationen erhofft man sich von den beiden überlebenden Agenten, doch die Ex-Polizistin Gwen Cooper ist mit ihrem Mann und Kind verschwunden und Captain Jack Harkness entpuppt sich als Mann mit scheinbar jahrhunderte langer Geschichte…
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Titelgrafik TORCHWOOD: THE NEW WORLD Copyright BBC One und Starz
Fast dreißig Jahre nachdem Regisseur Ridley ScottPhilip K. Dicks Roman DO ANDROIDS DREAM OF ELECTRIC SHEEP als Kultklassiker und einen der einflussreichsten SF-Filme der 80er unter dem Titel BLADE RUNNER auf die große Leinwand brachte, widmet er sich erneut eines Stoffes des großen Mannes der Science Fiction.
Diesmal handelt es sich jedoch um eine Umsetzung als Fernsehserie, genauer gesagt im Miniserien-Format. Scott wird sich den Hugo-prämierten Roman THE MAN IN THE HIGH CASTLE (dt. DAS ORAKEL VOM BERGE) vornehmen und in vier Stunden Pantoffelkino umsetzen. Howard Brenton (MI‑5 und SPOOKS) wird den Text in ein Drehbuch adaptieren, Freemantle Media produziert für BBC1.
Konzept: Dicks Roman aus dem Jahr 1962 ist eine dystopische Geschichte in einer alternativen Realität, in der die Achsenmächte, also primär Deutschland, Italien und Japan, nach der Ermordung von US-Präsident Franklin D. Roosevelt den zweiten Weltkrieg gewonnen haben.
Zu Ostern startet bei der BBC die neue Staffel der Kultserie DR. WHO – der Doktor hat mal wieder einen neuen Körper. Passend dazu gibt es kurz zuvor noch einen Trailer.
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