Viel vom ursprünglichen STAR TREK-Gedanken bleibt nicht mehr übrig, wenn sich Bandai Namco mit Bad Robot Interactive und Paramount zusammen tun, um ein offensichtlich ballerlastiges Computerspiel in der Zeitline von J. J. Abrams Film zu realisieren. Der nachfolgende Trailer zeigt, was auf den Fan hauptsächlich zukommen wird: Feuergefechte auf Raumschiffen und Planeten – angeblich auch im Koop-Modus zu zweit. Man möge mir vergeben, wenn ich nicht so recht begeistert bin.
Die Autorin des Spiels, Marianne Krawczyk, arbeitet angeblich bei der Entwicklung eng mit Roberto Orci und Alex Kurtzman zusammen, die bekanntermaßen auch das Drehbuch zu STAR TEK verfasst haben. Ob das helfen wird? Im Mittelpunkt des Geschehens stehen Kirk und Spock, die lernen müssen, als ein Team zu agieren, um eine Fremdrasse daran zu hindern, die Galaxis zu erobern. Sehr originell …
Erscheinen soll das Spiel mit dem Titel STAR TREK: THE GAME laut Paramount noch im Jahr 2012, Bandai Namco nennt davon abweichend als Release-Termin allerdings 2013, kurz vor dem Kinostart der Fortsetzung.
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Quellen: Bandai Namco und Paramount, Promo-Konzeptzeichnung Copyright Bandai Namco
Neulich wurde ich von einem Freund auf die Webseite zu LEGEND OF GRIMROCK aufmerksam gemacht und war sofort Feuer und Flamme. Die Älteren unter uns können sich unter Garantie an DUNGEON MASTER oder EYE OF THE BEHOLDER erinnern, die uns Ende der 1980er zahllose Stunden unsere Zeit gestohlen haben. GRIMROCK greift dieses Spielprinzip wieder auf und bietet eine modernisierte Fassung davon, wobei dennoch eine Menge des alten Feelings erhalten bleibt.
Der »Waschzettel« zu GRIMROCK sagt:
LEGEND OF GRIMROCK ist ein Dungeon Crawler-Rollenspiel vom Entwickler Almost Human, das ein Oldschool-Herz mit moderner Ausführung verbindet.
Eine Gruppe Gefangener wird für Verbrechen die sie möglicherweise nicht begangen haben dem sicheren Tod überantwortet, indem man sie im abgelegenen Mount Grimrock aussetzt. Doch was die Gefangenen nicht wissen: der Berg ist durchzogen von uralten Tunneln und Verliesen, erbaut von längst vergangenen Zivilisationen. Wenn sie das Tageslicht jemals wiedersehen und ihre Freiheit zurück erlangen wollen, muss die zusammengewürfelte Gruppe zum Team werden und Etage für Etage in den Berg herab steigen …
Das Konzept findet erheblichen Anklang. Innerhalb von wenigen Tagen hat GRIMROCK seine Produktionskosten bereits durch Verkäufe eingespielt und ist nun in der Gewinnzone – und das trotz des scheinbar veralteten Spielprinzips, denn man bewegt sich beispielsweise nicht frei, sondern von Schritt zu Schritt, genau wie im großen Vorbild. Meiner Ansicht nach erneut ein Beweis dafür, dass es abseits des Mainstreams der großen Publisher eine Menge zu entdecken gibt – und dafür, dass die Kunden bereits sind zu bezahlen, wenn man ihnen dafür auch etwas bietet. Selbstverständlich erhält man das Spiel ohne DRM-Maßnahmen.
GRIMROCK kann man auf der Webseite zum Spiel oder bei Good Old Games zum Preis von gerade mal 13,49 Euro erwerben (wobei ich es zugegebenermaßen etwas seltsam finde, dass der Euro- gleich dem Dollarpreis ist, aber es sei ihnen gegönnt), bei GoG gibt es wie immer diverse Gimmicks kostenlos dazu. Der Download schlägt mit 435 MB zu Buche.
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Onlineverkäufer Amazon dürfte weiteren Offline-Anbietern, aber auch anderen Versendern erneut Schweißperlen auf die Stirn treiben: ab sofort ist der Download-Shop auch in Deutschland verfügbar. Darin kann man Computersoftware für Windows und Mac OS erwerben, sowohl Anwendungsprogramme wie auch Spiele, und diese nach dem Kauf sofort herunter laden.
Das Downloaden geschieht über eine kleine Tool-Datei, die man herunter lädt und startet, die lädt dann das eigentliche Programm nach; angeblich sollen damit auch abgebrochene Downloads weiter geführt werden können. Zusätzlich zur Software erhält man selbstverständlich die zugehörigen Keys, um die Programme während der Installation freischalten und sie danach nutzen zu können.
Das Download-Angebot für Software wurde in den USA bereits seit einiger Zeit getestet und war dort offenbar so erfolgreich, dass es nun auch auf weitere Länder ausgedehnt wird, man positioniert sich hier eindeutig als Alternative zu den Anwendungs-Stores anderer bekannter Anbieter. Angesichts der wie bei Amazon üblich unproblematischen Handhabung, dürften die Nutzer diesen neuen Downloadshop positiv aufnehmen, Amazon zeigt dem Rest der Branche also erneut, wie es gehen muss. Zwar ist dieser weitere Schritt zu einer quasi-Monopolstellung des Anbieters sicher nicht ganz unproblematisch, aber die Mitbewerber müssten eigentlich einfach nur daraus lernen und ähnlich komfortable Angebote zur Verfügung stellen. Bis dahin nehme ich Amazons Download-Shop gern in Anspruch, einfacher geht’s nun wirklich kaum noch.
Aufpassen sollte man allerdings bei den Preisen, bei Stichproben habe ich soeben gesehen, dass die Download-Varianten zum Teil teurer sind, als ihre physikalischen Ausgaben (!). Das ist natürlich ein erheblicher Nachteil, damit wäre der einzige Vorteil der DL-Fassung die schnelle Verfügbarkeit. Hier muss Amazon noch deutlich nachbessern.
Alan Dean Foster gehört definitiv zu meinen Lieblingsautoren. Seine Abenteuer um Flinx und seinen Minidrach Pip habe ich ebenso verschlungen wie andere Abenteuer aus dem Humanx-Universum, besonders blieb mir hier NOR CRYSTAL TEARS (dt. AUCH KEINE TRÄNEN AUS KRISTALL) im Gedächtnis, eine brilliante Erzählung, die berichtet, wie die Menschen und die insektoiden Thranx trotz erheblicher Schwierigkeiten zu einem sich perfekt ergänzenden Sternenbund (dem Humanx-Commonwealth) werden konnten. Unbedingt zu erwähnen ist selbstverständlich MIDWORLD (DIE DENKENDEN WÄLDER), ein Ökologie-Roman ohne erhobenen Zeigefinger. Aber auch Romane abseits dieses Hintergrunds sind immer wieder äußerst lesbar, zudem hat er diverse Romane und Stories zu Filmen (ALIEN, RIDDICK, TRANSFORMERS) und Fernsehserien (STAR TREK LOGS) verfasst. Doch genug der Schwärmerei.
Jetzt ist ein neues Buch erschienen, es trägt den Titel BODY, INC. und befasst sich mit genetischen Manipulationen (Klappentext, Übersetzung von mir):
In einer Welt, die durch Jahrhunderte von Umweltverschmutzung tief verwundet ist, müssen sich zwei ungewöhnliche Protagonisten zusammen tun: Dr. Ingrid Seastrom ist über ein Geheimnis gestolpert, das sich um quantenverschränkte Nano-Implantate dreht – ein Geheimnis, das sie umbringen könnte. Whispr ist ein Dieb und Mörder, dessen Körper radikalen Veränderungen unterzogen wurde, er ist so dünn ist, dass man ihn fast als zweidimensional bezeichnen könnte. Whispr hat einen silbernen Datenspeicherfaden gefunden, der ihn reicher machen könnte, als er es sich in seinen wildesten Träumen vorgestellt hat. Außerdem ist er unsterblich in Dr Seastrom verliebt. Ihre Suche nach den Hintergründen zum Implantat und dem Speicher – die zum selben Geheimnis gehören könnten – führen sie zum South African Economic Combine, auch bekannt als SAEC. Weniger respektvoll bezeichnet man diese Organisation auch als SICK. Und so wie es aussieht, hat SICK die gesuchten Antworten.
Unglücklicherweise hat SICK auch Napun Molé, einen kaltblütigen Assassinen, dessen genetische Veränderungen ihn zu einer Ein-Mann-Armee machen. Molé hat bereits eine Möglichkeit Ingrid und Whispr zu töten verpasst und er ist ihnen nach Südafrika gefolgt. Diesmal wird er sie nicht nur töten, sondern er wird sie leiden lassen.
BODY, INC. erschien Ende März bei Random House, als Trade Paperback kostet der Roman ca. 11,00 Euro, als eBook ca. 7,50 Euro. BODY, INC. ist der zweite Roman der TRIPPING POINT-Trilogie, Band eins erschien unter dem Titel THE HUMAN BLEND im November 2011.
Unfassbar, der erste Band ist völlig an mir vorbei gegangen, wofür beziehe ich eigentlich den Random House-Newsletter? ;o) Sieht so aus, als müsste ich das Aufholen bei PERRY RHODAN unterbrechen, um die beiden neuen Fosters zu lesen.
Bekanntermaßen verlegt der ACABUS-Verlag die gedruckte Fassung von Sean O´Connells großartigem Genre-Crossover TÍR NA NÓG. Und weil das Werk recht umfangreich ist, musste es auf zwei Bücher aufgeteilt werden. Nachdem der erste Band nun bereits seit einiger Zeit im Handel ist, erschien soeben die Fortsetzung unter dem Titel TÍR NA NÓG – DAS SCHICKSAL DER WELT. Darin werden die weiteren Abenteuer des jungen Cornelis und des Meisters Aki beleuchtet, die sich gemeinsam mit diversen ungewöhnlichen Begleitern auf der Reise zu einer merkwürdigen Insel befinden.
Die Hörbuchfassung, die im Action-Verlag erschienen ist, hatte ich bereits besprochen.
Unbeeindruckt von den sich zuspitzenden Gefahren, setzen Cornelis, Meister Aki und Raggah ihre gefahrvolle Reise nach Süden fort. Auf der Straße nach Seeburg werden sie Zeugen eines schrecklichen Massakers an Espermanen.
Cornelis will die hilflosen Wesen schützen, doch sein beherztes Eingreifen führt zur Gefangennahme der drei Gefährten. Sie werden nach König-Erich-Burg gebracht, wo sie das Glatisant erwartet – ein schreckliches Untier, das nahezu unbesiegbar scheint.
Cornelis muss erkennen, dass auf dem Weg nach Tír na nÓg selbst der Tod nicht die letzte Grenze ist.
TÍR NA NÓG – DAS SCHICKSAL DER WELT ist bei allen Buchhändlern sowie den einschlägigen Onlineplattformen unter der ISBN 978–3‑86282–146‑4 in gedruckter Form erhältlich, das Werk liegt aber ebenfalls als eBook in den Formaten ePub und PDF vor. Der Preis für die Papierfassung beträgt 13,90 Euro, die eBook-Fassungen sind mit EUR 5,99 im Vergleich dazu erfreulich preiswert.
DAS SCHICKSAL DER WELT – TÍR NA NÓG – Teil zwei
Sean O´Connell
Phantastischer Roman
Paperback, 14 x 20,5 cm
224 Seiten
Preis Buch: 13,90 EUR
Preis eBook: 5,99 EUR
Erscheinungsdatum: April 2012
Buch-ISBN 978–3‑86282–146‑4
Ebook-ISBN 978–3‑86282–147‑1 (PDF)
Ebook-ISBN 978–3‑86282–148‑8 (Epub)
ACABUS-Verlag
Ab Oktober gibt es hierzulande den MEDAL OF HONOR-Ableger WARFIGHTER. Bereits jetzt kann man sich einen Trailer dazu ansehen, der Ingame-Szenen beinhaltet. Der Publisher schreibt dazu:
Angelehnt an tatsächliche, globale Ereignisse und während ihrer Auslandseinsätze von echten Tier 1 Eliteeinheiten geschrieben, übernimmt der Spieler in Medal of Honor Warfighter die Rolle eines globalen Elitesoldaten, der die Welt vor der Terror-Bedrohung PETN retten soll. Der Action-Titel erscheint am 25. Oktober für PC, PS3 und Xbox 360.
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Hier auf PhantaNews hatte ich bislang nicht darüber berichtet – allein das bereits eine unverzeihliche Unterlassung die man mir vergeben möge – aber im hohen Norden in Stade sollte in der »Festung Grauerort« Ende des Monats April 2012 eine Veranstaltung unter dem vielversprechenden Titel »Aethercircus« stattfinden. Wie der Name bereits vermuten lässt, sollte es sich dabei um einen Steampunk-Event handeln.
Das wäre natürlich großartig gewesen, insbesondere, da solche Veranstaltungen insbesondere in den USA, aber auch in Großbritannien und im restlichen Europa inzwischen zwar häufig anzutreffen, in Deutschland jedoch nach wie vor Mangelware sind.
Leider mussten die Veranstalter den Aethercircus Anfang dieser Woche kurz vor dem Termin komplett absagen, da die Verwaltung der Hansestadt Stade kurzfristig und unerwartet Auflagen machte, die nicht erfüllbar waren.
Das wollten wir genauer wissen. In Zusammenarbeit mit dem Clockworker – bekanntermaßen eine profiliertesten deutschen Steampunk-Seiten überhaupt – haben wir bei der Bürgermeisterin der Stadt Stade, Silvia Nieber (SPD), angefragt, um ein paar offene Fragen in diesem Zusammenhang zu klären – und um es weiteren Veranstaltern für die Zukunft zu ermöglichen, solche und andere Klippen zu umschiffen.
Der Text dieser Anfrage findet sich im Folgenden. Sobald wir eine Antwort erhalten, werden wir auch diese veröffentlichen.
Gestern wurde bekanntermaßen der lange erwartete und mehrfach verschobene Patch 1.2 auf den Servern des MMOs STAR WARS – THE OLD REPUBLIC live geschaltet. Ich hatte zuvor geunkt, dass danach erstmal nichts klappen würde, denn größere Änderungen an Spielen sind immer mit Problemen verbunden. Anbieter, die das seit Jahren machen, haben die Updates inzwischen ganz gut im Griff, doch bei BioWare hatte man bislang keine Erfahrungen mit Massive Multiplayer-Spielen – und das merkt man schon im Normalbetrieb sehr deutlich, nicht zuletzt auch ob des im Vergleich zu anderen, ähnlichen Produkten übertrieben ressourcenhungrigen Clients.
Nachdem gestern zuerst einmal scheinbar die Macht mit BioWare war, traten bereits die ersten Probleme zutage und die Client-Performance war im Vergleich zu vor dem Patch (sie hatten das wenigstens halbwegs in den Griff bekommen) wieder deutlich bemerkbar zurück gegangen. Außerdem tauchten die neuen Gildenbanken an Stellen auf, an die neulich erst Kristallverkäufer gepatched worden waren – dafür waren diese NPCs dann auch konsequenterweise wieder verschwunden, ohne woanders wieder aufzutauchen. In der letzten Nacht versuchten die Techniker von BioWare sich an einem Hotfix, der die Gildenbanken erstmal wieder entfernte (was mit Gegenständen passiert ist, die schon drin waren, darüber möchte ich lieber nicht nachdenken) und gewissen Gebietet auf den Stand von vor dem Patch zurück setzte.
Dummerweise konnten sich danach Spieler jene ihrer Charaktere nicht mehr aufrufen, die sich in den betroffenen Gebieten aufhielten.
Bitter.
Heute Nachmittag wurden dann im Rahmen einer ungeplanten Wartung alle Server runter gefahren, um die Probleme beseitigen zu können. Zuerst gab es keinen Termin für einen Neustart, inzwischen redet man bei BioWare offiziell von heute Nacht 1:00 Uhr. Ich glaube nicht daran.
Einige Personen bei BioWare dürften nun rotieren, ich warte auf den Moment an dem mal wieder die Foren abgeschaltet werden, um sich dem Unmut der Spieler nicht stellen zu müssen. Einen solch umfangreichen Content- und Funktionspatch am Ende einer Woche einzuspielen kann man nur als große Dummheit bezeichnen, denn die zahlenden Spieler sind zu Recht sauer, wenn sie am Wochenende (inklusive Freitag) nicht spielen können.
So, ich gehe jetzt mal meinen MINECRAFT-Server auf Version 1.2.5 aktualisieren … ach ne, lieber nicht, meine Freunde (die gerade kein SWTOR spielen können) könnten darob ungehalten sein, dass auch das Ausweichspiel nicht löppt. :o) Ich werde mir dann den Abend mit Filmkonserven und MINECRAFT vertreiben und morgen mal schauen, was so passiert ist. BioWare wäre gut beraten, wenn sie angesichts dieser Sachlage einen oder zwei freie Tage für alle Spieler mit laufendem Abo spendieren würden, Blizzard hat das bei ähnlichen Problemen schließlich ebenfalls geschafft.
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Ladebildschirm SWTOR Copyright BioWare und LucasArts
Das US-Marktforschungsunternehmens »The NPD Group« lieferte soeben Zahlen zum US-Computer- und Videospielemarkt. Der befindet sich nach wie vor auf einer rasanten Talfahrt, im Vergleich zum März 2011 gingen die Umsätze um stattliche 26% zurück. Im Hardware-Bereich (hauptsächlich Konsolen) sogar um 35 Prozent.
Es ist nun natürlich im Prinzip müßig, darüber zu spekulieren, woran das liegt, ich versuche es trotzdem mal.
Zum einen gehe ich davon aus, dass das die Quittung ist für die Dauergängelung der Kunden mit lästigen DRM-Maßnahmen und anderen kundenfeindlichen Kopierschutzmaßnahmen wie beispielsweise Electronic Arts Origin. Zum anderen gibt es immer mehr alternative Angebote wie Open Source-Spiele oder Games auf iPad, iPhone und Android, die zu einem Bruchteil der Fantasiepreise angeboten werden, wie sie im PC-Markt üblich sind. Ich sage nur: Minecraft …
Da die Zahlen nicht detailliert aufgeschlüsselt wurden, muss man sich zudem fragen, ob hier nur Verkäufe eingegangen sind. Nach wie vor sind MMOs höchst beliebt und dürften auch einiges umsetzen. Einerseits bei den Triple-A-Vertretern über monatliche Abokosten, andereseits über Shopverkäufe bei den Free-3-Play-Vertretern. MMOs binden die Spieler aber zusätzlich deutlich länger an sich als andere Spiele, die bekanntermaßen nach ein paar Stunden durchgespielt sein können.
Dass Konsolen sich nicht mehr absetzen wie geschnitten Brot dürfte ebenfalls niemanden wundern, alle drei aktuell halbwegs maßgeblichen Systeme (XBox 360, Playstation 3 und Wii) sind bereits seit Jahren auf dem Markt und allein aus diesem Grunde ist eine Stagnation nicht wirklich verwunderlich: wer eine wollte hat bereits eine. Zahlen zur PSVita liegen nicht vor, aber es ist ein offenes Geheimnis, dass Sonys neue Mobilkonsole wie Blei im Regal liegt.
Abschließend sollte man sich angesichts der Tatsache, dass insbesondere die Veröffentlichungen der Major Player massiv Innovation und Kreativität missen lassen nicht darüber wundern, dass sich weniger Käufer als früher für den zehnten Aufguss desselben Themas finden. Und herrscht nicht auch in den USA nach wie vor eine schwere Wirtschaftskrise? Vielleicht müssen die Leute ihr Geld einfach für wichtigere Dinge ausgeben?
Flagge USA gemeinfrei, Competition Pro von Kshade, CC-BY-SA
Es ist eine harte Welt dort draußen. Irgendwo im Nirgendwo von Alaska gibt es diesen Mikrokosmos einer Öl-Raffinerie. Eine Welt für sich, in der es gerade nach Feierabend sehr rau und brutal zugehen kann. Es sind harte Männer, die sich in Fünf-Wochen-Schichten aufarbeiten. Die Frage nach den Alpha-Männchen wird schnell, hart und unter dem Jubel der Kollegen ausgetragen. Joe Carnahan zeigt diese Welt mehr im Hintergrund, widmet ihr scheinbar nur wenig Aufmerksamkeit. Er möchte sich mehr auf das Innenleben der Figuren konzentrieren. Und mit dem sieht es nicht sehr gut aus, wie man an den Gedanken von Ottway hören kann, dem Mann mit dem Gewehr, der Arbeiter auf dem freien Feld vor Bären und Wölfen schützt. Dieser Ottway ist ein gebrochener Mann, inmitten dieser Welt, die nur scheinbar jeglicher Zivilisation fern scheint. Unvermittelt stehen acht dieser harten Kerle auf freier Wildbahn und kämpfen um ihr Leben. Sie kämpfen gegen die Natur und erfahren, was ein fehlender Kontakt zur Zivilisation tatsächlich bedeutet.
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