Gestern gab es auf diversen europäischen Servern ein Massensterben im nach wie vor beliebten MMOWORLD OF WARCRAFT, in dem Dank der Veröffentlichung der Erweiterung MISTS OF PANDARIA gerade mal wieder mehr los ist als üblich. Wie joysiq meldet, fielen auf diversen Servern (beispielsweise Argent Dawn, Tarren Mill, Ragnaros, Draenor, Twisting Nether) in den Hauptstädten Stormwind und Orgrimmar auf einen Schlag alle Anwensenden tot um, also Spieler genauso wie NPCs.
Blizzard hat inzwischen gemeldet, dass es sich dabei um einen Hack handelte, den sogenannten »City Exploit«; der sei inzwischen nicht mehr anzuwenden und man würde diesen Vorkommnissen nachgehen, dabei solle jeder, der sich an einer solchen Aktion aktiv beteiligt hat mit Konsequenzen zu rechnen haben.
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Der Onlineshop des Buchgroßhändlers Libri war nun seit etlichen Jahren im Web präsent. Man präsentierte sich, um gegen den Branchenprimus Amazon anstinken zu können, beispielsweise mit Aktionen wie der, dass man sei Buch online kauft und dann bei einem Buchhändler vor Ort abholt. Was sich erst einmal wie gute Idee anhörte (ich hätte gern lokale Buchhändler auf diese Wesie unterstützt) stellte sich nach meinen Erfahrungen leider allzu oft als Nullnummer heraus. Beispielsweise wenn der Buchhändler beim Abholen dann von mir mehr Geld haben möchte, als beim Online-Kauf angezeigt wurde. Nach deutschem Recht nicht zulässig und dennoch musste ich das mit Geschäftführern ausdiskutieren.
Auch die Präsentation bei libri.de war leider nicht sonderlich ergonomisch und die Suchfunktion suboptimal. Von meinen nicht erfolgreichen Abenteuern mit Libri im Zusammenhang damit, dass ich Affiliate-Deeplinks auf Artikel in deren Shop setzen wollte, mal gar nicht zu reden. Offenbar hat man es nicht nötig, Bloggern technisch brauchbare Lösungen anzubieten, wie Amazon das ohne Probleme kann.
Der alte Shop wird am 10. Oktober durch den neuen unter der Adresse eBook.de ersetzt. Einer der Hintergründe ist laut Libri-Aussage, dass man über die bisherige Webseite bereits heute mehr eBooks absetzt, als gedruckte Bücher. Wie das mit dem Branchenlamento darüber zusammenpasst, dass so wenige eBooks verkauft werdent? Keine Ahnung.
Den Aussagen des Unternehmens zufolge will man zu »Deutschlands erster Adresse für E‑Books und E‑Book-Reader« werden. Da wird sich allerdings an der Preisgestaltung für internationale Titel noch einiges tun müssen. Um nur mal ein Beispiel zu nennen: THE HUNGER GAMES (deutsch: Die Tribute von Panem) kostet aktuell bei libri.de 6,99 Euro, bei Amazon nur 5,65 Euro. Solche eklatanten Preisunterschiede werden die Kunden nicht eben in Scharen zu ebook.de spülen … Persönlich würde ich es schätzen, gäbe es eine brauchbare Alternative zu Amazon, die auf ePub statt mobi setzt. Diese Preise lassen mich allerdings nicht daran glauben, dass ebook.de eine solche sein wird, aber ich lasse mich mal überraschen, wenn der Shop online geht.
Dem Namen der neuen Domain zum Trotz sollen allerdings auch auf ebook.de weiterhin gedruckte Bücher feil geboten werden.
Heute ist wieder STAR TREK-Tag: Passend zum soeben abgefeierten 25-jährigen Jubiläum von THE NEXT GENERATION nun die Meldung, dass das Projekt STAR TREK: RENEGADES, über das ich kürzlich bereits berichtet habe, jetzt eine Kickstarter-Seite eingerichtet hat, um finanzielle Mittel zur Realisierung einzusammeln. Am ersten Tag wurden bereist über 12000 Dollar der angestrebten Summe von 200000 Bucks eingenommen, da müsste es doch mit dem Teufel Q zugehen, wenn die Kohle nicht rein kommt. Zudem haben die Macher von RENEGADES durch die Produktion von OF GODS AND MEN bereits einen hervorragenen Leumund.
Dabei soll STAR TREK: RENEGADES nicht nur eine Webisode werden. Die Personen dahinter – dazu gehören Tim Russ und Walter Koenig – streben an, daraus in Zusammenarbeit mit dem Rechteinhaber CBS eine vollwertige Webserie zu machen. RENEGADES ist also im Prinzip der Pilotfilm, der Geldgeber überzeugen soll, weitere Mittel zu investieren. Coole Sache, ob daraus aber tatsächlich etwas werden kann muss man abwarten. Aber auch wenn CBS abwinkt, sollen weitere Episoden realisiert werden.
RENEGADES soll düsterer sein, als die bisherigen TREK-Inkarnationen:
It is nearly ten years after Voyager’s return from the Delta Quadrant, and the Federation is in a crisis. The planet Reuel VII, the Federation’s main supply of dilithium crystals, has essentially vanished. Space and time has folded around Reuel VII, effectively isolating it from any contact with outside worlds. And this phenomenon is not natural – someone or something has caused this to happen.
This necessitates drastic measures; some of which are outside the Federation’s jurisdiction. For this, Admiral Pavel Chekov, head of Starfleet Intelligence, turns to Commander Tuvok, Voyager’s former security officer and current head of the newly reorganized Section 31. Tuvok must put together a new covert, renegade crew – mostly outcasts and rogues – even criminals. This new crew is tasked with finding out what caused the folding of time and space around Reuel, and stopping it – at all costs – from happening to their final source of energy. But will they be able to put aside their differences and stop trying to kill one another in time to accomplish their mission?
Neben Russ und Koenig sind bereits weitere namhafte STAR TREK-Schauspieler an Bord: Gary Graham (ALIEN NATION; Soval in ENTERPRISE), Garrett Wang (Harry Kim, VOYAGER), Robert Picardo (Holodoktor, VOYAGER), Ethan Phillips (Neelix, VOYAGER), Manu Intiraymi (Icheb, VOYAGER) und Richard Herd (Admiral Paris, VOYAGER). Dem Vernehmen nach sollen es noch mehr werden.
Fazit: wer neues von STAR TREK sehen möchte, der nimmt Geld in die Hand und geht zu Kickstarter. Ich denke, dass aus der Sammlung was wird, bei den beteiligten Namen gehe ich sogar davon aus, dass weit mehr als die angepeilten 200000 Dollar zusammen kommen werden. Und je mehr sich beteiligen, umso größer die Chance, dass CBS tatsächlich anbeisst.
Hier noch ein paar Worte von Tim Russ (der Regie führen und Tuvok spielen wird) zum Projekt:
Das ist wohl eine der coolsten Promotion-Aktionen, die ich im MMO-Bereich (und auch abseits davon) bislang gesehen habe. Trion Worlds hat eine Promo-Aktion angekündigt, in deren Rahmen Spieler für Pandas spenden können, wenn sie eine Erweiterung kaufen. Nein, es dreht sich natürlich nicht um die Erweiterung mit dem Panda im Namen, die just von einem gewissen Mitbewerber auf die Welt losgelassen wurde, sondern um RIFT: STORM LEGION.
Ab sofort geht von jeder vorbestellter STORM LEGION-Box ein Dollar an Pandas International. Das ist eine Organisation, die sich der Rettung der großen Pandas verschrieben hat. Die Vorbestellung muss über die offizielle Webseite der Erweiterung stormlegion.com geschehen und endet am 3. Oktober 2012.
Trotz der Deckelung auf 10000 Dollar ganz ganz großes Kino und ich könnte mir vorstellen, dass man angesichts dieser wirklich gelungenen Aktion in der Blizzard-Zentrale möglicherweise gerade ein klein wenig schäumt … :o)
Nach längerer Zeit möchte ich an dieser Stelle mal wieder eine Software vorstellen, die kein Spiel ist. Für die Vorstellung hole ich mal etwas aus: auch wenn der Begriff Hypertext aus dem Web heutzutage durchaus kein Fremdwort mehr ist, so hat das Setzen von Links und damit das Verzweigen von Geschichten in der Prosa nach wie vor kaum Bedeutung. Auch mit der flächendeckenden Einführung von eBooks, Smartphones und Tablets liest man Bücher und Stories noch wie vor hundert Jahren: linear. Wir hatten schon zu Print-Zeiten etwas ähnliches, vor etlichen Jahren gab es mal Rollenspielbücher, wie beispielsweise die Reihe EINSAMER WOLF. Darin konnte man sich an neuralgischen Punkten entscheiden, wie es mit der Geschichte weiter gehen sollte. Dazu wählte man seine Option und las dann auf der entsprechenden Seite weiter.
Obwohl heutzutage die entsprechenden Techniken im Netz längst nicht mehr besonders beachteter Standard sind, haben sie ins schriftliche Geschichten erzählen nach wie vor quasi keinen Eingang gefunden. Was ich persönlich ehrlich gesagt ziemlich seltsam finde, allerdings kann ich nachvollziehen, dass eine solche verzweigte Story einen deutlichen Mehraufwand im Schaffensprozess bedeutet.
Und genau hier kommt TWINE ins Spiel. TWINE ist eine Software, die es ermöglicht, interaktive Geschichten in Textform – genauer: HTML – und mit Verzweigungspunkten in Form von Hyperlinks auf einfache und übersichtliche Art und Weise zu erstellen. Durch den grafischen Ansatz hat man die Struktur seiner Geschichte ständig im Blick und kann zudem einzelne Elemente beliebig verschieben und auch neu verknüpfen.
Wer also mal mit Hypertexten und Geschichten, experimentieren möchte, die Alternativen statt eines linearen Ablaufs beinhalten, der sollte dringend einen Blick auf TWINE werfen. Die Geschichten können dank der Umsetzung als single-file-HTML einfachst publiziert oder an Dritte weiter gegeben werden; dank des verwendeten Formats kann man die erstellten Dateien auf einer riesigen Menge von Geräten betrachten, vom Computer über den eReader (wenn er das Verfolgen von Links beherrscht) bis hin zum Smartphone – oder sogar exotischere, wie Spielekonsolen mit Browser. Das Beste daran: es handelt sich um eine Open Source-Software unter der GNU Public License. Mehr zum Programm auf der Webseite des Projekts. Twine gibt es in Versionen für Windows und Mac OS X. Das Ganze läuft für Hardcore-Nutzer unter dem Namen Twee auch via Python von der Kommandozeile aus.
Das folgende Video zeigt eine kleine Einführung:
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Absolut kein weiterer Kommentar! :D Mal sehen, wie lange das online bleibt.
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Bisher war es üblich, dass man für MMO-Erweiterungen Geld berappen muss. Das galt sowohl für den Ex-Branchenprimus WORLD OF WARCRAFT ebenso wie free-2-play-Vertreter wie GUILD WARS. ArenaNets Game Director Colin Johanson gab allerdings jetzt im offiziellen Forum zu Protokoll, dass es neuen Content bei GUILD WARS 2 erst einmal kostenlos geben werde. Er sprach sogar von »großen Mengen« sowie immer wieder ingame-Events.
Johanson antwortet damit auf eine Frage im Forum, wann es kostenpflichtige Zusätze, also Erweiterungspacks analog zum Vorgänger geben werde. Er antwortete darauf, dass man den Spielern diesen neuen Content lieber kostenlos zur Verfügung stellen wolle:
Our goal is to make it so you get more from Gw2 for free than you get from a game you pay a subscription for.
On top of a large amount of free bonus content, we will be expanding on offerings in the Black Lion Trading Company going forward, as well as be doing large-scale expansion content down the road.
We’ll cover a lot of the details on the kind of support and plans we have in place over the next month or so on the Gw2 blog and with our press partners.
We do appreciate that you’d like to buy lots of new content, but we’d prefer to give a lot of it to you for free, cause that’s what we think a responsible MMO company does!
Verblüffend. ArenaNet hat zwar an ein paar Stellen durchaus Probleme (Accountklau und Support), macht aber viel richtig. Um das zu feiern hier noch ein (halbwegs) neuer Trailer, bei dem angeblich James McTeigue (V WIE VENDETTA) Regie geführt haben soll.
NCSoft hatte nach eigenen Angaben den Verkauf digitaler Versionen ihres derzeit höchst erfolgreichen MMOs GUILD WARS 2 eingestellt. Das ist soweit nichts Neues. Wie jetzt heraus kam, wurde aber auch der Einzelhandel nicht mehr mit Boxversionen beliefert, die Auslieferungen wurden bereits zwei Tage nach dem Launch eingestellt. Das hatte ich mir schon gedacht, denn die Preise stiegen beispielsweise bei Amazon in völlig unverständliche Höhen, weil Schlauberger versuchten, aus der Verknappung Profit zu schlagen. Das konnte tatsächlich nur durch eine künstliche Einschränkung der Verfügbarkeit entstehen.
Hintergrund ist laut Mike O´Brien von ArenaNet (Chef und Mitgründer), dass man erst einmal die Kapazitäten der Server (und wohl auch des Supports) erhöhen wollte, so dass es für diejenigen, die bereits spielen, nicht zu technischen Problemen kommen würde. Diese Einstellung steht in krassem Gegensatz zur Handhabung bei anderen Anbietern, bei denen es den Publishern in aller Regel völlig egal ist, ob es zu Engpässen durch überlaufene Server kommt und/oder die Kunden sich nicht einloggen können.
Persönlich halte ich das für vorbildlich. Jetzt muss ArenaNet nur noch seine zum Teil erheblichen Defizite in Sachen Support (unterirdische Antwortzeiten), Sicherheitsproblemen (Account-Klau) und technischen Ärgernissen in den Griff bekommen. Das Spiel selbst ist bis jetzt großartig (ich spiele aktuell eine menschliche Diebin Stufe 20 und eine Asura-Mesmer Stufe 13), ich bin schon sehr gespannt, ob das auch auf höheren Stufen so bleibt.
Nein, wir haben hier bei PhantaNews das Themengebiet nicht auf stachelige Säugetiere erweitert. IGEL ist die Abkürzung für »Initiative gegen ein Leistungschutzrecht« – der Name sagt im Prinzip schon exakt, worum es geht. Als »Mission Statement« findet man folgenden kurzen Text auf der Webseite des Projekts:
IGEL wurde in erster Linie aufgrund der Erkenntnis initiiert, dass es für ein Leistungsschutzrecht für Presseverleger weder eine Notwendigkeit noch eine Rechtfertigung gibt. Ein solches Recht wird einerseits nicht benötigt und hat andererseits – unabhängig von dessen Ausgestaltung – zwangsläufig sehr bedenkliche Auswirkungen auf die Interessen Dritter und das Gemeinwohl.
Jede Menge weitere Informationen zu den Zielen der Initiative und auch zum geplanten Leistungsschutzrecht der lobbyhörigen Bundesregierung findet der geneigte Leser auf der IGEL-Webseite. Warum ich gegen das Leistungschutzrecht bin, habe ich bereits mehrfachthematisiert. Kurzfassung: es würde die freie Meinungsäußerung, den Journalismus und die Netzkultur übermäßig zugunsten einer Verlegerschaft einschränken, die sich völlig unangemessene Vorteile einräumen lassen will, statt ihr nicht mehr zeitgemäßes Geschäftsmodell an die Gegebenheiten anzupassen.
Seit heute ist PhantaNews ein offizieller Unterstützer der IGEL. Ich hoffe, dass auch ich insbesondere Personen auf die Problematik mit dieser ungerechten und ungerechtfertigten Klientelgesetzgebung aufmerksam machen kann, die ansonsten vielleicht nicht darüber gestolpert wären.
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