Fandom

LARP-Taverne in Solingen-Burg am 28. Januar 2012

Am 28.01.2012 fin­det in der Gast­stät­te »Armer Rit­ter« (im Hotel »In der Stra­ßen«) in Solin­gen-Burg erneut eine LARP-Taver­ne statt. Sie wird ver­an­stal­tet von nach​tra​ben​larp​.de.

Inti­me-Info (Quel­le: Nach­tra­ben­larp):

Lang und beschwer­lich war eure Rei­se bis­her, Regen und Wind eure stän­di­gen Beglei­ter. »Ein ganz nor­ma­ler dar­ge­ni­scher Som­mer« ver­si­cher­te Geor­ge, der dar­ge­ni­sche Rei­se­füh­rer, als er in eure miss­mu­ti­gen Gesich­ter schau­te. Er trös­te­te euch damit, dass der Weg nun, da ihr in der Hafen­stadt Raven­glass ange­kom­men wart, die unter dem Pro­tek­to­rat eines gewis­sen Lord Bend­rock stand, nicht mehr weit sei. In den beque­men Dau­nen­bet­ten, von denen Geor­ge jedes Mal geschwärmt hat­te, wenn die Beschwer­den und Flü­che eurer­seits über die unge­müt­li­chen Tem­pe­ra­tu­ren wie­der zunah­men, woll­tet ihr euch von den Stra­pa­zen der Rei­se erho­len. Und da tauch­te es wirk­lich direkt vor euren Augen auf, ein für die­se Gegend sehr prunk­vol­les Gebäu­de, deren erleuch­te­te Fens­ter ein­la­dend die lang ersehn­te Wär­me aus­strahl­ten: Die Taver­ne »The Duke Aleister´s«, eben jenes Gast­haus, dass jedes Mal ein Leuch­ten in Geor­ges Augen ent­fach­te, wenn er sprach: »Das feins­te Bier Dar­gens erwar­tet euch, die Wär­me eines ordent­li­chen Feu­ers im Ofen, freund­li­che Gesell­schaft und das Essen erst … Doch nun öff­net end­lich die Tür und seht selbst!«

The Duke Aleister´s
Inti­me Taver­ne
Datum: 28.01.2012
Ort: Hotel „In der Stras­sen“
Solin­gen-Burg
Wer­mels­kir­che­ner Str.12–16
42659 Solin­gen

Das Gan­ze star­tet um 17:00, als Ein­tritt wer­den 5 Euro ange­sagt. Alle wei­te­ren Infor­ma­tio­nen auf der zuge­hö­ri­gen Web­sei­te unter dem Menü­punkt »Cons«.

Logo »Nach­tra­ben­larp« Copy­right Nach­tra­ben­larp

6. Japanische Filmwoche Düsseldorf 2012

Vom Frei­tag, dem 3. Febru­ar 2012, bis zum Mon­tag, dem 13. Febru­ar 2012, wird in Düs­sel­dorf zum sechs­ten Mal eine klei­ne Japa­ni­sche Film­wo­che ver­an­stal­tet, bei der man in 26 Vor­stel­lun­gen (zuzüg­lich zwei­er Son­der­vor­stel­lun­gen für Schu­len) elf Fil­me aus dem Land der auf­ge­hen­den Son­ne – dar­un­ter drei Zei­chen­trick­fil­me (Ani­mé) und zwei Man­ga-Real­ver­fil­mun­gen – in japa­ni­scher Ori­gi­nal­ver­si­on mit deut­schen Unter­ti­teln wird erle­ben kön­nen.

Alle Fil­me sind in Far­be und wer­den ohne Wer­bung gezeigt; zu jedem Film gibt es eine kur­ze Begrü­ßung und Ein­füh­rung. In Koope­ra­ti­on mit dem Insti­tut für Moder­nes Japan der Hein­rich-Hei­ne-Uni­ver­si­tät Düs­sel­dorf wird zudem eine Gesprächs­run­de zum The­ma Ani­me ange­bo­ten, zu der wir Sie eben­falls herz­lich ein­la­den.

Zu den Fil­men gehö­ren unter ande­rem die Ani­més Arri­et­ty – Die wun­der­sa­me Welt der Bor­ger (Kari­gu­ra­shi no Ari­et­ti) von Hayao Miya­za­ki.

Nur rund 10 cm groß sind die sog. »Bor­ger«, zu denen die klei­ne Arri­et­ty gehört. Sie leben in der Nähe von Men­schen, von denen sie sich heim­lich das Lebens­not­wen­digs­te bor­gen, ohne von ihnen gese­hen wer­den zu dür­fen, denn sonst wird es für sie gefähr­lich. Da zieht der herz­kran­ke Shô ins Haus sei­ner Groß­tan­te mit dem rie­si­gen, ver­wun­sche­nen Gar­ten und ent­deckt rasch, dass klei­ne Wesen unter dem Haus leben. Sei­ne Neu­gier ist geweckt… – Nied­li­ches Ani­me aus dem Stu­dio Ghi­b­li nach einem Dreh­buch von MIYAZAKI Hayao; preis­ge­krönt u.a. bei den »Japa­ne­se Aca­de­my Awards« 2011 und »Tokyo Ani­me Awards« 2011, Publi­kums­preis der »Nip­pon Con­nec­tion« 2011.

sowie der bril­li­an­te und völ­lig zu Unrecht hier­zu­lan­de kaum bekann­te Klas­si­ker Nau­si­caä aus dem Tal der Win­de (Kaze no tani no Nau­shi­ka), eben­falls von von Miya­za­ki:

Ein­tau­send Jah­re nach der Zer­stö­rung des Öko­sys­tems rückt das »Meer der Fäul­nis« mit sei­nen gif­ti­gen Pil­zen und rie­si­gen Insek­ten immer näher an die weni­gen für Men­schen bewohn­ba­ren Gebie­te. Wäh­rend die meis­ten dar­in eine gro­ße Bedro­hung sehen, ent­deckt die jun­ge Nau­si­caä, Prin­zes­sin des »Tals der Win­de«, die bewusst mit der Natur lebt, mit ihr kom­mu­ni­ziert und sie zu schüt­zen ver­sucht, dass die Pflan­zen rei­ni­gen­de Funk­ti­on über­neh­men. Doch da über­fal­len feind­li­che Trup­pen das Tal, töten Nau­si­ca­äs Vater und begin­nen einen neu­en Krieg. Kann Nau­si­caä die Kata­stro­phe ver­hin­dern? – Einer der Ani­me-Klas­si­ker von MIYAZAKI Hayao, viel­fach preis­ge­krönt; sein rie­si­ger Erfolg ermög­lich­te die Grün­dung des Stu­di­os Ghi­b­li.

Die bei­den Man­ga-Real­ver­fil­mun­gen sind Gantz – Spiel um dein Leben (Gantsu)

Das zufäl­li­ge Wie­der­se­hen der bei­den eins­ti­gen Schul­freun­de Kur­o­no Kei und Kato Masaru an einer U‑Bahn-Sta­ti­on in Tôkyô ist kurz, da wer­den sie von einem her­an­ra­sen­den Zug über­rollt. Sie lan­den in einem selt­sa­men Raum mit einer omi­nö­sen Kugel namens Gantz, die sich als Spiel­lei­ter ent­puppt, die Anwe­sen­den mit spe­zi­el­len Waf­fen und Anzü­gen aus­rüs­tet und zu einem Spiel zwingt, bei dem sie sich gefähr­li­chen Ali­ens stel­len und Punk­te sam­meln müs­sen, um über­le­ben zu kön­nen. Und plötz­lich lau­ert die Gefahr über­all … – Action­rei­che Real­ver­fil­mung des Best­sel­ler-Man­ga von OKU Hiroya. Kino-Hit in Japan. Vor­sicht: nichts für sen­si­ble Gemü­ter!

und die Fort­set­zung Gantz – Die ulti­ma­ti­ve Ant­wort (Gant­zu – Pâfe­ku­to ansâ) als Deutsch­land­pre­mie­re

Hun­dert Punk­te benö­tigt jeder in die­sem Spiel, um die Frei­heit zu erhal­ten oder einen der bereits aus­ge­lösch­ten Mit­strei­ter zurück­ho­len zu kön­nen. Doch nun hat Spiel­lei­ter Gantz für alle einen beson­de­ren Geg­ner aus­ge­wählt, der KURONO Kei sehr am Her­zen liegt. Längst ist es kein Spiel mehr, son­dern gna­den­lo­ser Ernst im Kampf um Leben und Tod. – Unver­zicht­ba­re Fort­set­zung des 1. Teils, vol­ler spek­ta­ku­lä­rer Effek­te und Dra­ma­tik; nichts für schwa­che Ner­ven. Deutsch­land­pre­mie­re! (in Koope­ra­ti­on mit Sun­film Enter­tain­ment)

Alle wei­te­ren Infor­ma­tio­nen fin­den sich auf der Web­sei­te der Ver­an­stal­tung.

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Quel­le: Web­sei­te des Japa­ni­schen Gene­ral­kon­su­la­tes Düs­sel­dorf, von dort stam­men auch die Zita­te zu den Fil­men. Pro­mo­fo­to GANTZ Copy­right SUNFILM Enter­tain­ment

Nominiertenliste für den SERAPH 2012

Die Phan­tas­ti­sche Aka­de­mie hat ges­tern die soge­nann­te Long­list, also die Nomi­nier­ten, für den von ihnen ver­ge­be­nen Preis SERAPH ver­öf­fent­licht. Unter den ins­ge­samt über 80 Ein­sen­dun­gen von über 30 Ver­la­gen aus Deutsch­land, Öster­reich und der Schweiz haben es in der Kate­go­rie »Bes­tes Buch« 16 Titel und in der Kate­go­rie »Bes­tes Debüt« sie­ben Titel auf die Long­list geschafft. Bis Mit­te Dezem­ber des zurück­lie­gen­den Jah­res hat­ten die Ver­la­ge die Mög­lich­keit, ihre Ein­sen­dun­gen der Aka­de­mie zukom­men zu las­sen.

Nun hat die Jury die Auf­ga­be, dar­aus eine »Short­list« zu destil­lie­ren, also ein­mal fünf und ein­mal drei Titel, aus denen dann der jewei­li­ge Gewin­ner her­vor­ge­hen wird. Wer dann in der zwei­ten Stu­fe der Fin­dung noch drin ist, soll Anfang Febru­ar bekannt gege­ben wer­den. Die Sie­ger­eh­rung wird am 15.03.2012 auf der Leip­zi­ger Buch­mes­se statt­fin­den.

Long­list des SERAPH 2012 »Bes­tes Buch«

Aster, Chris­ti­an von: Der letz­te Schat­ten­schnit­zer (Klett-Cot­ta)
Bla­zon, Nina: Zwei­licht (cbt)
Diers­sen, Oli­ver: Faus­to (Hey­ne)
Ham­mer­schmitt, Mar­cus: Azu­reus & Pyg­ma­li­on (Sau­er­län­der)
Heitz, Mar­kus: Die Legen­den der Albae: Ver­nich­ten­der Hass (Piper)
Hen­nen, Bern­hard: Die Dra­chen­el­fen (Hey­ne)
Isau, Ralf: Die zer­bro­che­ne Welt (Piper)
Kern, Clau­dia: Sis­si, die Vam­pir­jä­ge­rin (Pani­ni)
Koch, Boris: Das Ver­lies der Stür­me. Dra­chen­flüs­te­rer 3 (Hey­ne)
Lode, Chris­toph: Stadt der Seelen/​Phoenixfeuer. Pan­dae­mo­nia 2/​3 (Gold­mann)
Mar­rak, Micha­el: Black Pro­phe­cy: Gam­bit (Pani­ni)
Mar­zi, Chris­toph: Memo­ry. Stadt der Träu­me (Are­na)
Meiss­ner, Tobi­as: Die Sol­da­ten (Piper)
Mey­er, Kai: Arka­di­en fällt (Carlsen)
Perp­li­es, Bernd: In den Abgrund. Magier­däm­me­rung 3 (Egmont Lyx)
Rue­benstrunk, Gerd: Das Wör­ter­buch des Vik­tor Vau (Piper)

Long­list des SERAPH 2012 »Bes­tes Debüt«

Cor­zi­li­us, Thi­lo: Ravi­nia (Piper)
Elbel, Tho­mas: Asyl­on (Piper)
Günak, Kris­ti­na: Eine Hexe zum Ver­lie­ben (Ubooks)
Magis­ter, Jür­gen: Kathar­sia (Dresd­ner Buch­ver­lag)
Marew­ski, Nina Maria: Die Mol­dau im Schrank (Bil­ger Ver­lag)
Ros­sel, Ursu­la Timea: Man neh­me Sil­ber und Knob­lauch, Erde und Salz (Bil­ger Ver­lag)
Sieg­mann, Clau­dia: Die Nacht, als die Pira­ten kamen (dtv)

Logo »Phan­tas­ti­sche Aka­de­mie« Copy­right Phan­tas­ti­sche Aka­de­mie e.V. i.G.

Der Phantastische Bücherbrief 577 Dezember 2011

Mit nur leich­ter Ver­spä­tung stellt Erik Schrei­ber eine neue Aus­ga­be sei­nes Phan­tas­ti­schen Bücher­brie­fes zur Ver­fü­gung. Auf dem Cover fin­det man eine Abbil­dung des Roman­co­vers von IM SCHATTEN DES BLUTMONDES. Das von den Autoren Andre­as Groß und Hans-Peter Schul­tes ver­fass­te Buch ist vor Kur­zem in Eriks Ver­lag Saphir im Stahl erschie­nen.

Ansons­ten fin­det der inter­es­sier­te Leser wie immer zahl­lo­se Bespre­chun­gen von Büchern, Heft­ro­ma­nen und Zeit­schrif­ten aus den Berei­chen deut­scher und inter­na­tio­na­ler Phan­tas­tik. Unter ande­rem fin­den sich Rezen­sio­nen zu PERRY RHO­DAN-Heft­ro­ma­nen, einem bei Cross Cult erschie­ne­nen STAR TREK – ENTER­PRI­SE-Roman von Micha­el A. Mar­tin und Andy Man­gels sowie Greg Bears bei Hey­ne erschie­ne­nem Buch DIE STADT AM ENDE DER ZEIT.

Der Bücher­brief kann hier her­un­ter gela­den wer­den, das PDF hat einen Umfang von 48 Sei­ten und bringt eine Datei­grö­ße von 931 kB auf die vir­tu­el­le Waa­ge.

Down­load Bücher­brief 577 – Dezem­ber 2011

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Cover IM SCHATTEN DES BLUTMONDES von Casa­n­dra Kram­mer, Copy­right Saphir im Stahl

Zauberlehrlinge aufgemerkt: macht euer eigenes Butterbier

HARRY POTTER-Fans wis­sen Bescheid: in Hog­warts und Hogs­mea­de trinkt man ger­ne But­ter­bier (im Ori­gi­nal »but­ter­beer«), ein Getränk des­sen Name zumin­dest mich gru­seln lässt. Die Crew von »Feast Of Fic­tion« bie­tet nun gleich drei ver­schie­de­ne Rezep­te an, um auch den hie­si­gen Zau­ber­lehr­ling in den Geschmack des Gebräus zu brin­gen, dar­un­ter auch eine Vari­an­te für Erwach­se­ne (mit But­ter­scotch-Schnaps). Etwas pro­ble­ma­tisch könn­te es wer­den, den Grund­stoff »Cream Soda« hier­zu­lan­de zu erhal­ten, aber da kann selbst­ver­ständ­lich Ama­zon aus­hel­fen (oder ein Besuch bei den nie­der­län­di­schen Nach­barn, zumin­dest ver­mu­te ich das).

Einem zünf­ti­gen Abend mit pot­te­res­ken Geträn­ken dürf­te damit kaum noch etwas im Wege ste­hen (außer viel­leicht, dass die­se Spe­ze­rei mei­nen Geschmack nicht recht tref­fen dürf­te). :o)

Der Inhalt ist nicht verfügbar.
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Deutscher Entwicklerpreis 2011: Crytek und Daedalic räumen ab

Ges­tern wur­de zum ers­ten Mal im »Alten Kes­sel­haus« in Düs­sel­dorf, statt wie in den ver­gan­ge­nen Jah­ren seit 2004 in Essen, der Deut­sche Ent­wick­ler­preis ver­ge­ben. Hier­bei wer­den Com­pu­ter­spie­le durch eine Jury, die Aka­de­mie des Deut­schen Ent­wick­ler­prei­ses und das Publi­kum prä­miert, die her­aus­ra­gend in Sachen Inno­va­ti­on, Spiel­witz oder Dar­bie­tung waren. Dabei sol­len nicht die Spie­le im Mit­tel­punkt ste­hen, son­dern die Macher.

Gro­ße Gewin­ner 2011 sind Crytek und Daeda­lic Enter­tain­ment, ers­te­re konn­ten gleich sechs Prei­se mit­neh­men, letz­te­re gehen mit fünf Aus­zeich­nun­gen nach Hau­se.

Zwei­fels­oh­ne ist die­se Ver­an­stal­tung auch eine Selbst­be­weih­räu­che­rung der Bran­che, den­noch wird sie von der Film- und Medi­en­stif­tung NRW geför­dert und sorgt für grö­ße­re Akzep­tanz des Hob­bies »Com­pu­ter- und Kon­so­len­spie­le«. Dass das abseits von anders­wo übli­chen poli­tisch kor­rek­ten Erwä­gun­gen geschieht, zeigt schon die Aus­zeich­nung des Shoo­ters CRYSIS 2 als bes­tes Spiel – das wäre beim alber­nen und poli­ti­ker­ver­seuch­ten Deut­schen Com­pu­ter­spie­le­preis sicher nicht mög­lich.

Die voll­stän­di­ge Lis­te der Gewin­ner im erwei­ter­ten Arti­kel:

NAUTILUS 93: Biss zum Ende der Vampirwelle

Im aktu­el­len Roman­t­a­sy-Gene gilt der Vam­pir als sexy und schmu­si­ger Nacken­bei­ßer, dem man sich ohne Reue hin­ge­ben kann. Doch die wah­re Psy­che und Ero­tik des Blut­saugers sieht ganz anders aus, wie die Dezem­ber-Aus­ga­be des monat­li­chen Fan­ta­sy­film-Maga­zins NAUTILUS – Aben­teu­er & Phan­tas­tik berich­tet.

Der Vam­pir ist im tiefs­ten Wesen eine gequäl­te Krea­tur mit mensch­li­chem Gewis­sen: Ver­dammt zum ewi­gen Dasein als Unto­ter, ver­zehrt er sich nach dem Leben, das er in Form von pul­sie­ren­den Blut aus sei­nen sterb­li­chen Opfern sau­gen muß. Er muß töten, was er begehrt, und wird zum tra­gi­schen Kil­ler. Was das einer­seits mit der moder­nen Roman­tik-Fan­ta­sy zu tun hat sowie ande­rer­seits mit den töd­li­chen Ghou­len, Auf­ho­ckern, Nach­zeh­rern und Nos­fe­ra­tus aus den alten Sagen und Legen­den, klärt die im Novem­ber erschie­ne­ne Aus­ga­be 93, 12/​2011, der NAUTILUS in diver­sen Hin­ter­grund­ar­ti­keln zu sexy Blut­saugern, der Psy­che des Vam­pirs sowie Fak­ten und Mythen zu Halb­vam­pi­ren wie Bla­de oder Renes­mée. Dazu gibt es neben einer Gale­rie sehens­wer­ter Vam­pir­fil­me von 1922 bis heu­te aktu­el­le Exklu­siv-Inter­views mit Vam­pir-Dar­stel­lern aus TWILIGHT: BREAKING DAWN, mit Regis­seur Matt Ree­ves zu sei­nem Kind­vam­pir-Thril­ler LET ME IN sowie mit den Vam­pir-Roman­au­to­ren Lynn Raven, Bian­ka Min­te-König und Mar­kus Heitz, wobei spe­zi­ell Mar­kus Heitz das bal­di­ge Ende der Vam­pir­wel­le pro­phe­zeit.

Auch im Film­teil der Aus­ga­be sind Roman­tik, Gru­sel und Ver­gäng­lich­keit ein The­ma: Regis­seur Cary Fuku­na­ga berich­tet im Inter­view, war­um er in sei­ner Neu­ver­fil­mung des Roman­tik-Dra­mas JANE EYRE spe­zi­ell die Schau­er-Ele­men­te betont hat. Zum SF-Film IN TIME: DEINE ZEIT LÄUFT AB, in der Lebens­zeit als Wäh­rung dient und alle ster­ben müs­sen, die kein Geld mehr haben, spricht Regis­seur Andrew Nic­col im Inter­view über Jugend­wahn und ablau­fen­de Zeit. Zum Action-Thril­ler MISSION IMPOSSIBLE: PHANTOM PROTOKOLL berich­tet Regis­seur Brad Bird exklu­siv über die Dreh­ar­bei­ten in schwin­del­erre­gen­den Höhen und in Sand­stür­men. Und zum Film­fea­ture zu DER GESTIEFELTE KATER im Shrek-Uni­ver­sum gibt es einen Begleit­ar­ti­kel über die dunk­le Sei­te der Mör­der­kat­ze in den ursprüng­li­chen Mär­chen.

Im Lite­ra­tur­block die­ser NAUTILUS gibt es neben Buch-Rezen­sio­nen und Hör­buch-Emp­feh­lun­gen u.a. Werk­statt­be­rich­te von Bern­hard Hen­nen zu sei­ner neu­en DRA­CHEN­EL­FEN-Saga und von Ste­phan Russ­bült zur Ent­ste­hungs­ge­schich­te sei­ner DÄMO­NEN-Roma­ne. In der Vor­schau auf die kom­men­den Buch-Nei­hei­ten kom­men Autoren wie Boris Koch, Ursu­la Pozn­an­ski, San­dra Hen­ke, Lynn Raven, Mar­kus Heitz u.a. zu Wort, und als Bei­la­gen für Abon­nen­ten gibt es Lese­pro­ben zu ASCHAMDON und LOUISA: MEIN HERZ SO SCHWER, womit der Gesamt­um­fang der Aus­ga­be auf 104 Sei­ten steigt.

Die gesam­te Aus­ga­be inklu­si­ve der Sup­ple­ments kann bereits seit Anfang Novem­ber online auf www​.fan​ta​sy​m​a​ga​zin​.de kos­ten­los durch­ge­blät­tert wer­den. Auf der Home­page gibt es außer­dem zusätz­li­che Infos, die Trai­ler zu allen Fil­men und Film-Clips sowie Gewinn­spie­le. Zudem gibt es die Vor­schau auf die kom­men­de Janu­ar-Aus­ga­be, in der es um Meis­ter­de­tek­ti­ve und Ver­bre­cher­ge­nies, Pri­vat­schnüff­ler und Mord und Hexe­rei geht. Und das Maga­zin fei­ert sei­nen Ein­stieg in sein zwan­zigs­tes Erschei­nungs­jahr mit einer exklu­si­ven und auf­wän­dig gestal­te­ten SHERLOCK HOLMES Kurz­ge­schich­ten-Bei­la­ge für sei­ne treu­en Leser.

NAUTILUS erscheint im Aben­teu­er Medi­en Ver­lag und kann im Zeit­schrif­ten­han­del sowie über Ama­zon bezo­gen wer­den.

Cover NAUTILUS 93 Copy­right Aben­teu­er Medi­en Ver­lag

Erschienen: FANDOM OBSERVER 270

Pünkt­lich wie die Mau­rer erschien am heu­ti­gen Tag eine neue Aus­ga­be des »alt­ge­dien­ten« Fan­zines FANDOM OBSERVER, es han­delt sich bereits um die Num­mer 270. Der FO exis­tiert seit Ende der Acht­zi­ger.

Aus dem Inhalt:

- Muc­Con 2011: Olaf Fun­ke und Flo­ri­an Breit­sa­me­ter haben die Pre­miè­re besucht. Dazu ein Inter­view mit Miri­am Pha­ro
– Vien­na Fan­ta­sy Gam­ing Con­ven­ti­on: Mar­kus Wid­mer über das Spiel­pro­gramm und die Sor­gen des Ver­an­stal­ters
– Maras Feu­er­brin­ger: Kat­rin Hem­mer­ling hat Tom­my Krapp­weis inter­viewt und sei­ne MARA-Tri­lo­gie gele­sen
– Deut­scher Phan­tas­tik-Preis 2011: Man­fred Mül­ler im Gespräch mit Preis­trä­ge­rin Gesa Schwartz
– AEGIRS FLOTTE: Petra Hart­manns Nach­ruf auf den Arca­num-Ver­lag und sein geschei­ter­tes Seri­en­pro­jekt

… und vie­les mehr.

Chef­re­dak­teur der 270 ist Man­fred Mül­ler, der damit sei­nen fünf­zigs­ten FANDOM OBSERVER ablie­fert. Gleich­zei­tig kün­dig Man­fred aber auch an, dass es sich um sei­ne letz­te Aus­ga­be als Chef­re­dak­teur han­delt – er wird aber wei­ter­hin die Web­sei­te des Pro­jekts betreu­en.

Den FANDOM OBSERVER 270 soll­te man sich nicht ent­ge­hen las­sen und das nicht nur, weil man ihn kos­ten­los her­un­ter laden kann.

Der Phantastische Bücherbrief 576

Erneut ist ein »Phan­tas­ti­scher Bücher­brief« aus der Elek­tro­fe­der Erik Schrei­bers geflos­sen und erschie­nen.  Dies­mal dreht sich alles um Rezen­sio­nen, sei­en es Bücher, Comics, Hör­spie­le oder Sekun­där­li­te­ra­tur sowohl natio­na­le wie auch inter­na­tio­na­le.

Dar­un­ter unter ande­rem im Bereich deutsch­spra­chi­ge Phan­tas­tik Kai Mey­ers DIE ALCHIMISTIN oder Ralf Isaus FEUEROPFER; bei den inter­na­tio­na­len Publi­ka­tio­nen bespricht Erik Clif­ford D. Simaks ALS ES NOCH MENSCHEN GAB (ein Klas­si­ker, ist der bei Hey­ne neu erschie­nen? Ich müss­te irgend­wo noch die alte Aus­ga­be im Schrank ste­hen haben), sowie zwei Bücher der Self­ma­de-eBook-Mil­lio­nä­rin Aman­da Hocking aus deren Vam­pirm­ond-Zyklus, die bei cbt erschie­nen sind.

Und jede Men­ge mehr.

Bue­cher­brief 576 – Novem­ber 2011 (PDF, ca. 400 kB)

»Burg des Schreckens« in Solingen

Schloss Burg in Solin­gen ist immer wie­der mal Schau­platz ver­schie­de­ner Ver­an­stal­tun­gen, wie bei­spiels­wei­se Rit­ter­spie­len oder Kunst­hand­wer­ker­märk­ten. Drei Aus­zu­bil­den­de und ein Aus­zu­bil­den­der möch­ten nun mit einem neu­en Kon­zept mal etwas ande­res pro­bie­ren. Unter dem Begriff »Burg des Schre­ckens« sol­len am 31. März und 1. April 2012 Besu­cher von gewan­de­ten und geschmink­ten Füh­rern auf grus­li­ge Wei­se durch die Burg gelei­tet wer­den.

Part­ner des Pro­jekts sind die Ber­gi­sche Ent­wick­lungs­agen­tur, die Agen­tur Ber­gi­sches Land Tou­ris­mus und der Schloss­bau­ver­ein, eben­falls dabei ist die »Wah­re Ber­gi­sche Rit­ter­schaft«. Für das Pro­jekt wer­den noch inter­es­sier­te frei­wil­li­ge Hel­fer wie (Laien-)Schauspieler, Thea­ter­grup­pen oder Mas­ken­bild­ner gesucht, die sich bei der BEA mel­den kön­nen: 0212–88160661. Da BEA und Schloss­ver­ein nur für ein wenig tech­ni­sche Aus­stat­tung sor­gen kann (und der Schloss­ver­ein nach einem Ver­un­treu­ungs­skan­dal mög­li­cher­wei­se immer noch etwas klamm ist), freu­en sich die drei Auzu­bis – die für ihr Pro­jekt neben der Vor­be­rei­tung auf die Abschluß­prü­fung auch erheb­li­che Teil ihrer Frei­zeit opfern – aber auch über Finanz- und Sach­spen­den. Ange­sichts sons­ti­ger eher trü­ber Frei­zeit­an­ge­bo­te hier in der Gegend kann man eine sol­che inno­va­ti­ve Idee nur begrü­ßen und sie ist mei­ner Ansicht nach unter­stüt­zens­wert.

Die Azu­bis sind auf die­se Akti­on gekom­men, als sie sich in Ham­burg den Dun­ge­on ange­se­hen haben und sind der Ansicht, dass so etwas auch auf Schloss Burg gut (an)kommen wür­de. Die ca. 20-minü­ti­gen Füh­rung wer­den Grup­pen von jeweils 20 Per­so­nen durch die Burg »schleu­sen«, ins­ge­samt wer­den ca. 900 Kar­ten bereit gestellt.

The­ma­ti­siert wer­den sol­len auch his­to­ri­sche Bege­ben­hei­ten und Legen­den rund um Schloß Burg und die Gegend, wie bei­spiels­wei­se der »Rit­ter­sturz« oder das Köp­fen eines Kir­chen­ober­haupts (Erz­bi­schof Engel­bert II. von Köln) im Jah­re 1225.

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Quel­le: WDR, RP-Online und Solin­ger Tage­blatt, Bild: Innen­fas­sa­de Schloss Burg Mor­ty at de.wikipedia, CC BY-SA

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