Angespielt: MASS EFFECT 2 – kinoreif

[Tri­ga­mi-Review] Hin­weis: übli­cher­wei­se ver­lin­ken mei­ne Bild­schirm­fo­tos auf grö­ße­re Ver­sio­nen. Bei die­sem Review war aller­dings zwin­gen­de Vor­ga­be, dass alle Screen­shots auf die Pro­duk­sei­te ver­lin­ken sol­len. Ich wei­se dar­auf hin, da die­ses Ver­hal­ten vom auf mei­ner Sei­te übli­chen abweicht.

Bereits der Vor­gän­ger MASS EFFECT hat­te allent­hal­ben gute Kri­ti­ken ein­ge­heimst, umso grö­ßer war die Span­nung, ob Bio­wa­re in der Lage sein wür­de, beim zwei­ten Teil die hohen Erwar­tun­gen zu erfül­len. Mein ca. ein­stün­di­ger Erst­kon­takt mit dem Spiel sagt ein­deu­tig: ja!

Der Spie­ler wird sofort durch dra­ma­tur­gisch stim­mi­ge und gra­fisch beein­dru­ckend auf­wän­di­ge Film­se­quen­zen ins Gesche­hen gezo­gen, man fühlt sich tat­säch­lich durch die Prä­sen­ta­ti­on mit abwech­seln­den Film­se­quen­zen und Stel­len, in denen man selbst als Com­man­der She­pard in die Sto­ry ein­greift, als hand­le man selbst in einem epi­schen Sci­ence Fiction-Film.

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Electronic Arts und Funcon publizieren THE SECRET WORLD zusammen

Elec­tro­nic Arts ist in fast schon ver­zwei­felt komisch anmu­ten­der Wei­se seit eini­ger Zeit auf der Suche nach einem Pro­dukt, um im MMO-Markt mit­mi­schen zu könn­nen, denn man hat es bis­lang trotz aller Bemü­hun­gen nicht geschafft, hier Fuß zu fassen.

Der (opti­mis­ti­sche) Wunsch, Acti­vi­si­on-Bliz­zard Markt­an­tei­le abneh­men zu kön­nen, hat jetzt zu einer Zusam­men­ar­beit mit dem nor­we­gi­schen Ent­wick­ler Fun­com (AGE OF CONAN) geführt, die ein Mul­ti­play­er­spiel namens THE SECRET WORLD in Arbeit haben, das Hor­ror­ele­men­te mit Geheim­ge­sell­schaf­ten mischt und in einem alter­na­ti­ven Heu­te spielt.

Bei­de Sei­ten geben sich – wie in sol­chen Pres­se­mit­tei­lun­gen üblich – über­aus erfreut, einen star­ken Part­ner gefun­den zu haben, Fun­com zeigt sich fröh­lich,  Zugriff auf die EA-Ver­triebs­ka­nä­le zu erhalten.

Tat­säch­lich wird sich zei­gen müs­sen, ob aus der Zusam­men­ar­beit etwas Frucht­ba­res erwächst. Fun­com hat einen Erfolg nach der AGE OF CON­AN-Plei­te bit­ter nötig und Elec­tro­nic Arts braucht drin­gend erfolg­rei­che Stand­bei­ne im MMO-Markt; neben THE SECRET WORLD steht hier aller­dings auch noch STAR WARS – THE OLD REPUBLIC an, bei dem man davon aus­ge­hen kann, dass es sich ver­kau­fen wird wie geschnit­ten Brot – und das unab­hän­gig von der Qua­li­tät. Aller­dings hat man selbst mit WAHRAMMER ONLINE einen veri­ta­blen Pat­zer als Altlast.

Das Kon­zept von THE SECRET WORLD klingt aller­dings eben­falls sehr span­nend und mit EAs finan­zi­el­len Mög­lich­kei­ten erhält so ein Deve­lo­per natür­lich mehr Luft zum Atmen, ins­be­son­de­re, wenn einem ein schwer­ge­wich­ti­ger CON­AN-Flop auf der Brust sitzt…

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THE SECRET WORLD Con­cept Art Copy­right 2009 Funcom

Neuer Trailer: NEED FOR SPEED HOT PURSUIT

Nach­dem Elec­tro­nic Arts mit den letz­ten Inkar­na­tio­nen sei­ner NEED FOR SPEED-Rei­he kräf­tig ins Klo gegrif­fen hat­te und Markt­an­tei­le bei­spiels­wei­se an das bril­li­an­te DIRT 2 abge­ben muss­te, will man es jetzt wie­der schaffen.

In NEED FOR SPEED HOT PURSUIT geht es offen­sicht­lich erneut um ille­ga­le Stra­ßen­ren­nen (na end­lich). Neu ist dies­mal, dass man auch die Poli­zei spie­len kann und wahl­wei­se in deren Boli­den über die Stre­cken heizt, sei es solo oder übers Netz.

Beim fol­gen­den aktu­el­len Trai­ler sei dar­auf hin­ge­wie­sen, dass zwi­schen den ingame-Sze­nen auch Geren­der­tes steckt, also nicht gleich alles glau­ben, was man sieht…

A pro­pos »Sehen«: Auf der Games­com sah das schon sehr gut aus, aller­dings ist gra­fi­sche Opu­lenz bekann­ter­ma­ßen nicht alles bei so einem Spiel…

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NEED FOR SPEED WORLD – auch EA foppt Kunden

Ande­re haben es vor­ge­macht, man hät­te wis­sen sol­len was pas­sie­ren wird, trotz­dem hat sich auch Elec­tro­nic Arts einen PR-Super­gau ers­ter Güte geliefert.

Erst am 27. Juli 2010 star­te­te NEED FOR SPEED WORLD, die Online-Vari­an­te von EAs erfolg­rei­cher Renn­spiel­se­rie, die sich auf­ma­chen woll­te, im Sti­le eines MMOs inter­na­tio­na­len Fans ein Blei­fuß­ver­gnü­gen zu bie­ten. Die Eck­da­ten lasen sich auch ganz okay, ins­be­son­de­re die frei befahr­ba­re Stadt – zusam­men­ge­baut aus Ver­satz­stü­cken der bis­he­ri­gen Spie­le der Serie – war ein Gim­mick. Lei­der blieb sowohl die Gra­fik als auch Ori­gi­na­li­tät und Game­play des eigent­li­chen Spiels hin­ter den Erwar­tun­gen zurück und die Kri­ti­ken waren all­ge­mein eher ver­hal­ten bis negativ.

Das Geschäfts­mo­dell sah vor, dass man das Spiel bis zum Level 10 frei spie­len konn­te, die Farhzeug­aus­wahl war hier­bei beschränkt; danach war ein Obo­lus fäl­lig, um bis zur Stu­fe 50 wei­ter­spie­len zu kön­nen und Zugriff auf wei­te­re Boli­den und mehr Stre­cken zu bekommen.

Jetzt hat Elec­tro­nic Arts vor eini­gen Tagen rela­tiv über­ra­schen und doch sehr kurz nach dem offi­zi­el­len Start bekannt gege­ben, dass ab sofort alle Spie­ler Zugriff auf alle Inhal­te haben – ohne dafür bezah­len zu müs­sen. Das kommt bei den­je­ni­gen, die bereits gezahlt haben nach­voll­zieh­ba­rer­wei­se nicht beson­ders gut an und es wird laut­stark eine Kom­pen­sa­ti­on gefor­dert. EA bie­tet Gra­tis­codes für drei spe­zi­el­le Wagen an, das reicht den zah­len­den Kun­den, die sich – nicht ganz zu Unrecht – betro­gen füh­len jedoch nicht aus. Hin­zu kommt, dass das Spiel neu­er­dings offen­bar von Lags geplagt wird – kein Wun­der, wenn sich hau­fen­wei­se Spie­ler anmel­den und die Ser­ver hier­für nicht aus­ge­legt waren. Für umme ist das Spiel näm­lich durch­aus okay…

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Cover NFSW Copy­right 2010 Elec­tro­nic Arts

DIE SIMS im Mittelalter

Übli­cher­wei­se spiel­ten die Aben­teu­er von Maxis´ SIMS bis­lang im Heu­te (von nut­zer­ge­ne­rier­ten Inhal­ten mal abge­se­hen, da gab es jede Epo­che von der Stein­zeit bis zur Zukunft). Das wird sich im nächs­ten Jahr ändern.

Elec­tro­nic Arts haben soeben offi­zi­ell den nächs­ten Able­ger des Per­so­nen­si­mu­la­tors ange­kün­digt: THE SIMS MEDIEVAL (deutsch wahr­schein­lich DIE SIMS MITTELALTER). Bereits vor ein paar Wochen kam die Gerüch­te­kü­che in Fahrt, als EA diver­se Domains um die­se Bezeich­nun­gen regis­trier­te. Jetzt wur­de offi­zi­ell bestä­tigt, dass der nächs­te Teil unter die­sem Titel im Früh­jahr 2011 in die Läden kom­men soll.

Die Spie­ler sol­len nicht nur ein eige­nes König­reich auf­bau­en, son­dern sich auch auf Ques­ten bege­ben kön­nen, wie bei­spiels­wei­se die Suche nach Arte­fak­ten, das Arran­ge­ment einer Hoch­zeit unter gekrön­ten Häup­tern oder die Ver­tei­di­gung eines Lan­des gegen Dra­chen oder böse Zau­be­rer. Wie man sieht (und zu erwar­ten war) bleibt das Spiel also nicht his­to­risch kor­rekt, son­dern bie­tet auch phan­tas­ti­sche Inhalte.

Hier­bei soll der Spie­ler aller­dings nicht auf Mon­ar­chen beschränkt wer­den, auch das Spiel als Bar­de, Schmied, Rit­ter oder Zau­be­rer soll mög­lich sein, Kom­pli­ka­tio­nen erge­ben sich wie immer durch die Cha­rak­ter­ei­gen­schaf­ten des sim­li­schen Ava­tars. Die Expan­si­on des eige­nen Lan­des soll durch Auf­bau oder Feld­zü­ge ermög­licht wer­den. Es scheint dem­nach, dass EAs The Sims Stu­dio (nicht mehr Maxis?) den bekann­ten Sims-Teil durch ein Mis­si­ons­sys­tem, aber auch ein Auf­bau- und ein Stra­te­gie­spiel erweitert.

THE SIMS MEDIEVAL soll für Win­dows und Mac OS erscheinen.

Die voll­stän­di­ge Pres­se­mit­tei­lung after the break.

Pro­mo-Fotos Copy­right 2010 Elec­tro­nic Arts
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MASS EFFECT kommt ins Kino

Cover Mass Effect 2

Gute Nach­rich­ten für Freun­de epi­scher Sci­ence Fic­tion-Fil­me: Soeben haben Legen­da­ry Pic­tures und Elec­tro­nic Arts ange­kün­digt, dass sie MASS EFFECT auf die gro­ße Lein­wand brin­gen wollen.

Das Best­sel­ler-SF-Epos aus dem kana­di­schen Hau­se Bio­Wa­re spielt im Jahr 2183 und ver­folgt die Aben­teu­er um Com­man­der She­pard von der SS Nor­man­dy. Die­ser führt ein Team an, das eine Ali­en-Ras­se bekämp­fen soll, die alle 50000 Jah­re über die Gala­xis her­fällt und jeg­li­ches orga­ni­sche Leben auslöscht.

Aktu­ell erschien im Janu­ar 2010 MASS EFFECT 2 und wur­de auf­grund sei­ner dich­ten Prä­sen­ta­ti­on und kino­ar­ti­gen Dar­bie­tung von Kri­ti­kern wie Spie­lern hoch gelobt und ver­kauft sich wie geschnit­ten Brot.

Das Film­pro­jekt wird unter die Kopro­duk­ti­ons- und Kofi­nan­zie­rungs­ver­ein­ba­rung zwi­schen War­ner Brows. und Legen­da­ry Pic­tures fal­len. Tho­mas Tull und Jon Jash­ni wer­den den Film zusam­men mit Avi und Ari Arad pro­du­zie­ren, die befin­den sich soeben in Gesprä­chen mit Mark Pro­to­se­vic (I AM LEGEND, THOR), der ein Dreh­buch ver­fas­sen soll.  Bio­Wa­re-Grün­der Ray Muzy­ka und Greg Zeschuk wer­den als aus­füh­ren­de Pro­du­zen­ten auf­tre­ten, wei­ter­hin über­nimmt den Job Casey Hud­son, der ihn auch bereits beim Spiel inne hatte.

Tho­mas Tull, Chef von Legen­da­ry Pic­tures, sagt dazu: »MASS EFFECT ist ein groß­ar­ti­ges Pro­jekt und abso­lut reif für eine Über­set­zung auf die gro­ße Lein­wand. MASS EFFECT ist ein erst­klas­si­ges Bei­spiel für die Art von Quel­len­ma­te­ri­al, das wir bei Legen­da­ry gern wei­ter­ent­wick­len: es hat Tie­fe, über­zeu­gen­de Cha­rak­te­re und eine mit­rei­ßen­de Hintergrundgeschichte.«

Tat­säch­lich ver­wun­dert die Ent­schei­dung, aus die­sem Spiel einen Kino­film zu machen, mich nicht im gerings­ten, zu per­fekt ist die Hin­ter­grund­ge­schich­te für eine sol­che Umset­zung geeignet.

Infor­ma­tio­nen zur Beset­zung gibt es zum momen­ta­nen Zeit­punkt noch nicht – gera­de die­ser Punkt dürf­te aber span­nend wer­den, da man sich imm Spiel bei der Figur »Com­man­der She­pard« sowohl für einen Mann wie auch eine Frau ent­schei­den kann.

Das Spiel MASS EFFECT 2 ist erschie­nen für X‑Box 360 und PC, wei­te­re Infor­ma­tio­nen dazu gibt es auf der offi­zi­el­len Web­prä­senz.

Cover­ab­bil­dun­gen MASS EFFECT 2 Copy­right Elec­tro­nic Arts & Bio­wa­re, erhält­lich bei­spiels­wei­se bei Ama­zon

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Update: Hier der Trai­ler zum Spiel MASS EFFECT 2

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EA Sports kastriert gebrauchte Spiele

EA Sports

Auf der Suche nach Mög­lich­kei­ten, den Spie­lern das Geld aus der Tasche zu zie­hen, ist EA Sports auf eine neue Metho­de ver­fal­len: Wenn man ein Sport­spiel gebraucht erwirbt, wird es zukünf­tig nicht mehr mög­lich sein, die Online-Funk­tio­nen zu nut­zen. Käu­fer einer gebrauch­ten Kopie von Fifa 11, NBA Live 11, Mad­den NFL 11, Tiger Woods PGA Tour 11 oder NHL 11 für Xbox 360 oder Play­sta­ti­on 3 müs­sen einen soge­nann­ten Online­pass erwer­ben, um die Online-Funk­tio­nen nut­zen zu können.
In den USA will man für den Online­pass zehn Dol­lar ver­lan­gen, über Prei­se für den Rest der Welt wur­den noch kei­ne Aus­sa­gen gemacht.

Man könn­te dar­in eine Ver­bes­se­rung zu der Vor­ge­hens­wei­se sehen, die Funk­ti­ons­fä­hig­keit eines Spiels von einem an den Pro­duct-Key gebun­de­nen, per­so­na­li­sier­ten Kon­to abhän­gig zu machen. Tat­säch­lich hal­te ich die­se Vor­ge­hens­wei­se aber eben­falls für höchst befrem­dend, denn bei einem Wie­der­ver­kauf wech­selt der phy­si­ka­li­sche Daten­trä­ger oder eine Lizenz den Besit­zer und der bis­he­ri­ge Inha­ber kann das Spiel über­haupt nicht mehr spie­len. Hier für die Online-Funk­tio­nen des­sel­ben Spiels noch­mal zu kas­sie­ren, ohne zusätz­li­che Leis­tun­gen zu erbrin­gen (es wer­den durch einen Ver­kauf kei­ne zusätz­li­chen Spie­ler auf die Ser­ver kom­men, es ent­ste­hen also kei­ne zusätz­li­chen Kos­ten für Traf­fic oder Infra­struk­tur) mag zwar lukra­tiv sein, ich hal­te eine sol­che Prak­tik aber für frag­wür­dig und wenig kundenfreundlich.

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Electronic Arts und Crytek wollen Geld für Spieledemos

Logo Electronic Arts

Immer wie­der auf der Suche nach neu­en Ein­nah­me­quel­len kochen Spie­le­pu­blis­her ja bis­wei­len selt­sa­me Ideen aus. Ins­be­son­de­re Kopier­schutz­maß­nah­men, die dem Spie­ler effek­tiv die Kon­trol­le über das erwor­be­ne Pro­dukt ent­zie­hen, es ihn gar nicht erst spie­len las­sen (sie­he den »always on«-Kopierschutz von Ubi­soft, der immer wie­der mit stun­den­lan­gen Ser­ver­aus­fäl­len zeigt, wie kun­den­feind­lich er ist) oder über eine Regis­trie­rung einen Wei­ter­ver­kauf unmög­lich machen sol­len. Da das ver­mut­lich die Umsatz­zah­len ver­rin­gert (und nicht etwa, wie behaup­tet, die bösen Raub­mord­ko­pier­ter­ro­ris­ten ), sucht man neue Wege, dem Kun­den sei­ne Koh­le aus der Tasche zu ziehen.

Die neu­es­te Schnaps­idee kommt von Elec­tro­nic Arts und Cry­tek, man kann auch hier nur ver­mu­ten, dass sie im Deli­ri­um nach dem has­ti­gen Genuss einer Fla­sche Hörner­tee im Rah­men der Eupho­rie um Cry­sis 2 ent­stan­den ist: man will dem Kun­den für Spie­le­de­mos ab sofort Geld abknöp­fen. Im Gespräch sind pro Demo 10 bis 15 Euro, die selbst­ver­ständ­lich nicht auf den Kauf der Voll­ver­si­on ange­rech­net wer­den sol­len. Dem­nach sol­len Spie­ler also die­se Men­ge Geld aus­ge­ben, um fest­stel­len zu kön­nen, ob das Pro­dukt für sie über­haupt geeig­net ist, somit kon­kret für Wer­bung zah­len? Das ist ja mal ein bahn­bre­chen­des Geschäfts­mo­dell. Sind des­halb als vor­be­rei­ten­de Test­maß­nah­me für die­sen Unsinn Spie­le­de­mos schon seit Jah­ren mit Kopier­schutz ver­seucht? Man könn­te es annehmen.

Für mich stel­len Demo­ver­sio­nen von Spie­len schon seit Jah­ren ein wich­ti­ges Kri­te­ri­um für eine Kauf­ent­schei­dung dar. Kann ich das Spiel nicht vor­ab aus­pro­bie­ren, kau­fe ich es nicht (oder erst spä­ter vom Grab­bel­tisch). In so ziem­lich jedem Fall, in dem ich dar­auf ver­zich­tet hab, war das ein Rein­fall. Soll­ten Elec­tro­nic Arts und Cry­tek das also tat­säch­lich so durch­füh­ren, wer­den sie ihre Spie­le an mich nicht mehr ver­kau­fen. Da man ver­mu­ten darf, dass auch ande­re Kun­den so den­ken wer­den, wird das direkt an den Umsatz­zah­len knab­bern. Aber dar­an sind dann natür­lich wie­der die angeb­li­chen Raub­ko­pien schuld, mit denen kann man ja offen­bar jede Fehl­ent­schei­dung des Manage­ments kaschieren.

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STAR WARS: THE OLD REPUBLIC im Frühjahr 2011?

Logo SW: TOR

Bis­her hat­ten Luca­s­A­rts, Bio­wa­re und Elec­tro­nic Arts aus dem Release­ter­mins ihres neu­en MMORPGs ein Geheim­nis gemacht – wie man das in der Bran­che gern tut. Jetzt ist aller­dings EA-Chef John Ric­ci­ti­el­lo etwas »her­aus­ge­rutscht«, ob es sich dabei um ein Ver­se­hen han­delt oder Absicht darf jeder für sich selbst entscheiden.
Im Zusam­men­hang mit einer Gewinn­war­nung sag­te Ric­ci­ti­el­lo: »Ein Schlüs­sel­fak­tor ist die Ver­öf­fent­li­chung unse­res wich­tigs­ten MMO. So wie es jetzt aus­sieht, macht das Spiel gro­ße Fort­schrit­te in Rich­tung eines Starts im Früh­jahr 2011.« Der Name SW:TOR fiel zwar nicht, aber ansons­ten wird – soweit bekannt – der­zeit bei EA kein ande­res MMO pro­du­ziert, des­we­gen liegt der Schluß nahe. Das Spiel ent­steht momen­tan bei Bioware.

Ange­sichts der vor Ana­lys­ten aus­ge­spro­che­nen Gewinn­war­nung in deren Rah­men Ric­ci­ti­el­lo die Umsatz­pro­gno­se deut­lich nach unten kor­ri­gier­te, wür­de ich aller­dings anneh­men, dass der Hin­weis so zufäl­lig nicht war…

SW: TOR-Logo aus dem offi­zi­el­len Pres­se­kit, Copy­right 2009 LucasArts