Electronic Arts von Verbraucherzentrale abgemahnt

Die Ver­brau­cher­zen­tra­le geht gegen Elec­tro­nic Arts vor. Per­sön­lich hal­te ich von dem Laden nach diver­sen eige­nen nega­ti­ven Erfah­run­gen mit völ­lig ahnungs­lo­sen Bera­tern (die Bera­tungs­ge­büh­ren ein­sam­meln ohne inhalt­lich wirk­lich kon­kret und fach­lich bera­ten zu kön­nen) nichts mehr, aber der Gesamt­ver­ein an sich star­tet doch bis­wei­len ganz gute Aktionen.

In die­sem Fall hat der Bun­des­ver­band der Ver­brau­cher­zen­tra­len vzbv EA auf­grund der umstrit­te­nen Soft­ware Ori­gin und ins­be­son­de­re der damit ein­her gehen­den Nut­zungs­be­din­gun­gen (EULA) abge­mehnt, da die­se nach Ansicht der Ver­brau­cher­schüt­zer in wei­ten Tei­len nicht rechts­kon­form sei­en. Hier­mit ist übri­gens aus­drück­lich die bereits von Elec­tro­nic Arts nach Nut­zer­pro­tes­ten »ver­bes­ser­te« EULA gemeint, die nach wie vor hau­fen­wei­se pro­ble­ma­ti­sche Pas­si enthält.

Die Spre­cher der Ver­brau­cher­zen­tra­le wei­sen dar­auf hin, dass man den Fall defi­ni­tiv vor Gericht bringt, soll­te EA sich wei­gern, die Unter­las­sungs­er­klä­rung zu unter­zeich­nen. Der Publis­her möch­te sich hier­zu nicht äußern. Kein Wunder.

In der letz­ten c’t wur­de berich­tet, dass sich bei Tests her­aus stell­te, dass Ori­gin tat­säch­lich offen­bar nicht »nach Hau­se tele­fo­niert« und auch die Fest­plat­te nicht über Gebühr scannt. Davon unab­hän­gig ist den­noch immer noch frag­lich, was mit den erho­be­nen Daten genau geschieht. Zudem ist die EULA eben in diver­sen Punk­ten ver­brau­cher­feind­lich. Wir wer­den sehen, was dabei her­aus kommt, mög­li­cher­wei­se wird durch die­sen Fall die Pro­ble­ma­tik der »Shrink­wrap-Lizen­zen« neu auf­ge­rollt, das wird EA nicht wollen.

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Quel­le: unter ande­rem Hei­se, Bild von mir CC BY-SA

Electronic Arts´ Schnüffelsoftware Origin dressieren

Auf der Sei­te des Com­pu­ter­spie­le­ma­ga­zin GAMESTAR wer­den lega­le Metho­den auf­ge­zeigt, mit denen man ELECTRONIC ARTS´ Schnüf­fel­pro­gramm Ori­gin dres­sie­ren kann, so dass es kei­ne Infor­ma­tio­nen nach Hau­se tele­fo­nie­ren kann. Die Metho­de, die Soft­ware mit einem Sand­box-Tool ein­zu­sper­ren, oder ihr die Kom­mu­ni­ka­ti­on anch außen mit einer Fire­wall zu ver­bie­ten ist recht­lich deut­lich unpro­ble­ma­ti­scher als jene, eine gecrack­te Ver­si­on von BATTLEFIELD 3 ein­zu­set­zen. Letz­te­res ist durch die Nut­zungs­be­din­gun­gen nicht erlaubt und könn­te zur Sper­rung des Kon­tos führen.

Mit einer der geschil­der­ten Metho­den wird Ori­gin in eine Sand­box ein­ge­sperrt, also einen abge­schlos­se­nen Teil des Sys­tems, genau­er der Fest­plat­te. GAMESTAR schreibt dazu:

Mit dem Free­ware-Pro­gramm Sand­bo­xie kön­nen Sie EAs Schnüf­fel­soft­ware in eine vir­tu­el­le Fest­plat­ten-Par­ti­ti­on ver­ban­nen, in der es sich selbst aus­spio­nie­ren kann.

Eine wei­te­re Mög­lich­keit ist das Sper­ren mit­tels der Win­dows-Fire­wall. Ob bei­des dau­er­haft funk­tio­niert, oder ob EA ver­sucht, mit Patches etwas dage­gen zu unter­neh­men wird die Zukunft zei­gen. Die Nut­zung von Sand­bo­xie ist nicht ganz tri­vi­al, der Arti­kel ver­linkt aber auf ein Tutorial.

Dank an Roger Lewin für den Hinweis!

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Logo Sand­bo­xie Copy­right Ronen Tzur

Electronic Arts versucht abzuwiegeln

Im Streit um rechts­wid­ri­ge Pas­si in der EULA und um Ori­gin, das in Form einer Spy­wa­re den gesam­ten Rech­ner samt instal­lier­ter Soft­ware unter­sucht und nicht näher bezeich­ne­te Infor­ma­tio­nen an EA sen­det, möch­te der Publis­her offen­bar den Ein­druck erwe­cken, man wür­de auf die Kri­tik reagie­ren. EA wies dar­auf hin, dass man die EULA über­ar­bei­tet und pro­ble­ma­ti­sche Pas­si ent­fernt habe.

Dabei han­delt es sich aber um ein Lippenbekenntnis:

»EA wird nie­mals per­so­nen­be­zo­ge­ne Daten wei­ter­ver­kau­fen, Spy­wa­re ver­wen­den oder auf den Rech­nern von Benut­zern instal­lie­ren. Wir geben kei­ne Infor­ma­tio­nen, die Sie per­sön­lich iden­ti­fi­zie­ren, ohne Ihre Zustim­mung wei­ter, außer in den sel­te­nen Fäl­len, in denen eine Preis­ga­be gesetz­lich oder zur Durch­set­zung der Rech­te von EA not­wen­dig ist.«

Das bedeu­tet natür­lich nichts, denn nach wie vor scannt Ori­gin die gesam­te Fest­plat­te, auch um fest­zu­stel­len, obe ggfs. »nicht lizen­sier­te« Fas­sun­gen von EA-Spie­len vor­lie­gen. Nach wie vor steht in der EULA beispielsweise:

»… die Anwen­dung auto­ma­tisch Lizenz­rech­te für eini­ge oder alle EA-Pro­duk­te prü­fen kann, ohne Sie sepa­rat dar­über zu benachrichtigen«.

Gesam­melt wer­den nach wie vor

»… nicht-per­so­nen­be­zo­ge­nen Infor­ma­tio­nen die Ihren Com­pu­ter (ein­schließ­lich IP-Adres­se) und Ihr Betriebs­sys­tem iden­ti­fi­zie­ren, sowie Infor­ma­tio­nen über Ihre Nut­zung der Anwen­dung (ein­schließ­lich erfolg­rei­cher Instal­la­ti­on und/oder Deinstal­la­ti­on), Soft­ware, Soft­ware-Nut­zung und Ihre Hardware-Peripherie«.

Das Büro des Daten­schutz­be­auf­trag­ten NRW wird nach eige­nen Aus­sa­gen EA am Mitt­woch einen umfang­rei­chen Fra­gen­ka­ta­log vor­le­gen. ins­be­son­de­re geht es dar­in dar­um, wel­che exak­ten Daten zu wel­chen Zwe­cken erho­ben, wo ver­ar­bei­tet und an wen wei­ter­ge­ge­ben wer­den. Selbst die Fach­leu­te dort waren nicht in der Lage, das der EULA zu entnehmen.

Inzwi­schen wächst die Zahl der nega­ti­ven Bewer­tun­gen auf Amazon.de trotz eini­ger vom Online­ver­sen­der gelösch­ter Rezen­sio­nen wei­ter an. In der Zwi­schen­zeit erreicht das The­ma sogar die klas­si­schen Medien.

Mehr dazu auf PCGames.de und theorigin.de

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Bild: »EA is evil!« von mir, CC-BY, stellt eine Mei­nungs­äu­ße­rung dar.

Spyware und rechtlich fragwürdige EULA werden zum PR-Desaster für Electronic Arts

Ich hat­te ges­tern dar­über berich­tet, dass Elec­tro­nic Arts sich beim aktu­el­len Spiel BATTLEFIELD 3 umfang­rei­che Zugriffs­rech­te auf die Rech­ner der Spie­ler inklu­si­ve Daten­wei­ter­ga­be und Schnüf­fe­lei nach angeb­lich ille­gal instal­lier­ten Spie­len ein­räu­men. Ein Anwalt hat­te zudem für die Zeit­schrift GAMESTAR die EULA, also den Lizenz­ver­trag, ana­ly­siert und die­sen in wei­ten Tei­len als nicht kon­form mit deut­schem Recht eingestuft.

Inzwi­schen wei­tet sich das Gan­ze zu Recht zu einem PR-Desas­ter für den Publis­her aus. Wirft man einen Blick auf die deut­sche Ama­zon-Sei­te zum Spiel, dann fin­den sich dort inzwi­schen tau­sen­de haupt­säch­lich nega­ti­ve Ein­trä­ge, die das Ver­hal­ten EAs anpran­gern und dazu auf­ru­fen, das Spiel nicht zu kaufen.

Rich­tig so! Nur indem man mög­lichst breit über EAs Unver­schämt­hei­ten und das völ­li­ge Igno­rie­ren der Rech­te sei­ner Kun­den kann man die Ver­ant­wort­li­chen beim Publis­her unter Druck setzen.

Ich schlie­ße mich dem an: kauft BATTLEFIELD nicht, solan­ge Elec­tro­nic Arts die­se völ­lig über­zo­ge­nen Maß­nah­men nicht voll­um­fäng­lich wie­der zurück nimmt!

Hal­lo Frau Aigner: das wäre ein sinn­vol­les Betä­ti­gungs­feld. Wür­de sicher auch für Sym­pa­thien bei den Gamern sor­gen, das wäre dann auch mal eine wirk­lich neue Erfah­rung für die CSU… ;o)

Update: ich habe soeben eine Pres­se­an­fra­ge bei BioWare/LucasArts gestellt, ob »Ori­gin« und die EULA auch bei SWTOR zum Ein­satz kom­men werden.

Update: in einem aktu­el­len Bericht mel­det PCGa­mes, dass zum einen die EULA geän­dert wer­den soll, aber auch, dass »Ori­gin« das Sys­tem bereits scannt BEVOR die AGBs bestä­tigt wur­den! Man soll­te auch mal einen Blick in die Kom­men­ta­re hier wer­fen, da gibt es einen Screen­shot, WAS Ori­gin scannt. Dank an Roger von Teilzeithelden.de

Update: mehr dazu auch auf theorigin.de

Update: auf buffed.de fin­det sich der Hin­weis, dass bei SWTOR die Instal­la­ti­on von Ori­gin nur bei der Down­load-Ver­si­on not­wen­dig ist:

Das für den 20. Dezem­ber 2011 ange­kün­dig­te MMORPG Star Wars: The Old Repu­blic wird ledig­lich in der digi­ta­len Down­load-Ver­si­on eine Instal­la­ti­on der Online-Platt­form Ori­gin vor­aus­set­zen. Wie Bio­Wa­res Ste­phen Reid im offi­zi­el­len Forum ver­si­cher­te, wird die han­dels­üb­li­che Laden­ver­si­on nicht auf den EA-Dienst zurück­grei­fen und somit auch nicht zum Spie­len erfor­der­lich sein.

Damit hat sich mei­ne Anfra­ge bei Bio­Wa­re wohl erledigt…

Update: auch SPON berich­tet,

Elec­tro­nic Arts lehn­te es ab, sich gegen­über SPIEGEL ONLINE zu die­ser Sache zu äußern.

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Bild »EA IS EVIL!« ist von mir, CC BY, und stellt eine Mei­nungs­äu­ße­rung dar.

Electronic Arts Lizenzvertrag (EULA) in weiten Teilen ungültig bis rechtswidrig

Ich hat­te an die­ser Stel­le bereits mehr­fach the­ma­ti­siert, dass ich der Ansicht bin, es gäbe in den EULAs ein­schlä­gi­ger Spie­le­her­stel­ler gera­de für MMOs hau­fen­wei­se frag­wür­di­ge oder nicht mit deut­schem Recht zu ver­ein­ba­ren­de Klau­seln. Elec­tro­nic Arts hat inzwi­schen eine neue Vari­an­te, die aber im Ver­gleich zu vor­he­ri­gen und denen ande­rer Publis­her nicht nur eine Unver­schämt­heit ist, son­dern in etli­chen Punk­ten kon­kret gegen deut­sches Recht verstößt.

Woher ich das weiß? Die Zeit­schrift GAMESTAR hat einen Anwalt mit der Über­prü­fung der »Origin«-EULA beauf­tragt und des­sen Exper­ti­se, die auf der GAME­STAR-Web­sei­te ver­öf­fent­licht wur­de, spricht eine sehr deut­li­che Sprache.

EA will sich umfang­rei­che Zugriffs­rech­te auf die Com­pu­ter und Daten der Nut­zer ein­räu­men. Zum einen spricht der Anwalt von einer »Spy­wa­re« die anstatt eines Kopier­schut­zes instal­liert wird. Zum ande­ren möch­te EA sowohl alle instal­lier­te Soft­ware auf Recht­mä­ßig­keit prü­fen, aber auch bei­spiels­wei­se Nach­rich­ten mit Drit­ten aus­wer­ten und zu Mar­ke­ting­zwe­cken ver­wen­den. Auch der Ver­such, Eng­land als Gerichts­stand fest­zu­le­gen ist nicht zulässig.

Ich emp­feh­le drin­gend, sich den Arti­kel bei GAMESTAR mal durch­zu­le­sen, denn wenn Elec­tro­nic Arts davon nicht deut­lich abrückt, dann wird man kei­ne Spie­le des Publis­hers mehr nut­zen kön­nen, ohne Angst haben zu müs­sen, dass EA den Com­pu­ter und den Nut­zer aus­gie­big aus­schnüf­felt. Das wür­de dann lei­der auch bedeu­ten: kein STAR WARS – THE OLD REPUBLIC.

Es ist ein­deu­tig anzu­neh­men, dass EA sich die­se Dreis­tig­kei­ten auch des­we­gen gera­de jetzt her­aus nimmt, weil neben dem lang erwar­te­ten BATTLEFIELD 3 (hier wur­den die rechts­wid­ri­gen EULA-Pas­si ent­deckt) eben auch SWTOR ansteht und ein Ver­kaufs­schla­ger wer­den dürf­te. Da kann man den Kun­den mal eben Spay­wa­re und einen sol­chen dreis­ten Lizenz­ver­trag unter­ju­beln – dach­ten sie bei EA.

Ich hof­fe sehr, die Bericht­erstat­tung übt einen der­ar­ti­gen Druck auf EA aus, dass die noch mehr zurück­ru­dern, als sie es bereits getan haben (eini­ge Pas­sa­gen wur­den bereits über­ar­bei­tet oder entfernt).

Gefun­den bei Hei­se

Nach­trag: zitie­ren möch­te ich noch zwei Ana­ly­sen des Anwalts zu den mög­li­chen Folgen:

  • Über EA könn­te ein Buß­geld durch die Daten­schutz­be­hör­den bis zu 300.000 Euro ver­hängt wer­den. Soweit bekannt, hat EA jedoch kei­nen Sitz in Deutsch­land, also ist das unwahrscheinlich.
  • Eben­so unwahr­schein­lich sind daher die Abmah­nun­gen von Mit­be­wer­bern (sic! es müss­te »durch Mit­be­wer­ber« hei­ßen, Anm. Red.) oder Verbraucherschutzzentralen.

Das bedeu­tet, man kann nur dage­gen vor­ge­hen, indem man mas­si­ven öffent­li­chen Druck auf­baut!

Nach­trag zwei: dazu passt ja das hier, eben­falls frisch bei Hei­se – Elec­tro­nic Arts gerät tie­fer in die Verlustzone

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Bild »Spy­wa­re« von laaba­don aus der Open Clip­art Libra­ry, Public Domain

Teaser: NEED FOR SPEED – THE RUN

Nach­dem ein bri­ti­scher Online­shop offen­bar aus Ver­se­hen und viel zu früh eine Sei­te zu einem Spiel namens NEED FOR SPEED – THE RUN online gestellt hat, muss­te Elec­tro­nic Art Far­be beken­nen – bis­her gab es nur Gerüch­te – und hat dann schnell mal einen Tea­ser-Trai­ler bereit gestellt. Der neu­es­te Able­ger der NFS-Rei­he (die inzwi­schen offen­bar schnel­ler ite­riert als ein Tribb­le) soll wie­der über einen Sto­ry­mo­dus verfügen.

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Der Ehrliche ist erneut der Dumme: DRAGON AGE 2 und das DRM

Erneut gibt es Pro­ble­me mit einem DRM-Sys­tem. Spie­ler von Bio­Wa­res Fan­ta­sy-Spie­l­e­best­sel­ler DRAGON AGE 2, die in der Stadt Kirk­wall unter­wegs waren und Spie­ler­wei­te­run­gen gekauft,  her­un­ter gela­den und instal­liert haben, kön­nen mög­li­cher­wei­se ihre gespei­cher­ten Spiel­stän­de nicht mehr aufrufen.

Grund für die­ses Pro­blem ist offen­bar, dass die DRM-Ser­ver von Bio­Wa­re und/oder Elec­tro­nic Arts nicht in der Lage sind, die­se Inhal­te kor­rekt zu erken­nen und sie als »Unaut­ho­ri­zed DLC« (DLC = Down­load-Con­tent) kenn­zeich­nen. Die DRM-Ser­ver müs­sen das Spiel bei jedem Start frei­ge­ben, auf­grund des Feh­lers funk­tio­niert das nicht und die Spiel­stän­de kön­nen nicht gela­den wer­den. Betrof­fen sind alle Ver­sio­nen von DRAGON AGE 2, auch die auf Konsolen.

Bio­Wa­re hat das Pro­blem bereits bestä­tigt und angeb­lich auch beho­ben (für die PC- und Mac-Fas­sun­gen wur­de ein Patch bereit gestellt, einer für Kon­so­len soll fol­gen), den­noch kla­gen nach wie vor etli­che Spie­ler in den offi­zi­el­len Foren wei­ter­hin über Schwierigkeiten.

Erneut zeigt sich, war­um DRM-Maß­nah­men, die den Spie­lern auch bei Off­line-Games eine Inter­net­ver­bin­dung auf­zwin­gen wol­len, um die Lega­li­tät des Spiels zu tes­ten, kate­go­risch abzu­leh­nen sind. Ins­be­son­de­re wenn die Fir­men nicht in der Lage sind, funk­tio­nie­ren­de Soft­ware und Infra­struk­tur zur Ver­fü­gung zu stel­len – es kann nicht ange­hen, dass man ein legal erwor­be­nes Spiel auf­grund sol­cher Feh­ler nicht spie­len kann. Es wird auch Zeit, dass die Anbie­ter vom Gesetz­ge­ber gezwun­gen wer­den Kom­pen­sa­tio­nen anzu­bie­ten, wenn auf­grund sol­cher über­zo­ge­ner DRM-Maß­nah­men das Pro­dukt nicht genutzt wer­den kann.

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Cover DRAGON AGE 2 Copy­right Bio­Wa­re und Elec­tro­nic Arts

Screenshots aus ALICE: MADNESS RETURNS

Ame­ri­can McGees ALI­CE-Com­pu­ter­spiel aus dem Jahr 2000 war eine bizar­re Inter­pre­ta­ti­on des bekann­ten The­mas (die Hand­lung war eine Fort­set­zung von ALICE IM WUNDERLAND und ALICE HINTER DEN SPIEGELN), das zwar kein kom­mer­zi­el­ler Erfolg war, aber unter Ein­ge­weih­ten Kult­sta­tus besitzt. Jetzt kommt ein wei­te­re Teil, der nicht weni­ger schräg sein dürf­te – es ist anzu­neh­men, dass ALICE auch dies­mal nicht unter 16 Jah­ren frei­ge­ge­ben wer­den wird… MADNESS RETURNS erscheint für PC, PS3 und XBox 360.

Als Vor­gu­cker hier eini­ge Screenshots:

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Pro­mo-Screen­shots Copy­right Spi­cy Hor­se und Elec­tro­nic Arts

MASS EFFECT 3 – mehr Rollenspiel, mehr Variationen

Game Infor­mer haben Bio­Wa­re offen­sicht­lich eini­ge Infor­ma­tio­nen zum letz­ten Teil der MASS EFFECT-Tri­lo­gie aus der Nase zie­hen kön­nen. Zum einen kön­nen die Ent­schei­dun­gen des Spie­lers dies­mal dazu füh­ren, dass es kein Hap­py End gibt, denn ver­schie­de­ne Enden sind mög­lich. Zum ande­ren sol­len Rol­len­spiel­ele­men­te wie­der einen wich­ti­ge­ren Platz ein­neh­men als in Teil zwei, aller­dings nicht so stark ver­tre­ten sein wie in Teil eins. Eben­falls soll es mehr Aus­wahl­mög­lich­kei­ten in den Skill­bäu­men geben.

Selbst­ver­ständ­lich kann man wie schon in MASS EFFECT 2 sei­nen Cha­rak­ter inklu­si­ve der Kon­se­quen­zen aus des­sen Ent­schei­dun­gen wei­ter füh­ren, alter­na­tiv aber auch neu begin­nen, dann führt ein inter­ak­ti­ver Comic den Spie­ler durch die Vor­ge­schich­te – das ken­nen wir bereits von der Play­sta­ti­on-Fas­sung des letz­ten Spiels.

Erschei­nen soll ME3 Ende des Jah­re, ich wür­de mal ver­mu­ten, dass Bio­Wa­re und EA einen Ter­min kurz vor Weih­nach­ten anvi­sie­ren. She­par­ds Aben­teu­er star­ten dies­mal auf der Erde, die Rea­per sind zurück – und es sieht nicht gut aus:

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Logo MASS EFFECT 3 Copy­right Bio­Wa­re und Elec­tro­nic Arts

Wird es ein neues ULTIMA-MMO geben?

ULTIMA ONLINE war mit sei­nem Start im Jahr 1997 einer der Vor­rei­ter der heu­ti­gen MMO-Wel­le. Auch wenn die iso­me­tri­sche Ansicht und die Tech­nik all­ge­mein heut­zu­ta­ge kei­nen mehr aus der Instanz her­vor­lo­cken, sähe die Online­spiel-Welt heu­te ohne die­ses Game sicher­lich anders aus.

Es ver­dich­ten sich nun laut Game­front die Anzei­chen, dass Elec­tro­nic Arts (die die Mar­ke 1992 von Ori­gin erwar­ben) und Bio­wa­re irgend etwas »gro­ßes« mit ULTIMA vor haben. Paul Bar­nett, Krea­tiv-Direk­tor bei Bio­Wa­re-Mythic hat meh­re­re kryp­ti­sche Tweets ver­öf­fent­licht, die von einem »Geheim­pro­jekt« (oder sogar meh­re­ren) spre­chen. Wei­ter­hin hat EA vor Kur­zem damit ange­fan­gen, gegen Fan­sei­ten vor­zu­ge­hen, die Fan-Remakes von ULTIMA 4 (aus dem Jah­re 1985 !) anbo­ten. Ori­gin hat­te Anfang der 90er damit begon­nen ULTIMA 4 kos­ten­los frei zu ver­tei­len, auch das wur­de von Elec­tro­nic Arts gestoppt.

Plus: Elec­tro­nic Arts arbei­tet an einem neu­en MMO, das ent­nimmt man einem Stel­len­an­ge­bot des Publis­hers auf Gama­su­tra, man sucht kon­kret nach einem »MMO Web Archi­tect«; man kann in der Anzei­ge lesen:

What we have in store is a chal­len­ge for you? It will be huge. It will be monu­men­tal and the tech­ni­cal chal­len­ges from the size, volu­me, and touch points will be awe­so­me. You’ll love it and be eager to get to work each day. You’ll get to try out new tech­no­lo­gies, build things on the cloud and work on sys­tems that touch the bounda­ries of both the game sys­tems and web ser­vices layers.

Zählt man eins und eins (und eins) zusam­men, könn­te man tat­säch­lich auf den Gedan­ken ver­fal­len, dass EA irgend etwas mit dem ULTI­MA-Fran­chise vor­hat. Spannend!

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STAR WARS: THE OLD REPUBLIC nicht am 1. Juli 2011

Es ging die Mär, dass das der­zeit wahr­schein­lich meis­ter­war­te­te neue MMO STAR WARS: THE OLD REPUBLIC einen Release am 1. Juli 2011 haben wer­de. Ursprüng­lich war auch mal ein Ter­min im April im Gespräch.

Doch laut EA-Mann Eric Brown (CFO) ist dem nicht so. Er erläuterte:

Wir haben gesagt, dass wir irgend­wann in die­sem Kalen­der­jahr laun­chen wer­den, aber nicht inner­halb unse­res fis­ka­li­schen Jah­res 11. Damit liegt der Release­ter­min zwi­schen dem ers­ten April und dem 31. Dezem­ber die­ses Kalenderjahres.

Na immer­hin mal ein paar deut­li­che Wor­te, auch wenn das den letzt­end­li­chen Ter­min natür­lich immer noch nicht benennt, außer »spä­tes­tens am 31. Dezember«.

Per­sön­lich ist es mir aber lie­ber, wenn sie ver­spä­tet ein voll­stän­di­ges und funk­tio­nie­ren­des Pro­dukt auf den Markt brin­gen, statt halb­fer­ti­ger Unver­schämt­hei­ten wie bei­spiels­wei­se STAR TREK ONLINE. Dass ein Launch eines soli­den Pro­dukts auch bei einem MMO pro­blem­los mög­lich ist, beweist soeben RIFT auf ein­drucks­vol­le Art und Weise.

Logo SW: TOR Copy­right Bio­Wa­re, Luca­s­A­rts und EA

Trailer: THE SIMS MEDIEVAL

Was macht man, wenn die Ver­kaufs­zah­len von SIMS 3 hin­ter den Erwar­tun­gen zurück blei­ben? Man nimmt die­sel­be Game­en­gi­ne und strickt ein wei­te­res Spiel dar­um. Zumin­dest ist das mei­ner Ansicht nach eine der Ideen hin­ter Elec­tro­nic Arts THE SIMS MEDIEVAL. Wer SIMS 2 und SIMS 3 kennt, der weiß, dass man das Spiel erst kau­fen soll­te, nach­dem ein oder zwei Patches zumin­dest die gröbs­ten Bugs besei­tigt haben. Aber viel­leicht wer­den wir ja dies­mal posi­tiv über­rascht… die mit­tel­al­ter­li­chen (da es Dra­chen und Zau­be­rer gibt wohl eher Fan­ta­sy-) Sims erschei­nen im März 2011.

Hier ein Trailer:

http://www.youtube.com/watch?v=O2C2GskhS2k