Offiziell gibt es ihn noch nicht und mehr bekannt wurde über den neuesten eReader aus dem Hause Sony bereits jetzt nur deswegen, weil ein niederländischer Online-Shop ihn zu früh auf der Webseite hatte.
Der T1 besteht im Gegensatz zu den Vorgänger-Modellen nicht mehr aus Metall, sondern aus Plastik, was ihn aber nur geringfügig leichter (168 Gramm) als Vorgängermodelle mit Metallgehäuse macht. Zudem soll er mit WiFi daher kommen und das sechs-Zoll Pearl eInk-Display ist angeblich Multitouch-fähig. Er bringt 2GB an internem Speicher mit, der via SD-Karte erweitert werden kann. Angeblich soll man mit dem T1 auch direkt auf Google und die Wikipedia zugreifen können.
In Sachen Preis spricht man von ca. 165 Euro, das wäre für ein WiFi-taugliches Gerät wohl ganz okay, wobei man das abschließend erst beurteilen kann wenn alle Spezifikationen vorliegen. Ebenfalls noch unbekannt ist, ab wann das Gerät erhältlich sein wird (ich würde raten: zur Buchmesse?).
[Update 01.09.2011] Das Gerät soll laut Aussagen Sonys auf der IFA in Deutschland nur 149 Euro kosten und ab Oktober erhältlich sein (also pünktlich zur Buchmesse ;o).
Anlass für dieses Elaborat ist ein Artikel auf SpOn. Er handelt davon, wie sich Branchenverbände der Buchhändler (und der Musikindustrie) ihre Zahlen schön rechnen und erneut kommt einem unwillkürlich der Satz in den Sinn »ich glaube nur Statistiken die ich selbst gefälscht habe«.
Worum es geht? Es geht unter anderem um eBook-Verkäufe und die angeblich zahllosen illegalen Downloads. Was man dabei wohlweislich verschweigt ist, dass man sämtliche kostenlos herunter geladenen elektronischen Bücher mit zu den »illegalen Downloads« schlägt! Darunter beispielsweise die zig-tausenden gemeinfreien Werke aus dem Projekt Gutenberg oder haufenweise weitere legale, kostenlose eBooks (wie demnächst auch die Steampunk-Chroniken).
Da kann ich nur ganz offen fragen:
für wie blöd haltet ihr uns eigentlich?
Wer mit bereits auf den ersten Blick nicht belastbaren Zahlen hausieren geht, um seine miserablen Umsätze durch Verfehlungen, mittelalterlich wirkendes Verhalten in Sachen eBooks und Web sowie Mondpreise und kundenfeindliche DRM-Maßnahmen auf angebliche illegale Downloader schieben zu wollen, der hat ganz offensichtlich ein Problem. Ein Problem mit der Wahrheit.
Wer nur teure und dann auch noch mangelhafte, restriktive Angebote macht, darf sich nicht wundern, wenn der wirtschaftliche Erfolg ausbleibt. […] Ein überteuertes Auto, dass man zudem nur Dienstags und bei Regen fahren darf, kauft ja auch keiner freiwillig, wenn er stattdessen auch einfach den Bus nehmen kann.
Lieber Börsenverein: statt euer Versagen am Markt durch gefälschte Zahlen kaschieren zu wollen, wäre es nicht besser, endlich kundenfreundlich zu agieren? Die Umsätze der Musikindustrie mit herunter geladener Musik sind aufgrund des Verzichts auf DRM von 2009 auf 2010 um 30 Prozent gestiegen. Sollte euch das nicht zu denken geben und ihr euch endlich ebenfalls von dem DRM-Mist verabschieden? Wäre es nicht weiterhin angebracht, davon abzusehen eBooks zu einem Preis ganz knapp unter dem des Hardcovers verkaufen zu wollen?
Wäre eure Energie bei eurem Kerngeschäft nicht sinnvoller angelegt, als im weinerlichen Verbreiten offensichtlich saudummer Statistiken? Als dabei mit dem Finger auf die ehrlichen Kunden zu zeigen und sie als Raubkopierer zu verunglimpfen?
Aber das wäre wohl zu einfach und ich warte jetzt auf eure übliche Entgegnung: »dass wir alle keine Ahnung von ‘der Branche’ haben«.
CONQUER ONLINE ist ein Hack&Slash-MMO das ein wenig an DIABLO gemahnt und stammt vom chinesischen Entwickler und Publisher NetDragon. CO ist free2play und in seiner Variante für Desktop-Computer bereits seit einieger Zeit recht erfolgreich. Jetzt wurde angekündigt, dass es das Spiel »in Kürze« auch in einer Version fürs iPad geben soll.
CONQUER ONLINE wirkt tatsächlich wie eine DIABLO-Variante, die ihren Hintergrund aus der chinesischen Mythologie bezieht, ist bereits acht Jahre am Markt und konnte in der Zeit eine nicht unerhebliche Menge an Spielern interessieren: angeblich sind es insgesamt 10 Millionen aus über 100 Ländern (wobei man weiß, wie man solche PR-Zahlen interpretieren sollte).
Man kann aus sechs Klassen wählen, einer Unmenge von Waffen, das Spiel verfügt über Gildenverwaltung, haufenweise Endgegner und extrem schnelles und actionreiches PvP. CO hat einen Server in Europa, so dass es vermutlich nicht zu Lags aufgrund einer Verbindung nach sonstwo hin kommen wird.
Die iPad-Variante soll »in den nächsten Wochen« erscheinen, die App selbst wird kostenlos zu installieren sein, nach dem was ich auf der Webseite zum Spiel gesehen habe, gibt es allerdings einen Shop in dem »Punkte« zu erwerben sind, es ist also davon auszugehen, dass man im Spiel Gegenstände erwerben kann (oder muss). Wenn es raus ist, werde ich es mir mal ansehen (obwohl ich DIABLO nicht ansprechend finde).
DIE TRIBUTE VON PANEM spielt in einer nicht näher definierten Zukunft, nachdem Nordamerika durch Naturkatastrophen und den Einfluss des Menschen größtenteils zerstört wurde. Aus den Trümmern entstand das Land Panem, welches ursprünglich aus dem regierenden reichen Kapitol und 13 umliegenden ärmeren Distrikten bestand. Schließlich kam es wegen der immer größeren Ausbeutung der Menschen zu einem Aufstand der Distriktbewohner gegen das Kapitol. Die Bemühungen der Bewohner schlugen jedoch fehl, es kam zu einem Krieg des Kapitols gegen die Distrikte und Distrikt 13 wurde vollständig zerstört. Als Mahnung für die folgenden Generationen führte die Regierung die sogenannten Hungerspiele ein, um die Distrikte daran zu erinnern, dass sie der Macht der Regierung schutzlos ausgeliefert sind.
Es spielen unter anderem Jennifer Lawrence (als Katniss Everdeen), Josh Hutcherson (als Peeta Mellark), Elizabeth Banks (als Effie Trinket), Liam Hemsworth, Woody Harrelson, Donald Sutherland und Lenny Kravitz. Regie führt Gary Ross nach einem selbstverfassten Drehbuch basierend auf dem ersten Roman.
Ich glaube das erst, wenn ich es sehe, denn wie bekannt ist, hat Paramount auch schon zwei coole Pitches zu neuen Serien im STAR TREK-Universum von Bryan Singer und Jonathan Frakes weggeboxt. Jetzt versucht sich David Foster von 1947 Entertainment daran und legte ein fertiges Konzept vor.
Diskussionen über eine neue Serie gibt es spätestens seitdem J. J. Abrams dem Franchise neue Impulse gab, zuletzt konnte man im Jahr 2005 etwas aus dem Universum der Sternenflotte sehen, als ENTERPRISE nach der vierten Staffel abgesägt wurde.
Auf der diesjährigen STAR TREK Convention in Las Vegas äußerte sich Foster gegenüber What Culture:
Das Konzept der Serie steht komplett, wobei es da natürlich Änderungen geben kann; es gibt einen soliden Plan für fünf bis sieben Jahre, ein Drehbuch für eine Pilotepisode und ein Konzept für ein Finale, das STAR TREK auf Generationen hinaus definieren könnte. Wir haben ausführliche Charakter-Biografien, Kostüme, Designs für Schiffe und Sets und vieles mehr. Das ist drastisch mehr Material als die typischen acht bis zehn Seiten-Pitches die bisher eingereicht wurden und die noch nicht einmal ein Skript für einen Piloten hatten.
Foster fügt hinzu, dass er wieder ein wenig mehr in Richtung Roddenberrys Wurzeln gehen möchte und nennt als seine Einflüsse und Vorbilder Joss Whedon, Ron Moore, Manny Coto, and J. Michael Straczynski. Überraschenderweise soll die neue Serie nicht in Abrams´ alternativer Zeitlinie spielen, sondern in »Universum A« und zwar nach den Ereignissen in VOYAGER. Was selbstverständlich eine schlaue Idee ist, um nicht mit Abrams´ Plänen zu kollidieren.
Foster:
Die Serie wäre ziemlich energetisch, mit einer deutlich jüngeren Besetzung, und sie benutzt topaktuelle Zukunftstechnologie mit neuen, innovativen Spezialeffekten und Designs. Es kommen Ferengi darin vor, Klingonen, Andorianer, Trills und viele mehr. Die Klingonen werden wieder rastloser und viele sind nicht zufrieden damit, dass man sich mit der Föderation an einen Tisch gesetzt hat. Die Ferengi haben eine gigantische neue Ressource entdeckt, die sie zu erheblichem Reichtum geführt hat und die ihnen mehr Macht verleiht, als sie jemals zuvor hatten…
Greift zu, Paramount und CBS! Ich bin dabei! Ich befürchte allerdings, dass dieser Pitch enden wird wie die vorangegangenen: abgelehnt. Auf der anderen Seite feiern wir in fünf Jahren das 50. Jubiläum von STAR TREK, da käme eine solche Serie gerade recht…
[cc]
Bild: David Foster, Copyright 1947 Entertainment
Ja ja, wir haben das schon des Öfteren gehört: diesmal ist es ernst mit der Verfilmung von GHOSTBUSTERS 3 – das hat Dan Aykroyd alias Ray Stantz schon ein paar Mal betont. Dennoch geht das Projekt nicht so recht voran, da Bill Murray (Peter Venkman) ausgiebig zickt. In einem aktuellen Interview hat Aykroyd nun aber betont, dass im Frühjahr 2012 angefangen wird zu drehen, komme was da wolle. Das beinhaltet explizit auch die Möglichkeit, dass Murray nicht mit an Bord sein wird, wenn er nicht einlenkt.
Puh, harter Tobak, will man sich einen GHOSTBUSTERS-Film ohne den Charakter Venkman vorstellen? Ich sage: ja! Es ist bereits klar, dass man die Fackel der Geisterjäger an eine neue Generation weiter geben will. Zwar wäre es schade, ohne die losen Sprüche Venkmans auskommen zu müssen, aber auch die restlichen helden können die Mentoren des neuen Teams mimen. Viel wichtiger ist es auch meiner Sicht, dass die neuen GHOSTBUSTERS passen und dass die Dreharbeiten endlich losgehen, bevor das Projekt endgültig begraben wird.
Aykroyd sagte:
Mein Charakter Ray ist jetzt auf einem Auge blind und kann den Cadillac nicht mehr fahren. Außerdem hat er ein kaputtes Knie und kann die Päckchen nicht mehr tragen. Egon ist dick geworden und paast nicht mehr in die Halterung der Päckchen. Wir brauchen neues Blut und wollen die GHOSTBUSTERS an eine neue Generation weiter geben. Das ist ein Versprechen. Wir werden demnächst mit dem Casting anfangen, wir benötigen drei junge Männer und eine Frau.
Zur GamesCom hatte ich mich angesichts der fehlenden Präsentation von spielbaren Inhalten bei Funcoms THE SECRET WORLD bereits gefragt, wie es passen soll, dass man bereits Ende August eine Closed Beta des Spiels starten will? Diese Skepsis war offensichtlich berechtigt, denn laut offizieller Meldung des Entwicklers wird die Beta verschoben. Und nicht nur das: man gibt noch nicht einmal einen neuen Termin an…
Due to technical difficulties we have decided to postpone the first phase of the Secret War experience and the beta registration until further notice.
We are deeply sorry for the inconvenience this may have caused those of you who had taken time to visit our website on August 26th to sign up for the beta and take part in the first phase of The Secret War. We will be working relentlessly to make sure the experience and the beta registration are up as soon as possible.
We appreciate your patience and understanding.
Sincerely,
Funcom
Bla, laber schwall, also die üblichen Floskeln, die man bei solchen Nummern immer zu lesen bekommt. Ein paar Details mehr hätten die Fans sicherlich erfreut und ihnen über die Enttäuschung hinweg geholfen. Es stellt sich die Frage, ob der Launch-Termin im April 2012 angesichts solcher Probleme bereits zur Beta zu halten sein wird…
Ein auf den Kopf gestellter Schaufelraddampfer mitten in der Wüste und 500 Meilen vom nächstmöglichen Fluss entfernt, auf dem er fahren könnte. Dieses Szenario ist sinnbildlich für die Absichten der Filmmacher. Es entzieht sich einfach jedweder Erklärung. Es könnte ein Hommage an Spielbergs Wüste-Gobi-Szenen aus CLOSE ENCOUNTERS sein. Vielleicht ist es aber auch einfach nur ein unheimlich cooles Bild. Wer bei COWBOYS & ALIENS lange fragt, wird sehr lange irr gehen. Es ist ein Film, der sich allein durch seinen Titel erklärt. Das tut SPARTACUS auch, und SATURDAY NIGHT FEVER erst recht, aber bei COWBOYS & ALIENS kommt tatsächlich nichts mehr hinter dem Titel. »Just concept, no content«, brüllen Kritiker in aller Welt, weil sie es ja am besten wissen müssen und weil sie nichts verstanden haben.
Das »Konzept« ist das goldene Kalb in Hollywood, der »Inhalt« hingegen das rote Tuch. Wer will denn schon etwas vermitteln, wenn er auch einfach nur das Geld kassieren kann? Dass sich gleich sechs Köche an COWBOYS & ALIENS verschrieben haben, hat den Brei nicht unbedingt verdorben. Denn wie sich der Film letztendlich zeigt, könnte dies durchaus ebenfalls zum Konzept gehören, den Inhalt mal sanft beiseite zu schieben. 1968 haben findige Produzenten in Hollywood Ideen zusammen geworfen, der eine sagte »irgendwas mit Cowboys«, und der andere rief dazwischen »oder was mit Dinosauriern«. Das ergab GWANGIS RACHE, ein Western, wo tapfere Cowboys gegen einen Dinosaurier antreten müssen. Jetzt hat man gar nicht solange hin und her überlegen müssen, denn die Vorlage gab es schon – und der Titel war Konzept.
Centfox stellt einen Trailer zu seinem SF-Film IN TIME zur Verfügung. Der Plot erinnert ansatzweise an LOGAN´S RUN:
In der Zukunft ist Zeit die ultimate Währung geworden. Man hört mit 25 auf zu altern, allerdings gibt es ein Problem: durch genetische Veränderungen ist man programmiert, danach nur noch ein Jahr zu leben, es sei denn, man kann sich weitere Lebenszeit erkaufen. Die Reichen erwerben immer wieder Jahrzehnte und bleiben 25 Jahre jung und damit im Prinzip unsterblich, während der Rest der Menschheit versucht genug Stunden zu borgen oder zu stehlen, um es über den Tag zu schaffen. Ein Mann der unschuldig eines Mordes beschuldigt wird begibt sich mit einer schönen Frau als Geisel auf die Flucht. Während sie versuchen von Minute zu Minute zu überleben, wenden sie sich gegen das System.
Es spielen unter anderem Justin Timberlake (THE SOCIAL NETWORK), Amanda Seyfried (RED RIDING HOOD), Cillian Muphy, Vincent Kartheiser, Alex Pettyfer, Johnny Galecki, Olivia Wilde und Matthew Bomer. Regie führt Andrew Niccol (GATTACA) nach einem eigenen Drehbuch.
US-Kinostart ist am 28 Oktober 2011. Liest sich interessant, ist endlich mal kein Remake und von Niccol, der mit GATTACA bewiesen hat, was er im Bereich SF kann. Bin gespannt!
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