Zum Schleich- und Assassinenspiel in der Steampunk-Stadt Dunwall unter dem Titel DISHONORED wird es einen zweiten Teil geben. Das ist so weit nichts Neues. Wenn man sich allerdings den cinematischen Trailer zu DISHONORED 2 ansieht, dann kann man eigentlich nur beeindruckt sein. Auch wenn sich Computerspielehersteller mit qualitativ hochwertigen und beinahe realistischen Vorguckern überschlagen, hat das hier schon eine ganz besondere Dimension von irre gemacht. Der Realismus ist erstaunlich.
Zum Helden Corvo kommt nun Emily, aus der ebenfalls eine Assassinin wurde. Das Ganze spielt allerdings nicht erneut in Dunwall, sondern in der tropischen Küstenstadt Carnaca. Dort müssen die beiden Abenteuer erleben, die dazu führen sollen, dass Emily den ihr rechtmäßig zustehenden Thron wieder besteigen kann.
DISHONORED 2 erscheint am 11. November 2016 für Windows, PS4 und XBox One. Will man gleich zum Start spielen, wird man dafür auf PC 60 und auf Konsolen unverschämte 70 Euro berappen müssen.
Mike Hillenbrand, bekannt durch Spracherkennung, Moderationen zur DPP-Verleihung und natürlich den Verlag in Fabe und Bunt, sowie das Magazin CORONA, bringt etwas neues in Sachen Phantastik an den Start: Am 2. und 3. September 2017 soll in Oberhausen die erste PHANTASTIKA stattfinden, eine Veranstaltung rund um das Thema Phantastik, wie es der Name ja bereits suggeriert. Mike schreibt dazu auf Facebook:
Am 2. + 3. September 2017 veranstalten wir im Congress Centrum Oberhausen die »PHANTASTIKA«. Sie wird keine Messe im eigentlichen Sinne sein, wird auch keine Con UND kein Con, sondern ein Festival für die ganze Familie.
Wer mir in meinem Vortrag heute vor einer Woche auf den »Space Days« in Darmstadt zuhörte, weiß, wie die Vision eines erstarkten Markenbegriffs der Phantastik mich bewegt und antreibt. Phantastik ist inzwischen in so vielen kreativen Produkten, dennoch glänzen nur die Franchises, der Kernbegriff ist vielerorts in der Wahrnehmung, der Kalkulation, der Planung entsprechender Produkte noch größtenteils negativ besetzt.
Die »PHANTASTIKA« soll dem entgegenstehen. Schwerpunktmäßig mit geschriebener Literatur, aber auch mit Hörmedien, Filmmedien, Spielen und Technik. Phantastik hat die größten Wissenschaftler heute inspiriert, hat Architekten einst träumen lassen und die klügsten Köpfe beschäftigt. Aber sie soll natürlich auch Spaß machen.
Und da unser Motto seit jeher »Hey, wir haben Spaß!« ist, hat die Planung zwar gedauert, aber Anfang September des kommenden Jahres ist es soweit.
Sowohl für die Spacedays, den Bu‑, Colonia- und Dort.Con etc., aber auch für die ganzen Comic- und MediaConventions soll die PHANTASTIKA keine Konkurrenz sein. Wir haben ein ganz anderes Konzept im Sinn, das wir in den kommenden Tagen auf den entsprechenden Facebook-Seiten entsprechend vorstellen werden.
Jeder, der mich kennt, weiß, wie sehr ich kreative, hilfsbereite und homogene Fangruppen verehre. Ich hoffe sehr, dass wir mit diesem Termin niemanden Konkurrenz machen (wir haben sehr genau gesucht) und Ihr alle uns bei dem dicken Brocken, den wir uns vorgenommen haben, wohlgesonnen sein werdet.
Wenn weitere Details bekannt werden, berichte ich natürlich darüber. Man darf gespannt sein, wie das Konzept für die Veranstaltung aussieht. Es wurde bereits ruchbar, dass die Verleihung des Deutschen Phantastik-Preises im nächsten Jahr nicht auf dem BuCon, sondern auf der Phantastika stattfinden soll.
Passend zur Meldung über die Gewinner des Deutschen Phantastik-Preises heute morgen:
Wie geschrieben, ist der Gewinner in Sachen Sekundärliteratur das bei der Edition Roter Drache erschienene GROSSE STEAMPANOPTIKUM von Clara Lina Wirtz und Alex Jahnke. Leider kann man das Buch allerdings nicht mehr erwerben, da es bereits einige Zeit ausverkauft ist. Dank der Preisverleihung wird sich das allerdings demnächst ändern:
Wie der Verlag auf seiner Facebook-Seite meldet, wird es im Frühjahr 2017 eine Neuauflage des Hardcovers geben. Und die ist sogar erweitert und wird 16 Seiten mehr umfassen als die erste Ausgabe. Der Preis bleibt unverändert bei für das Gebotene spottbilligen 20 Euro.
Wenn ich mehr über den Erscheinungstermin weiß, werde ich euch selbstverständlich informieren.
Am vergangenen Samstag wurde wie in jedem Jahr im Rahmen des Buchmesse Convent der Deutsche Phantastik-Preis verliehen. Besonders gefreut hat mich dabei der erste Platz für das beste Sekundärwerk an Clara Lina Wirz und Alex Jahnke für DAS GROSSE STEAMPANOPTIKUM (erschienen bei der Edition Roter Drache), denn da sind auch zwei von mir gestaltete Doppelseiten drin. :) Und erneut wurden zwei Werke aus dem bereich Steampunk ausgezeichnet, denn auch Die dunkelbunten Farben des Steampunk aus dem Art Skript Phantastik-Verlag hat einen Preis erhalten, nämlich den für die beste Original-Anthologie. Damit bleibt das Genre Steampunk beim DPP weiter stark vertreten, und das, obwohl die Publikumsverlage es nicht mal mehr mit der Kneifzange anfassen.
Gratulation auch an Jürgen Eglseer, aus dessen Verlag Amrûn zwei weitere Preisträger stammen.
Das Spiel MANSIONS OF MADNESS von Fantasy Flight Games, das in H. P. Lovecrafts Cthulhu-Mythos spielt, ist an sich nicht neu. Neu ist allerdings die Tatsache, dass man es in der zweiten Auflage mit App-Unterstützung spielt (diese gibt es für Andoid, iOS, Mac und Windows). Nach Aussagen von Testern entwickelt es sich damit von »zäh und schwer spielbar« zu einem echten Gewinner.
Bei MANSIONS OF MADNESS 2nd Edition handelt es sich um ein kooperatives Spiel, bei denen man sich mit einem bis fünf Spielern den Mächten der Dunkelheit in Form von diversem Mythos-Gesocks entgegen stellen muss, enthalten sind vier Kampagnen mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden und Spiellängen. Spiel und App einen durch die nebligen Straßen von Innsmouth oder die verwunschenen Korridore Arkhams. Acht mutige Charaktere stehen bereit, um sich den Szenarien zu stellen, dabei Waffen, Ausrüstung und Informationen zu sammeln, komplexe Rätsel zu lösen und Monstren, Irrsinn und Tod zu widerstehen.
Die zweite Auflage ist interessanterweise beides: zum einen ein Spiel in sich selbst, aber gleichzeitig kann man es auch als eine Art Erweiterung für die Erstausgabe benutzten, das ist schon eine ziemlich clevere Idee von Fantasy Flight Games (war aber vermutlich auch nötig, um die Käufer der Erstausgabe nicht zu vergrätzen).
Man sollte sich allerdings darüber im Klaren sein, dass man mit dem Basisspiel für knapp 100 Euro eben auch nur ein Basisspiel erwirbt. Auch hier wollen die Anbieter mit Erweiterungen zusätzliches Geld verdienen. Erweiterungen schlagen nochmal mit knapp über 50 Euro zu Buche, letztendlich also ein ziemlich teurer »Spaß«.
Will man spielen, sollte man sich Zeit nehmen, denn die Spieldauer ist mit ab vier Stunden recht ordentlich, das ist also definitiv kein Spiel für »mal eben eine Runde zwischendurch«.
Die Liste der beinhalteten Komponenten ist lang (ich habe den Begriff »Token« für Spielsteine mal stehen lassen, Deutschfanatiker mögen mir verzeihen):
- First Edition Conversion Kit, bestehend aus 16 großen Karten:
16 Charakterkarten
- 33 Monstertoken
– 4 Personentoken
Eine deutsche Fassung gibt es noch nicht, ich gehe aber mal davon aus, dass die beim Heidelberger Spieleverlag erscheinen wird. Knapp 100 Euro muss man für das Basisspiel von MANSIONS OF MADNESS 2nd Edition ausgeben. Angesichts der Ausstattung erscheint das wohl gerade noch angemessen.
Lange Zeit war über Nintendos neue Konsole mit dem Codenamen NX spekuliert worden, jetzt gibt es endlich Konkretes, denn Big N hat einen Trailer veröffentlicht, in dem man schon ziemlich genau sehen kann, was sie meinten, als sie sagten, es handle sich gleichzeitig um ein stationäres und mobiles Gerät. Tatsächlich ist das Konzept der Nintendo Switch, wie sie getauft wurde, weniger spektakulär, als vielleicht viele dachten, denn offenbar handelt es sich im Prinzip nur um eine mobile Konsole mit einem Dock, über das sie im Wohnzimmer mit dem Fernsehgerät verbunden werden kann. Das hat man in ähnlicher Form bereits gesehen und es haut einen nicht vom Sockel, wobei man zugeben muss, dass die Controllerlösung clever ist, auch wenn es sich letztendlich nur ein Tablet mit angeflanschten Controllern handelt. Interessant dürfte sein, wie es um die Leistungsfähigkeit der Switch bestellt ist. Zudem ist das Gerät offenbar Multiplayer-tauglich, aber das hatte ich nicht anders erwartet. Die Zielgruppe sind erneut sicher nicht Hardcore-Gamer mit Frameraten und Grafik-Fetisch, aber das war von Nintendo auch nicht zu erwarten gewesen. Stehen und fallen wird das durchaus interessante neue Gerät mit dem Spieleangebot.
Laut Nintendo wird die Switch ab dem März 2017 erhältlich sein, das Weihnachtsgeschäft verpassen sie also.
Auf der Buchmesse Frankfurt erlaubte man Branchenfeind Nummer Eins Amazon heute großherzig, den Gewinner des Kindle Storyteller Awards zu küren. Gewonnen hat Halo Summers Roman ASCHENKINDEL – EINE WAHRE GESCHICHTE. Auch in diesem Jahr scheint es sich wieder um Phantastik zu handeln – irgendwie zumindest, so richtig konnte ich das aus dem Werbetext nicht entnehmen. aber die Besprechungen auf Amazon deuten darauf hin, dass es sich um eine aufgefrischte Aschenputtel-Variante mit Fantasy-Elementen handelt. Werbetext:
»Du bist schon ein komisches Mädchen«, sagt meine gute Fee. »Jedes andere Mädchen in deiner Situation wäre überglücklich, auf so einen Ball gehen zu dürfen. Noch dazu auf einen, bei dem es sich in einen Prinzen verlieben und damit seinem Elend entkommen könnte!« Tja, wo sie recht hat, hat sie hat recht. Ich bin ein komisches Mädchen. Und ich habe fest vor, eins zu bleiben!
Claerie Farnflee wurde vom Schicksal nicht gerade verwöhnt. Erst starb ihr Vater, dann folgte der gesellschaftliche Absturz und seither wird ihr das mühselige Leben in Armut von einer bösen Stiefmutter und zwei garstigen Schwestern versüßt. Ist Claerie deswegen unglücklich? Nein – jedenfalls nicht unglücklich genug, um sich jedem dahergelaufenen Prinzen an den Hals zu werfen.
So denkt sie, doch an einem düsteren Gewittertag begegnet sie im Verbotenen Wald einem Fremden und das, was sie für unmöglich gehalten hat, passiert: Ihr Schicksal nimmt eine geradezu verstörende Wendung – selbst Prinzen und Bälle spielen darin keine unbedeutende Rolle mehr …
ASCHENKINDEL gewinnt ein Preisgeld in Höhe von 30000 Euro sowie einen Verlagsvertrag bei Harper Collins Germany (die damit nach Bastei Lübbe, die den letztjährigen Gewinner verlegten, das neue Feindbild der Branche sein dürften). Der Roman ist als Taschenbuch und eBook bei Amazon erhältlich, ersteres kostet 9,90 euro, letztes schlägt mit 2,99 Euro zu Buche. Die Printfassung ist 276 Seiten stark.
Hugh Jackman möchte noch ein letztes Mal Wolverine spielen, in einem Film, der als »Old Man Logan« vermutlich am besten umschrieben ist und der im Jahr 2024 spielt. Für die Trailer-Musik von Johnny Cash sollten sie schonmal einen Preis bekommen Neben Jackman spielen unter anderem Patrick Stewart, Richard E. Grant, Boyd Holbrook, Stephen Merchant und Dafne Keen. Regie führte James Mangold nach einem Drehbuch von David James Kelly und Michael Green.
Das sieht richtig gut aus.
US-Kinostart ist am 3. März 2017, in Deutschland einen Tag früher.
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Und da ist er der Trailer zum zweiten Kinoabenteuer von Marvels Heldenteam GUARDIANS OF THE GALAXY.
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Deutscher Kinostart von ASSASSIN’S CREED ist am 27. Dezember 2016.
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