Am vergangenen Samstag wurde wie in jedem Jahr im Rahmen des Buchmesse Convent der Deutsche Phantastik-Preis verliehen. Besonders gefreut hat mich dabei der erste Platz für das beste Sekundärwerk an Clara Lina Wirz und Alex Jahnke für DAS GROSSE STEAMPANOPTIKUM (erschienen bei der Edition Roter Drache), denn da sind auch zwei von mir gestaltete Doppelseiten drin. :) Und erneut wurden zwei Werke aus dem bereich Steampunk ausgezeichnet, denn auch Die dunkelbunten Farben des Steampunk aus dem Art Skript Phantastik-Verlag hat einen Preis erhalten, nämlich den für die beste Original-Anthologie. Damit bleibt das Genre Steampunk beim DPP weiter stark vertreten, und das, obwohl die Publikumsverlage es nicht mal mehr mit der Kneifzange anfassen.
Gratulation auch an Jürgen Eglseer, aus dessen Verlag Amrûn zwei weitere Preisträger stammen.
Das Spiel MANSIONS OF MADNESS von Fantasy Flight Games, das in H. P. Lovecrafts Cthulhu-Mythos spielt, ist an sich nicht neu. Neu ist allerdings die Tatsache, dass man es in der zweiten Auflage mit App-Unterstützung spielt (diese gibt es für Andoid, iOS, Mac und Windows). Nach Aussagen von Testern entwickelt es sich damit von »zäh und schwer spielbar« zu einem echten Gewinner.
Bei MANSIONS OF MADNESS 2nd Edition handelt es sich um ein kooperatives Spiel, bei denen man sich mit einem bis fünf Spielern den Mächten der Dunkelheit in Form von diversem Mythos-Gesocks entgegen stellen muss, enthalten sind vier Kampagnen mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden und Spiellängen. Spiel und App einen durch die nebligen Straßen von Innsmouth oder die verwunschenen Korridore Arkhams. Acht mutige Charaktere stehen bereit, um sich den Szenarien zu stellen, dabei Waffen, Ausrüstung und Informationen zu sammeln, komplexe Rätsel zu lösen und Monstren, Irrsinn und Tod zu widerstehen.
Die zweite Auflage ist interessanterweise beides: zum einen ein Spiel in sich selbst, aber gleichzeitig kann man es auch als eine Art Erweiterung für die Erstausgabe benutzten, das ist schon eine ziemlich clevere Idee von Fantasy Flight Games (war aber vermutlich auch nötig, um die Käufer der Erstausgabe nicht zu vergrätzen).
Man sollte sich allerdings darüber im Klaren sein, dass man mit dem Basisspiel für knapp 100 Euro eben auch nur ein Basisspiel erwirbt. Auch hier wollen die Anbieter mit Erweiterungen zusätzliches Geld verdienen. Erweiterungen schlagen nochmal mit knapp über 50 Euro zu Buche, letztendlich also ein ziemlich teurer »Spaß«.
Will man spielen, sollte man sich Zeit nehmen, denn die Spieldauer ist mit ab vier Stunden recht ordentlich, das ist also definitiv kein Spiel für »mal eben eine Runde zwischendurch«.
Die Liste der beinhalteten Komponenten ist lang (ich habe den Begriff »Token« für Spielsteine mal stehen lassen, Deutschfanatiker mögen mir verzeihen):
- First Edition Conversion Kit, bestehend aus 16 großen Karten:
16 Charakterkarten
- 33 Monstertoken
– 4 Personentoken
Eine deutsche Fassung gibt es noch nicht, ich gehe aber mal davon aus, dass die beim Heidelberger Spieleverlag erscheinen wird. Knapp 100 Euro muss man für das Basisspiel von MANSIONS OF MADNESS 2nd Edition ausgeben. Angesichts der Ausstattung erscheint das wohl gerade noch angemessen.
Lange Zeit war über Nintendos neue Konsole mit dem Codenamen NX spekuliert worden, jetzt gibt es endlich Konkretes, denn Big N hat einen Trailer veröffentlicht, in dem man schon ziemlich genau sehen kann, was sie meinten, als sie sagten, es handle sich gleichzeitig um ein stationäres und mobiles Gerät. Tatsächlich ist das Konzept der Nintendo Switch, wie sie getauft wurde, weniger spektakulär, als vielleicht viele dachten, denn offenbar handelt es sich im Prinzip nur um eine mobile Konsole mit einem Dock, über das sie im Wohnzimmer mit dem Fernsehgerät verbunden werden kann. Das hat man in ähnlicher Form bereits gesehen und es haut einen nicht vom Sockel, wobei man zugeben muss, dass die Controllerlösung clever ist, auch wenn es sich letztendlich nur ein Tablet mit angeflanschten Controllern handelt. Interessant dürfte sein, wie es um die Leistungsfähigkeit der Switch bestellt ist. Zudem ist das Gerät offenbar Multiplayer-tauglich, aber das hatte ich nicht anders erwartet. Die Zielgruppe sind erneut sicher nicht Hardcore-Gamer mit Frameraten und Grafik-Fetisch, aber das war von Nintendo auch nicht zu erwarten gewesen. Stehen und fallen wird das durchaus interessante neue Gerät mit dem Spieleangebot.
Laut Nintendo wird die Switch ab dem März 2017 erhältlich sein, das Weihnachtsgeschäft verpassen sie also.
Auf der Buchmesse Frankfurt erlaubte man Branchenfeind Nummer Eins Amazon heute großherzig, den Gewinner des Kindle Storyteller Awards zu küren. Gewonnen hat Halo Summers Roman ASCHENKINDEL – EINE WAHRE GESCHICHTE. Auch in diesem Jahr scheint es sich wieder um Phantastik zu handeln – irgendwie zumindest, so richtig konnte ich das aus dem Werbetext nicht entnehmen. aber die Besprechungen auf Amazon deuten darauf hin, dass es sich um eine aufgefrischte Aschenputtel-Variante mit Fantasy-Elementen handelt. Werbetext:
»Du bist schon ein komisches Mädchen«, sagt meine gute Fee. »Jedes andere Mädchen in deiner Situation wäre überglücklich, auf so einen Ball gehen zu dürfen. Noch dazu auf einen, bei dem es sich in einen Prinzen verlieben und damit seinem Elend entkommen könnte!« Tja, wo sie recht hat, hat sie hat recht. Ich bin ein komisches Mädchen. Und ich habe fest vor, eins zu bleiben!
Claerie Farnflee wurde vom Schicksal nicht gerade verwöhnt. Erst starb ihr Vater, dann folgte der gesellschaftliche Absturz und seither wird ihr das mühselige Leben in Armut von einer bösen Stiefmutter und zwei garstigen Schwestern versüßt. Ist Claerie deswegen unglücklich? Nein – jedenfalls nicht unglücklich genug, um sich jedem dahergelaufenen Prinzen an den Hals zu werfen.
So denkt sie, doch an einem düsteren Gewittertag begegnet sie im Verbotenen Wald einem Fremden und das, was sie für unmöglich gehalten hat, passiert: Ihr Schicksal nimmt eine geradezu verstörende Wendung – selbst Prinzen und Bälle spielen darin keine unbedeutende Rolle mehr …
ASCHENKINDEL gewinnt ein Preisgeld in Höhe von 30000 Euro sowie einen Verlagsvertrag bei Harper Collins Germany (die damit nach Bastei Lübbe, die den letztjährigen Gewinner verlegten, das neue Feindbild der Branche sein dürften). Der Roman ist als Taschenbuch und eBook bei Amazon erhältlich, ersteres kostet 9,90 euro, letztes schlägt mit 2,99 Euro zu Buche. Die Printfassung ist 276 Seiten stark.
Hugh Jackman möchte noch ein letztes Mal Wolverine spielen, in einem Film, der als »Old Man Logan« vermutlich am besten umschrieben ist und der im Jahr 2024 spielt. Für die Trailer-Musik von Johnny Cash sollten sie schonmal einen Preis bekommen Neben Jackman spielen unter anderem Patrick Stewart, Richard E. Grant, Boyd Holbrook, Stephen Merchant und Dafne Keen. Regie führte James Mangold nach einem Drehbuch von David James Kelly und Michael Green.
Das sieht richtig gut aus.
US-Kinostart ist am 3. März 2017, in Deutschland einen Tag früher.
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Und da ist er der Trailer zum zweiten Kinoabenteuer von Marvels Heldenteam GUARDIANS OF THE GALAXY.
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Deutscher Kinostart von ASSASSIN’S CREED ist am 27. Dezember 2016.
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Kürzlich lief im ersten Programm der ARD das in ein Fernsehspiel umgewandelte Theaterstück TERROR. Darin ging es um einen Piloten, der entgegen seinen Befehlen ein Passagierflugzeug abgeschossen hatte, um zu verhindern, dass es in ein vollbesetztes Stadion stürzt. Der vermeintliche Clou an der Sache: Nach der kammerspielartig dargestellten Gerichtsverhandlung sollten die Zuschauer entscheiden, ob der Pilot schuldig ist, oder nicht.
Ich finde das zum Kotzen.
Nicht nur, dass die Medien, darunter ganz weit vorne die öffentlich-rechtlichen Medien, die Terrorangst völlig über Gebühr und klickgeil schüren. Denn tatsächlich ist die Gefahr, von einem Terroranschlag betroffen zu werden, äußerst gering. Die Chance, bei der Arbeit von der Leiter zu fallen, oder insbesondere im Straßenverkehr zu verunglücken, ist um Zehnerpotenzen größer. Und trotzdem gibt es keine drastischen Eingriffe in die Arbeitswelt oder den Straßenverkehr. Warum? Weil solche Geschehnisse als »Unglücke« klassifiziert und schulterzuckend hingenommen werden, weil »passiert halt«. Das könnte man bei Terroranschlägen genauso sehen, stattdessen wird eine unfassbare Paranoia geschürt und verbreitet, und das eben nicht nur durch die sensationsgeilen Spinner bei RTL oder das Populistenpack bei der BILD, sondern eben auch durch die öffentlich-rechtlichen Sender ARD und ZDF, die nun wirklich besseren Journalismus abliefern sollten.
Und als ob die überzogene »Berichterstattung« nicht reicht, muss das Thema dann natürlich auch noch als Fernsehspiel mit Publikumsbeteiligung abgehandelt werden, um die Ängste noch weiter aufzupeitschen. Bin ich der einzige, der diese Quotengeilheit ganz erbärmlich findet?
Noch dazu ist die Bürgerabstimmung eine einzige Nullnummer, denn tatsächlich hatten die gezeigten rechtlichen Hintergründe mit tatsächlichem deutschem Recht offenbar so viel zu tun, wie eine Folge BOSTON LEGAL: Nämlich nichts. Schon deswegen konnten die Zuschauer gar nicht auf Grund präsentierter Fakten abwägen, sondenr nur aufgrund von scheinbaren Justizfakten, zurechtgebogen, wie sie dem Autor passten. Bundesrichter Thomas Fischer schreibt in der Zeit:
Die lieben Zuschauer werden nach Strich und Faden verarscht, und zwar sowohl vom rechtsgelehrten Autor als auch vom quotengeilen Sender. Ihnen werden Belehrungen über die Rechtslage zuteil, die hinten und vorne falsch sind und die entscheidende Fragestellung gar nicht enthalten. Auf dieser Bananen-Ebene dürfen sie dann »abstimmen« und »über das Schicksal eines Menschen entscheiden«. Eine Kunst, die aus Lüge, Denkfaulheit und Inkompetenz besteht, ist nicht mehr als die Imitation ihrer selbst.
Die ARD wollte mir vor der Ausstrahlung andienen, doch Werbung für dieses »außergewöhnliche Event« auf PhantaNews zu machen. Ich hatte dankend abgewunken, weil ich eine Zuschauerabstimmung für alles andere als »innovativ« halte, und weil ich nicht davon ausgegangen bin, dass die Terror-Thematik irgendwie sinnvoll abgehandelt werden würde – sondern nur in Form von Pantoffelkino-Clickbait.
Ich hatte Recht.
Mit solchen »innovativen« Formaten wird sich das ÖR-Fernsehen ganz sicher nicht aus dem schnarchlangweiligen Tal eines Programms retten, für das sich im Durchschnitt nur noch Personen oberhalb von 60 Jahren interessieren. Und dass der Rettungsversuch dann auch noch mit Quote durch Terrorangst durchgeführt werden soll, macht es umso schlimmer.
MISSION TO MARS 2049 ist eins von mehreren Mars-Kolonisierungs-Spielen, die mir in diesem Jahr auf der Spielemesse aufgefallen sind. Es verwundert nach dem Erfolg des Buchs und Films THE MARTIAN auch irgendwie nicht, dass man sich des Themas »Roter Planet« angenommen hat.
MISSION TO MARS 2049 ist ein strategisches Familienbrettspiel, bei dem die Spieler ihre Kolonien auf dem Mars aufbauen und managen und sich gleichzeitig in einem Rennen zum Nordpol des Planeten befinden. Man beginnt mit einer einzelnen Basis außerhalb der eigentlichen Karte und erweitert das Ganze dann Zug um Zug. Der erste, der auf dem Nordpolfeld eine Wasserextraktionsanlage installiert, hat gewonnen. Aufgepeppt wird das Ganze durch Missionskarten, die nette und weniger nette Aufgaben beinhalten können. Bei den netten Missionen nutzt man nur die eigenen Ressourcen, bei den »bösen« greift man die Besitztümer anderer Spieler an.
Das Spiel ist für zwei bis vier Spieler ab einem Alter von sieben Jahren ausgelegt (das Mindestalter halte ich allerdings für etwas gewagt), eine Partie dauert ungefähr zwischen 45 und 90 Minuten. MISSION TO MARS 2049 liegt in Englisch vor, es gibt einen Erweiterungspack, der es für die deutsche Sprache ergänzt (soweit ich sehen konnte durch übersetzte Regeln und Missionskarten).
In der Box:
1 Spielbrett, 50 cm x 50 cm
120 Karten, 56 x 87 mm
1 spezieller Holzwürfel
4 Baukostenblätter aus Pappe, 100 x 150 mm, 2 mm dick
48 große runde Spielplättchen, 2 mm dicke Pappe
106 kleinere Spielplättchen, 2 mm dicke Pappe
1 Regelbuch, 20 Seiten
22 Ersatzteile für die wichtigsten Komponenten
6 Plastikbeutel zur Aufbewahrung
Der Straßenpreis der englischen Ausgabe von MISSION TO MARS 2049 beträgt ungefähr 40,00 Euro, der deutsche Erweiterungspack kostet 7,00 Euro. Weitere Informationen finden sich auf der Webseite zum Spiel oder bei Boardgamegeek.
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In diesem Jahr will ich meine Berichterstattung von der Spielemesse in Essen ändern. Statt eines langen Berichts, der ohnehin im Großen und Ganzen nur die Eindrücke der Vorjahre wiederholt, werde ich auf Spiele eingehen, die mir ob ihrer Ausstattung oder Idee besonders aufgefallen waren. Testgespielt habe ich keins davon, zum einen fehlte die Zeit, zum anderen war es so voll, dass die Wartezeiten einfach zu lang gewesen wären. Deswegen beschränke ich mich auf die offiziellen Beschreibungen.
Was ich allerdings dringend ansprechen möchte, ist die Parkplatzsituation. Es ist ja schön, wenn man ein neues Parkkonzept einführen möchte. Man sollte allerdings vielleicht mal zehn Minuten darüber nachdenken, welche Konsequenzen die Umstellung angesichts der Verkehrsführung vor Ort hat. Früher wurde man von den Ordnern in den Parkhäusern durchgewunken und musste bei der Ausfahrt zahlen. Jetzt wurden Schranken installiert, an denen sich jeder Fahrer sein Ticket selbst ziehen musste, was die Einfahrt deutlich verzögert. Deswegen, und wegen der Verkehrsführung aufgrund diverser Bauarbeiten, bildeten sich lange Schlangen. Ich hatte zwar einen Presseparkausweis bekommen, allerdings wurde das ausgewiesene Parkhaus als »belegt« ausgewiesen. Hätten wir das nicht ignoriert, hätten wir wohl zig Kilometer weit weg parken müssen. Tatsächlich wurde man mit diesem Ausweis trotz der »belegt«-Information ins Parkhaus sechs gelassen. Das hätte besser vorher kommuniziert werden sollen, denn noch im letzten Jahr wurde ich trotz Presseparkausweis abgewiesen. Auch andere Besucher berichteten von diversen Problemen mit Anreise und Parken. Man würde sich hier von den Veranstaltern deutlich besser Informationen im Vorfeld wünschen, und vor allem Vorschläge und Konzepte, wie diese Probleme umgangen werden können. Ich hoffe sehr, dass die neuen »Konzepte« in Zukunft nochmal auf Realitätstauglichkeit geprüft und verbessert werden.
Was überhaupt nicht geht: Auf der Facebook-Seite der Spiel hatte ich wenige Tage vorher eine sachliche Anfrage zur Park- und Verkehrssituation gestellt, da mir bereits zugetragen worden war, dass es aufgrund verschiedener Umstände zu Problemen kommen könnte. Kommentare werden dort vom Merz-Verlag moderiert, müssen also erst freigeschaltet werden. Meine Frage wurde allerdings weder freigeschaltet, noch beantwortet. Für mich sieht das so aus, als wolle man möglicherweise unliebsame Anfragen lieber unterdrücken. So geht Social Media nicht, denn unter anderem zur Information der Besucher ist eine Facebookseite da, nicht nur für selbstgemachte Werbung, die einem als Veranstalter genehm ist.
Auf der Veranstaltung ist festzustellen, dass die Subveranstaltung Comic Action quasi nicht mehr der Rede wert ist, auch der Bereich LARP findet nahezu nicht mehr statt. Wer aus diesen Gründen die Messe besuchen möchte, kann sich die Reise im Prinzip sparen. Ersteres verlagert sich vermutlich in Richtung der diversen Comic Cons in Deutschland, letzteres auf die RPC – dort sind auch die Konditionen deutlich angemessener als auf der Spiel.
Für Freunde von Brett- und Gesellschaftsspielen ist die Spiel natürlich weiterhin DAS Mekka. In diesem Jahr mit über 1000 Ausstellern und angeblich 1200 Spieleneuheiten (in der Neuheitenabteilung für die Presse lagen allerdings deutlich weniger, mich würde interessieren, wie die Zahl zustande kommt …). Angeblich waren mit 174000 Besuchern über 10000 mehr vor Ort, als im letzten Jahr. Für die Veranstalter mögen diese Zahlen erfreulich sein, dennoch sollten sie dringend nochmal darüber nachdenken, was es für die Parksituation bedeutet, wenn im nächsten Jahr nochmal mehr kommen sollten …
Kurze Spielevorstellungen folgen – wie gesagt – in weiteren Artikeln.
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