Computerspiel

Dr. Grordbort: THE DEADLIEST GAME

Bereits seit Jah­ren erfreut uns der inter­pla­ne­ta­re Groß­wild­jä­ger Dr. Grord­b­ort (eine Erfin­dung des Effekt­schmie­de WETA) immer wie­der ein­mal mit sei­nen Strah­len­ka­no­nen. Jetzt wur­de eins sei­ner Aben­teu­er sogar ver­filmt.

Der Kurz­film im pas­sen­den Stil stammt von der Media Design School, der WETA die Erlaub­nis zur Rea­li­sie­rung gege­ben hat­te. An dem Strei­fen unter dem Titel DR. GRORDBORT PRESENTS: THE DEADLIEST GAME arbei­te­ten elf Stu­den­ten über 22 Wochen lang. Das Pro­jekt wur­de gelei­tet von James Cun­ning­ham.

Coo­le Sache! :o)

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JETPACK JOYRIDE für iOS – 13 Millionen mal herunter geladen

Bei JETPACK JOYRIDE von Half­brick Stu­di­os han­delt es sich um einen Sides-Scrol­ler für iOS (iPho­ne und iPad), eine heut­zu­ta­ge fast schon ver­ges­se­ne Art von Spiel­prin­zip. Seit Dezem­ber kann man das Game kos­ten­los her­un­ter laden, zuvor hat­te es einen Dol­lar gekos­tet, getan haben das laut den Ent­wick­lern bereits 13 Mil­lio­nen Spie­ler.

In JETPACK JOYRIDE bricht der Held Bar­ry Steak­fries in ein gehei­mes Labor ein, um des­sen High­tech zu ent­wen­den. Dabei muss er diver­sen Gefah­ren trot­zen: elek­tri­schen Fel­der, Lasern und der­ge­li­chen Mehr. Dabei nutzt er ein Jet­back. Wäh­rend sei­nes Weges durch das Labor erfüllt er Mis­sio­nen und sam­melt Mün­zen, mit letz­te­ren kann er neue Out­fits, Jet­packs und ande­re Din­ge kau­fen.

Bevor es kos­ten­los ange­bo­ten wur­de, finan­zier­te sich das Spiel wie oben bereits geschrie­ben durch sei­nen Ver­kaufs­preis von einem Dol­lar. Dafür ging es eine Mili­on mal über die vir­tu­el­le Laden­the­ke. Jetzt gene­riert das Spiel Ein­nah­men, indem man ingame-Mün­zen-Bund­les erwer­ben kann. Mit die­sem Kon­zept wer­den nach Annah­me von Phil Lar­sen (Half­brick Stu­di­os) selbst dann mehr Ein­nah­men erzeilt, wenn nur ca. fünf bis zehn Pro­zent der Spie­ler Pre­mi­um-Con­tent kau­fen.

Aber auch die kos­ten­frei­en Inhal­te von JETPACK JOYRIDE wer­den regel­mä­ßig aktua­li­siert, dem­nächst (wahr­schein­lich im März) wird es das bis dato größ­te Update für das Spiel geben.

Einen Blick ist es alle­mal wert, kost´ ja nix.

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Screen­shots Copy­right Half­brick Stu­di­os

SOUL CALIBUR für iPad und iPhone

Der Prü­gel­spiel­klas­si­ker SOUL CALIBUR erschien erst­ma­lig 1998 als Spiel­hal­len­au­to­mat und für die Play­Sta­ti­on – mit damals bahn­bre­chen­den Ani­ma­tio­nen. Es han­del­te sich um den Nach­fol­ger von SOUL EDGE, es ent­stan­den diver­se wei­te­re Inkar­na­tio­nen des Titels.

Ban­dai Nam­co stellt nun Ver­sio­nen für App­les iOS-Gerä­te zur Ver­fü­gung, die man aus dem App-Store her­un­ter laden kann. Die neue Fas­sung für mobi­le Gerä­te soll auf der Spiel­ver­si­on von 1998 basie­ren und ich wür­de mich nicht wun­dern, wenn der Publisher Res­sour­cen-Recy­cling betrie­ben hät­te und alten Wein in neu­en Schläu­chen ver­kauft.

Der Preis wird mit $ 11,99 ange­ge­ben, den bekommt man aller­dings nur in einer Ein­füh­rungs­pha­se, danach wird er auf sagen­haf­te 14,99 Dol­lar stei­gen. Selbst, wenn auch die 1998-Ver­si­on von SOUL CALIBUR nach wie vor ein coo­les Spiel ist, hal­te ich die­sen Preis für der­art olle Soft­ware für deut­lich über­trie­ben. Wie sich ein Prüg­ler ins­be­on­de­re auf den klei­nen Dis­plays von iPho­ne und iPod spielt bleibt abzu­war­ten, eben­so, wie das Game auf Touch­screen umge­setzt wur­de.

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Screen­shot Copy­right 2012 Ban­dai Nam­co

Apple und das eBook: was geschieht am Donnerstag?

Bran­chen­rie­se Apple ist dafür bekannt, neue Kon­zep­te aus dem Ärmel zu schüt­teln, die nicht nur die Com­pu­ter­welt, son­dern auch ande­re Bran­chen erschüt­tern kön­nen. Das war in Sachen Musik übers Inter­net so und das war auch im Zusam­men­hang mit dem Publi­zie­ren so, als mit dem iPad eine neue Platt­form zum Kon­su­mie­ren von Ihal­ten auf den Markt gebracht wur­de. Fei­er­ten die Ver­le­ger Apple zunächst noch als neu­en Heils­brin­ger und Ret­ter ihrer ach so schma­len Mar­gen, so muss­ten sie schnell fest­stel­len, dass Apple die Bedin­gun­gen dik­tiert – das hät­te man vor­her wis­sen kön­nen.

Für Don­ners­tag kün­dig Apple nun eine Pres­se­kon­fe­renz in New York an, in der nichts weni­ger als das Erstel­len von Inhal­ten und wohl auch das eBook »revo­lu­tio­niert« wer­den sol­len. Wer die Apfel­fir­ma kennt, der weiß, dass man zwar gern mal den Mund voll nimmt, aber übli­cher­wei­se dann auch lie­fert.

Chris Fores­man von Ars Tech­ni­ca behaup­tet, er habe aus »siche­rer Quel­le« erfah­ren, dass eine Art »Gara­ge­band für eBooks« prä­sen­tiert wer­den soll – eine Soft­ware mit der die Erstel­lung von inter­ak­ti­ven Inhal­ten für iOS-Gerä­te (also iPad, iPod und iPho­ne) zum »Kin­der­spiel« wer­den soll. Ste­ve Jobs soll mit die­ser Idee offen­bar bereits seit Jah­ren schwan­ger gegan­gen sein, die Ver­öf­fentlch­ung war bereits für den ver­gan­ge­nen Okto­ber par­al­lel zum iPho­ne 4S-Launch geplant, wur­de aber auf­grund des Todes des Fir­men­grün­ders ver­scho­ben.

Ich wür­de ver­mu­ten, dass sich jene Ver­le­ger, die sich das Inter­net nicht aus­dru­cken las­sen, ange­sichts die­ser Ankün­di­gung bis Don­ners­tag vor Angst die Fin­ger­nä­gel bis zum Ellen­bo­gen abkau­en. :o)

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Bild: iPad als eBook-Rea­der Copy­right Apple Inc.

 

Amazon: »Send To Kindle« – Dateien zum eReader schicken

Wenn man bis­her Doku­men­te auf Ama­zons Lese­ge­rät bekom­men woll­te, dann gab es die Opti­on, sie als Datei­an­hang an eine spe­zi­el­le Email­adres­se zu schi­cken, die wur­den dann vom Buch­ver­sen­der auf­be­rei­tet und via WiFi oder Whis­per­net ans Gerät geschickt. Jetzt bie­tet Ama­zon mit sei­ner Soft­ware »Send To Kind­le« eine ein­fa­che­rer Mög­lich­keit – zumin­dest für Win­dows-Nut­zer.

Nach der Instal­la­ti­on klinkt sich »Send To Kind­le« zum einen ins Kon­text­me­nü ein und stellt zum ande­ren einen Dru­cker­trei­ber zur Ver­fü­gung. Bei bei­den Optio­nen öff­net sich ein Dia­log­fens­ter, in dem man einen Titel und einen Autor für das Doku­ment ange­ben kann, außer­dem muss man wäh­len, ob die Datei via WLAN oder Whis­per­net aufs Gerät kom­men soll. Beim Weg über das Kon­text­me­nü klappt das sogar mit meh­re­ren Datei­en gleich­zei­tig.

Je nach Datei­in­halt wird als PDF oder mobi über­tra­gen, wel­che Fas­sung gewählt wird kann man nicht beein­flus­sen, das ent­schei­det die Soft­ware selbst.

Bei der Instal­la­ti­on muss man in der Soft­ware sei­ne Ama­zon-Anmel­de­da­ten hin­ter­le­gen – aber das ver­steht sich von selbst, woher soll der Buch­ver­sen­der sonst auch wis­sen, an wel­ches Gerät die Datei­en geschickt wer­den sol­len. Es bleibt natür­lich der Bei­geschmack, nicht kon­trol­lie­ren zu kön­nen, was auf den Ama­zon-Ser­vern mit den Datei­en geschieht, des­we­gen soll­te man sich genau über­le­gen, wel­che Art von Inhal­ten man auf die­sem Weg auf den pro­prie­tä­ren eRea­der schickt …

Als Alter­na­ti­ve zur dedi­zier­ten Erzeu­gung eines eBooks über geeig­ne­te Tools taugt das Ver­fah­ren eher nicht, denn die For­ma­tie­rung lässt zu wün­schen übrig, es fehlt ein Cover und auch ein Inhalts­ver­zeich­nis wird nicht ein­ge­bun­den. Um »mal eben« einen Text auf den Kind­le zu bekom­men, ist »Send To Kind­le« aber sehr brauch­bar. Das Pro­gramm kann auf der Web­sei­te von Ama​zon​.com her­un­ter gela­den wer­den. [Update:] Bleibt nun nur noch abzu­war­ten, ob Ama­zon auch noch ande­re Infor­ma­tio­nen »nach Hau­se tele­fo­niert« …

[cc]

»Send To Kindle«-Logo Copy­right 2012 Ama​zon​.com

Kinect für PC – wird teuer

Auf der aktu­ell statt­fin­den­den CES in Las Vegas hat Micro­soft bestä­tigt, dass es ab dem 1. Febru­ar 2012 eine Kinect-Ver­si­on für Win­dows-PCs geben wird, inklu­si­ve pas­sen­der Soft­ware und einem SDK. Das ist schwer­lich eine Sen­sa­ti­on, immer­hin gibt es bereits hau­fen­wei­se Free­ware- und Open Source-Biblio­the­ken für die Kon­so­len­ver­si­on. Zudem will Micro­soft die Nut­zung der PC-Ver­si­on ein­schrän­ken: mit der Ein­füh­rung darf man nach dem Wil­len des Kon­zerns (und den Lizenz­be­stim­mun­gen) nur noch ihren SDK ver­wen­den, um Anwen­dun­gen für die Bewe­gungs­steue­rung zu ent­wi­ckeln (groß­zü­gig erlaubt man, mit der Beta­ver­si­on des SDK auch für die X‑Box-Kinect ent­wi­ckeln zu dür­fen).

Bit­te?

Micro­soft sieht die Kinect für PC zudem als »Ein­ga­be­ge­rät für ernst­haf­te Anwen­dun­gen«, also nicht mehr vor­ran­gig als Spie­le­con­trol­ler – offen­bar ist inzwi­schen sogar in Red­mond auf­ge­fal­len, was man mit dem Ding tat­säch­lich alles anstel­len kann. Die­se »ernst­haf­ten Anwen­dun­gen« schla­gen sich dann auch im Preis nie­der, man will für die PC-Fas­sung hier­zu­lan­de (geschätzt) 250 Euro ver­lan­gen, statt nur 100 Euro­nen wie für die Kon­so­len­ver­si­on (Stra­ßen­preis). Offi­zi­ell begrün­det Micro­soft den ekla­tan­ten Preis­un­ter­scheid damit, dass die Win­dows-Ver­si­on der Kinect nicht über Spie­le­prei­se quer­fi­nan­ziert wird. Dabei ist die neue Fas­sung qua­si iden­tisch zur alten, soll nur einen ande­ren Auf­druck besit­zen, zudem mög­li­cher­wei­se schreib­tisch­taug­lich kür­ze­re Kabel besit­zen und even­tu­ell auch eine Optik ein­ge­baut haben, die auf kür­ze­re Distan­zen aus­ge­legt ist.

WTF? Bekom­me weni­ger, zahl´ mehr?

Gera­de­zu albern mei­ner Ansicht nach die Bedin­gun­gen, die vor­schrei­ben wol­len, dass man ihren SDK benutzt, wenn man Anwen­dun­gen für die Kinect pro­gram­miert. Was geht es Micro­soft an, wie ich mei­ne erwor­be­ne Hard­ware anspre­che?

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Bild: Kinect für die X‑Box, aus der Wiki­pe­dia, gemein­frei

RIFT: Trions App für iOS ab heute erhältlich

Heu­te hat Tri­on Worlds, der Betrei­ber des MMOs RIFT, eine App mit dem Namen »Rift Mobi­le« in App­les Store gestellt. Die­se App hat der­zeit Beta-Sta­tus und ermög­licht es den Spie­lern, mit dem Spiel ver­bun­den zu blei­ben, auch wenn man nicht am Rech­ner sitzt.

Rift Mobi­le ist kos­ten­los und ermög­licht es einem iPhone‑, iPad‑, oder iPod Touch-Benut­zer, mit ande­ren Spie­lern zu chat­ten, oder die letz­ten Neu­ig­kei­ten asud er Gil­de zu che­cken. Wei­ter­hin kann man sich alar­mie­ren las­sen, wenn ein Zonen­er­eig­nis statt­fin­det. Zudem ist es mög­lich, Minig­a­mes zu spie­len, in denen man Hand­werks­ma­te­ria­li­en, pla­na­re Loots oder Arte­fak­te gewin­nen kann, die dann im Spiel ver­wend­bar sind.

Beson­ders inter­es­sant ist aller­dings, dass man die App auch ohne akti­ves Abon­ne­ment nut­zen kann. Alles was man benö­tigt, ist ein vor­han­de­nes Spiel­kon­to und einen Cha­rak­ter. Was auf den ers­ten Blick selt­sam klingt, macht auf den zwei­ten natür­lich Sinn und ist ein wei­te­rer genia­ler Schach­zug Tri­ons: wenn die abge­sprun­ge­nen Spie­ler sehen, was in RIFT geschieht, kann es natür­lich sein, dass sie zum Game zurück keh­ren. Ein wei­te­rer Punkt ist, dass Per­so­nen die auf­ge­hört haben das MMO zu spie­len im Kon­takt mit ihrer Gil­de blei­ben kön­nen.

Als Idee für Kun­den­bin­dung und platt­form­über­grei­fen­des Gam­ing eine sehr inter­es­san­te Idee. Bliz­zard hat­te ja bereits etwas Ähn­li­ches ange­bo­ten, aller­dings waren in den Apps für WOW die Mög­lich­kei­ten deut­lich weni­ger umfang­reich. Es wird inter­es­sant sein zu sehen, wie die Kon­kur­ren­ten auf Tri­ons App reagie­ren wer­den.

Der Publisher und Ent­wick­ler plant auch eine Android-App mit dem­sel­ben Funk­ti­ons­um­fang für Android, die soll noch im ers­ten Quar­tal 2012 erschei­nen.

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Screen­shots und Logo Copy­right 2012 Tri­on Worlds

Onlive Games-Streaming unterstützt Android, in Kürze auch iOS

Onlive ist ein Dienst, der über das Netz Com­pu­ter­spie­le gestreamt bereit stellt, die man dann lokal spie­len kann. Das bedeu­tet, dass man kei­nen hoch­ge­züch­te­tem (und teu­ren) Boli­den mehr benö­tigt, um gra­fisch anspruchs­vol­le Games zu zocken, son­dern mit ver­gleichs­wei­se schwach­brüs­ti­gen Rech­nern aus­kommt. Bis­her funk­tio­nier­te das nur auf PCs, jetzt behaup­tet der Anbie­ter, ab sofort auch Android-Gerä­te und ‑Tablets via App zu unter­stüt­zen, in Kür­ze soll das auch auf iOS-basier­ten Gerä­ten wie dem iPho­ne und ins­be­son­de­re dem iPad klap­pen.

Ange­kün­digt wur­de auch ein draht­lo­ser Con­trol­ler (aller­dings für hap­pi­ge 50 Dol­lar), der das Spie­len der ent­spre­chen­den Games auf den mit Bedien­ele­men­ten übli­cher­wei­se karg aus­ge­rüs­te­ten Android- und iOS-basier­ten Gerä­ten ermög­li­chen soll. Ich bezweif­le nach wie vor stark, dass ARKHAM CITY oder CRYSIS 2 auf Smart­phones spiel­bar sind, für Tablets könn­te das aber ins­be­son­de­re mit der Opti­on eines spe­zi­el­len Con­trol­lers tat­säch­lich funk­tio­nie­ren. Offen ist aller­dings die Fra­ge nach den Laten­zen im 3G-Betrieb.

Man wird abwar­ten müs­sen, ob das tat­säch­lich funk­tio­niert; soll­te es das, han­delt es sich aber um eine wirk­lich coo­le Sache, ins­be­son­de­re für Tablets.

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Pro­mo­gra­fik Onlive Copy­right 2011 Onlive

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