Ich nutze seit 14 Jahren den Anbieter VPNTunnel.com als VPN-Provider. Wegen Geoblockings und aus Privacy-Gründen muss man ja bisweilen auf ein VPN zurückgreifen können.
Erstmals gab es vor ein paar Jahren Probleme, als sie ihren Client abschafften und auf OpenVPN umstellten, aber die ließen sich schnell lösen und am Ende gefiel mir eine Open Source-Lösung euch deutlich besser als ein proprietärer Client, bei dem ich nicht genau weiß, was der tut.
Vor ein paar Wochen stellte diese Lösung die Funktion ein. Ich kontaktierte den Support und wartete tagelang auf eine Antwort. Als die kam war sie – vorsichtig ausgedrückt – eine inkompetente Lachnummer. Update von OpenVPN half ebenso wenig wie ein erneuter Download der Serverkonfigurationen von der VPNTunnel-Webseite.
Ich installierte ihren neuen Client, der ist allerdings bedienerisch eine Katastrophe, die Leitungen waren deutlich langsamer als vorher und wenn ich mich über ein schwedisches VPN verbinde, mir aber irgendwelche arabischen Staaten als Endpunkt angezeigt werden, dann finde ich das – vorsichtig ausgedrückt – merkwürdig.
Ich hakte nach und wurde vom Support komplett ignoriert. Ich öffnete ein neues Ticket, in dem ich auf das alte verwies und wurde vom Support komplett ignoriert.
Ich wandte mich an die Kontaktadresse auf der Webseite und wurde vom Anbieter komplett ignoriert.
Daraufhin kündigte ich das Abo beim Zahlungsdienstleister nach 14 Jahren, da man bei VPNTunnel ganz offensichtlich entweder an langjährigen, treuen Kunden kein Interesse mehr hat, oder weil es mit dem Anbieter zuende geht.
Deswegen an dieser Stelle eine Warnung: Wenn ein VPN-Anbieter, dann keinesfalls VPNTunnel.com (die deswegen auch an dieser Stelle keinen Link spendiert bekommen).
Youtube spielt in letzter Zeit immer ausgiebigere und nervigere Werbung aus. Da werden gleich mehrere Werbeclips abgespielt, oder man kann sie nicht wie bisher nach wenigen Sekunden überspringen. Das war ohne Werbeblocker schon bisher unfassbar nervig. Jetzt will Google, denen Youtube gehört, die Enshittification vollständig machen und Videos für Adblock-Nutzer abbrechen oder gar nicht mehr zeigen. Dieses Verhalten wird nun offenbar mehr und mehr ausgerollt, offenbar insbesondere für Desktop-Browser. Offensichtlich möchte Google die Nutzer auch dazu bringen, 11,99 Euro im Monat für ihr sogenanntes »Premium-Abo« auszugeben, hat man das, bekommt man keine Werbung zu sehen.
Manche Seiten im Netz berichten jetzt, dass man über ein Konto in eine anderen Land deutlich günstiger and das Abo kommt, in der Türkei beispielsweise werden nur umgerechnet 1,40 Euro im Monat fällig. Dafür soll man ein VPN mit einem Endpunkt im anderen Land nutzen und ein neues Konto eröffnen. Das funktioniert technisch, ist aber ein verstoß gegen Googles Nutzungsbedingungen und der Konzern könnte den Zugang deswegen jederzeit sperren.
Es gibt allerdings auch noch eine andere, viel einfachere und ebenfalls legale Möglichkeit. Es gibt ein Open Source-Tool namens Invidious, das ist im Prinzip ein Proxy für Youtube-Videos, die über eine eigene Oberfläche angezeigt werden. Invidious entfernt Googles Schnüffelei und auch die Werbung aus den Youtube-Videos. Es existieren bereits zahllose Invidious-Instanzen (hier ist eine Liste, bitte dort die Sicherheitshinweise beachten, denn unseriöse Instanzen könnten Schaden anrichten), man könnte das Tool aber auch selbst hosten, wenn man über einen Server verfügt. Die Nutzung ist einfach: Eine Invidious-Instanz aufrufen, dort den Suchbegriff eingeben und der Server holt das Video von Youtube und zeigt es an.
Google ist das natürlich ein Dorn im Auge und sie versuchen Invidious über die beliebten Copyrighttroll-»Cease And Desist-Orders« wegzubekommen, bislang ohne Erfolg. Bislang zeigen die Entwickler Google allerdings den Mittelfinger und der Code ist inzwischen nicht mehr nur auf Github verfügbar (das gehört Microsoft und die schließen bisweilen einfach Projekte, auch wenn eine Illegalität noch nicht gerichtlich bestätigt wurde), sondern wurde breit übers Netz verteilt.
Für private Videos gibt es übrigens noch die Fediverse-Variante Peertube, ebenfalls Open Source und ebenfalls auf einem eigenen server installierbar und dank Fediverse sind die Instanzen verknüpft. Da wird man natürlich beispielsweise keine Trailer von Filmstudios oder Game-Entwicklern finden. Noch nicht, denn es ist davon auszugehen, dass das Fediverse an Bedeutung gewinnt und wenn Youtube wegen des Werbezwangs, seines nutzerfeindlichen Verhaltens und der Enshittification der Plattform User verliert.
Ich werde zukünftig vermutlich Invidious-Links statt Youtube anbieten, muss mir aber noch überlegen, wie ich das technisch löse, damit man schnell die Invidious-Instanz für alle Videos wechseln kann, falls eine weggeklagt wurde (was vermutlich nicht so einfach werden wird, denn Interoperabilität und Datenschutz sind starke Argumente für das Tool).
Holen wir uns das Web von Big Tech und dessen Enshittification-Strategien zurück.
Lovelybooks, Goodreads und ähnliche Plattformen sind Soziale Medien, die als zentrales Thema den Austausch von Buchliebhaber°Innen haben. Man kann listen welche Bücher man besitzt und man kann Rezensionen verfassen.
Das Problem daran: Diese Plattformen sind fest in der Hand von Konzernen. Goodreads gehört Amazon, Lovelybooks gehört der Verlagsgruppe Holtzbrinck, einer der größten Verlagsmoloche überhaupt. Da sollte einen nicht wundern, dass es zum einen Algorithmen für Sichtbarkeit gibt. Und zum anderen ist der Hauptzweck der Plattformen eben NICHT der Austausch zwischen Buchenthusiast°Innen, sondern das Generieren von Kohle für die Betreiber. Alle Links die man zu den jeweiligen Büchern auf den Plattformen findet, sind Affiliate-Links, durch die die Betreiber an jedem Verkauf mitverdienen (oder im Fall von Goodreads verdient Amazon direkt), das ist der Hauptgrund für die Existenz dieser Seiten.
Aber es existiert eine nichtkommerzielle Alternative. Ich hatte in meinem letzten Jahresend-Grußwort bereits über das Fediverse geschrieben, eine Reihe von Web-Applikationen wie Mastodon, Peertube, Pixelfed, Funkwhale, Hubzilla und viele weitere. Die haben alle unterschiedliche Zwecke (Mastodon ist ein Twitter-Ersatz, Peertube eine Youtube-Alternative, Pixelfed sowas Ähnliches wie instagram, Funkwhale für Podcasting, oder Hubzilla ähnlich wie Facebook). Alle diese Server sind miteinander vernetzt und bilden das sogenannte Fediverse. Und sie können über das Protokoll ActivityPub miteinander kommunizieren. Alle diese Plattformen sind Open Source, also quelloffen, und im Prinzip kann jede/r einen Server aufsetzen. Das schaltet den Plattformkapitalismus aus, denn man ist nicht monolithischen Plattformen wie Meta oder einem bekloppten Milliardär wie Musk ausgeliefert, ebenfalls nicht deren toxischen Algorithmen, die Hass und Streit bevorzugen, um Aufmerksamkeit zu binden. Wenn einem der Admin der Plattform, auf der man im Fediverse zuhause ist, nicht zusagt, zieht man einfach um und nimmt seine Follower°Innen via Export/Import mit.
Seitdem Elon Musk Twitter gekauft hat und zugrunde richtet, hat insbesondere Mastodon immensen Zuwachs.
Und jetzt kommen wir wieder zu den Buchliebhabern:
Auch für die gibt es eine Fediverse-Applikation. Die nennt sich Bookwyrm und ist eine weitere spezialisierte Art von Fediverse-Software, wie die oben bereits angesprochenen. Wie auch im restlichen Fediverse ist das unkommerziell und nicht von einer monolithischen, kapitalistischen Plattform abhängig, die Dich nur sehen lassen will, was gut für sie ist.
Man kann sehen, dass das älteren, kommerziellen Buchplattformen ähnelt. Man bekommt bibliografische Angaben zum Buch, eine Liste passender Genres oder Themen, und eine Liste von Besprechungen verschiedener Leser°Innen von verschiedenen Bookwyrm-Instanzen. Unterhalb der Rezensionen finden sich zudem Sterne-Bewertungen von Personen, die das Buch bewertet haben, aber keine Besprechung schrieben. Und es findet sich oft ein Link zur Open Library des Internet Archive. Auch Buchlisten gibt es. Benutzer°Innen habe eine Profilseite mit ihren Büchern und Links zu ihren anderen Profilen im Fediverse oder Webpräsenzen anderswo. Wenn man das auf einem Smartphone nutzt, kann man sogar einen Buch-Barcode scannen und damit auf der Instanz nach dem Buch suchen (man könnte meinen, man wäre im 21. Jahrhundert … ;) ).
Wie kann man mitmachen und die kapitalismusgetriebenen, algorithmischen und monolithischen alten Plattformen hinter sich lassen? Einfach: Man sucht sich in der Serverliste eine Instanz, die zu einem passt. Darunter gibt es auch deutsche Instanzen, auch wenn dort nicht nur deutsche Bücher besprochen werden.
Auf vielen Instanzen ist noch relativ wenig los, kein Wunder, Bookwyrm ist noch relativ neu. Aber durch die Verbindung ins restliche Fediverse dürfte sich das bald ändern – und man kann sich eben mit allen möglichen Benutzern anderer Applikationen und Server austauschen.
Also los! Zeigt Lovelybooks, Goodreads und Co. mit ihrem Plattformkapitalismus den Mittelfinger, macht euch von Konzernen und deren Algorithmen frei und meldet euch bei einer BookWyrm-Instanz an. Oder setzt selbst eine auf (hust. Na gut: Nur wenn ihr ein Techie seid).
»Künstliche Intelligenz« alias »KI« ist gerade eins der Aufregerthemen schlechthin und es äußern sich gerne Personen dazu, die nicht den geringsten Schimmer über das Thema haben, gerade aus dem Bereich Politik lese ich immer wieder Stilblüten zwischen Hohnlachen und Fremdschämen.
Dieses Beispiel dokumentiert geradezu perfekt die Probleme mit Deep Learning-basierten Techniken, insbesondere wenn man sie unüberwacht und ohne redaktionelle Prüfung einsetzt.
Es handelt sich um die deutsche Übersetzung des englischen Originaltextes zur Fernsehserie THE A‑TEAM beim Amazons IMDb.
Die Übersetzung ist wortwörtlich korrekt, inhaltlich aber erstaunlich falsch. Auch vom Wortsinn her liegt der DL-Algorithmus daneben, denn nicht die Unschuldigen werden vom Militär verfolgt, sondern das A‑Team.
Das dokumentiert aber eben auch die Probleme mit »KI«-generierten Texten: Sie können vollständig glaubwürdig aussehen, sind aber inhaltlicher Bullshit. Das lässt sich eins zu eins auf andere Bereiche von KI als Übersetzung oder Textgenerierung übertragen. Redakteure, die meinen, das könnte ihnen die Arbeit prima erleichtern, könnten irgendwann ein übles Erwachen erleben, wenn ihnen ein DL-erzeugter Bullshit-Artikel durchgerutscht sein wird und die Reputation ihres Mediums zerstört.
Ich halte »KI« in vielen Bereichen für ein überaus hilfreiches und nützliches Tool (ich möchte »content aware fill in Photoshop ebenso wenig missen, wie meine DL-basierten Upscaler oder Denoiser), aber aus dem Traum der Goldgräberstimmung, und dem »spart euch viel Geld für Texter« die derzeit von vielen bekoksten Marketing-»Spezialisten« verbreitet wird, kann schnell ein Alptraum werden.
Angesichts der rasanten Geschwindigkeit mit denen sich Deep Learning-basierte Applikationen gerade weiter entwickeln, könnte meine Aussage in drei Monaten aber bereits hinfällig sein. Die Technik entwickelt sich dermaßen rasant, dass unsere üblicherweise in Tech-Fragen völlig verschnarchten Politiker sich schwer tun werden, das zu regulieren und im Sinne der Bevölkerung einzuhegen.
Übrigens: der Übersetzer DeepL, ebenfalls Deep Learing-basiert, wie der Name bereits andeutet, übersetzt den Satz perfekt. Aus
Four Vietnam vets, framed for a crime they didn’t commit, help the innocent while on the run from the military.
wird
Vier Vietnam-Veteranen, die eines Verbrechens beschuldigt werden, das sie nicht begangen haben, helfen Unschuldigen, während sie auf der Flucht vor dem Militär sind.
Offenbar sind Amazons Übersetzungsalgorithmen verbesserungswürdig.
Dank an Thorsten Krüger fürs finden des urlustigen Patzers bei IMDb.
Gene Roddenberry mag seit 1991 im Sto’vo’kor sein, aber sein Erbe lebt weiter. Nicht nur durch die zahllosen STAR TREK-Serien und Filme, sondern auch neuerdings durch das Roddenberry Archive, das man online besuchen kann.
Der neueste Clou ist eine Webseite, auf der man Brücken von jeder Menge USS Enterprise-Variationen besuchen kann. Und nicht nur die offensichtlichen Versionen, sondern auch verschiedene Ausprägungen aus den Staffeln, denn die Brücken wurden immer wieder umgebaut.
»Umsehen« ist dabei ernst gemeint, man kann wie in Games mit WASD virtuell über die Brücken laufen (oder sich vorgegebene Kamerafahrten ansehen). Sogar die neue Enterprise‑G aus der letzten PICARD-Staffel ist bereits dabei.
Technisch sehe ich Raum für Verbesserungen, denn bisweilen klappt das Cursor-Capturing durch die Webseite nicht korrekt und dann ist das Umsehen sehr hakelig und WASD funktioniert nicht. Grundsätzlich sollte man ohnehin einen modernen Browser nutzen. Zum technischen Hintergrund: Die Brücken wurden unter Nutzung von Otoys Render Engine Octane realisiert. Otoy arbeitet mit dem Roddenberry Archive zusammen, um virtuelle Umgebungen für das Archiv zu schaffen, die das STAR TTEK-Erbe bewahren sollen.
Normalerweise hätte ich hier über das Computerspiel HOGWARTS LEGACY ebenso ausführlich berichtet wie über die aktuelle Meldung, dass Warner Bros. eine neue Fernsehserie um den Zauberlehrling produzieren, die auf den Büchern beruhen soll (ich hatte im Prinzip schon mit dem Tippen angefangen). Aufgrund der fortlaufenden transphoben Aktionen der Autorin J. K. Rowling (die stellenweise an Ekelhaftigkeit kaum noch zu überbieten sind) habe ich mich allerdings entschlossen, jegliche HARRY POTTER-Berichterstattung einzustellen.
Von ihrer Transphobie und den daraus resultierenden Aktionen abgesehen finde ich daran besonders schlimm, wie viele Fans sie durch ihr Verhalten ihres Kindheitshelden beraubt. Warner monetarisiert das Ganze massiv durch Computerspiel und neue Fernsehserie, und versucht durch durchsichtige PR-Schachzüge Rowling auszublenden, nur damit die Kasse stimmt; obwohl sie ausführende Produzentin ist und laut Warner auch Einfluss auf die Produktion nehmen wird. Und selbstverständlich hat Warner ihr vermutlich unanständige Mengen Geld für die Serienrechte bezahlt.
Ich werde mit meiner kleinen Seite keinen großen Unterschied machen, aber ich habe mich entschieden, dass ich nicht weiter durch kostenlose Werbung für HARRY-POTTER-Produkte unterstützen möchte, dass Rowling Massen an Geld scheffelt und das dann auch für transphobe Zwecke einsetzt. Deswegen wird sie hier zusammen mit ihrem Produkt, wie sie es selbst aussagt, »gecancelt«. Es gibt in Wirklichkeit keine »Cancel Culture«, es gibt allerdings Konsequenzen dafür, wenn sich jemand wie ein Arsch benimmt.
Hier kann man das ganze Elend nochmal chronologisch nachlesen (in englischer Sprache):
(p.s.: Das heißt übrigens nicht, dass ich jemandem seine oder ihre Freude an Harry Potter und dessen Welt absprechen möchte, meine Kritik richtet sich weder gegen Figur, Welt noch Fandom, sondern ausschließlich gegen Rowling und Warner. ich kann auch nachvollziehen, dass man so etwas nicht einfach abwirft, wenn es einen durch die Kindheit oder lange Jahre des Lebens begleitet hat. Dennoch kann man mal darüber nachdenken, ob man beim Fan-Sein Rowling Geld hinterher werfen muss, oder ob es auch ohne geht …)
Update: Da mir Kritiker°Innen gegen alle Realität vorwerfen, das stimme ja gar nicht und JKR habe noch nie was Transphobes gesagt (bei so viel Realitätsverweigerung bleibt mir ehrlich gesagt die Spucke weg), hier noch ein paar Links mit Belegen:
Ihren inhaltlich fragewürdigen und von wissenschaftlich unhaltbaren Behauptungen und haltlosen Vorwürfen gegen Trans-Personen strotzenden 3600-Worte-Text auf ihrer Webseite (mit dem sich die wissenschaftliche Arbeit hinter dem dritten vorstehenden Link befasst) verlinke ich hier nicht, weil ich dem keine Sichtbarkeit verschaffen will. Wer sich das ernsthaft geben möchte, kann ihn leicht via Suchmaschine finden.
Vor einer Woche erklärte der Herausgeber des renommierten US-Phantastikmagazing Clarkesworld, dass man bis auf weiteres keine Kurzgeschichten mehr annehmen würde. Grund: Er war mit Kurzgeschichten geflutet worden, die offensichtlich mit Open AIs Deep Learning-basiertem Chatbot ChatGPT erstellt worden waren (mit »künstlicher Intelligenz« hat das übrigens nur weitläufig zu tun, auch wenn Ahnungslose das gern gleichsetzen. Deep Learning ist nur ein Aspekt des weiten Feldes KI, aber keine KI an sich und in sich, von echter KI sind wir noch weit entfernt. Wenn also Politiker°Innen oder Marketing-Heinis in dem Zusammenhang von KI faseln, sind sie nicht von Ahnung getrübt und nutzen einfach ein Buzzword).
Damit erreicht ein Phänomen aus dem Bereich bilderstellende Kunst die Autoren und Verlage. Im Bereich Bilderstellung werden wir seit Monaten mit Bildern geflutet, die angeblich Kunst sind und bei denen tatsächlich nur oft Unbegabte Midjourney, Dall‑E oder Stable Diffusion mit Begriffen füttern und dann meinen, sie hätten mit den entstandenen Bildern Kunst erschaffen, was natürlich so pauschal Unsinn ist.
Und genauso nutzen jetzt Personen, die sich für Schriftsteller°Innen halten, ChatGPT, um Texte zu erschaffen. Und das sollte auch nicht wundern, denn genau dafür hatte Open AI bereits Ableger seines Algorithmus GPT‑3 beworben: Beim Verfassen von Texten zu helfen und Schreibblockaden zu überwinden. Dabei beginnt man Sätze oder Absätze und die GPT-3-basierten Tools vervollständigen diese im Kontext des bereits Geschriebenen.
Logo ChatGPT
Deswegen sollte es nicht wundern, wenn sich selbst für gewitzt haltende Pseudoautor°Innen meinen, sie würden große Literatur erschaffen (oder um einfach schnelles Geld zu machen), indem sie ChatGPT mittels Prompt anweisen, eine Kurzgeschichte zu verfassen.
Und das ist aus vielen Gründen ein Problem. An erster Stelle sicherlich, weil es für Selfpublisher°innen ohnehin schon äußerst schwierig ist, sichtbar zu werden, das wird noch viel schwieriger, wenn man zusätzlich auch noch in einer Flut von DL-generierten Büchern versinkt.
Es gibt inzwischen Programme, die ChatGPT-erzeugte Texte erkennen können; Fun Fact am Rande: auch die basieren auf Deep Learning. Allerdings stehen die zum einen nicht jeder zur Verfügung (oder Nutzer sind nicht in der Lage, sie zu verwenden) und zum anderen wird es insbesondere für Amazon äußerst schwierig werden, große Mengen an Veröffentlichungen zu durchsuchen – und es wird garantiert auch False Positives geben, also Bücher, die fälschlich automatisiert aussortiert werden, obwohl keine sogenannte KI beteiligt war.
Das ist selbst ein Problem für den größten Selfpublishing-Anbieter Amazon, der sicherlich versuchen wird, seine technische Macht und Kompetenz dagegen in Stellung zu bringen. Die deutsche Buchbranche glänzt üblicherweise durch technische Rückständigkeit und wird damit meiner Erwartung nach noch viel größere Probleme haben. Ich gehe davon aus, dass sich in nicht allzu ferner Zukunft jemand mit der Nachricht melden wird, er habe einem der großen Publikumsverlage ein per DL erstelltes Werk untergejubelt.
Problematisch ist das aber auch für Selfpublisher°Innen (und nicht nur für die), wenn Amazon seinen Dienst massiv einschränkt, um der genannten Probleme Herr zu werden, oder wenn deutsche Plattformen aus Angst und technischem Unvermögen dasselbe tun. Aber auch dass Herausgeber wie Clarkesworld keine Kurzgeschichten mehr annehmen, um Zeit zu haben einen Weg zu finden, um damit umzugehen, ist besorgniserregend über das Selfpublishing hinaus (selbst wenn Kurzgeschichten in Deutschland leider quasi keine Rolle spielen).
Problematisch ist das auch deswegen, weil ChatGPT mit Milliarden Texten aus dem Web per Datamining gefüttert wurde, der Algorithmus hat aus diesen Texten sein künstliches neuronales Netzwerk trainiert, daher auch der Begriff Deep Learing (stark vereinfacht). Es könnte also passieren, dass Fragmente aus den Originaltexten in den erzeugten Inhalten auftauchen und das wäre ein Plagiat. Dass das nicht abwegig ist, zeigt dass Microsofts Code-Vervollständigungs-Tool CoPilot dabei erwischt wurde, unerlaubt den Code Dritter zu kopieren, mit dem das Tool gefüttert worden war, dabei konnte dieser Drittcode eindeutig identifiziert werden – und Programmcode ist in vielen Fällen als kreative Schöpfung ebenfalls urheberrechtlich geschützt.
Ich lehne Deep Learning nicht grundsätzlich ab und sehe auch durchaus reichlich positive Aspekte und legale Anwendungsgebiete (die aufzuzählen würde den Rahmen des Artikels sprengen). Aber wie mit jeder neuen Technologie gibt es Personen, die die Möglichkeiten ausnutzen und verwenden, um sich einen Vorteil zu verschaffen, sei es in der Internet-Währung »Sichtbarkeit« oder finanziell. Ich bin sehr gespannt, wie Gesellschaft und Wirtschaft darauf reagieren werden. Von der deutschen Politik erwarte ich in der Hinsicht nichts, die bemerken neue Tech-Themen und Regulierungsnotwendigkeiten ohnehin immer zehn Jahre zu spät und/oder reagieren dann handwerklich miserabel darauf, weil sie die inhaltlich nicht verstanden haben, oder weil Gesetze durch Unternehmen herbeilobbyisiert werden.
In den USA laufen die ersten Verfahren von Künstler°Innen gegen Open AI oder die Betreiber von Midjouney. Die Klagenden halten es für nicht in Ordnung, dass ihre Werke ungefragt in die DL-Algorithmen gefüttert wurden. Ich erwarte demnächst Ähnliches im Bereich Text.
Zum Abschluss noch ein Beispiel:
Ich sagte zu ChatGPT:
Write a short story about hyperintellgent aliens that visit earth to pacify humanity but that goes awfully wrong
Und die Antwort war folgende Vignette:
The hyperintelligent aliens arrived on Earth with the best of intentions. They were a peaceful species and had heard about the violence and conflict that plagued the planet. They believed they could help. The aliens had the power to pacify humanity with a single thought, and they were confident that they could bring about a new era of peace and harmony.
The leaders of Earth welcomed the aliens with open arms. They were excited about the prospect of a world without war, famine, or poverty. The aliens began their work, using their advanced technology to pacify human minds. At first, everything seemed to be going well. People stopped fighting, and the world became a much quieter place.
However, as time went on, something started to go wrong. The pacification began to have unintended consequences. People stopped being creative, curious, and passionate. They became apathetic and indifferent to everything around them. The world became a stagnant, colorless place, devoid of any real life.
The aliens were baffled. They had intended to create a peaceful world, but they had not realized the true cost of pacification. They had taken away the very essence of what made humans human.
The leaders of Earth demanded that the aliens reverse their pacification. They wanted their people to be free to think, feel, and act as they pleased. But the aliens had no idea how to undo what they had done. They had thought that they could make the world a better place, but instead, they had destroyed it.
In the end, the aliens left Earth, saddened by the unintended consequences of their actions. They had hoped to help humanity, but instead, they had robbed them of their humanity. And so, the world returned to its former state, with all its flaws and imperfections. But at least, it was still alive.
Sicher, das ist weder hohe Literatur (aber das ist eine Menge Belletristik ebenfalls nicht) noch besonders kreativ. Dennoch kann man vielleicht Neil Clarkes Problem verstehen, wenn er mit solchen Texten geflutet wird. Übrigens ist ChatGPT im englischsprachigen Bereich bei Amazon inzwischen an etlichen Werken als »Mitautor« genannt.
Disclaimer: Dieser Artikel wurde ohne die Nutzung von ChatGPT erstellt (bis auf die Vignette), auch wenn es mir in den Fingern juckte. Artikelbild aus Dall‑E, Prompt: »A robot spewing money, digital painting«. Logo ChatGPT Copyright Open AI
Discord ist inzwischen wohl eine der, wenn nicht die, meistgenutzten Text‑, Audio- und Videochatplattformen, insbesondere, aber eben nicht nur, im Bereich Gaming. Und die möchte offensichtlich nicht mehr, dass die Nutzer zum Streamen von Games (oder sonstwas) zu Amazons Twitch abwandern und hat deswegen sein bereits für Audio vorhandenes Feature Stage Channels deutlich ausgebaut, so dass man darüber jetzt auch Bildschirminhalte streamen kann. Und das in der kostenlosen Version bereits für bis zu 50 Teilnehmer°Innen und mit fünf Moderator°Innen (aber nur einem freigegebenen Bildschirm). Discord-Server der Stufe drei können für bis zu 300 Zuschauenden streamen.
Oder genauer: Ein Stage-Channel ermöglicht es bis zu fünf Mitgliedern, ihre Webcam- oder Video-Feeds gleichzeitig mit einer einzigen Bildschirmfreigabe zu teilen. Die Person, die ihren Bildschirm freigibt, muss nicht einer der fünf Moderatoren sein, die ihr Video übertragen, und Zuschauer können nur dann Audio- oder Videoübertragungen vornehmen, wenn sie von einem Kanal-Moderator als Sprecher eingeladen wurden. Die Stage Channels erhalten außerdem einen Textkanal, der unter der Option »Chat anzeigen« oben rechts im Bühnenkanal zu finden ist, sowie Optionen für die Genehmigung von Voice-Chat-Kanälen, die den Moderatoren helfen, den Gesprächsfluss während einer Übertragung zu steuern.
Die Zielgruppe dürften allerdings weniger die großen Twitch-Streamer sein, sondern eher Projekte, die gezielt für eine mehr oder weniger geschlossene Nutzergruppe streamen wollen (was natürlich auch gefahren wie Hate-Raids minimiert).
Dass Soziale Medien problematisch sind ist nichts Neues. Insbesondere weil diese Sozialen Medien in der Hand von monopolistischen Tech-Giganten sind (Facebook und instagram gehören zu Zuckerbergs Meta), oder von irren egomanischen Milliardären aufgekauft werden (Twitter). Zum einen führen die intransparenten Algorithmen dazu, dass man insbesondere fragwürdige Inhalte vermehrt zu sehen bekommt (weil die zu mehr Interaktionen auf der jeweiligen Seite führen), zum anderen ist es im Fall von Facebook so, dass die Seitensichtbarkeit dramatisch verringert wird, um die Seitenbetreiber dazu zu nötigen, für eine minimal erhöhte Sichtbarkeit Geld an die Plattform zu zahlen. Das passiert selbst dann, wenn man eine Seite abonniert und als Favorit gesetzt hat: Man bekommt die Inhalte nicht zu sehen.
Es ist an der Zeit die gezeigten Informationen wieder selbst zu bestimmen. Das Mittel der Wahl sind sogenannte RSS-Feeds. Das ist die Kurzform von »Really Simple Syndication« und die Technologie existiert bereits sehr lange, nämlich in der frühesten Form seit 1999. Eine Erläuterung findet man beispielsweise in der Wikipedia (und hier verlinke ich ausnahmsweise mal auf die unerträgliche deutsche Wikipedia). Kurz erläutert bieten viele Webseiten ihre Inhalte in einem speziellen RSS-Format an, man kann diese sogenannten Feeds in einem RSS-Reader oder Feedreader abonnieren (und da auch nach Kategorien organisieren). Das Ergebnis ist eine übersichtliche Liste von Artikeln der Webseiten, die einen interessieren. Chronologisch und ohne irgendwelche Algorithmen, die einem vorschreiben, was man zu sehen hat.
Auch die Präsentation der Feeds kann man nach eigenem Geschmack gestalten, entweder für »Skimmer« wie mich, indem man nur die Überschriften sieht und die schnell nach Interessantem durchsuchen kann, es gibt aber auch Reader, die die RSS-Feeds beinahe wie eine Tageszeitung aufbereiten, inklusive Vorschaubildern (Beispielsweise Flipboard) ; welche Variante man davon verwenden möchte, hängt von den persönlichen Vorlieben ab.
Ausschnitt aus meiner Feedliste in TinyTinyRSS
RSS-Reader gibt es in zahllosen Varianten. Kostenlose und kostenpflichtige Web-Dienste mit unterschiedlichen Funktionsumfängen. Als Browsererweiterung oder gleich als bereits eingebaute Browserfunktion, beispielsweise im von mir sehr geschätzten Browser Vivaldi. Auch Mozillas quelloffenes Mailprogramm Thunderbird hat einen eingebauten Feedreader, oder man nutzt eine Erweiterung mit mehr Funktionen. Für technisch versiertere Nutzer gibt es Lösungen wie TinyTinyRSS, das man auf einem eigenen Hostingkonto installieren kann und dann nicht von externen Anbietern abhängig ist, damit kann man die RSS-Feeds wie bei dem kommerziellen Dienstleistern als Webseite lesen. (Bei Drittanbietern von Feedreadern im Web muss man sich immer darüber im Klaren sein, dass das zwar bequem ist, weil man die abonnierten Feeds ohne Medienbruch auf Desktop- und Mobilgeräten nutzen kann, es besteht aber immer die Gefahr, dass solche Anbieter ihren Service von heute auf morgen einstellen, wie Google es getan hat. In dem Fall kann man seine Feeds zwar also OPML-Datei exportieren und anderswo wieder importieren, aber so ein Umzug ist lästig. Außerdem bieten viele dieser Anbieter kostenlos nur Minimalfunktionen und für mehr Komfort muss man in die Tasche greifen. Abschließend ist bei etlichen kostenlosen Angeboten die Updatefrequenz viel zu niedrig, das bedeutet, wie oft die Feedinhalte von den Ursprungsseiten »geholt« werden). Und schließlich existieren auch noch dedizierte Feedreader Dektop-Apps (wobei ich persönlich den Browser bevorzuge, denn der ist ohnehin immer offen).
Feedreader in Vivaldi
Leider bieten nicht mehr alle Webseitenanbieter RSS-Feeds an, da man wohl der Ansicht ist, es gäbe nicht mehr viele Nutzer dafür und weil man sich auf die sogenannten Sozialen Medien konzentrieren möchte. Dennoch: Bei Content-Management-Systemen wie WordPress oder Joomla sind sie fest eingebaut und eigentlich immer vorhanden, auch manchen Webseiten muss man ein wenig suchen, bis man sie findet. Oft sind die RSS-Feeds im Footer von Webseiten verlinkt, aber man kann sie oft auch finden, indem man an die Webseitenadresse ein »/feed«, »/rss« oder »/atom« anhängt. Man erkennt das Vorhandensein von RSS-Feeds auch oft am RSS-Icon, das so ähnlich aussieht wie hier rechts oder im Titelbild dargestellt.
Sollten Webseiten gar keine RSS-Feeds anbieten, gibt es externe Dienstleister, die die Seiteninhalte so aufbereiten, dass man sie trotzdem in einem Feedreader lesen kann. Das würde jetzt in diesem Artikel etwas weit führen, aber bei Interesse kann ich auch dazu mal etwas schreiben.
Umsteigen auf RSS-Feeds ist ganz einfach und tut gar nicht weh, es stehen zahllose Optionen zur Verfügung, um Feedreader zu nutzen. Sie sind eine optimale Lösung um Webseiten zu abonnieren, die regelmäßige Updates veröffentlichen, wie z.B. Blogs oder Nachrichtenseiten. Man stellt sich im Prinzip eine eigene Tageszeitung zusammen, ist dabei aber nicht von irgendwelchen Redakteuren abhängig, sondern bestimmt die Inhalte der Newsfeeds selbst.
Und an die Seiten- und Blogbetreibenden: BITTE bietet eure Inhalte auch als RSS-Feed an. Die Wahrscheinlichkeit, dass interessierte Leser°Innen eure Inhalte auch tatsächlich zu sehen bekommen ist VIEL höher, als auf Failbook und Co. Und mit dem richtigen Content Management-System auf euren Webseiten ist das noch nicht mal Arbeit, denn die Chance ist gut, dass die Feeds dort ohnehin bereits existieren. Selbstverständlich könnt ihr eure Inhalte zusätzlich immer noch auf den Sozialen Medien teilen, wenn ihr das wollt, aber ihr seid von Facebook und Co abhängig und die können mal abgesehen von der künstlich niedrigen Sichtbarkeit euch auch noch eure Seite von heute auf morgen schließen. Das ist keine Spinnerei, das kommt gar nicht mal so selten vor. Das kann mit RSS-Feeds nicht passieren.
Für mich sind RSS-Feeds im Reader seit vielen Jahren unverzichtbarer Teil des Tagesablaufs und ich finde es sehr schade, dass nicht mehr Internetnutzer das kennen und verwenden und dass immer wieder Seiten ihre Feeds einfach abschalten.
Traut euch! Nutzt RSS-Feeds! Ein wichtiger Schritt zurück zum Internet, das nicht von Plattformkapitalismus dominiert wird.
Ein Schmankerl für die Fans der grandiosen STAR TREK-Cartoon-Serie LOWER DECKS (ernsthaft: falls die jemand noch nicht kenn, unbedingt ansehen, die macht sich nicht nur auf eine sehr wissende und respektvolle Art über genau die richtigen Trek-Tropes lustig, sondern fängt irgendwann an, richtige Stories zu erzählen).
Da LOWER DECKS in der TNG-Ära handelt, basieren die Computer-Benutzerinterfaces natürlich auf den Okudagrammen, die man seit Picard & Co kennt.
Davon gibt es auch einen Fork für Raspberry Pis, mit dem man zudem auch noch lokale Sensoren auswerten oder Dinge steuern kann.
Das macht Spaß und verkürzt die Wartezeit nicht nur auf die neue Staffel, sondern auch auf die nächste Season von STRANGE NEW WORLDS, da wird es nämlich ein Crossover zwischen den beiden Shows geben, in dem Tawny Newsome und Jack Quaid die Rollen der Figuren übernehmen werden, die sie in der Cartoon-Serie sprechen, also die Ensigns Beckett Mariner und Brad Boimler. Gut, dass die denen eh ähnlich sehen, aber Quaid wird sich die Haare lila färben müssen … :)
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