Buch

PERRY RHODAN Taschenheft zehn: GEISTERSCHIFF CREST IV

Im Som­mer 2009 star­te­te man bei VPM als Ver­suchs­bal­lon die Neu­auf­la­ge von behut­sam über­ar­bei­te­ten PERRY RHODAN-Pla­ne­ten­ro­ma­nen als Taschen­heft. Das war erfolg­reich und jetzt kann man mit dem Erschei­nen von Band zehn ein klei­nes Jubi­lä­um fei­ern.

Am 14. Janu­ar 2011 kommt mit GEISTERSCHIFF CREST IV von Kurt Mahr erneut ein PR-Taschen­heft nach einem Pla­ne­ten­ro­man in den Han­del, auch hier steu­er­te wie­der Dirk Schulz das Titel­bild bei.

Der Roman spielt im Jahr 3437, zu einer Hand­lungs­zeit also, in der noch das Sola­re Impe­ri­um exis­tiert.

Per­ry Rho­dan gibt der Besat­zung eines Raum­schif­fes einen ganz spe­zi­el­len Befehl. Die Frau­en und Män­ner sol­len die CREST IV suchen, sein ehe­ma­li­ges Flagg­schiff. Die­ses wur­de vor über tau­send Jah­ren im Leer­raum zwi­schen den Gala­xien zurück­ge­las­sen. Der Befehl an den Bord­com­pu­ter lau­te­te damals, im Dila­ta­ti­ons­flug zur Erde zurück­zu­keh­ren, über die Gren­zen von Zeit und Raum hin­weg.

Die Besat­zung der HAMPTON T begibt sich auf die Suche – und ent­deckt rasch eine Fähr­te. Doch die Ver­hält­nis­se zwi­schen den Ster­nen­in­seln sind nicht so, wie sie sein soll­ten. Die Men­schen sto­ßen auf die Spu­ren selt­sa­mer Außer­ir­di­scher und eines mys­te­riö­sen Schwar­zen Loches. Sie müs­sen erken­nen, dass sich im Leer­raum nicht nur das Schick­sal eines alten Raum­schif­fes erfüllt, son­dern womög­lich auch ihr eige­nes…

GEISTERSCHIFF CREST IV kann ab dem 14. Janu­ar 2011 im Han­del erwor­ben wer­den, hat einen Umfang von 160 Sei­ten und kos­tet EUR 3,90 (in Öster­reich EUR 4,50, in der Schweiz 7,60 Fran­ken). Ein Cover­bild gab es lei­der noch nicht.

Bild: PERRY RHODAN von Rena­to Casaro, Copy­right VPM

NAUTILUS 82: Schwule Helden

Tabu oder Tole­ranz: Darf ein Fan­ta­sy-Held schwul sein? Autoren, Lite­ra­tur-Agen­ten und Ver­lags-Lek­to­ren geben Ant­wort in der aktu­el­len Janu­ar-Aus­ga­be des monat­li­chen Fan­ta­sy-Maga­zins NAUTILUS – Aben­teu­er & Phan­tas­tik.

Die moder­ne Fan­ta­sy gibt sich tole­rant gegen­über quee­ren Hero­en: Da ist der Freund der Hel­din, der nicht nur ein Wer­wolf, son­dern auch schwul ist. Die urba­ne Hexe lebt mit einer les­bi­schen Vam­pi­rin zusam­men. Und sogar der ehr­wür­di­ge Hog­warts-Zau­be­rer Dum­ble­do­re wur­de von der Har­ry Pot­ter-Autorin J.K. Row­ling post­hum als Homo­se­xu­el­ler geoutet. Anschei­nend gibt es in der Fan­ta­sy kei­ne Vor­ur­tei­le mehr gegen­über Hel­den abseits der Geschlech­ter­norm – oder doch? Die im Dezem­ber erschie­ne­ne Aus­ga­be 82, 01/​2011, der NAUTILUS forscht mit
ihrem Schwer­punkt­the­ma »Schwu­le Hel­den« genau­er nach, unter­sucht die Fan­ta­sy-Lite­ra­tur der letz­ten Jahr­zehn­te und befragt dazu heu­ti­ge Fan­ta­sy-Autoren wie Lynn Fle­wel­ling, Tanya Huff, Susan­ne Ger­dom, Richard Mor­gan, Tho­mas Plisch­ke und Chris­toph Har­de­busch sowie Lek­to­ren und Agen­ten.

Das zwei­te gro­ße The­ma der Aus­ga­be beschäf­tigt sich mit ver­dop­pel­ten und gespal­te­nen Iden­ti­tä­ten. Vor­ge­stellt wird etwa das klas­si­sche Motiv des geheim­nis­vol­len Dop­pel­gän­gers in der phan­tas­ti­schen Lite­ra­tur, bekannt durch Ste­ven­sons Dr. Jekyll und Mr. Hyde. Und dazu gibt es Fak­ten und Mythen zu Spie­gel­bil­dern, Zwil­lin­gen und Klo­nen, und auch das Krank­heits­bild der mehr­fa­chen Per­sön­lich­kei­ten oder moder­ne Erschei­nungs­for­men des Dop­pel­gän­ger-Motivs wie der Inden­ti­täts­dieb­stahl und der Iden­ti­täts­tausch wer­den unter­sucht.

Im Film­teil der Aus­ga­be gibt es u.a. einen Rei­se­füh­rer zu Die Chro­ni­ken von Nar­nia: Die Rei­se auf der Mor­gen­rö­te inklu­si­ve Inter­views vom Set mit den Dar­stel­lern von Lucy, Edward und Eusta­chi­us Knilch sowie ein Gespräch mit Sky­line-Regis­seur Colin Strau­se. Im Lite­ra­tur­block berich­ten Autoren zu ihren aktu­el­len Roma­nen wie Patrick Roth­fuss zu Der Name des Win­des, Dmit­ry Gluk­hov­ski zu Sumer­ki – Däm­me­rung und Kry­sty­na Kuhn zu ihrer Mys­tery-Roman­rei­he Das Tal – Sea­son 1. Und im Games-Bereich gibt es einen Blick hin­ter die Kulis­sen von Age of Conan, dem Online-Rol­len­spiel in der Welt des wohl berühm­tes­ten Fan­ta­sy-Bar­ba­ren.

Bereits seit Anfang Dezem­ber kann die Aus­ga­be auf der NAU­TI­LUS-Home­page kom­plett und gra­tis durch­ge­blät­tert wer­den. Und dort gibt es auch eine Vor­schau auf die Febru­ar-Aus­ga­be, in der es um win­ter­li­che Schre­cken in Fil­men und Roma­nen, fros­ti­ge Mythen rund um Schnee und Eis, das schwar­ze Eis des Cyber­punk-Gen­res sowie den Film­start von Tron Lega­cy in Form von Inter­views mit Cast und Crew gehen wird.

NAUTILUS erscheint beim Aben­teu­er Medi­en Ver­lag und ist erhält­lich bei­spiels­wei­se bei Ama­zon.

Quel­le und Cover: Aben­teu­er Medi­en Ver­lag

Versteigerung: Johnny Bruck Postermappe

Die PERRY RHO­DAN-Redak­ti­on ver­stei­gert eine sel­te­ne Poste­map­pe mit PR-Moti­ven des lang­jäh­ri­gen Titel­bild­künst­lers John­ny Bruck. Auf der PERRY RHO­DAN-Home­page schreibt man dazu:

Im Jahr 1980 publi­zier­te der dama­li­ge Erich Pabel Ver­lag eine PERRY RHO­DAN-Pos­ter­samm­lung. Zusam­men­ge­stellt wur­de die Map­pe von Wil­liam Voltz, damals der Expo­sé­au­tor der PERRY RHO­DAN-Serie. Ins­ge­samt ent­hielt die Map­pe zwölf klas­si­sche Moti­ve von John­ny Bruck, jeweils als groß­for­ma­ti­ge Pos­ter.

In sei­nem Vor­wort schrieb Wil­li Voltz zu der Map­pe, sie sei »auch eine Ver­beu­gung vor dem Künst­ler John­ny Bruck, der die Figu­ren der Serie aus dem Schat­ten des gedruck­ten Wor­tes her­aus­tre­ten und leben­dig wer­den ließ«.

Wir ver­stei­gern eine ori­gi­na­le Pos­ter­map­pe aus dem Jahr 1980: mit allen Kunst­dru­cken und dem »Begleit­heft«. Ein Lecker­bis­sen für alle Fans und Samm­ler – denn die­se Map­pen sind auf dem Samm­ler­markt seit vie­len Jah­ren heiß begehrt!

Jeder kann bis zum 03.01.2011 23:00:00 Uhr mit­bie­ten, wenn er die zuge­hö­ri­ge Sei­te auf­sucht.

Text- und Bild­quel­le: PERRY RHODAN Home­page

Erster offizieller Trailer: THOR

Und gleich noch einer: Mar­vel und Para­mount stel­len den ers­ten offi­zi­el­len Trai­ler zu Ken­neth Bra­naghs THOR vor:

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MOUNTAINS OF MADNESS – Dreharbeiten starten im Juni?

Wenn bei einem Film nicht die Namen Guil­ler­mo del Toro und James Came­ron fal­len, son­dern auch noch H. P. Love­craft, soll­te man davon aus­ge­hen, dass sich die Film­stu­di­os dar­um rei­ßen, Geld aus­zu­ge­ben. Doch hier irrt der Film­fan, denn es sieht so aus, als ob man bei Uni­ver­sal nicht so recht an einen Erfolg des Stof­fes glau­ben kann. del Toro sag­te noch einen Tag vor einem Gespräch mit Uni­ver­sal-Mit­ar­bei­tern: »… die wer­fen nicht gera­de Geld in mei­ne Rich­tung«.

Nach die­ser Unter­re­dung hat er nun aber bekannt gege­ben, dass die Dreh­ar­bei­ten im Juni 2011 star­ten wer­den, »… wenn nichts Gro­ßes dazwi­schen kommt.«

Man fragt sich als Außen­ste­hen­der wirk­lich, wor­in Uni­ver­sals Pro­blem gele­gen haben könn­te.

Laut del Toro hat er sein Skript mit dem Pro­du­zen­ten James Came­ron bespro­chen (offen­bar wird der eine grö­ße­re Rol­le als bis­her gedacht bei die­sem Pro­jekt über­neh­men) und die­ser hat wie es scheint kon­struk­ti­ve Kri­tik geübt, denn der Regis­seur äußer­te:

In sei­ner sub­ti­len Art sag­te er zu mir: ‘Ich habe ein paar klei­ne­re Anmer­kun­gen, aber es gibt einen fata­len Feh­ler [im Dreh­buch]’. Er wies mich da auf eine wirk­lich gro­ße Sache hin. Ich den­ke nun seit 35 Jah­ren über die­ses Proh­jekt nach und er wies mich auf etwas hin, das ich nie zuvor erkannt hat­te.

Bei einem Film der durch die Zusam­men­ar­beit die­ser bei­den Män­ner ent­steht darf man gespannt sein, umso gespann­ter, wenn es sich um einen Klas­si­ker wie Love­crafts AT THE MOUNTAINS OF MADNESS han­delt.

Bild: Guil­ler­mo del Toro, aus der Wiki­pe­dia

CONAN DER BARBAR-Remake heisst jetzt … CONAN DER BARBAR

Na, das hat ja ganz schön gedau­ert. Pro­duk­ti­ons­stu­dio und Ver­lei­her hat­ten offen­bar Angst, dass ihre neue Fas­sung mit dem Arnie-Film ver­wech­selt wird? Oder sind sie jetzt dar­uf gekom­men, dass auch Ver­wech­lungs­ge­fahr mit einem gewis­sen Talk­show-Mode­ra­tor besteht?

Seit der ers­ten Ankün­di­gung war klar, dass die neue Fas­sung der Aben­teu­er des cim­me­ri­schen Bar­ba­ren unter der Regie von Mar­cus Nis­pel CONAN hei­ßen soll­te. Jetzt sind sie drauf gekom­men und wol­len es offen­bar auch zuge­ben, dass es sich hier­bei um ein Remake des Films aus dem Jahr 1982 han­delt und der Titel wur­de offi­zi­ell geän­dert zu CONAN THE BARBARIAN. Es kann natür­lich auch sein, dass man sich dann doch an die Popu­la­ri­tät des dama­li­gen Wer­kes hän­gen möch­te, wer weiß das schon…

CONAN THE BARBARIAN soll im nächs­ten August schwert­schwin­gend durch die Film­thea­ter toben, es spie­len Jason Mom­oa, Ste­phen Lang, Rachel Nichols, Ron Perl­man und Rose McGo­wan.

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Sze­nen­fo­to CONAN (Jason Mom­oa) Copy­right Lions­gate

Was kommt nach SMALLVILLE? RAVEN!

Auch bei CW ist man sich des­sen bewusst, dass die Aben­teu­er des nicht mehr ganz so jun­gen Clark Kent in SMALLVILLE mit der aktu­ell lau­fen­den zehn­ten Staf­fel been­det sein wer­den und man war auf der Suche nach einer neu­en Serie, die des­sen Platz ein­neh­men soll. Das ist ange­sichts des gro­ßen Erfolgs der Aben­teu­er des jun­gen SUPERMAN natür­lich nicht eben ein­fach.

Auch die Fol­ge­se­rie dreht sich wie­der um einen Super­hel­den, genau­er gesagt um eine Hel­din. Zen­tra­ler Cha­rak­ter soll RAVEN von den TEEN TITANS wer­den. Damit dürf­te dem Zuschau­er erneut eine Mischung aus Über­na­tür­li­chem, Super­held und Teen­ager-Sto­ry prä­sen­tiert wer­den. Rachel Roth ali­as RAVEN ist ein Halb­dä­mon und die Toch­ter eines der mäch­tigs­ten Dämo­nen des DC-Uni­ver­sums. Sie kann tele­por­tie­ren und ein »See­len-Selbst« von sich sepa­rie­ren, die­ses kann unab­hän­gig von ihr kämp­fen und auch als Auge und Ohr fun­gie­ren. Sie muss stän­dig auf der Hut davor sein und dage­gen ankämp­fen, dass ihre dämo­ni­sche Sei­te die Kon­trol­le über­neh­men könn­te.

Der Cha­rak­ter wur­de im Jahr 1980 von Marv Wolf­man und Geor­ge Pérez ins DC-Uni­ver­sum ein­ge­führt und ist Teil der TEEN TITANS. Leicht gothi­fi­ziert erschien sie auch vor ein paar Jah­ren in der kin­der­freund­li­chen TV-Serie glei­chen Namens.

Die Umset­zung in eine Fern­seh­se­rie über­nimmt Die­go Gut­ier­rez, der bereits der Neu­auf­la­ge von »V« einen ful­mi­nan­ten Start ver­pass­te, er wird aus­füh­ren­der Pro­du­zent sein und auch Dreh­bü­cher schrei­ben. Letz­te­res tat er bei­spiels­wei­se auch bereits für BUFFY.

CW hat für ein ers­tes Skript grü­nes Licht gege­ben, es ist anzu­neh­men, dass bald mit den Dreh­ar­bei­ten begon­nen wer­den wird, denn SMALLVILLE macht’s nicht mehr lan­ge…

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Cover TEEN TITANS , 1982, Copy­right DC Comics

Gabentisch: Hanvon N516

Wie lesen​.net mel­det, gibt es den ers­ten  eRea­der mit eInk-Dis­play für weni­ger als 100 Euro: der Anbie­ter Papy­rus stellt via Ama​zon​.de den Han­von N516 bereit.

Es han­delt sich um einen fünf-Zöl­ler, den ich per­sön­lich seit letz­tem Okto­ber in Benut­zung habe und mit dem ich wei­test­ge­hend zufrie­den bin. Lesen​.net weist auf die Behä­big­keit hin, das ist nicht ganz falsch, das Boo­ten benö­tigt eini­ge Zeit und auch das Blät­tern könn­te schnel­ler gehen, aber Letz­te­res stellt sich dann im tat­säch­li­chen Betrieb nicht als wirk­li­ches Pro­blem her­aus, man drückt ein­fach etwas eher auf die Blät­ter­tas­te. Immer­hin ist er in die­ser Hin­sicht schnel­ler als Tha­li­as Oyo.

Für ePub, txt und html ist das Gerät pri­ma geeig­net, PDFs machen aller­dings kei­nen Spaß, schuld dar­an ist zum einen das klei­ne Dis­play und zum ande­ren der mit einem der­art kom­ple­xen For­mat etwas über­for­der­te Pro­zes­sor.

Dafür bie­tet der N516 einen Spei­cher­kar­ten­slot (es liegt eine 2GB-Kar­te bei) und einen Kopf­hö­rer­an­schluß (Kophö­rer wird mit­ge­lie­fert), der sogar einen recht anstän­di­gen Sound lie­fert, ins­be­son­de­re, wenn man einen hoch­wer­ti­gen Hörer anschließt. Die Lauf­zeit wird mit meh­re­ren tau­send Blät­ter-Vor­gän­gen ange­ge­ben, ich habe mei­nen noch nicht ein­mal leer bekom­men.

Auf­grund der Bild­schirm­grö­ße passt er pri­ma in die Jacken­ta­sche, hier­für muss man ihn mög­li­cher­wei­se von der mit­ge­lie­fer­ten Schutz­hül­le befrei­en.

Ich möch­te mei­nen Han­von N516 auf gar kei­nen Fall mehr mis­sen und lege ihn jedem, der den preis­wer­ten Ein­stieg in die Welt der eBooks sucht ans Herz. Unter dem Baum dürf­te er sicher das Nerd-Herz erfreu­en.

Han­von N516 bei Papy­rus via Ama­zon

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Bild Han­von N516 von mir

Gabentisch: WATCHMEN

In den 1980ern ent­stand eine Comic­rei­he unter den Titel WATCHMEN von Alan Moo­re, die zuerst bei DC ver­öf­fent­licht wur­de. WATCHMEN zeigt nicht die typi­schen bis dato bekann­ten Super­hel­den-Geschich­ten, son­dern zeich­net eine deut­lich düs­te­re­re Vari­an­te, bei der auch angeb­li­che Hel­den ihre dunk­len Sei­ten haben.

Zack Sny­der ver­film­te WATCHMEN, der Strei­fen kam am 3. März 2009 in die deut­schen Kinos. Nach einem ful­mi­nan­ten Start-Ein­spiel­ergeb­nis ebb­te das Inter­es­se an dem Film aller­dings schnell ab und obwohl er kei­nen Ver­lust ein­spiel­te kann man ihn nicht eben als Erfolg ver­bu­chen.

Grund hier­für dürf­te sein, dass sich Sny­ders Film nicht nur erfri­schend von den übli­chen Gut­men­schen-Kli­schees ande­rer Super­hel­den-Fil­me abhebt, son­dern auch sehr düs­ter daher kommt und diver­se Sze­nen eine pla­ka­ti­ve Bru­ta­li­tät auf­wei­sen. Zart besai­te­ten Gemü­tern kann man die­sen Film des­we­gen nicht emp­feh­len, es ist aller­dings klar zu sagen, dass kei­ne Gren­zen über­schrit­ten wer­den (die deut­sche DVD ist ab 16 Jah­ren frei­ge­ge­ben).

In einem Inter­view erklär­te der Regis­seur Zack Sny­der, dass er den Zuschau­er auf­we­cken wol­le. Der Betrach­ter sol­cher Sze­nen sol­le sich beim Genuss die­ser grau­sa­men Sze­nen ertap­pen. (Wiki­pe­dia)

Der Pop­corn­ki­no-Ziel­grup­pe dürf­te WATCHMEN zu anspruchs­voll gewe­sen sein. Der Gen­re-inter­es­sier­te Nerd erhält aber eine gran­di­os gemach­te und optisch durch­ge­styl­te Super­hel­den-Para­bel, in der durch­aus auch viel phi­lo­so­phiert und reflek­tiert wird und die den­noch in kei­ner ihrer 155 Minu­ten Lauf­zeit lang­wei­lig wird. Der­zeit ist WATCHMEN für 5 bis 8 Euro erhält­lich und das ist die­ser völ­lig zu unrecht nicht wirk­lich erfolg­rei­che und unter­schätz­te Film alle­mal wert.

Von der Betrach­tung am Hei­lig­abend unterm Baum in Anwe­sen­heit von Kin­dern soll­te man aller­dings bes­ser abse­hen…

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DVD-Cover und Pro­mo-Foto WATCHMEN, Copy­right Para­mount Home Enter­tain­ment, DVD erhält­lich z.B. bei Ama­zon.

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