Im Februar berichtete ich über den preisgekrönten Steampunk-Kurzfilm THE ANACHRONISM und stellte einen Trailer vor. Nun kann man sich das gesamte Werk online ansehen. Dankenswerterweise kann ich es hier einbetten, ich würde aber dringend vorschlagen, dass man sich die HD-Version ansieht!
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Es gibt wieder mal einen neuen Trailer zu M. Night Shyamalans THE LAST AIRBENDER – und man muss nach wie vor neidlos zugeben, dass das sehr gut aussieht. Leider wird ja auch dieser Film mit der nachträglichen Konvertierung zu 3D verhunzt, deswegen vielleicht lieber doch nur in 2D ansehen…
Kinostart im Deutschland ist am 19. August 2010, die Amerikaner bekommen ihn bereits am 2. Juli zu sehen – Neid!
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Summit Entertainment stellt einen Trailer für den dritten Teil der TWILIGHT-Saga mit dem Titel ECLIPSE (deutsch: BIS(S) ZUM ABENDROT) zur Verfügung.
Regie führt David Slade (30 DAYS OF NIGHT), es spielen Kristen Stewart, Robert Pattinson, Taylor Lautner, Bryce Dallas Howard, Ashley Greene, Billy Burke, Peter Facinelli, Elizabeth Reaser, Nikki Reed, Kellan Lutz, Jackson Rathbone und Dakota Fanning nach einem Drehbuch von Melissa Rosenberg.
Internationaler Kinostart ist am 30 Juni 2010.
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YouTube, Hitler und Ubisoft – die hatten wir kürzlich hier im Gespräch, weil Rechteinhaber (und/oder arrogante Wichtigtuer) von YouTube verlangt haben, Clips offline zu nehmen. Prominenteste aktuelle Beispiele waren die Hitler-Parodien aus DER UNTERGANG oder DarkSidePhyls Spiele-Walkthroughs.
Google hat jetzt reagiert und weist deutlicher als bisher darauf hin, dass man bei einem angeblichen Copyright-Verstoß als Gegenmaßnahme den »fair use«-Button betätigen kann – damit geht das beanstandete Video sofort wieder online.
»Fair use« ist nun eine US-amerikanische Rechtsform, die bei uns so leider keine Gültigkeit hat. Dennoch ist das ein guter Ansatz, denn es reicht nicht mehr, wenn ein US-Rechteinhaber einfach mal eine angebliche Urheberrechtsverletzung als solche bei Google moniert – klickt der Benutzer auf den »fair use«-Button, nachdem der Clip offline ging, geht der wieder online, und muss der Beschwerdeführer ab sofort vor Gericht, um seine Behauptungen zu beweisen und durchzusetzen.
Das ist ein ziemlich schlauer Plan von Google, den zum einen werden sich die meisten YouTube-Nutzer (die mit Hirn) genau überlegen, was sie tun, zum anderen werden die Jungs von der Copyright-Mafia sich überlegen, ob sie vor Gericht gehen und damit Präzedenzfälle provozieren wollen – denn in vielen Fällen ist es fraglich ob sie mit ihren Behauptungen und Forderungen durchkommen würden.
Ich hatte hier bereits über Sean O´Connells Roman und Hörbuch »Tír na nÓg« berichtet. Sean hatte auf seinem Blog »Wortwellen« immer wieder mal kleine Schnipsel zu dem Roman bereit gestellt und gab nun dort auch eine Zusammenfassung heraus. Ich hielt es für eine gute Idee, diesen Überblick auch hier nochmal zu veröffentlichen und bedanke mich ausdrücklich für die freundliche Erlaubnis, dies tun zu dürfen.
Im Folgenden also nochmal eine elaborierte Zusammenfassung und Übersicht zu einem Roman, der sich inhaltlich wohltuend vom Fantasy-Einheitsbrei abhebt und sich erfrischender Weise nicht um Genregrenzen schert.
Als Hörbuch erscheint »Tír na nÓg« leider aufgrund einer Terminverschiebung erst im Juli (statt wie ursprünglich geplant im Mai) im Action-Verlag, zum Erscheinungtermin der Druckausgabe werde ich die PhantaNews-Leser selbstverständlich auf dem Laufenden halten.
Beim Lesen bitte nicht über Wiederholungen wundern, sondern daran denken, dass es sich hier um einzelne Blogeinträge handelt, die der Übersicht wegen zusammen gefasst wurden.
Auf YouTube gab es einen Channel von DarkSydePhil. Darin hat der passionierte Spieler über die letzten Jahre ca. 7000 (!) Videos online gestellt, die Komplettlösungen von Computerspielen gezeigt hatten. DarkSydePhil hatte gecaptured, wie er sich durch angesagte Spiele arbeitet und dies mit – zum Teil bissigen – Kommentaren versehen; er hatte Kultstatus und das bescherte etlichen seiner Clips fünfstellige Zugriffszahlen.
Jetzt ist der Kanal weg. Unerwartet und ohne jegliche Vorankündigung oder Warnung wurde er seitens YouTube entfernt, ein Zugriff über Login/Paßwort ist nicht mehr möglich.
Phil vermutet, dass dies mit einem Video zu Ubisofts SPLINTER CELL CONVICTION zusammen hängt und der Publisher YouTube (aka Google) wegen eines angeblichen Urheberrechtsverstoßes aufgefordert hat, den Channel offline zu nehmen (Update: inzwischen ist es eine Gewissheit). Da fragt man sich natürlich: Warum ist ein Walkthrough zwingend eine Urheberrechtsverletzung und weswegen wird gleich der gesamte Channel des Nutzers entfernt statt ausschließlich das inkriminierte Video? <satire>Und was haben die bei Ubisoft für Drogen genommen?</satire>
In einem Video-Statement findet DarkSydePhil dann auch sehr deutliche Worte in Richtung YouTube:
»They don’t give a fuck about anyone who uses their website. All they care about is making money.« (das hätte man aber vorher wissen können… :o)
Hier das erste Video (natürlich auch auf auf YouTube, via gamecrashers.net), die anderen finden sich auf gamecrashers.net und man sollte sie sich mal ansehen, insbesondere dasjenige, in dem er über das Thema Urheberrechtsfragen bei Spielevideos spricht.
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Die Konsequenz ist einfach: Kauft keine Spiele von Ubisoft. Sie wollen euch zwingen zum Benutzen von Offline-Spielen online sein zu müssen und sie verhalten sich gegenüber der Spielergemeinde wie despotische [wegen potentieller Beleidigung selbstzensiert].
Ein weiteres Thema, das einen Reboot bekommen soll ist THE CROW. Ein Projekt ist seit einiger Zeit in Arbeit, jetzt erklärte der Regisseur und Verfasser des Drehbuchs Stephen Norrington, dass man eventuell in Detroit drehen wird.
Hintergrund hierfür ist, dass die originalen Comics ebenfalls in der Motor-Stadt spielten, und man deswegen darüber nachdenkt »on location« zu drehen. Zudem gäbe es steuerliche Vorteile, wenn man die Dreharbeiten in Michigan durchführen würde.
Der Erfinder von THE CROW, James O´Barr, stammt aus Detroit und hatte die Stadt als Setting für seine Comics gewählt, wohl nicht zuletzt wegen des heruntergekommenen Images der Stadt, deren Bewohner als liebgewonnene Tradition alljährlich zur »Devil’s Night« auch gern mal leerstehende Häuser abfackeln.
Laut Norrington ist man sich aber noch nicht ganz sicher, denn möglicherweise wäre eine Produktion in Montréal – wie ursprünglich geplant – mit deutlich weniger finanziellem und logistischem Aufwand zu ermöglichen. Der Regisseur sagte weiterhin, dass die Reaktion der Geldgeber auf seinen ersten Drehbuchentwurf »sensationell« war und er sich nun an eine Endbearbeitung machen möchte, wenn er Zeit dafür findet.
Bild: Kinoplakat THE CROW (1994), Copyright Miramax, DVD erhältlich z. B. bei Amazon
Das seit den achtziger Jahren laufende Slasher-Duell zwischen Freddie Krueger (A NIGHTMARE ON ELM STREET) und Jason Vorhees (FRIDAY THE 13TH) konnte offenbar der mit dem gestreiften Rollkragenpullover für sich entscheiden:
2009 realisierte Platinum Dunes für New Line und Paramount ein Remake des Klassikers FRIDAY THE 13TH, Regie führte Marcus Nispel, in der Rolle des Jason war der Stuntman und Schauspieler Derek Mears zu sehen. Danach meldeten verschiedene Quellen, dass es eine Fortsetzung geben werde – dem ist offenbar aber nicht so: Platinum Dunes-Produzent Brad Fuller antwortete soeben auf eine entsprechende Frage: »Das (Projekt) ist tot – wird nicht passieren.«
Diese Aussage kommt zwei Wochen vor dem Termin, an dem Platinum Dunes und New Line ihre neue Sicht auf Freddie Krueger vorstellen, der in dieser Inkarnation von Jackie Earle Haley gespielt wird.
Die Produktion der 2009er-Variante von Jason Vorhees kostete 19 Millionen Dollar und spielte an den Kinokassen seit seiner Première im vorletzten Februar weltweit insgesamt 91 Millionen Bucks ein. Eigentlich also ein ganz guter Schnitt, aber für die Blockbuster-verwöhnten Jungs von Platinum Dunes wahrscheinlich Peanuts.
Bild: DVD-Cover FREITAG DER 13. 2009 – Copyright
Paramount Home Entertainment 2009, erhältlich beispielsweise bei Amazon
Ja, ich tue es! Ich prostituiere mich schamlos! 3DSupply ist ein Anbieter von nerdigen T‑Shirts und anderem Geek-Krams zu den Themen Computer, Games oder Filme und TV-Serien. Zuletzt sind sie positiv damit aufgefallen, dass sie kostenlose Piratenpartei-Shirts verschickt hatten, eine sehr schöne Idee.
Auch nicht von schlechten Eltern ist die aktuelle Aktion namens Shirt4Link: Man stellt auf seinem Blog sein Lieblingsshirt vor und verlinkt auf die entsprechende Seite bei 3DSupply – dafür erhält man das Shirt des Verlangens dann umsonst. Das nenne ich mal eine gelungene Werbemaßnahme.
Voraussetzung ist, dass das Blog aktuell betrieben wird (also Einträge aufweisen kann) und mehr als 100 Besucher am Tag hat.
Auf der zu Google gehörenden Videoplattform YouTube konnte seit einiger Zeit man diverse Hitler-Parodien finden, die aus dem Film DER UNTERGANG stammten, nur wenige Minuten lang waren und in aller Regel Adolf Hitler lächerlich machten. Die Verleihfirma Constantin Film AG zwingt nun allerdings YouTube, alle diese Clips offline zu nehmen, man begründet dies (natürlich) mit dem Urheberrecht.
Ja, Constantin, ist schon klar (gähn). Außer acht läßt man selbstverständlich, dass durch die kurzen Videos der Film insbesondere im nicht deutschsprachigen Ausland vielen überhaupt erst bekannt gemacht wurde, weiterhin ist die Parodie im Rahmen des deutschen und beispielsweise auch des US-amerikanischen Urheberrechts durchaus erlaubt. Statt wie ein Despot zu agieren (nein, ich ziehe keinen Hitler-Vergleich, Gruß an Godwin) würde es der Constantin gut zu Gesicht stehen, deutlich gelassener zu agieren und die kreative Schöpferkraft der Clip-Ersteller als kostenlose Werbung zu sehen. Klar, die Parodie ist in Sachen Urheberrecht umstritten und in vielen Fällen mussten erst Gerichte darüber befinden, ob es sich um eine solche handelte und sie damit statthaft war, aber minutenlange umgestaltete Schnipsel eines abendfüllenden Spielfilms sorgen nun wirklich nicht für Umsatzeinbußen bei Eichinger – ganz im Gegenteil.
Vielleicht kommt ja jemand darauf, dass im Prinzip bereits reicht, den Schnipsel beispielsweise mit einer Videoschnittsoftware künstlerisch zu verfremden und sie dann neu zu synchronisieren, um eindeutig eine Parodie aus der Szene zu machen. Aber von mir habt ihr das nicht… :o)
Wieder mal ein perfektes Beispiel, warum das Urheberrecht im Internetzeitalter dringend überarbeitungwürdig ist.
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