Filme die mit Lego-Stop-Motion realisiert worden sind haben wir bereits ein paar gesehen. Der hier erzählt die vollständige Geschichte der ursprünglichen drei STAR WARS-Filme in knapp über zwei Minuten. Brilliant!
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Am Freitag findet wieder einmal der Duisburger PERRY RHODAN-Stammtisch statt – eine Woche früher als gewohnt. Grund: diesmal werden illustre Gäste erwartet; angesagt haben sich zum Plausch und auch um Romane zu signieren Exposéredakteur Uwe Anton aus Wuppertal und der neue Teamautor Marc A. Herren. Letzterer hält sich gerade im regnerischen Ruhrgebiet statt auf der Sonneninsel Gran Canaria auf, da er an einem Film-Dokuprojekt zur Serie teilnimmt.
Es dürfte reichlich Zeit vorhanden sein, um sich sowohl über das Filmprojekt unter dem Arbeitstitel PERRY RHODAN – UNSER MANN IM ALL auszutauschen, wie auch über den aktuellen Stand der Serie, die sich zügig auf den »Zyklus-Mittelband« 2550 zubewegt.
Der Stammtisch findet am kommenden Freitag, 7. Mai 2010, ab 18 Uhr in der Böninger Mühle, Karl-Jarres-Straße 131, in 47053 Duisburg (Hochfeld) statt. Eintritt ist nicht zu zahlen, Gäste sind gern gesehen.
Die Fantasy-TV-Serie LEGEND OF THE SEEKER hat das Ende ereilt. Aufgrund nicht zufrieden stellender Einschaltquoten hat man sich beim Produzenten ABC entschlossen, die Produktion der Serie einzustellen. LEGEND OF THE SEEKER wurde in den USA als »Syndication« vertrieben, das heisst, sie wurde direkt an die lokalen Sender verkauft. Das Ende kam offenbar, nachdem der wichtigste Kunde, die Tribune Station Group (die die Serie an über 50 Sender sublizensiert hatte) abgesprungen ist und keine neuen Folgen mehr geordert hatte. ABC versuchte daraufhin zwar noch, LOTS an andere Kunden zu bringen, das war aber nicht von Erfolg gekrönt.
Schade drum. Die von Sam Raimi und Rob Tapert konzipierte und produzierte Show erfand das Genre nicht neu, war aber auf eine Popcorn-Kino-Art sehr unterhaltsam (welche Alternativen haben wir denn auch?), hatte sehr sympatische Figuren und hob sich an vielen Stellen vom Fantasy-Einerlei ab; beispielsweise löste man sich in diversen Plots durch breitbandige Charakterdarstellungen und überraschende Entwicklungen von den üblichen gut-böse-Stereotypen. Auch die Ausstattung ließ nichts mehr von den XENA- und HERCULES-Lächerlichkeiten bemerken und sah für eine vergleichsweise preiswert produzierte Fantasy-Serie gut aus.
Wenngleich die zweite Staffel mit einigen sehr schönen Folgen aufwarten konnte, so eierte die Serie leider was den Storybogen anging etwas konzeptionslos daher und suchte vergeblich nach der Eigenmotivation – wahrscheinlich der Hauptgrund für die sinkenden Einschaltquoten.
Natürlich gibt es auch diemal – wie so oft – eine Fanaktion zur Rettung unter dem Titel Save Our Seeker. Ich würde es begrüßen wenn das klappt, vielleicht fasst sich ja SyFy ein Herz (wenn man betrachtet, was die stellenweise so produzieren, ist LOTS ein Qualitätsprodukt)…
Sektion 3 | Hanseapolis – ist ein Zukunftsthriller in zwei Teilen von der Autorin Miriam Pharo. Die Zusammenfassung lautet wie folgt:
Die Europäische Föderation im Jahr 2066:
Die einstigen blühenden Hansestädte im Norden existieren nicht mehr. Hamburg ist ein Nobelbezirk von Hanseapolis – einer Megacity mit über 20 Millionen Einwohnern -, die Lübecker Region eine riesige Industriezone. Dass die Cops 72 Stunden und mehr am Stück Dienst tun, ist keine Seltenheit. Denn Hanseapolis schläft nie.
Band eins unter dem Titel SCHLANGENFUTTER erschien im Juli 2009:
An einem heißen Februarmorgen wird im Sumpf außerhalb der Stadt eine verstümmelte Leiche gefunden. Louann Marino, neu im Morddezernat von Hanseapolis, und ihr undurchsichtiger Partner Elias Kosloff nehmen die Ermittlungen auf. Die Spuren führen das ungleiche Paar in die stillgelegten U‑Bahn-Schächte unterhalb der glitzernden Metropole.
Zur selben Zeit erhält Cedric Dunn, Reporter des Yahoogle Investigation Network/YIN, einen heißen Tipp über Korruption und illegale Prostitution an höchster Stelle der Föderationsregierung. Ein Sonderkonto aus Singapur scheint der Schlüssel zu sein, doch der heimliche Zugriff auf die gesperrten Daten bleibt nicht unbemerkt. Ein mörderisches Wettrennen um vernichtende Beweise und tödliche Intrigen beginnt.
Der Fall des ermordeten Mädchens im Sumpf wird für Elias zum Albtraum: In den Helium-3-Förderminen auf dem Mond kommt er einer Verschwörung ungeahnten Ausmaßes auf die Spur, gleichzeitig holt ihn seine Vergangenheit wieder ein. Ein alter Freund trachtet ihm nach dem Leben – und er ist nicht der Einzige.
Anlässlich der Buchpremiere des zweiten Teils findet am 29. Mai nördlich von Hamburg eine Bunkerlesung statt. Der genaue Standort ist geheim. Die Gäste werden mit Bussen abgeholt und hingefahren. Nach der gut einstündigen Lesung im verdunkelten Bunker findet oberirdisch ein BBQ statt, mit Autogrammstunde und allem, was dazu gehört. Mehr Informationen zum Event.
Ja, ich weiß, ich bin zwei Tage zu spät, denn Du wurdest bereits am 24. April 1990 in den Orbit geschossen. Sorry. Aber Du musst zugeben, dass Du nicht ganz leicht zu erreichen bist. Nicht nur treibst Du Dich in 600 km Höhe im Erdorbit herum, nein, Du musst auch noch mit ungefähr 28ooo Kilometern pro Stunde um die Erde rasen. Ist das nicht ein wenig schnell, wenn man über elf Tonnen wiegt? Das macht es jedenfalls nicht ganz leicht, die Grüße persönlich zu überbringen. Deswegen habe ich das auch aufgegeben und schreibe lieber diesen Blogeintrag.
Du hattest es ja auch nicht immer ganz leicht. Ich meinen Deinen Sehfehler, ja ich weiß, dass Du darüber nicht gern sprichst. Das war aber auch Pech, dass Dein Spiegel falsch geschliffen war. Aber mach Dir keine Sorgen, ich sehe auch schlecht und meine Brille musste ich selbst bezahlen, da hattest Du noch richtig Glück. Andere NASA-Kinder hatten da mehr Pech, wenn ich daran denke, dass Sonden einschlagen und zerschellen statt landen, weil man den Unterschied zwischen Zoll und Zentimetern nicht kennt… Aber egal!
Seitdem Du die Brille verpasst bekommen hast bist Du ein stetiger Quell der Freude und versorgst uns mit spektakulären Bildern aus unendlichen Weiten, die Wissenschaftler ebenso ekstatisch werden lassen wie SF-Fans. Mach weiter so, Hubble! Glückwunsch!
Gefunden auf BoingBoing: die Initiative QuestionCopyright.org (und man sollte sich diese Seite mal genau ansehen und lesen (und vor allem verstehen), was dort steht) hatte einen animierten Clip im klassischen Zeichentrick-Stil erstellt und um einen professionellen Soundtrack gebeten. Der kam schnell. Das Ergebnis kann man hier sehen.
Ja, ich weiss, das Thema ist komplex. Der Film ist aber prima. Und nach wie vor sehe ich das Problem eher darin, dafür zu sorgen, dass die Urheber ihr Geld bekommen, statt den Medienmultis wie bisher.
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Soeben ist die siebte Ausgabe des STEAMPUNK MAGAZINE erschienen, die Herausgeber bezeichnen die aktuelle Nummer unter dem Subtitel »New And Future Worlds« als die beste die sie bisher herausgebracht haben.
Man findet in der Numero sieben wohlfeile Artikel über die Beziehung zwischen Steampunk und Politik, die Zukunft der Steampunk-Mode, den Schmelztiegel Europa im 19. Jahrhundert, Gedichte über ALICE IN WONDERLAND, Stories über Luftschiffe und Heißluftballons, und eine Anleitung, wie man seine eigene Insel aus den Fluten des Ozeans heben kann.
Für’s iPhone (und andere eReader) gibt es eine optimierte Fassung, die man ebenfalls auf der Downloadseite bekommt, die belastet den Geldbeutel allerdings mit einem britischen Pfund.
… unter diesem Titel hat die Heinrich Böll Stiftung zusammen mit iRights.info einen Reader zum Thema Copyright in der Internet-Ära herausgebracht. Der Untertitel lautet »Plädoyers für ein zukunftstaugliches Urheberrecht«. In diesem Reader nehmen renommierte Autoren unter anderem Stellung zum Urheberrecht in der modernen vernetzten Welt, zum Kopieren und zum Leistungsschutz-Gejammer der etablierten Verleger.
Der Reader steht unter einer Creative Commons-Lizenz, die es mir ermöglicht, einen der Artikel hier zu veröffentlichen. Es handelt sich dabei um die Betrachtungen von Monika Ermert zum ACTA-Abkommen, dass soeben hinter verschlossenen Türen und weitestgehend ohne den Einfluss demokratischer Prinzipien verhandelt wird und das zu einschneidenden Einschränkungen unserer Bürgerrechte in der digitalen Welt führen wird – wenn es nicht rechtzeitig gestoppt und auf eine demokratische Basis gehoben wird.
Warum ich das hier thematisiere? Das hat verschiedene Gründe. Zum einen stammt das heute genutzte Urheberrecht aus einer grauen Vorzeit und passt nicht mehr zur »digitalen Gesellschaft«. Zum anderen kann es meiner Ansicht nach nicht angehen, dass Volksvertreter die Interessen des Volkes das sie vertreten sollen an die Vertreter von Medienkonzernen verkaufen. Und drittens sehe ich die Gefahr, dass Bürgerjournalisten ihre Blogs und Special-Interest-Seiten (so wie beispielsweise diese hier) zumachen können, wenn die Verleger von Baumfäll-Zeitungen (und Konsorten) ihre Forderungen mittels massiver Politik-Manipulationen durchsetzen können – ein erster Ansatz ist mit dem Jugendmedienstaatsvertrag und seinen abstrusen Forderungen bereits getan.
Man muss diese Informationen verbreiten, damit auch die vielleicht endlich aufwachen, die unreflektiert die Parolen der Medienindustrie und ihrer Handpuppen nachplappern.
Eine Ausschreibung von Michael Haitels p.machinery für eine Sammlung von Kurzgeschichten im Steampunk-Genre:
Früher als erwartet steht das Thema für STORY CENTER 2011 fest: Steampunk. Ein Thema, so weit zu fassen, wie die Geschichten ausfallen dürfen. Wer an diesem STORY CENTER mitschreiben möchte, sollte sich im Steampunk auskennen und heimisch fühlen – oder ganz neue Anregungen für das Genre mitbringen. Eine weitergehende thematische Einschränkung gibt es nicht. Es geht nur um
Steampunk
Die Modalitäten:
Eingeschickt werden dürfen Kurzgeschichten beliebigen Umfangs, die sich mit dem Thema beschäftigen und dem Genre der Science Fiction oder Fantastik zuzuordnen sind; im Zweifelsfalle wird mit dem Autor diskutiert.
Die Geschichten sollten unveröffentlicht sein; es wird darum gebeten, dass eine Exklusivität bis zum 31.12.2012 zugesichert wird, d. h., die Geschichte wird vor dem 31.12.2012 nicht an anderem Orte veröffentlicht.
Die Einsendung soll per Email (Adresse = michael[at]haitel.de) erfolgen, Format *.doc, *.docx, *.rtf , *.odt oder *.txt. Die Textdateien sollten weitgehend unformatiert sein, allenfalls Kursivschrift-Formatierungen enthalten, dürfen mit einzeiligem Zeilenabstand angelegt sein; Zeilennummerierungen, Absatzeinrückungen u. ä. sind nicht notwendig.
Der Einsendung ist eine Autorenvita von ca. 5–10 Zeilen Umfang beizufügen; dies gilt bitte auch für die Autoren, die schon an STORY CENTER teilgenommen haben; der Text sollte in der »dritten Person« verfasst sein; die Formatierung dieser Vitae ist bitte so einfach wie möglich zu halten.
Soeben auf Cory Doctorows craphound.com gefunden (und übersetzt):
Der Argon Verlag, Herausgeber der deutschen Hörbuch-Fassung von Cory Doctorows Roman LITTLE BROTHER, hat genug von den »bemannt die Barrikaden«-Parolen in Sachen Hörbuch-Piraterie. Sie haben eine qualitativ sehr hochwertige gekürzte Ausgabe in Auftrag gegeben, gelesen wird die vom beliebten Sprecher Oliver Rohrbeck (bekannt durch DIE DREI ??? oder als Stimme von Ben Stiller). Diese Fassung wird auf sechs CDs zum Preis von EUR 19,95 verkauft.
Fans der gekürzten Variante und auch alle anderen die an einer ungekürzten Ausgabe interessiert sind, haben die Möglichkeit, vorab eine beliebige Menge Geld zu bezahlen. Sobald eine Summe von EUR 9000,00 eingenommen wurde, wird diese ungekürzte Fassung – ebenfalls gelesen von Rohrbeck – kostenlos veröffentlicht, ohne jegliche DRM-Maßnahmen und unter Creative Commons-Lizenz (BY-NC-ND). Kommen die 9000 Euro nicht zusammen, wird das eingenommene Geld zurückgezahlt.
Was noch cooler ist: Schon jetzt koexistieren das Hörbuch und auch die Printausgabe glücklich mit einer freien Fan-Übersetzung des Romans von Christian Wöhrl und einer ebenso freien Fan-Audiobook-Lesung von Fabian Neidhardt. Die Fans können diese Werke kostenlos an andere Fans verbreiten, während Firmen selbstverständlich trotzdem in der Lage sind, kommerzielle Editionen zu produzieren.
Cory besucht im September auf einer Tour durch Deutschland verschiedene Städte und hat zum Ausdruck gebracht, dass er hofft, Christian und Fabian zu treffen, um ihnen seinen Dank auszusprechen. Außerdem hofft er, dass die Fans der kostenlosen Ausgaben seine coolen deutschen Herausgeber für ihre offene Einstellung gegenüber kostenlosen und kostenpflichtigen Medien unterstützen.
Coole Sache, das. Die 9000 Euro sollten doch wohl kein Problem darstellen, oder? Details zu diesem Projekt mit sehr deutlichen Aussagen in Richtung von »Internet-Ausdruckern« und dem »Establishment« der etablierten Verleger findet man auf der Webseite des Argon Verlags.
Update: Wie ich gerade sehe, läuft die Sammelaktion nur vom 26. April bis zum 16. Mai diesen Jahres. Das ist sehr wenig Zeit… Spread the word.
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