Die neue Konsole heißt Nintendo Switch

Die neue Konsole heißt Nintendo Switch

Lan­ge Zeit war über Nin­ten­dos neue Kon­so­le mit dem Code­na­men NX spe­ku­liert wor­den, jetzt gibt es end­lich Kon­kre­tes, denn Big N hat einen Trai­ler ver­öf­fent­licht, in dem man schon ziem­lich genau sehen kann, was sie mein­ten, als sie sag­ten, es hand­le sich gleich­zei­tig um ein sta­tio­nä­res und mobi­les Gerät. Tat­säch­lich ist das Kon­zept der Nin­ten­do Switch, wie sie getauft wur­de, weni­ger spek­ta­ku­lär, als viel­leicht vie­le dach­ten, denn offen­bar han­delt es sich im Prin­zip nur um eine mobi­le Kon­so­le mit einem Dock, über das sie im Wohn­zim­mer mit dem Fern­seh­ge­rät ver­bun­den wer­den kann. Das hat man in ähn­li­cher Form bereits gese­hen und es haut einen nicht vom Sockel, wobei man zuge­ben muss, dass die Con­trol­l­er­lö­sung cle­ver ist, auch wenn es sich letzt­end­lich nur ein Tablet mit ange­flansch­ten Con­trol­lern han­delt. Inter­es­sant dürf­te sein, wie es um die Leis­tungs­fä­hig­keit der Switch bestellt ist. Zudem ist das Gerät offen­bar Mul­ti­play­er-taug­lich, aber das hat­te ich nicht anders erwar­tet. Die Ziel­grup­pe sind erneut sicher nicht Hard­core-Gamer mit Frame­ra­ten und Gra­fik-Fetisch, aber das war von Nin­ten­do auch nicht zu erwar­ten gewe­sen. Ste­hen und fal­len wird das durch­aus inter­es­san­te neue Gerät mit dem Spie­le­an­ge­bot.

Laut Nin­ten­do wird die Switch ab dem März 2017 erhält­lich sein, das Weih­nachts­ge­schäft ver­pas­sen sie also.

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Ab November: Nintendo Mini-NES

Ab November: Nintendo Mini-NES

Mini-NES

Nin­ten­do hat offen­bar den Retro-Trend erkannt und möch­te damit auch ordent­lich geld ver­die­nen, denn die japa­ni­sche Fir­ma bringt 33 Jah­re nach dem Release das NES zurück. Aller­dings nicht im Ori­gi­nal, son­dern in Form einer Mini-Kon­so­le, auf der 30 Spie­le vor­in­stal­liert sind. Das erin­nert an die bereits vor Jah­ren erschie­ne­nen Ata­ri Flash­back oder den Com­pe­ti­ti­on Pro mit ein­ge­bau­tem C64.

Vor­in­stal­liert sind unter ande­rem sol­che Klas­si­ker wie BUBBLE BOBBLE, CASTLEVANIA I & II, DONKEY KONG, DONKEY KONG JR., DR. MARIO, FINAL FANTASY, GALAGA, GHOSTS´N GOBLINS, GRADIUS, KIRBY´S ADVENTURE, MARIO BROS., MEGA MAN 2, METROID und PAC-MAN.

Kos­ten soll die Kon­so­le, die über einen HDMI-Anschluss ver­fügt, 60 Dol­lar, hin­zu kom­men 10 Dol­lar pro Con­trol­ler, man kann aller­dings auch eine Wiimo­te als Game­pad nut­zen oder einen Clas­sic Con­trol­ler der Wii ver­wen­den. Umge­kehrt passt der neue Retro-Con­trol­ler für das Mini-NES auch an die Wii. Unver­ständ­lich ist aller­dings, dass man das für den Betrieb nöti­ge Ste­cker­netz­teil eben­falls extra erwer­ben muss.

Laut Nin­ten­do wird das Mini-NES auch in Deutsch­land erschei­nen, in den USA wird sie ab Anfang Novem­ber erhält­lich sein, also pünkt­lich zum Weih­nachts­ge­schäft.

Man muss sich aller­dings fra­gen, war­um sie dem Ding nicht ein­fach einen Car­tridge-Slot ver­passt haben, so dass man noch vor­han­de­ne Spie­le an moder­nen Dis­plays hät­te nut­zen kön­nen. Da laut Aus­sa­ge von Nin­ten­do aller­dings die Spie­le ver­än­dert wur­den (eini­ge Spie­le ver­fü­gen plötz­lich über einen Mul­ti­play­er-Modus), kann man davon aus­ge­hen, dass es sich eigent­lich nur um einen Emu­la­tor han­delt, da kann es natür­lich sein, dass ein Slot zu nicht uner­heb­li­chen tech­ni­schen Pro­ble­men geführt hät­te, denn der Pro­duk­ti­ons­auf­wand wäre somit deut­lich höher gewe­sen, als für eine simp­le Emu­la­ti­on. Man darf gespannt sein, inwie­weit die Games den Ori­gi­na­len ent­spre­chen, oder ob sie »nach­ge­baut« wur­den.

[Update 16.07.2016:] Ab sofort ist das Clas­sic Mini bei Ama­zon vor­be­stell­bar – naja, fast, man kann sich per Email benach­rich­ti­gen las­sen, wenn es ver­füg­bar und ein Preis bekannt ist.

Pro­mo­fo­to Copy­right Nin­ten­do

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Nintendo Entertainment System goes 3D

Nintendo Entertainment System goes 3D

Das Nin­ten­do Enter­tain­ment Sys­tem, kurz NES, ist alt. Es erschien bereits im Jahr 1983 (in Euro­pa drei Jah­re spä­ter), es han­delt sich um eine 8-bit-Kon­so­le und ent­spre­chend pixe­lig ist auch die Gra­fik.

Doch das muss nicht sein. Ein neu­er Emu­la­tor peppt die alten Spie­le auf, indem er ihnen einen Pdeu­do-3D-Look ver­leiht. Und das sieht schlicht­weg gran­di­os aus, fast so, als wären es auf ein­mal moder­ne Indie-Games.

Das ist alles noch sehr Beta, mehr Infor­ma­tio­nen auf 3dnes.com (zumin­dest solan­ge, bis Nin­ten­do den Laden schließt).

[ytv]https://www.youtube.com/watch?v=Ti2fwroyP2A[/ytv]

 

Grandios: METROID-Fanfilm THE SKY CALLS

Grandios: METROID-Fanfilm THE SKY CALLS

Rain­fall Films haben einen Fan­film um Nin­ten­dos METROID-Fran­chise und des­sen Hel­din, die Kopf­geld­jä­ge­rin Samus Aran, gemacht. Und das sieht visu­ell ziem­lich beein­dru­ckend aus. Ist aber auch kein Wun­der, Rain­fall ist eine pro­fes­sio­nel­le VFX-Fir­ma, die bei­spiels­wei­se bereits für G4 TV, Dis­ney und EA Games gear­bei­tet hat.

[ytv]https://www.youtube.com/watch?v=x3kfyZJhC3U[/ytv]

Für Frickler: Nintendo NES in einem Cartridge

Für Frickler: Nintendo NES in einem Cartridge

NESinacartridge

Auf Inst­ruc­ta­bles gibt es ein unglaub­li­ches Retro-Tüf­tel­pro­jekt für Nerds: Tin­ke­rer hat doch tat­säch­lich ein funk­ti­ons­fä­hi­ges Nin­ten­do NES (oder genau­er gesagt einen chi­ne­si­schen Nach­bau davon) in eine Car­tridge der orgi­na­len Kon­so­le ein­ge­baut.

Die gesam­te Bau­an­lei­tung kann man auf Inst­ruc­ta­bles nach­voll­zie­hen und das Pro­jekt natür­lich auch nach­bau­en, wobei es even­tu­ell etwas schwie­rig sein könn­te, an das chi­ne­si­sche Kon­so­len-Boot­leg zu kom­men. Gran­dio­se Idee.

Nintendo erpresst Let´s Player

Nintendo erpresst Let´s Player

Logo NintendoDass es Nin­ten­do nicht so rich­tig rosig geht, ist nichts Neu­es, an den gran­dio­sen Erfolg der Wii mit sei­ner neu­ar­ti­gen Bewe­gungs­steue­rung konn­te die unin­spi­rier­te Wii U nicht ein­mal halb­wegs anknüp­fen. Und so sucht Big N nun offen­bar nach ande­ren Wegen, an Koh­le zu kom­men. Bereits vor ca. ander­halb Jah­ren hat­te man ange­kün­digt, an den Wer­be­ein­nah­men von Let´s Play-Vide­os betei­ligt wer­den zu wol­len.

Für die Unein­ge­weih­ten: Let´s Play-Vide­os sind Clips zumeist auf You­tube, die sich mit Spie­len befas­sen, die­se also bei­spiels­wei­se vor­stel­len oder Tipps zum Ablauf geben. Streng genom­men ist das eine Urhe­ber­rechts­ver­let­zung, denn die gezeig­ten Spiel­in­hal­te unter­lie­gen natür­lich dem Copy­right des jewei­li­gen Her­stel­lers. Die meis­ten Publisher sehen das aller­dings eher gelas­sen, immer­hin sind die Vide­os eine pri­ma Wer­bung für ihre Pro­duk­te.

Nin­ten­do möch­te die Let´s Play­er jetzt aller­dings in ihr soge­nann­tes »Creator´s Pro­gram« zwin­gen. Man muss sich dort anmel­den, um Let´s Play-Vide­os online stel­len zu dür­fen. Macht man das nicht, droht der japa­ni­sche Kon­zern damit, die Clips auf­grund von Urhe­ber­rechts­ver­let­zun­gen aus dem web neh­men zu las­sen. Natür­lich hat das einen Grund: Nin­ten­do will an den Wer­be­ein­nah­men mit­ver­die­nen. Dabei sol­len 30 Pro­zent der Ein­nah­men an Big N gehen, der Rest an den Video­er­stel­ler (das gilt nur für regel­mä­ßi­ge Vide­os, für ein Ein­zel­vi­deo erhält man nur 60%). Der Knül­ler dabei: Das gesam­te Geld soll zuerst an Nin­ten­do gehen und die über­wei­sen dem Let´s Play­er mit mona­te­lan­ger Ver­zö­ge­rung dann sei­nen Teil auf ein Pay­Pal-Kon­to. Ein wei­te­re Knül­ler ist, dass dar­in noch nicht ein­mal alle Spie­le des Her­stel­lers ein­ge­schlos­sen sind, man muss erst­mal in eine White­list schau­en, um fest­zu­stel­len, ob man zu einem bestimm­ten Game über­haupt Vide­os erstel­len darf.

Mei­ner Mei­nung nach grenzt das an Schutz­geld­erpres­sung. Ent­we­der ihr zahlt, oder wir hau­en eure Vide­os aus dem Netz. Das geht GAR nicht und ich bin sicher, dass sich schnell und laut Wider­stand regen wird. Die Gamer sind nicht gera­de dafür bekannt, mit sol­chen Aktio­nen beson­ders wohl­wol­lend umzu­ge­hen. Hier wäre mit Nin­ten­do auch mal ein Ziel, das im Gegen­satz zu Gamer­ga­te, Hohn und Spott der Spiel­er­ge­mein­de ver­dient hät­te. Schon bei einer ähn­li­chen Akti­on gegen IGN kam es zu viel Kri­tik und Big N ver­sprach eine bes­se­re Lösung. Das »Creator´s Pro­gram« soll die­se Lösung sein.

Tat­säch­lich dürf­te das für Nin­ten­do aber ein PR-Desas­ter wer­den. Selbst ins Knie geschos­sen.

Logo Nin­ten­do Copy­right Nin­ten­do

Amazon petzt: Preis und Verkaufsstart für Nintendos Wii U

Nin­ten­do selbst hat noch kein offi­zi­el­les State­ment abge­ge­ben, da über­rascht Amazon.de bereits mit einem Ver­kaufs­preis und einem Releaseter­min für die neue Kon­so­le Wii U.

Erschei­nungs­ter­min in Deutsch­land ist damit laut dem Online­händ­ler der 21.12.2012, also gera­de noch recht­zei­tig für´s Weih­nachts­ge­schäft und wahr­schein­lich kurz genug, um ein paar Spon­tan­käu­fe zu initi­ie­ren. Der Preis wird mit hap­pi­gen 399 Euro genannt, das war aber abzu­se­hen, denn der Con­trol­ler mit Zusatz­bild­schirm dürf­te nicht ganz preis­wert zu pro­du­zie­ren sein. Für die bis­he­ri­ge Nin­ten­do-Ziel­grup­pe »Gele­gen­heits­spie­ler« aber wohl zu hoch, es bleibt abzu­war­ten, ob es gelingt, Hard­core-Zocker durch ent­spre­chen­de Games anzu­spre­chen. Das dürf­te aber nicht ganz ein­fach wer­den, aus­schlag­ge­bend dürf­te sein, ob das neue inno­va­ti­ve Bedien­kon­zept ankommt.

Für die Spie­le wer­den hap­pi­ge 69,99 ange­sagt, das ist mei­ner Ansicht nach jen­seits von Gut und Böse – soll hei­ßen: viel zu teu­er.

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Pro­mo­gra­fik Copy­right Nin­ten­do

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E3 2012 – Neues zur Wii U

[E3 2012] Es war damit zu rech­nen, trotz der Geheim­nis­tue­rei Nin­ten­dos um sei­ne neue Kon­so­le, den Nach­fol­ger der über­aus erfolg­rei­chen und inno­va­ti­ven Wii. Auf der E3 erläu­ter­te Big-N-Chef Satoru Iwa­ta eini­ge Neu­ig­kei­ten.

Neben dem etwas klo­big und unhand­lich anmu­ten­den neu­en Con­trol­ler mit dem Bild­schirm wird es auch unter dem Namen »Wii U Pro« ein eher klas­sisch anmu­ten­des Steue­rungs­ge­rät geben. Haupt­säch­li­cher Zweck dürf­te sein, dass Spie­le ande­rer Platt­for­men dank die­ses Game­pads leich­ter por­tiert wer­den kön­nen.

Ände­run­gen gab es beim gro­ßen Con­trol­ler, hier wur­den unter ande­rem die bei­den Cir­cle-Pads durch Ana­log­sticks ersetzt, die zusätz­lich aber auch eine Klick-Funk­ti­on haben. Auch an der Posi­tio­nie­rung der Bedien­ele­men­te hat man geschraubt. Zudem erläu­ter­te man, dass das »gro­ße« Pad über eine NFC-Schnitt­stel­le ver­fü­gen wird – wofür genau bleibt noch offen. Laut Nin­ten­do soll man mit dem Con­trol­ler zudem auch bei­spiels­wei­se das Fern­seh­ge­rät steu­ern kön­nen.

Wei­ter­hin steigt Nin­ten­do mit einem eige­nen sozia­len Netz­werk namens Miiver­se in die­sen boo­men­den Markt ein. Miiver­se ist brow­ser­ba­siert, das eröff­net die Mög­lich­keit, dass man nicht nur von der Wii U, son­dern auch von PCs und Smart­pho­nes dar­auf wird zugrei­fen kön­nen. Dabei ste­hen dann aller­dings nicht alle Funk­tio­nen zur Ver­fü­gung, die man auf der Kon­so­le vor­fin­det. Miiver­se wird aller­dings nicht zum Ver­kaufs­start der Wii U fer­tig sein, son­dern nach­ge­lie­fert.

Ich wage mal die Vor­her­sa­ge, dass Nin­ten­do es mit der neu­en Kon­so­le schwer haben wird, denn wie schon bei der Wii lässt man die Gra­fik­fä­hig­kei­ten außen vor und möch­te sich aufs Game­play kon­zen­trie­ren. Der Effekt des coo­len Neu­en durch die Bewe­gungs­steue­rung ist aller­dings vor­bei. Zudem scheint eine Steue­rung wie mit der kom­pak­ten Wiimo­te des Vor­gän­gers gar nicht mög­lich zu sein. Abschlie­ßend kann man das erst bewer­ten, wenn die neue Kon­so­le erschie­nen ist, aber ich hal­te die Wii U kon­zep­tio­nell für leicht dane­ben.

[Update: 16:30 Uhr] Die Wii U soll angeb­lich doch sta­te-of-the-art-Gra­fik haben … Mehr wis­sen wir ab Diens­tag, wenn die gro­ße Nintent­do-Pres­se­kon­fe­renz statt­fin­det.

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Pro­mo­fo­tos Copy­right Nin­ten­do

Marios Antwort auf die PETA-Vorwürfe

Ich hat­te neu­lich berich­tet, dass die Tier­rechts­or­ga­ni­sa­ti­on PETA ange­pran­gert hat, dass Klemp­ner Mario fal­sche Signa­le sen­det, wenn er im neu­es­ten Spiel ein Tanu­ki-Fell trägt. Mario hat dar­auf jetzt geant­wor­tet. Sagt zumin­dest Dork­ly und die müs­sen es wis­sen. :)

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PETA gegen Super Mario

Am letz­ten Wochen­en­de erschien Nin­ten­dos SUPER MARIO 3D LAND für das 3DS. In die­sem Spiel kann der unka­putt­ba­re Klemp­ner – wie schon in frü­he­ren Games – sei­ne Fähig­kei­ten ver­än­dern, indem er in ver­schie­de­ne Kos­tü­me schlüpft. Eins davon ist ein Tanoo­ki-Anzug und der ist den Akti­vis­ten der Tier­schutz­grup­pe PETA ein Dorn im Auge. Man ist der Ansicht, dass der Anzug den Spie­lern »fal­sche Wer­te« ver­mit­telt.

Tanoo­ki may be just a »suit« in Mario games, but in real life, tanu­ki are rac­coon dogs who are skin­ned ali­ve for their fur. By wea­ring Tanoo­ki, Mario is sen­ding the mes­sa­ge that it’s OK to wear fur.

Tanoo­ki mag im Spiel nur ein »Anzug« sein, aber im wirk­li­chen Leben sind Tanu­kis Mar­der­hun­de, die für ihr Fell lebend gehäu­tet wer­den. Indem Mario Tanoo­ki trägt sug­ge­riert Mario, dass es okay ist Pelz zu tra­gen.

Bei allem Ver­ständ­nis für die Anlie­gen von Tier­schüt­zern… Um Him­mels Wil­len, hier geht es um ein Com­pu­ter­spiel, in dem ein fik­ti­ver Cha­rak­ter einen fik­ti­ven, kind­ge­rech­ten Anzug trägt. Das in die­ser Form mit Pelz­tie­ren in Ver­bin­dung zu brin­gen hal­te ich für völ­lig ver­fehlt. PETA hät­te genug ech­te Pro­ble­me, um die sie sich küm­mern könn­ten.

Aber wahr­schein­lich ist das ohne­hin nur ein PR-Schach­zug.

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Screen­shot Copy­right Nin­ten­do

Nintendos Wii U ohne DVD und BlueRay

Es wur­de lan­ge über die neue Spiel­kon­so­le von Nin­ten­do gemun­kelt, die unter dem Arbeits­ti­tel »Pro­ject Café« bekannt war und nun auf der E3 end­lich vor­ge­stellt wur­de. Kau­fen kann man sie aller­dings noch nicht. Nin­ten­do möch­te mit die­ser Kon­so­le mit deut­lich bes­se­ren Leis­tungs­da­ten als bei der Wii end­lich bei den gro­ßen Jungs mit­schwim­men.

Details zu den vor­geb­li­chen Fähig­kei­ten der Kon­so­le spa­re ich mir, die sind auf jeder Men­ge Sei­ten bis auf Mono­fi­la­ment-Dün­ne durch­ge­kaut wor­den. Inter­es­sant aber die Ankün­di­gung von Big-N-Chef Satoru Iwa­ta, dass die Wii U kei­ne DVDs und Blu­eR­ay-Disks wird abspie­len kön­nen. Gegen­über Kot­a­ku sag­te er:

Der Grund hier­für ist, das wir glau­ben, dass hin­rei­chend Per­so­nen bereits über Gerä­te ver­fü­gen, die in der Lage sind, DVDs und Blu­eR­ays abspie­len zu kön­nen, so dass die durch das Ein­bau­en die­ser Funk­tio­na­li­tät in die Wii U ent­ste­hen­den Kos­ten auf­grund der auf den Tech­no­lo­gi­en lie­gen­den Paten­te nicht zu recht­fer­ti­gen wären.

Bit­te? Mei­ner Ansicht nach ist das ein K.O.-Kriterium. Es wird ein opti­sches 25GB-Spei­cher­me­di­um Ver­wen­dung fin­den, das mit Sicher­heit auf Blu­eR­ay basiert und den­noch will man ent­ge­gen der ande­ren Anbie­ter die Kun­den zwin­gen, noch einen wei­te­ren Play­er besit­zen zu müs­sen, statt dar­auf zu set­zen, dass die BR-Fähig­keit als coo­les Fea­ture ein zusätz­li­ches Kauf­kri­te­ri­um ist? Ich wür­de es mir stark über­le­gen, ob ich noch­mal eine Kon­so­le anschaf­fe, die die Fähig­keit im Prin­zip besitzt, bei der die­se aber kas­triert wur­de, um kei­ne Lizenz­ge­büh­ren ent­rich­ten zu müs­sen, wie bereits bei der Wii gesche­hen. Dass die­se Kon­so­le die Fähig­keit tat­säch­lich hat­te, bewies die Home­brew-Com­mu­ni­ty recht zügig.

Ins­in­der ver­mu­ten, dass der sehr auf­wen­di­ge Con­trol­ler mit Dis­play in der Her­stel­lung der­art teu­er ist, dass Nin­ten­do an ande­ren Stel­len stark spa­ren muss…

Das mag zwar sein Iwa­ta San, trotz­dem erneut ein sehr schlech­ter Plan. Ein eben­so schlech­ter Plan, wie den Brow­ser der ers­ten Wii nie mit Updates zu ver­sor­gen

Creative Commons License

via Kot­a­ku, Pro­mo-Fotos Copy­right Nin­ten­do

Flash-Videos auf der Wii – geht´s noch, Nintendo?

Im Wohn­zim­mer bei der Nach­ba­rin neben­an steht als TV noch eine alte Röh­re und es gibt auch kei­nen Grund, die zu erneu­ern, solan­ge sie noch läuft. Hin und wie­der wird aller­dings der Wunsch laut, auch mal einen Bei­trag aus der ZDF-Media­thek anzu­schau­en, bei­spiels­wei­se wenn man die Sen­dung selbst im her­kömm­li­chen Pan­tof­fel­ki­no ver­passt hat. Als das Fern­seh­ge­rät gebaut wur­de, wuss­ten die bei Loewe wahr­schein­lich noch nicht mal, wie man »Inter­net« schreibt, es ver­fügt aber immer­hin über zwei RGB-Ein­gän­ge via Scart. :o)

Neben der Kis­te steht aller­dings eine Wii und die kann ich via WLAN ins Netz­werk heben und die ver­fügt über den soge­nann­ten »Inter­net-Chan­nel«, mit dem man mit­tels Ope­ra im Web sur­fen kann. Das wäre wohl die ein­fachs­te Mög­lich­keit die Media­thek mal eben auf den Fern­se­her zu zau­bern. Dach­te ich, doch ich hat­te die Rech­nung ohne Nin­ten­do gemacht.

Der auf der Wii ver­füg­ba­re Flash-Play­er ist uralt (und ich mei­ne uuuur­alt), des­we­gen erhal­te ich auf den aller­meis­ten Web­sei­ten nur die Mel­dung »bit­te aktua­li­sie­ren Sie Ihren Flash­play­er!«, so auch auf der Media­thek-Sei­te.  An und für sich ein guter Vor­schlag, aller­dings stellt Nin­ten­do kein Update zur Ver­fü­gung, das ich auf die Kon­so­le spie­len könn­te um den Zustand zu ver­bes­sern – mal eben nur den Brow­ser Ope­ra zu aktua­li­sie­ren oder ein Update des Play­ers auf­zu­spie­len: eben­falls Fehl­an­zei­ge. Wie man aus zahl­lo­sen Bei­trä­gen zu dem The­ma im Web ent­neh­men kann ist sei­tens Nin­ten­do nicht ein­mal geplant, ein Update anzu­bie­ten.

Hal­lo Nin­ten­do? Das kann doch wohl nicht euer Ernst sein? Die Inter­net­taug­lich­keit der Kon­so­le bewer­ben und dann sowas? Kun­den­freund­lich geht ganz anders.

Eins haben die Nin­ten­do-Frag­gles damit aber geschafft: bis­her hat­te ich trotz Bas­tel­lei­den­schaft kei­ne Ambi­tio­nen, Home­brew auf der Wii aus­zu­füh­ren. Das hat sich soeben grund­le­gend geän­dert, selbst schuld, Big-N. Wäre doch gelacht! Und man sieht wie­der ein­mal, war­um es schlecht ist, dem Her­stel­ler voll­stän­di­ge Kon­trol­le dar­über zuzu­ge­ste­hen, was man auf der erwor­be­nen Hard­ware instal­lie­ren darf und was nicht.

Creative Commons License

Bild Wii aus der Wiki­pe­dia