Ich möchte versuchen, an dieser Stelle – also auf diesem Portal – vermehrt auch auf selbstveröffentlichte eBooks noch eher unbekannter Autoren aufmerksam zu machen, die Anderenorts (zum Beispiel in sogenannten »professionellen Publikationen«, die in meinen Augen unter anderem durch ihre Nähe zur Buchbranche arge Standesdünkel pflegen – oder die Konkurrenz unterdrücken möchten) nicht veröffentlicht werden.
Wenn also jemand ein eBook aus dem Bereich Phantastik publiziert hat, darf er oder sie sich gern per eMail (siehe Impressum) mit einer Presseinformation an mich wenden. In der sollte vermerkt sein, worum es geht (möglichst nicht mit der Länge überteiben, es sollte in der Form eines »Klappentextes« sein) wo man das eBook genau beziehen kann (Amazon, etc.), welchen Umfang es hat und auch in welchen Formaten es vorliegt (z.B. Kindle, ePub, PDF). Sinnvoll ist es, wenn es eine Leseprobe gibt, denn ich behalte mir vor, Bücher nicht vorzustellen, die grundlegende Ansprüche an Orthografie, Dramaturgie oder Stil nicht erfüllen. Wenn eine ISBN existiert ist es natürlich schlau, auch die anzugeben.
Aber: Bitte keine zig-Megabyte-Gigantmails ohne vorherige Rücksprache, das Cover muss beispielsweise für eine Abbildung im Web keine Druckausmaße haben. :o)
Ich werde dann eine entsprechende Nachricht dazu verfassen.
Amazon stellt heute in seinem Kindle Shop das eBook 1Q84 des Autoren Haruki Murakami kostenlos zum Download zur Verfügung. Auch wer keinen Kindle sein iegen nennt, kann in den Genuss des Romans kommen, wenn er eine der kostenlosen Kindle-Applikationen für den Computer oder diverse mobile Devices installiert.
1984. Aomame hat zwei verschieden große Ohren. Beim Rendezvous mit einem reichen Ölhändler zückt sie eine Nadel und ersticht ihn. Ein Auftragsmord, um altes Unrecht zu sühnen.
Tengo ist Hobby-Schriftsteller. Er soll einen Roman der exzentrischen 17-jährigen Fukaeri überarbeiten, damit sie einen Literaturpreis bekommt. Der Text ist äußerst originell, aber schlecht geschrieben, ein riskanter Auftrag.
Aomame wundert sich, warum die Nachrichten ihren Mord nicht melden. Ist sie in eine Parallelwelt geraten? Um diese Sphäre vom gewöhnlichen Leben im Jahr 1984 zu unterscheiden, gibt Aomame der neuen, unheimlichen Welt den Namen 1Q84.
Die FAZ schrieb zum Buch:
Murakami ist in formaler Hinsicht zweifelos einer der gewieftesten Erzähler, den wir haben und 1Q84 diesbezüglich sein Meisterwerk. Wie hier Topoi und Strukturen aus Literatur, Religion und Musik vermischt werden, wie die Perspektiven gewechselt, die Zeiten miteinander verschliffen werden, das hat man noch nie gelesen.
In gedruckter Form ist der Roman 1021 Seiten dick, kostet als Hardcover 32 Euro, und erschien hierzulande im Dezember 2010. Eine Fortsetzung gibt es ebenfalls bereits.
Anlass hierfür ist ein länglicher Artikel auf René Kohls Blog, in dem dieser sich über Amazon und dessen marktbeherrschende Stellung auslässt (ich weise darauf hin, dass sich dieser Rant nur auf den Artikel bezieht und ihn nicht direkt inhaltlich thematisiert).
Ich finde es immer wieder putzig, wie man sich innerhalb der deutschen Buchbranche insbesondere im Bereich Massenpublikationen über die angebliche Macht und Marktbeherrschung Amazons mokiert, um damit von jahrelangen eklatanten eigenen Versäumnissen abzulenken. Amazon kommt als agiles, Internet-zentriertes Unternehmen daher und verkauft auf einfache und weitestgehend kundenfreundliche Art Bücher (und was weiß ich sonst noch alles). Statt daraus eine Lehre zu ziehen und mal in Wallung zu kommen, um ebenfalls kundenfreundlich zu agieren, ergeht man sich in immer neuen Lamentos, wie »böse« Amazon doch sei (und arbeitet selbstverständlich dennoch mit dem Riesen zusammen, denn die Absatzzahlen stimmen)…
Der Hinweis auf die Barnes & Noble-Praktik, DC-Comics aus den Regalen zu nehmen (und der zwischen den Zeilen zu lesende Applaus zu dieser Großtat) ist besonders ulkig. Es ist also besser, den Kunden Ware die sie gern erwerben würden gar nicht anzubieten, um Amazon eins auszuwischen? Wer auf sowas kommt, muss schon an einer besonders üblen Form der Hirnerweichung leiden oder möglicherweise gewohnheitsmäßig Betäubungsmittel missbrauchen. (facepalm)
Der Buchhandel hat mich lange verloren. Es steht nie das im Regal, was ich möchte. Frage ich nach Phantastik, schaut man mich an wie einen Triebtäter oder führt mich schnurstracks zu dem Regal mit »Romantasy« alias Schmusevampiren & Co. Möchte ich US-Taschenbücher erwerben, nennt man mir dafür Preise, die in aller Regel doppelt so hoch liegen, wie bei Amazon oder sogar libri.de – und ist auch noch vergrätzt, wenn ich die selbstverständlich nicht zahlen möchte. Und es soll mir bitte niemand damit kommen, dafür würde ich ja in einer Buchhandlung eine fachliche Beratung erhalten – siehe den Triebtäter oben; mal davon abgesehen, dass mich in diversen Ketten ohnehin nur noch umetikettierte Fleischereifachverkäuferinnen bedienen (nichts, absolut nichts, gegen Fleischereifachverkäuferinnen, aber bitte im richtigen Job).
Ich freue mich schon auf das erneute Geheule inklusive Rufen nach staatlicher Kontrolle und Leistungsschutzrecht, wenn Google demnächst seinen eBook-Shop auch in Deutschland eröffnet.
Man verstehe mich nicht falsch: ich halte Monopole für schlecht. Die Mitbewerber Amazons (und demnächst Googles), also die Publikumsverlage und Buchhändler, sollten aber endlich das Dauergejammer aufgeben und stattdessen anfangen im Sinne der Kunden (und in Sachen eBooks auch im Sinne der Autoren) agieren, statt auf immer nur noch größere Gewinne zu schielen (oder auf sinkende Gewinne, weil man sich nicht anpassen kann) – und ihr Angebot nicht sklavisch an den Vorschlags- und Bestsellerlisten von Amazon ausrichten… Das Geschäftsmodell gründlich renovieren, statt es mit immer neuen Krücken in einer halb verfallenen Version künstlich am Leben zu erhalten.
Weniger Räucherstäbchen und anderen Nippes in Buchhandlungen auszulegen statt Büchern würde vielleicht ebenfalls helfen.
Ich hatte gestern darüber berichtet, dass Electronic Arts sich beim aktuellen Spiel BATTLEFIELD 3 umfangreiche Zugriffsrechte auf die Rechner der Spieler inklusive Datenweitergabe und Schnüffelei nach angeblich illegal installierten Spielen einräumen. Ein Anwalt hatte zudem für die Zeitschrift GAMESTAR die EULA, also den Lizenzvertrag, analysiert und diesen in weiten Teilen als nicht konform mit deutschem Recht eingestuft.
Inzwischen weitet sich das Ganze zu Recht zu einem PR-Desaster für den Publisher aus. Wirft man einen Blick auf die deutsche Amazon-Seite zum Spiel, dann finden sich dort inzwischen tausende hauptsächlich negative Einträge, die das Verhalten EAs anprangern und dazu aufrufen, das Spiel nicht zu kaufen.
Richtig so! Nur indem man möglichst breit über EAs Unverschämtheiten und das völlige Ignorieren der Rechte seiner Kunden kann man die Verantwortlichen beim Publisher unter Druck setzen.
Ich schließe mich dem an: kauft BATTLEFIELD nicht, solange Electronic Arts diese völlig überzogenen Maßnahmen nicht vollumfänglich wieder zurück nimmt!
Hallo Frau Aigner: das wäre ein sinnvolles Betätigungsfeld. Würde sicher auch für Sympathien bei den Gamern sorgen, das wäre dann auch mal eine wirklich neue Erfahrung für die CSU… ;o)
Update: ich habe soeben eine Presseanfrage bei BioWare/LucasArts gestellt, ob »Origin« und die EULA auch bei SWTOR zum Einsatz kommen werden.
Update: in einem aktuellen Bericht meldet PCGames, dass zum einen die EULA geändert werden soll, aber auch, dass »Origin« das System bereits scannt BEVOR die AGBs bestätigt wurden! Man sollte auch mal einen Blick in die Kommentare hier werfen, da gibt es einen Screenshot, WAS Origin scannt. Dank an Roger von Teilzeithelden.de
Das für den 20. Dezember 2011 angekündigte MMORPG Star Wars: The Old Republic wird lediglich in der digitalen Download-Version eine Installation der Online-Plattform Origin voraussetzen. Wie BioWares Stephen Reid im offiziellen Forum versicherte, wird die handelsübliche Ladenversion nicht auf den EA-Dienst zurückgreifen und somit auch nicht zum Spielen erforderlich sein.
Damit hat sich meine Anfrage bei BioWare wohl erledigt…
Im Mai wurde verschiedentlich darüber berichtet, dass Amazon ins SF-Verleger-Geschäft einsteigen möchte und dieser Plan nimmt nun konkrete Gestalt an. Die Verlagsmarke des Online-Versenders wird 47North heißen und und noch im Oktober wird dieser neue Verlag damit anfangen, SF-Titel zu veröffentlichen, sowohl als gedrucktes Buch, wie auch im Kindle-Format, die Printausgaben sollen in den USA auch in den Buchläden stehen. Heraus gebracht werden sollen zum einen nicht mehr erhältliche aber bereits einmal erschienene Genre-Romane, aber auch neue Werke.
Erscheinen werden vorerst:
Oktober 2011:
FACE OF EVIL von Lee Goldberg und William Rabkin ist der erste Roman in der THE DEAD MAN-Reihe. Der Held Matthew Cahill erlangt nach einem schrecklichen Unfall die Fähigkeit in die »Netherworld« zu sehen und das macht sein Leben zu einem Alptraum.
Januar 2012:
AGAINST THE LIGHT von Dave Duncan. Die Geschichte eines jungen, magisch begabten Mannes im Lande Albi, der wegen Häresie und Verrat eingekerkert wird
RESURRECTION von Arwen Elys Dayton. SF-Roman über zwei glücklose Piloten und kriegführende Alienrassen.
März 2012:
Eine bislang offenbar noch unbenannte neue Serie von Stephen Leather die die Abenteuer des nicht übermäßig erfolgreichen Privatdetektivs und Ex-Cops Jack Nightingale verfolgt, der – nachdem er ein Haus erbt – damit konfrontiert wird, dass Dämonen real sind.
April 2012:
THE MONGOLIAD – BOOK ONE. Die Nebula- und Hugo-Gewinner Neal Stephenson und Greg Bear haben sich mit weiteren Autoren zusammen getan, um die »FOREWORLD-Serie zu realisieren und die Abenteuer dieser Reihe erschienen zuerst im Web. 47North bringt sie im April in Buchform.
Mai 2012:
FURTHER: BEYOND THE THRESHOLD von Chris Roberson. Der Autor hinter DC Comics´ iZOMBIE und CINDERELLA erzählt die Geschichte eines Weltraum-Pioniers, der zu lange in einer Stasis bleibt und in einem unbekannten und erschreckenden Universum wieder erwacht.
Noch offen ist, wie die Preisgestaltung aussehen wird; in den USA sind die Reaktionen auf Amazons Verlag insbesondere in der Fachwelt gemischt – wahrscheinlich, weil man zu Recht annimmt, dass die Preise deutlich unter jenen der Mitbewerber liegen werden (ein Blick auf Amazons Seite zu 47North scheint das zu bestätigen). Für die Konsumenten gilt wahrscheinlich wie immer: Konkurrenz belebt das Geschäft.
Neben dem gerade erwähnten Tablet-PC »Kindle Fire«, hat Amazon heute auch noch neue Modelle seines eReaders Kindle vorgestellt. Auf die verschiedenen Varianten möchte ich an dieser Stelle nicht weiter eingehen, mehr darüber wird man in den nächsten Tagen ohnehin überall im Netz mehr als genug lesen können.
Worüber ich jedoch noch etwas schreibe, ist die Minimal-Variante: der kleinste Kindle soll in den USA gerade mal 80 Dollar kosten, das wären zum derzeitigen Kurs lumpige 59 Euro – dazu kommen natürlich bei einer Einfuhr nach Deutschland Zölle und Steuern.Das ist die »Special Offer-Version«, der Normalpreis beträgt 109 Dollar, bei uns soll diese Normalversion für 99 Euro angeboten werden, sie wird ab Mitte Oktober lieferbar sein. Das Einsteigermodell verzichtet auf eine Tastatur, hat aber natürlich ein eInk-Display mit sechs Zoll und verfügt über WLAN – in dieser Preisklasse bislang einzigartig.
Trotzdem ist auch das ein Kampfpreis und ein eindeutiges Signal nicht nur in Richtung der Mitbewerber, die ebenfalls Lesegeräte anbieten, sondern auch in Richtung Verlage: mit der Einführung eines preiswerten Readers werden noch mehr Kunden als bisher das noch vergleichsweise neue (oder zumindest neu ins Bewusstsein gekommene) Medium »eBook« wahrnehmen und zu nutzen beginnen. Meines Ansicht nach handelt es sich beim dem preiswerten »Volks-Kindle« um einen weiteren Durchbruch, der dem eBook weiteren Vorschub verschafft. Nach diesem Angriff Amazons werden die Chinesen nicht lange auf sich warten lassen und Geräte auf den Markt werfen, die den Kindle-Preis deutlich unterbieten. Und es ist davon auszugehen, dass Amazon eher über kurz als lang eBook-Abonnements verkaufen wird, die einen kostenlosen Einfach-Kindle beinhalten.
Für eBook-Fans und Selfpublisher sehr gute Nachrichten! Insbesondere die in Sachen eBook nach wie vor viel zu zögerliche deutsche Buchbranche wird allerdings nicht amüsiert sein…
[Update:] bei Thalia bekommt man den OYO jetzt ebenfalls für 99 Euro – sechs Zoll eInk mit WLAN. Vorteil: ePub-fähig und man ist nicht an Amazon gebunden.
Amazon stellt heute offiziell sein Android-basiertes Tablet vor, das den Namen »Kindle Fire« tragen wird. Auf einer Webseite Amazons gibt es schon haufenweise Details und Bilder.
Die gelisteten Leistungsdaten sind insbesondere dann beeindruckend, wenn man den Preis für den Tablet-Computer liest: gerade mal 199,- Dollar sagt der Buchversender-Branchenprimus für das Gerät an. Wie sehen die technischen Daten denn nun aus?
Der Fire kommt mit einem multitouch-fähigen, kratzfesten 7‑Zoll IPS-Farbbildschirm in Widescreen mit 1024 x 600 Pixeln und 169 ppi daher, das Display kann 16 Millionen Farben darstellen. Angetrieben wird das Gerät über einen nicht näher benannten Doppelkernprozessor, die Verbindung mit dem Rest der Welt wird via WiFi (WLAN mit 802.11b, 802.11g, 802.11n, or 802.1X, Unterstützung von WEP, WPA und WPA2) hergestellt. Der interne Speicher ist allerdings mit gerade mal 8 Gigabyte nicht eben üppig bemessen und dürfte schnell an seine Grenzen stoßen, insbesondere wenn man zahlreiche Apps aus dem Amazon-eigenen Store installiert oder Filme auf das Gerät wirft – Bücher benötigen da vergleichsweise eher weniger Platz. Fire verfügt über einen USB‑2.0‑Anschluss, der als Micro-B-Connector ausgeführt ist (wie auch bei anderen Mobilgeräten üblich). Daneben existiert auch eine Klinkenbuchse für Kopfhöreranschluss und an der oberen Geräteseite sind zwei Lautsprecher für Stereowiedergabe installiert.
Das Tablet unterstützt die Formate: Kindle (AZW), TXT, PDF, unprotected MOBI, PRC natively, Audible (Audible Enhanced (AA, AAX)), DOC, DOCX, JPEG, GIF, PNG, BMP, non-DRM AAC, MP3, MIDI, OGG, WAV, MP4, VP8. Wo ist ePub? Wenn die Unterstützung hierfür tatsächlich fehlt, wäre das ein schweres Argument gegen das Gerät (die Unterstützung sollte allerdings via Firmware-Update oder App einfach nachzurüsten sein).
Mit einer vollen Akkuladung (für die man 4 Stunden benötigt) soll man angeblich 8 Stunden lesen und sogar 7,5 Stunden Videos ansehen können. Ob das tatsächlich stimmt, werden wir sehen. Jeglicher über Amazon bezogener Content kann kostenfrei in der Cloud des Anbieters gespeichert werden.
Selbstverständlich verfügt die Wunderkiste über Internet-Browser (Silk) und Email-Client. Ob das Gerät in der Praxis etwas taugt, werden wir sicherlich nach ersten Tests in den nächsten Tagen erfahren. Ob, wann und für welchen Preis der Fire hierzulande angeboten wird, ist noch nicht bekannt. Die für die USA genannten 199 USD sind aber eine klare Kampfansage an die anderen Tablet-Hersteller.
[cc]
Bild: Promo-Foto Kindle Fire Copyright 2011 Amazon
Amazon hat seinen deutschen Shop für eBooks online gestellt, nachdem es bereits mehrfach Hinweise darauf gab (es waren Hilfeseiten bereits erreichbar und es gab Links, die auf ein baldiges »Scharfstellen« hindeuteten). Den eReader Kindle bietet der Online-Versender seit 2009 auch hierzulande an, einen speziellen eBook-Shop für Deutschland gab es allerdings bisher noch nicht.
Im Angebot sind ca. 25.000 deutsche Bücher. Das ist nicht viel, erschwerend kommt hinzu, dass etliche davon »Klassiker« sind, die kostenlos angeboten werden und die auch beispielsweise über das Projekt Gutenberg bezogen werden können. Es handelt sich in aller Regel um Werke, bei denen die Urheberrechte abgelaufen sind. Zudem kann man deutsche eBooks aus der Self-Service-Plattform für digitale Texte (DTP), es handelt sich hierbei um die Veröffentlichungsplattform für Autoren, die darüber direkt elektronische Bücher an Interessierte verkaufen können – bei Margen die weit über dem liegen, womit Autoren üblicherweise von Verlagen abgespeist werden.
Ebenfalls kann man aus dem internationalen eBook-Angebot von Amazon wählen und hat damit Zugriff auf über 650.000 Bücher.
Neben Büchern kann man auch elektronische Ausgaben von Zeitungen erwerben, derzeit stehen die Frankfurter Allgemeine Zeitung, das Handelsblatt und Die Zeit zur Verfügung.
Die Preisetiketten für elektronische Literatur in Amazons Shop tendieren aufgrund der in Deutschland ausgerufenen Buchpreisbindung auch für eBooks zwischen albern und lächerlich, englischsprachige Leseware gibt es dort deutlich preiswerter.
Leider nutzt Amazon für den Kindle ein proprietäres Format und hat bereits bewiesen, dass man Inhalte von den Lesegeräten der Kunden löschen kann, deswegen stehe ich der Plattform eher kritisch gegenüber und setze persönlich auf DRM-freies ePub als Format der eigenen Wahl. DRM-freien elektronischen Lesestoff bekommt man beispielsweise bei Beam eBooks – deutlich sympathischer und unterstützenswerter als der Online-Gigant Amazon.
[Update(13:10):] Ach ja, Kindle-Lesegeräte kann man in dem Shop natürlich ebenfalls bestellen.
Bild: »Amazon« von mir – passt natürlich nicht zum Thema :)
Ich bin seit knapp über zwei Jahren Prime-Kunde bei Amazon. Ich hatte die Prime-Mitgliedschaft damals abgeschlossen, da ich aus verschiedenen Gründen für die nächste Zeit damit rechnete, Hard- oder Software schnell vor Ort haben zu müssen und die Zusicherung, Bestellungen seien am nächsten Tag bei mir, war ein Argument. Ein weiterer Grund war, dass Amazon eben in vielen Bereichen aber insbesondere auch in Sachen Hard- und Software ungeschlagen preisgünstig ist, teilweise liegen die Preise unter denen von beispielsweise Hardware-Großhändlern oder den Geiz-geilen Discountern.
Leider hat Amazon es irgendwann für nötig befunden, statt wie früher ausschließlich mit DHL Express (im Gegensatz zu DHL liefern die souverän und pünktlich am nächsten Tag – es sei denn es herrscht Schneechaos), auch mit UPS und Hermes auszuliefern und damit fing der Ärger an. Denn deren Lieferverhalten ist mit schlampig nur sehr freundlich umschrieben.
Ich hatte bereits an anderer Stelle darauf hingewiesen, dass ich bisweilen Affiliate-Links zu Amazon setze, meine Teilnahme am Partnerprogramm ist auch im Impressum vermerkt. Ich verlinke auch zu weiteren Informationen beispielsweise zu Büchern und DVDs ganz gern mal zu Amazon, weil man da in aller Regel weiterführende Informationen findet und man die Ware bei Gefallen auch gleich bestellen kann – wenn man will. Ich habe diese Links zu Amazon jetzt mit einem kleinen Icon gekennzeichnet, damit man gleich weiß, woran man ist und sich dann ggfs. entscheiden kann, dem Link eben nicht zu folgen. Ich hoffe, das ist der Transparenz weiter förderlich. Sollte Libri sich irgendwann mal herablassen, auf meine Affiliate-Anfrage zu antworten, werde ich das ggfs. auch für diesen Versender so durchführen. Siehe Bild:
Noch was zur Technik: Das funktioniert in allen aktuellen Browsern, aber natürlich nicht im Internet Exploder 7 und schon gar nicht im IE6, wer diese Fossilien noch einsetzt ist aber selbst schuld.
Wer wissen möchte wie man das mit reinem CSS löst, wirft einen Blick auf mein anderes Blog »Virtuelle Irrealität«, da habe ich das mal in einem Artikel erläutert.
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