Mit leichter Verspätung liefert Erik Schreiber die Ausgabe Nummer 580 seines Phantastischen Bücherbriefes. Doch diese Verspätung hatte einen guten Grund:
Wie bekannt ist, schreibt Erik nicht nur Bücherbriefe, sondern betreibt zudem noch den Verlag »Saphir im Stahl«. Dort sind soeben zwei neue Bücher erschienen. Zum einen der Gedichtband EIN AUGENBLICK FÜR ZWEI und zum anderen der SF-Roman ALLE ZEIT DER WELT von Pia Biundo. Da Erik mit den Vorbereitungen für diese Veröffentlichungen befasst war, verschob sich as Erscheinen des aktuellen Bücherbriefs verständlicherweise. Alle Informationen zu den Büchern findet der Interessierte auf der Webseite von »Saphir im Stahl«.
Der Bücherbrief 580 (März 2012) beginnt mit einem äußerst sachkundigen und informativen Nachruf auf den leider Anfang März verstorbenen Autoren Hans Kneifel. Danach folgt die bekannte Mischung aus Rezensionen von Büchern, Comics und Magazinen aus dem weiten Bereich Phantastik, aber auch Fanzines werden beleuchtet.
Es war einmal: Giftmord, Kannibalismus und Sex mit einer Scheintoten. In der aktuell erschienenen Ausgabe 97, 04/2012, des Fantasy & SF-Magazin NAUTILUS – Abenteuer & Phantastik werden die wahren Hintergründe des grimmschen Märchens vom Schneewittchen aufgedeckt.
Von wegen »und wenn sie nicht gestorben sind«: Im Kino präsentiert Regisseur Tarsem Singh aktuell mit SPIEGLEIN, SPIEGLEIN – DIE WIRKLICH WAHRE GESCHICHTE VON SCHNEEWITTCHEN eine kunterbunte Bollywood-Version des Märchens mit Jula Roberts als zickiger Stiefmutter, während die Macher von ALICE IM WUNDERLAND mit SNOW WHITE AND THE HUNTSMAN ein düsteres Fantasy-Märchen zeigen, in der die TWILIGHT-Beauty Kirsten Stewart als kämpferisches und schwertschwingendes Schneewittchen zusammen mit dem THOR-Darsteller Chris Hemsworth als Jägersmann gegen eine finstere Hexenkönigin kämpfen, die jungen Frauen das Leben aussaugt, um die ewige Jugend zu erringen.
Anläßlich dieser Filmstarts gräbt die NAUTILUS per mehrseitigem Feature nach den ursprünglichen Wurzeln des Märchens um das schöne Schneewittchen und deckt dabei nicht nur sprechende Spiegel, eifersüchtige Stiefmütter und vergiftete Äpfel auf, sondern noch weit dunklere und unbekanntere Aspekte in den Schneewittchen-Attributen Schnee, Blut und Ebenholz. So gibt es etwa Urversionen der Geschichte, die genau berichten, welchen Teil des Schneewittchens sich die böse Stiefmutter gebraten auftischen ließ, oder auch ziemlich deutlich aussprechen, was der scharmante Wachküßprinz tatsächlich mit dem wie leblos im Sarg liegenden Mädchen getrieben hat.
Wie leblos im Sarg ist denn auch das Thema eines begleitenden Sachartikels zum Scheintod in der Phantastik und der Wissenschaft mit allen seinen Facetten inklusive lebendig begraben, Wachkoma, Winterschlaf und Kältestarre. Und schließlich kommen noch Autoren wie John Henry Eagle (DER EISERNE KÖNIG), Patrick Ness (SIEBEN MINUTEN NACH MITTERNACHT) und Marcus Sedgwick (WEISSE KRÄHE) zu Themen wie Märchenmotive in der Fantasy, Angst vor dem Sterben und Todesehnsucht zu Wort.
Der Übergang zum zweiten Heftthema dieser Ausgabe ist dann auch beängstigend folgerichtig, denn es geht weiter um Leben und Tod: Ex-Harry Potter Daniel Radcliffe spielt in der aktuellen Verfilmung des klassischen Spukhaus-Thrillers DIE FRAU IN SCHWARZ von Susan Hill einen jungen Anwalt, der einem Geisterfluch in einem altenglischen Landhaus nachgehen soll. Die NAUTILUS führte exklusive Interviews sowohl mit dem Hauptdarsteller wie auch mit der britischen Autorin, die bei ihrer Spukgeschichte gekonnt alle Register des Schauer-Genres zieht. Wie Spukhaus-Erzählungen grundsätzlich funktionieren und welche Methoden, Settings und Stilmittel sie verwenden, um die Protagonisten wie den Leser zu erschrecken, analysiert ein begleitender mehrseitiger Literatur-Artikel. Zudem enthält das Heft eine Galerie der 25 schaurigsten Spukhausfilme von 1932 bis heute.
Extra-Gimmicks der Ausgabe sind eine Leseprobe zu Ivo Palas Fantasy-Roman DIE HÜTERIN MIDGARDS in der Heftmitte, ein Werkstattbericht von Daniela Knor zum neuen Justifiers-Roman OUTCAST, und Abonnenten erhalten zudem eine PERRY RHODAN-Leseprobe als Beilage.
Die gesamte Ausgabe kann bereits seit Anfang März online auf www.fantasymagazin.de durchgeblättert werden. Und per Trailer gibt es eine Vorschau auf die kommende Mai-Ausgabe, in der es u.a. um Xenophobie als die Urangst des Menschen vor allem Fremden und um echte oder vermeintlich böse Aliens geht. Passend zum Thema berichtet die Ausgabe über die Filmstarts von MEN IN BLACK 3, BATTLESHIP und THE AVENGERS inklusive Interviews mit Regisseuren wie Joss Whedon und Peter Berg und einer großen Übersicht der Alienangriffe im Kino.
Bei Evolver Books ist bereits die zweite Ausgabe des Storymagazins SUPER PULP erschienen, genauer gesagt ist der Titel etwas »ausladender«, wie es sich fürs Genre auf das Bezug genommen wird gehört, nämlich: Super Pulp, das Fachblatt für Pulp-Thriller, Horror & Science Fiction. No. 2. Großartig. :o)
Heraus gegeben wird der zweite Teil wie schon der erste von r.evolber und Dr. Trash, bei derCovergestaltung hat der junge Grafiker Silvio Ebner »entscheidend mitgewirkt«. Zum Inhalt:
Der Österreicher Alex De verpasst dem Cyberpunk-Genre mit seiner Story COOKING KANGOO einen kräftigen Schuss Adrenalin: Konzernkämpfe, Streetfights und Copyright-Schlachten im Netz; garantiert spannender als jedes Computerspiel. Der Hamburger Autor George T. Basier demonstriert in seinem spannenden Kurz-Psychothriller DAS GIGAMAN-SYNDROM, was passieren kann, wenn sich ein von allen Seiten gepiesackter Schüler ein Beispiel zuviel an Superhelden-Comics nimmt und mit ganz neuen Methoden zurückschlägt … wie IF mit einem jungen Joker als Hauptdarsteller. Und Helmuth Santler aus Wien treibt in SUICIDE NEW! das böse Spiel mit den Reality-Fernsehshows auf die Spitze: der inszenierte Selbstmord live via Bildschirm in Ihrem Wohnzimmer.
In unserem »wissenschaftlichen Mittelteil« berichtet Deutschlands Krimiexperte Martin Compart (Verfasser des Noir-Schockers DIE LUCIFER CONNECTION – natürlich bei EVOLVER BOOKS) über den bekanntesten deutschen Geheimagenten, Sixties-Superman MR. DYNAMIT, und seinen Erfinder C. H. Guenter: FROM PULLACH WITH LOVE, Teil 1.
Das 38 Seiten starke SUPER PULP 2 ist bei Amazon oder im Buchhandel unter der ISBN 978–3‑9502558–5‑0 zum Preis von EUR 2,80 erhältlich und wird im Heftromanformat ausgeliefert (allein für die Wahl des Formats sollten die Herausgeber schon einen Preis bekommen).
Super Pulp, das Fachblatt für Pulp-Thriller, Horror & Science Fiction. No. 2
Dr. Trash und r.evolver
Magazin im Heftromanformat
38 Seiten, € 2,80
März 2012
ISBN 978–3‑9502558–5‑0
EVOLVER BOOKS
Nur leicht verspätet (es handelt sich eigentlich um die Februarausgabe) stelle ich den PHANTASTISCHEN BÜCHERBRIEF mit den Nummer 579 zur Verfügung, wie immer zusammen gestellt von Erik Schreiber.
Erneut werden zahllose Werke aus der Phantastik besprochen, darunter deutsche und internationale Romane (in deutscher Sprache) aus diversen Subgenres. Im bunten Reigen der Besprochenen neben Büchern auch Comics, Spielbücher, Heftromane, Magazine sowie Fanzines.
Daran, dass auch diverse deutsche Steampunk-Veröffentlichungen vorzufinden sind, merkt man, dass das Thema bei den verschlafenen Publikumsverlagen endgültig angekommen scheint.
Den Auftakt bildet ein kurzer Nachruf auf den britischen Autor John Christopher, dazu an anderer Stelle mehr.
Wie immer püntlich um 0:00 Uhr in der letzten Nacht ist die neueste Ausgabe des FANDOM OBSERVERs erschienen. Diesmal zwar ohne schonungslose Enthüllungen über die skrupellosen Machenschaften der Rezensionsmafia, dafür mit unter anderem folgenden Themen:
Titelgeschichte: SECOND LIFE – Die Orbitalen Visionen des Kueperpunk Korhonen (inkl. Interview mit Thorsten Küper)
PERRY RHODAN NEO: Bernd Perplies – Der Unsterbliche und der Sternenkrieger
TV: Robert Musa schaut nach vorn in den BLACK MIRROR
Außerdem im Heft: Olaf Funke hat sich die Nullnummer von ALFONZ angesehen. Peter Herfurth-Jesse hat NOVA 18 unter die Lupe genommen. Wieland Levermann hat ANNO 2070 gespielt. Katrin Hemmerling und Bernd Meyer haben Bücher von Thomas Elbel und Sean O’Connell gelesen. Rüdiger Schäfer und Robert Musa machen das Heft voll mit Filmnews und Besprechungen zu neuen Kinofilmen und TV-Serien.
Den FO kann man wie immer kostenlos herunter laden. Wer auf Totholz steht, kann ihn selbstverständlich auch klassisch gedruckt abonnieren. Chefredakteur dieser Ausgabe war Olaf Funke.
[Edit:]Müllermanfred wies mich darauf hin, dass der korrekte Zeitpunkt des Bereitstellens 0:01 Uhr war. I stand corrected. :o)
Die österreichische »Netzzeitschrift« Evolver lobt eine Ausschreibung für eine Kurzgeschichte (und vielleicht auch eine Anthologie) zum Thema Mumien aus.
Der EVOLVER will den untragbaren Zustand der Ausgrenzung beenden und den bandagierten Pharaonen, Magiern und Prinzessinnen wieder zu ihrem Recht verhelfen.
Gesucht werden Geschichten um die einbalsamierten Gesellen, diese dürfen an klassischen Mumien-Schauplätzen wie Ägypten oder Südamerika ebenso spielen wie in europäischen Katakomben oder aber auch exotischere Mumifizierungsmethoden zum Thema haben.
Die Geschichten sollten nicht länger als zehn Seiten werden (längere sind nach Rücksprache aber möglich), keine Hieroglyphen enthalten und noch nirgendwo anders veröffentlicht worden sein. Teilnahmeberechtigt ist jede®, der bzw. die der deutschen Sprache mächtig ist. Einsendeschluß ist der 30. Juni 2012.
Der Beitrag mit der Bestnote wird in Kombination mit einem Porträt des Siegers und einem Interview im EVOLVER veröffentlicht. Und wenn genug gute Geschichten zusammenkommen, gibt’s vielleicht wieder eine Anthologie bei EVOLVER BOOKS.
Pünktlich wie immer (ich würde »pünktlich wie die Maurer« schreiben, aber »pünktlich wie die Maler« dürfte es in diesem Fall besser treffen) ist soeben die Ausgabe 272 des FANDOM OBSERVER erschienen, die man wahlweise kostenfrei auf der Webseite des Magazins herunter laden, als konservativerer Leser aber auch nach wie vor gegen Obolus in einer Printfassung beziehen kann.
Das große Titelthema ist »Die Rezimafia«. Manfred Müller nimmt in nur genüsslich zu nennender Weise die Äußerungen des »Autors« »John Asht« (Name wurde von der Redaktion nicht geändert) auseinander und widmet sich dem Shitstorm, der sich bekanntermaßen über diesem entladen hat (und den wahrscheinlich außerhalb des Netzes kaum jemand wahr nahm). Wie unbelehrbar der Typ ist, erschließt sich erneut aus den Antworten auf Müllers Interviewfragen – oder eben in der schon (Vorsicht! Meinung!) auffällig zu nennenden plumpen Art und Weise, in der er versucht, sich um diese Antworten herum zu lavieren.
Ansonsten liefert FO272 Berichte zu einem finnischen Fanzine (ja, wirklich), es wird Band drei der Gesamtausgabe von VALERIAN UND VERONIQUE besprochen und selbstverständlich diverse weitere Bücher, Comics und Filme aus dem weiten Bereich des Genres. Ich muss allerdings zugeben, dass sich mir nicht recht erschließt, warum die US-amerikanische Horrorserie AMERICAN HORROR STORY unter »britisches Fernsehen« einsortiert wird, aber das ist eine Kleinigkeit am Rande. Bei einigen der Besprechungen von Filmen und Fernsehserien bin ich deutlich anderer Meinung als die Rezensenten, aber das ist ja das Schöne an Meinungen: es gibt mehrere davon und man darf sie nicht nur haben, sondern auch aussprechen, Herr Asht.
Lesenswert, insbesondere der Rezimafia-Artikel.
Mit der pünktlich vor Weihnachten erschienenen Januar-Ausgabe 94, 01/2012, erreicht das Fantasy & SF-Magazin NAUTILUS – Abenteuer & Phantastik sein zwanzigstes Erscheinungsjahr. Und rechnet man das Vorläufer-Magazin ZauberZeit hinzu, dann sind das nun 25 Jahre Publikationsgeschichte. Damit ist NAUTILUS nicht nur das einzige monatlich erscheinende Printmagazin des Phantastik-Genres im deutschsprachigen Raum, sondern auch das dienstälteste seiner Art.
Die erste NAUTILUS-Ausgabe des Jahres 2012 steht ganz im Zeichen von Mord und Hexerei und Meisterdetektiven und Verbrechergenies. Den Anfang macht die Berichterstattung zu Regisseur Guy Ritchies furiosem SHERLOCK HOLMES: SPIEL IM SCHATTEN. Professor Moriarty, der schurkische Gegenspieler von Holmes und Dr. Watson, äußert sich höchstpersönlich im Interview. Ebenfalls zum Gespräch gebeten werden Anthony Horowitz als Autor des neuen, offiziell authoriserten Romans SHERLOCK HOLMES: DAS GEHEIMNIS DES WEIßEN BANDES sowie Crossover-Autor Kim Newman, der mit MORIARTY: THE HOUND OF THE D’URBERVILLES die Fälle von Moriarty und Colonel Moriarty als Gegenentwurf zu Holmes und Watson präsentiert. Begleitend dazu gibt es ein Feature zu okkulten Detektiven, die Verbrechen in magischen Welten aufklären, eine Galerie der berühmten Privatermittler in Film, TV, Roman und Comic, eine Übersicht der TV-Verfilmungen und ‑Serien mit Sherlock Holmes sowie ein Interview mit dem Fantasy-Autor Alexey Pehov zu seiner Reihe DIE CHRONIKEN VON SIALA um den Meisterdieb Garrett.
Ein spezieller Leckerbissen für die Abonnenten ist das der Ausgabe beigefügte exklusive Kurzgeschichten-Supplement FRÜHSTÜCK FÜR SHERLOCK HOLMES, verfasst vom Sherlock Holmes-Experten Christian Endres, der für seinen Kurzgeschichtenband SHERLOCK HOLMES UND DAS UHRWERK DES TODES mit dem Deutschen Phantastik Preis prämiert worden war. Das aufwändig und komplett vierfarbig mit Originaldokumenten von Dr. Watson und Tatort-Indizien illustrierte Story-Supplement berichtet über einen bislang unbekannten Fall des Meisterdetektives vom September 1888, der sich kurz vor den Ereignissen um den Hund der Baskervilles ereignete und in dem es um ein Locked Room-Rätsel, Mehl, Weißdorn, Hundekämpfe und das Morgengrauen geht.
Im Filmteil der Ausgabe gibt es neben den üblichen Kino-News zudem Features und Interviews zu VERBLENDUNG, DARKEST HOUR, IN TIME, MISSION IMPOSSIBLE: PHANTOM PROTOKOLL und DIE MUPPETS inkl. eine Werkschau der Filme von Jim Henson und einer Galerie der beliebtesten Muppetfiguren. Und im Literaturteil gibt es Interviews mit den Fantasy-Autoren Valerian Caithoque und Stephan Russbült sowie Werkstattberichte von Elspeth Cooper und Alexander Lohmann.
Bereits seit Anfang Dezember kann die gesamte NAUTILUS 94 inklusive des Sherlock Holmes Story-Supplements auf www.fantasymagazin.de online durchgeblättert werden. Und in der kommenden Februar-Ausgabe werden Autoren, Filmemacher und Comic-Schöpfer zum Thema Gaslight-Fantasy berichten, und Brian Selznick erzählt über die Verfilmung seines Romans HUGO CABRET durch Regisseur Martin Scorsese. Außerdem gibt es Making-Ofs zur Fantasy-Rockoper BLUTNACHT, dem SF Fan-Film NYDENION und dem SF Adventure-Game DEPONIA sowie die umfassende Kino-Jahresvorschau mit allen phantastischen Filmstarts des Jahres 2012.
Im aktuellen Romantasy-Gene gilt der Vampir als sexy und schmusiger Nackenbeißer, dem man sich ohne Reue hingeben kann. Doch die wahre Psyche und Erotik des Blutsaugers sieht ganz anders aus, wie die Dezember-Ausgabe des monatlichen Fantasyfilm-Magazins NAUTILUS – Abenteuer & Phantastik berichtet.
Der Vampir ist im tiefsten Wesen eine gequälte Kreatur mit menschlichem Gewissen: Verdammt zum ewigen Dasein als Untoter, verzehrt er sich nach dem Leben, das er in Form von pulsierenden Blut aus seinen sterblichen Opfern saugen muß. Er muß töten, was er begehrt, und wird zum tragischen Killer. Was das einerseits mit der modernen Romantik-Fantasy zu tun hat sowie andererseits mit den tödlichen Ghoulen, Aufhockern, Nachzehrern und Nosferatus aus den alten Sagen und Legenden, klärt die im November erschienene Ausgabe 93, 12/2011, der NAUTILUS in diversen Hintergrundartikeln zu sexy Blutsaugern, der Psyche des Vampirs sowie Fakten und Mythen zu Halbvampiren wie Blade oder Renesmée. Dazu gibt es neben einer Galerie sehenswerter Vampirfilme von 1922 bis heute aktuelle Exklusiv-Interviews mit Vampir-Darstellern aus TWILIGHT: BREAKING DAWN, mit Regisseur Matt Reeves zu seinem Kindvampir-Thriller LET ME IN sowie mit den Vampir-Romanautoren Lynn Raven, Bianka Minte-König und Markus Heitz, wobei speziell Markus Heitz das baldige Ende der Vampirwelle prophezeit.
Auch im Filmteil der Ausgabe sind Romantik, Grusel und Vergänglichkeit ein Thema: Regisseur Cary Fukunaga berichtet im Interview, warum er in seiner Neuverfilmung des Romantik-Dramas JANE EYRE speziell die Schauer-Elemente betont hat. Zum SF-Film IN TIME: DEINE ZEIT LÄUFT AB, in der Lebenszeit als Währung dient und alle sterben müssen, die kein Geld mehr haben, spricht Regisseur Andrew Niccol im Interview über Jugendwahn und ablaufende Zeit. Zum Action-Thriller MISSION IMPOSSIBLE: PHANTOM PROTOKOLL berichtet Regisseur Brad Bird exklusiv über die Dreharbeiten in schwindelerregenden Höhen und in Sandstürmen. Und zum Filmfeature zu DER GESTIEFELTE KATER im Shrek-Universum gibt es einen Begleitartikel über die dunkle Seite der Mörderkatze in den ursprünglichen Märchen.
Im Literaturblock dieser NAUTILUS gibt es neben Buch-Rezensionen und Hörbuch-Empfehlungen u.a. Werkstattberichte von Bernhard Hennen zu seiner neuen DRACHENELFEN-Saga und von Stephan Russbült zur Entstehungsgeschichte seiner DÄMONEN-Romane. In der Vorschau auf die kommenden Buch-Neiheiten kommen Autoren wie Boris Koch, Ursula Poznanski, Sandra Henke, Lynn Raven, Markus Heitz u.a. zu Wort, und als Beilagen für Abonnenten gibt es Leseproben zu ASCHAMDON und LOUISA: MEIN HERZ SO SCHWER, womit der Gesamtumfang der Ausgabe auf 104 Seiten steigt.
Die gesamte Ausgabe inklusive der Supplements kann bereits seit Anfang November online auf www.fantasymagazin.de kostenlos durchgeblättert werden. Auf der Homepage gibt es außerdem zusätzliche Infos, die Trailer zu allen Filmen und Film-Clips sowie Gewinnspiele. Zudem gibt es die Vorschau auf die kommende Januar-Ausgabe, in der es um Meisterdetektive und Verbrechergenies, Privatschnüffler und Mord und Hexerei geht. Und das Magazin feiert seinen Einstieg in sein zwanzigstes Erscheinungsjahr mit einer exklusiven und aufwändig gestalteten SHERLOCK HOLMES Kurzgeschichten-Beilage für seine treuen Leser.
NAUTILUS erscheint im Abenteuer Medien Verlag und kann im Zeitschriftenhandel sowie über Amazon bezogen werden.
Pünktlich wie die Maurer erschien am heutigen Tag eine neue Ausgabe des »altgedienten« Fanzines FANDOM OBSERVER, es handelt sich bereits um die Nummer 270. Der FO existiert seit Ende der Achtziger.
Aus dem Inhalt:
- MucCon 2011: Olaf Funke und Florian Breitsameter haben die Première besucht. Dazu ein Interview mit Miriam Pharo
– Vienna Fantasy Gaming Convention: Markus Widmer über das Spielprogramm und die Sorgen des Veranstalters
– Maras Feuerbringer: Katrin Hemmerling hat Tommy Krappweis interviewt und seine MARA-Trilogie gelesen
– Deutscher Phantastik-Preis 2011: Manfred Müller im Gespräch mit Preisträgerin Gesa Schwartz
– AEGIRS FLOTTE: Petra Hartmanns Nachruf auf den Arcanum-Verlag und sein gescheitertes Serienprojekt
… und vieles mehr.
Chefredakteur der 270 ist Manfred Müller, der damit seinen fünfzigsten FANDOM OBSERVER abliefert. Gleichzeitig kündig Manfred aber auch an, dass es sich um seine letzte Ausgabe als Chefredakteur handelt – er wird aber weiterhin die Webseite des Projekts betreuen.
Den FANDOM OBSERVER 270 sollte man sich nicht entgehen lassen und das nicht nur, weil man ihn kostenlos herunter laden kann.
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