PRINCE OF PERSIA-Quellcode im Schrank gefunden …

PRINCE OF PERSIA erschien in sei­ner ers­ten Aus­prä­gung im Jahr 1989 von Brø­der­bund ver­trie­ben auf dem Apple II und wur­de damals auf so ziem­lich jedes gän­gi­ge Com­pu­ter­sys­tem por­tiert. Es unter­schied sich von ande­ren Com­pu­ter­spie­len ins­be­son­de­re dadurch, dass die Bewe­gun­gen der Spiel­fi­gur sehr rea­lis­tisch dar­ge­stellt wur­den. Das rea­li­sier­te der Pro­gram­mie­rer Jor­dan Mech­ner dadurch, dass er zahl­lo­se Stun­den Film von sei­nem jün­ge­ren Bru­der David auf­nahm und die­se Auf­nah­men ana­ly­sier­te. PRINCE OF PERSIA galt in Sachen Gra­fik und Game­play als Mei­len­stein der Com­pu­ter­spiel­ent­wick­lung. Der damals noch namen­lo­se Held muss­te durch Lau­fen, Sprin­gen und Schwert­kampf unter dem Ver­mei­den von Fal­len eine Prin­zes­sin vor dem ruch­lo­sen Wesir Jaf­far ret­ten.

Was all­ge­mein weni­ger bekannt ist: Mech­ner »ver­leg­te« den Quell­code und hat­te jah­re­lang danach gesucht. Er erzählt sogar, dass die C64-Umset­zung von einem »armen Schwein« anhand eines Apple II-Memo­ry-Dumps durch­ge­führt wer­den muss­te, weil eben der Quell­code nicht mehr vor­han­den war.

Die Suche hat jetzt ein Ende, Mech­ners Vater (der auch die Musik zum Ur-Spiel PRINCE OF PERSIA schrieb) hat zufäl­lig beim Auf­räu­men in der hin­ters­ten Ecke eines Schranks einen Kar­ton gefun­den und die­sen sei­nem Sohn zuge­schickt, so berich­tet die­ser in sei­nem Blog. Der fand dar­in die lan­ge ver­lo­re­nen Dis­ket­ten mit dem Quell­code. Der Pro­gram­mie­rer will sich nun mit einem Freund zusam­men tun, der an »digi­ta­ler Archäo­lo­gie« inter­es­siert ist, um einen Weg zu fin­den, den Code von den alten Dis­ket­ten in ein For­mat des 21. Jahr­hun­derts zu brin­gen.

Mal sehen, was dann damit pas­siert. Ob sich die Geschich­te genau so zuge­tra­gen hat, oder eher ein Mech­ner-Gag ist, wer mag es wis­sen – aber es ist eine wit­zi­ge Geschich­te … :o) Aller­dings zei­gen die Bil­der auf Mech­ners Blog defi­ni­tiv kei­ne 3,5″-Disketten, wie er behaup­tet, son­dern 5,25″-Floppies. Jaja, die Zeit ver­klärt die Erin­ne­rung.

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Cover PRINCE OF PERSIA (1989) und Sequenz aus dem Spiel Copy­right Brø­der­bund

Erster »echter« Trailer: PRINCE OF PERSIA

Ende des Monats ist es soweit: Jake Gyl­len­haal kommt in der Rol­le des per­si­schen Com­pu­ter­spiel-Prin­zen in die Licht­spiel­thea­ter. Da rührt man natür­lich noch­mal die Wer­be­trom­mel und des­we­gen gibt es einen ers­ten »ech­ten« Kino­trai­ler.

Wie bereits erwähnt spie­len neben Gyl­len­haal auch noch Ben Kings­ley, Gem­ma Arterton, Alfred Moli­na and Toby Keb­bell unter der Regie von Mike Newell.

Man fragt sich aller­dings, woher der Clip stammt, der am Ende so plötz­lich abbricht. Mal sehen, wie lan­ge er online bleibt… Irgend­wie sieht das mäch­tig nach einer per­si­schen Ant­wort auf India­na Jones aus.

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PRINCE OF PERSIA: THE FORGOTTEN SANDS

Ubi­soft zeigt ers­te Sze­nen aus dem nächs­ten Com­pu­ter­aben­teu­er des per­si­schen Prin­zen, was ange­sichts der bruck­hei­mer­schen Kino­pro­duk­ti­on des glei­chen The­mas nicht unge­wöhn­lich erscheint. Tat­säch­lich han­delt es sich bei dem Spiel, das halb­wegs gleich­zei­tig zum Film erscheint, aller­dings nicht um ein Begleit­pro­dukt, son­dern um ein neu­es Game, des­sen Hand­lung zwi­schen THE SANDS OF TIME (2003) und WARRIOR WITHIN (2004) ange­sie­delt ist. Selbst­ver­ständ­lich ist die zeit­li­che Nähe der Ver­öf­fent­li­chung zum Kino­start den­noch kein Zufall, dürf­te der Film um Prinz Dastan doch auch das Inter­es­se an den Spie­len neu ent­fa­chen – und umge­kehrt.

THE FORGOTTEN SANDS erscheint im Mai die­sen Jah­res, der Film THE SANDS OF TIME mit Jake Gyl­len­haal und Ben Kings­ley star­tet im Juli.

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PRINCE OF PERSIA Featurette

Und noch­mal Dis­ney. Auch zum Bruck­hei­mer-Pro­jekt PRINCE OF PERSIA mit Jake Gyl­len­haal in der Titel­rol­le gibt es etwas Neu­es zu sehen: eini­ge Aus­schnit­te aus dem Film, sowie Berich­te von hin­ter der Kame­ra.

Neben Gyl­len­haal als Prinz Dastan spie­len unter ande­rem Ben Kings­ley, Gem­ma Arterton, Alfred Moli­na und Toby Keb­bell, geplan­ter US-Kino­start ist am 28. Mai 2010.

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PRINCE OF PERSIA: Erster Trailer

Wir berich­te­ten ja bereits dar­über, dass Jer­ry Bruck­hei­mer sich der Com­pu­ter­spiel­se­rie PRINCE OF PERSIA ange­nom­men hat, um sie auf die Kino­lein­wand zu trans­plan­tie­ren. Jetzt gibt es einen ers­ten Trai­ler, der am Wochen­en­de in den Kinos vor Dis­neys 3D-Vari­an­te von A CHRISTMAS CAROL gezeigt wer­den soll.

Es spie­len unter ande­rem Jake Gyl­len­haal (als Prinz), Ben Kings­ley, Toby Keb­bell, Gem­ma Arterton und Alfred Moli­na. Regie führt Mike Newell (DONNIE BRASCO, HARRY POTTER AND THE GOBLET OF FIRE), Bruck­hei­mer pro­du­ziert, das Dreh­buch stammt von Doug Miro und Car­lo Ber­nard.

Sieht nach einem pri­ma Pop­corn­ki­no-Fan­ta­sy-Aben­teu­er im Stil der kari­bi­schen Pira­ten aus!

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Erste Szenen aus PRINCE OF PERSIA

prince of persia sands of time princeObwohl es bis zum Kino­start der Com­pu­ter­spie­le-Ver­fil­mung PRINCE OF PERSIA noch ein Jahr hin ist, gibt es ers­te Sze­nen zu bewun­dern. Pro­du­zent Jer­ry Bruck­hei­mer selbst ermög­licht den Fans eini­ge ers­te Bli­cke dar­auf, wie das The­ma umge­setzt wird.

Es spie­len unter ande­rem Jake Gyl­len­haal, Gem­ma Arterton, Alfred Moli­na, Ben Kings­ley und Toby Keb­bell, Regie führt Mike Newell (GOBLET OF FIRE) nach einem Dreh­buch von Doug Miro, Car­lo Ber­nard, Jor­dan Mech­ner und Boaz Yakin. Fir­ma hin­ter dem  Film ist Dis­ney.

In dem Fan­ta­sy-Aben­teu­er nach den Spie­len, die in letz­ter Zeit von Ubi­soft ver­öf­fent­licht wur­den (das Ori­gi­nal aus dem Jah­re 1989 war von Brø­der­bund), gibt Gyl­len­haal den per­si­schen Prin­zen Dastan, der sich im sechs­ten Jahr­hun­dert mit der Prin­zes­sin Tami­na (Arterton) zusam­men tut, um einen adli­gen Böse­wicht dar­an zu hin­dern den »Sand der Zeit« in sei­ne Fin­ger zu bekom­men. Mit der Hil­fe die­ses mäch­ti­gen Arte­fakts könn­te er die Zeit zurück­dre­hen und die Welt­herr­schaft an sich rei­ßen.

Der Film basiert auf PRINCE OF PERSIA: THE SANDS OF TIME, dem ins­ge­samt vier­ten Spiel um den Prot­ago­nis­ten und dem ers­ten der gleich­na­mi­gen Tri­lo­gie.

Bild: Der Prinz, Bild­schirm­fo­to aus SANDS OF TIME, aus der Wiki­pe­dia

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Trailer: PRINCE OF PERSIA

Auch der per­si­sche Prinz tritt am 2. Dezem­ber gera­de noch recht­zei­tig vor Weih­nach­ten ein wei­te­res Mal gegen die Mäch­te der Fins­ter­nis an. Den Trai­ler kann man nur als eigen­stän­di­ges Kunst­werk bezeich­nen, der Comic­stil des Spiels ist eine erfri­schen­de Abwechs­lung von den Ver­su­chen ande­rer Pro­duk­te Foto­rea­lis­mus her­zu­stel­len. Wer über eine ent­spre­chend schnel­le Inter­net­an­bin­dung ver­fügt, soll­te sich unbe­dingt die HD-Ver­si­on anse­hen.

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Ben Kingsley in PRINCE OF PERSIA

Ben KingsleyAls Neu­zu­gän­ge unter den Dar­stel­lern der Com­pu­ter­spie­le-Ver­fil­mung PRINCE OF PERSIA – THE SANDS OF TIME wur­den jetzt Ben Kings­ley und Alfred Moli­na geoutet. Sie gesel­len sich damit in der Dis­ney-Pro­duk­ti­on zu Mimen wie Jake Gyl­len­haal und Gem­ma Arterton. Pro­du­ziert wird der Strei­fen von kei­nem Gerin­ge­ren als Jer­ry Bruck­hei­mer, Regie führt Mike Newell (HARRY POTTER AND THE GOBLET OF FIRE).

Das ursprüng­li­che PRINCE OF PERSIA – Com­pu­ter­spiel stammt aus dem Jah­re 1989 und erreg­te damals mit sei­nen neu­ar­ti­gen flüs­si­gen Ani­ma­tio­nen Auf­se­hen. Als 3D-Spie­le en vogue wur­den beleb­te man den Titel wie­der und schuf meh­re­re erfolg­rei­che Nach­fol­ger, dar­un­ter auch SANDS OF TIME.

Plot: Im Per­si­en des sechs­ten Jahr­hun­derts muss der jun­ge Prinz Dastan zusam­men mit Prin­zes­sin Tami­na die üblen Machen­schaf­ten eines adli­gen Bös­berts ver­hin­dern. Die­ser will mit­tels eines mäch­ti­gen, gött­li­chen Arte­fakts (eben den SANDS OF TIME) Herr­schaft über die Welt erlan­gen. Moli­na spielt Dastans Men­tor Sheik Amar; wen Kings­ley dar­stel­len soll, wur­de nicht bekannt gege­ben, aber man kann es sich fast den­ken…

Bild: Ben Kings­ley 2008, aus der Wiki­pe­dia

Retro-Gamer: 2400 DOS-Spiele kostenlos und legal verfügbar

Retro-Gamer: 2400 DOS-Spiele kostenlos und legal verfügbar

Emdos Internet Archive

Das letz­te Mal mach­te das Inter­net Archi­ve von sich reden, als sie hau­fen­wei­se Spiel­hal­len­klas­si­ker ver­füg­bar mach­ten, die man im Brow­ser spie­len konn­te. Jetzt der neue Clou: archive.org ermög­licht den Zugriff auf ca. 2400 Spie­le aus der DOS-Ära, die man koste­los und legal eben­falls im Brow­ser spie­len kann. Dar­un­ter bei­spiels­wei­se Kult­klas­si­ker wie PRINCE OF PERSIA, LEMMINGS, BOULDER DASH, WARLORDS oder CALIFORNIA GAMES.

Um die Spie­le im Brow­ser nut­zen zu kön­nen benö­tigt man eine aktu­el­le Ver­si­on, die Games lau­fen im EM-DOS­BOX-Emu­la­tor. Dabei funk­tio­nie­ren wohl man­che in Fire­fox bes­ser, ande­re in Chro­me, man muss hier ein wenig expe­ri­men­tier­freu­dig sein. Auch gibt es natür­lich kei­ne Anlei­tun­gen, so dass man manch­mal etwas expe­ri­men­tie­ren muss, um die pas­sen­den Tas­ten zum Steu­ern her­aus­zu­fin­den. Das gan­ze ist in einer Beta­pha­se, man soll­te also mit pro­ble­men rech­nen.

Trotz­dem nicht nur für Retro-Fans eine tol­le Sache. Etli­che die­ser ver­meint­lich alten Spie­le machen heu­te noch genau­so­viel Spaß wie damals.

p.s.: wei­te­re klas­si­sche Win­dows-Spie­le auch aus der nach-DOS-Ära fin­det man eben­falls im Inter­net Archi­ve, hier aller­dings zumeist Demos kom­mer­zi­el­ler Games oder Free­ware.

Terry Pratchett: Tochter Rhianna wird die Scheibenwelt übernehmen

Im Jahr 2007 wur­de beim bri­ti­schen Fan­ta­sy­au­tor Ter­ry Prat­chett Alz­hei­mer dia­gnos­ti­ziert. Das hat ihn bis­lang nicht dar­an gehin­dert, wei­ter zu arbei­ten und die Welt zu berei­sen, um mit sei­nen Fans in Kon­takt zu kom­men. Trotz­dem ver­fasst er sei­ne Wer­ke auf­grund der sich ver­grö­ßern­den gesund­heit­li­chen Pro­ble­me nicht mehr auf dem Com­pu­ter oder mit einem Stift, son­dern nutzt sprach­er­ken­nen­de Dik­tier­soft­ware (Tal­king­Point und Dra­gon Dic­ta­te). Nach sei­ner Aus­sa­ge in einem Inter­view mit der US-Zei­tung The Sta­tes­man geht das sogar fast bes­ser als Schrei­ben.

Er erklärt wei­ter­hin, dass er sich Gedan­ken über die Zukunft der Schei­ben­welt-Serie gemacht hat, wenn er nicht mehr dazu in der Lage sein wird, die Geschich­ten wei­ter zu spin­nen. Sei­ne Toch­ter Rhi­an­na wird das Ruder über­neh­men und die Rei­he wei­ter füh­ren. Sie hat ohne­hin über die Jah­re an sei­nem Werk teil gehabt und auch bereits Hin­ter­grün­de für Video­spie­le geschrie­ben, dar­un­ter TOMB RAIDER, PRINCE OF PERSIA oder HEAVENLY SWORD – für letz­tes gewann sie einen Preis. Zudem ist sie eine der Autorin­nen der neu­en BBC-DISC­WORLD-Serie THE WATCH, die von Prat­chetts kürz­lich gegrün­de­ter Pro­duk­ti­ons­fir­ma Nar­ra­ti­via pro­du­ziert wer­den wird.

Prat­chett ist nach eige­ner Aus­sa­ge froh dar­über, dass die Serie durch sei­ne Toch­ter fort­ge­führt wird, er sag­te:

»The Disc­world is safe in my daughter’s hands«

Das ist wohl das ers­te Mal, dass Prat­chett offen dar­über spricht, irgend wann ein­mal nicht mehr in der Lage zu sein, wei­ter »schrei­ben« zu kön­nen. Wol­len wir hof­fen dass bis dahin noch eine lan­ge Zeit ver­geht.

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Bild: Ter­ry Prat­chett 2007, von Moro­bo­shi, aus Wiki­me­dia Com­mons, CC-BY, Bild Rhi­an­na Prat­chett von  Aman­da Paul at en.wikipedia, CC BY-SA

NAUTILUS 75 – Monster im Wandschrank

Cover Nautilus 75Was geschieht eigent­lich mit den gehei­men unsicht­ba­ren Freun­den aus der Kind­heit, sobald man sie beim Erwach­sen­wer­den ver­ges­sen hat? Keh­ren sie irgend­wann zurück, und sind sie dann viel­leicht gar nicht mehr nett, son­dern töd­lich? Und was ist mit dem legen­dä­ren Mons­ter unter dem Bett und dem Unge­heu­er im Wand­schrank? Dies alles und mehr beant­wor­tet die aktu­el­le Jubi­lä­ums-Aus­ga­be des monat­li­chen Fan­ta­sy-Maga­zins NAUTILUS – Aben­teu­er & Phan­tas­tik.

75 Aus­ga­ben ist die NAUTILUS mit der Aus­ga­be 06/2010 alt gewor­den. Seit 17 Jah­ren berich­tet das Maga­zin über Film, Bücher und Spie­le aus dem Gen­re der Aben­teu­er und Phan­tas­tik, und auch in der gold­um­rahm­ten Jubi­lä­ums-Aus­ga­be gibt es wie­der eine aktu­el­le Mischung aus Inter­views, Set­be­rich­ten, Fea­tures, Pre­views und Rezen­sio­nen: Geschich­ten mit schlim­men Enden, Kin­der­schre­cken, Pol­ter­geis­ter, Spuk in der Stu­den­ten­bu­de, gen­ma­ni­pu­lier­te Geschöp­fe, Alb­traum­mör­der und Organ-Trans­plan­ta­te, die einem das Leben kos­ten, durch­zie­hen wie ein roter Faden die neue Aus­ga­be 75, und es geht vom Hel­len ins Dunk­le. Zuerst führt das Heft ins son­ni­ge Marok­ko zum glut­hei­ßen Film­set von »Prince of Per­sia: Der Sand der Zeit«, wo Haupt­dar­stel­ler Jake Gyl­len­haal, Regis­seur Mike Newell und Spie­le­ma­cher Jor­dan Mech­ner von den Dreh­ar­bei­ten berich­ten. Düs­te­rer wird es schon beim Set­be­richt zum kom­men­den Spuk­film »Zim­mer 205«, der nächs­tes Jahr in die Kinos kommt. Und rich­tig gru­se­lig wird es bei dem Hybrid-Geschöpf aus Tier und Mensch in »Spli­ce« und bei Jude Law als Organ­jä­ger in »Repo Men«, der zah­lungs­un­wil­li­gen Kli­nik-Pati­en­ten ihr Kunst­herz wie­der her­aus­schnei­det. Und mit der Rück­kehr des in Träu­men mor­den­den Kil­lers Fred­dy Krue­ger in »A Night­ma­re on Elm Street« ist das Heft bei nächt­li­chen Schre­cken ange­kom­men. Die NAUTILUS forscht den Hin­ter­grün­den zu Kin­de­rängs­ten und ima­gi­nä­ren Unge­heu­ern unter dem Bett nach, inter­viewt den »Invi­si­ble Fiends«-Autor Bar­ry Hut­chi­son und die Illus­tra­to­rin zu Chris­toph Mar­zis kom­men­der Gra­phic Novel »Hele­na und die Rat­ten in den Schat­ten«, gibt eine Über­sicht zu gars­ti­gen Kin­der­bü­chern und ihre Ver­fil­mun­gen und erklärt die Wur­zeln zu Mythen um Haus­geis­ter, Spuk und Pol­ter­geist-Phä­no­me­ne.
Wei­ter­hin im Heft zu Wort kom­men die Fan­ta­sy-Autoren Bernd Frenz und Boris Koch, der Fan­ta­sy-Lek­tor Hel­mut Pesch, der Film­pro­du­zent Boris Schön­fel­der sowie der Film-Alt­meis­ter Geor­ge Rome­ro. Dazu gibt es die aktu­el­le Fan­ta­sy­film-Monats­vor­schau, DVD-Rezen­sio­nen, die Über­sicht zu Roman- und Hör­spiel-Neu­hei­ten sowie Pra­xis-Tipps von Autor Tho­mas Plisch­ke für Fan­ta­sy-Nach­wuchschrift­stel­ler zur Erstel­lung des eige­nen Expo­sés.

Online läßt sich die Aus­ga­be bereits seit Ende April kom­plett und kos­ten­los durch­blät­tern. Und auf der NAU­TI­LUS-Home­page gibt es men­gen­wei­se Zusatz-Gim­micks wie Video-Inter­views, Clips und Making of-Fea­turet­tes zu den im Heft vor­ge­stell­ten Fil­men. Per Trai­ler gibt es zudem eine Vor­schau auf die nächs­te Aus­ga­be, in der u.a. von grim­mi­gen Mär­chen berich­tet wird, die uns die Gebrü­der Grimm ver­schwie­gen haben, um eine mär­chen­haf­te Suche nach dem Tod im Comic, über Femme Fata­les in der Roman­ta­sy und über Blut­sauger vor und nach Bel­la und Edward.

Nau­ti­lus bei Ama­zon bestel­len

News-Quel­le und Cover­ab­bil­dung: Aben­teu­er Medi­en Ver­lag 2010

NAUTILUS im Mai: Held oder Verbrecher?

Cover NAUTILUS 74Seit Ende März ist die Mai-Aus­ga­be des monat­li­chen Fan­ta­sy-Maga­zins NAUTILUS – Aben­teu­er & Phan­tas­tik bereits online durch­blät­ter­bar, und nun ist die Aus­ga­be auch als Print­ma­ga­zin erhält­lich: Die NAU­TI­LUS-Crew war am Set von Rid­ley Scotts ROBIN HOOD, und dem­ge­mäß geht es im Heft um gesetz­lo­se Ban­di­ten, vogel­freie Rebel­len, mys­ti­sche Raben­kö­ni­ge und men­gen­wei­se Mord und Magie.

Der Fil­me­ma­cher Rid­ley Scott erzählt im Kino die Vor­ge­schich­te zu Robin Hood: Ein phi­lo­so­phi­scher Bogen­schüt­ze und Held im eng­li­schen Befrei­ungs­kampf gegen die Nor­man­nen ver­sucht einem raff­gie­ri­gen Thron­er­ben Recht und Ehre bei­zu­brin­gen und wird dafür abge­straft und zum vogel­frei­en Rebel­len erklärt. Die NAUTILUS folgt in sei­ner Aus­ga­be 74, 05/2010, den Spu­ren der Rebel­len und Ban­di­ten aus dem Sher­wood Forest und geht per Set­be­richt, in Inter­views und beglei­ten­den Sach­ar­ti­keln der Fra­ge nach, ob Robin of Lox­ley und sei­ne Hoo­ded Men rea­le Gestal­ten oder nur Erfin­dun­gen der Lite­ra­tur waren und wie die Wirk­lich­keit der his­to­ri­schen Sozi­al­ban­di­ten tat­säch­lich aus­sah.
Im zwei­ten Heft­teil geht es nicht min­der unge­recht zu: Das Insti­tut für ange­wand­te inves­ti­ga­ti­ve Thau­ma­tur­gie der Autoren Los­sau und Schu­ma­cher ermit­telt in DER ELBENSCHLÄCHTER in Sachen Mord und Magie, und die NAUTILUS ist per Inter­view und Lese­pro­be direkt am Ort des Gesche­hens. Was den Leser an schat­ten­haf­ten Fan­ta­sy-Meuch­lern und Assas­si­nen begeis­tert, beant­wor­tet u.a. Autor Brent Weeks, und Peter V. Brett erzählt in Heynes magi­scher Schreib­werk­statt, wel­che rea­len Orte ihn zu den dämo­ni­schen Gescheh­nis­sen in DAS LIED DER DUNKELHEIT und dem kom­men­den DAS FLÜSTERN DER NACHT inspi­riert haben.
Dar­über hin­aus gibt es im Heft Making-Ofs und Inter­views zu kom­men­den Fil­men, Roma­nen und Adven­ture-Games etwa mit IRON MAN 2‑Produzent Kevin Fei­ge oder DAS BILDNIS DES DORIAN GRAY-Haupt­dar­stel­ler Ben Bar­nes, aktu­el­le Film­news sowie Lese- und Hör­buch-Tipps.

Die Aus­ga­be läßt sich auf der NAU­TI­LUS-Home­page kom­plett und kos­ten­los durch­blät­tern. Zu den im Heft vor­ge­stell­ten Fil­men gibt es zudem online mehr als 40 exklu­si­ve Film­clips, eine Bil­der­ga­le­rie zu ROBIN HOOD sowie einen Trai­ler zur kom­men­den Jub­li­lä­ums­aus­ga­be 75, in der es einen Set­be­richt und Inter­views mit Cast & Crew zu PRINCE OF PERSIA, Making-Ofs, Pre­views auf kom­men­de Fil­me, Roma­ne und Spie­le sowie eine aus­führ­li­che For­schung nach dem legen­dä­ren Mons­ter unter dem Bett und ande­ren Kin­der­schre­cken geben wird.

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