DEADPOOL 2 uncut

DEADPOOL 2 uncut

20th Cen­tu­ry Fox hat bestätigt, dass eine eine weit­ere, län­gere, Schnittver­sion von DEADPOOL 2 gibt. Das ver­wun­dert mich jet­zt ein wenig, denn schon der bekan­nte Cut ist rel­a­tiv derbe was plaka­tive Gewalt und Sprache ange­ht.

Die soge­nan­nte »Uncut«-Version soll offen­bar den Fans anlässlich des San Diego Com­ic-Con am 21. Juli gezeigt wer­den.

Unklar ist, ob diese Fas­sung es auch auf Kon­serve schaf­fen wird, aber allein durch die Tat­sache, dass es sie gibt, dass sie offiziell bestätigt wurde und auf dem SDCC gezeigt wer­den soll, würde ich mal davon aus­ge­hen, dass auch der Rest der Welt sie zu sehen bekommt.

DEADPOOL 2 Pro­mo­bild Copy­right 20th Cen­tu­ry Fox

[GC] DISHONORED – DIE MASKE DES ZORNS

[GamesCom] Auch Bethes­da ließ sich auf der Messe selb­stver­ständlich nicht lumpen und zeigte seinen neuen Ego-Schle­ich­er DISHONORED – DIE MASKE DES ZORNS, auf die ich bere­its mehrfach hingewiesen hat­te. Ver­gle­iche zur THIEF-Rei­he drän­gen sich selb­stver­ständlich auf, denn dort wie hier kommt man mit Schle­ichen und Tak­tik deut­lich weit­er als mit tumbem Geballer. Bere­its bei meinem lei­der nur recht kurzen Ein­blick zeigte sich deut­lich, dass eine offene, brachiale Herange­hensweise nicht zum gewün­scht­en Erfolg führt, son­dern auss­chließlich zum schnellen Tod des eige­nen Avatars.

Lei­der kon­nte DISHONORED nur auf X-Box­en getestet wer­den, deswe­gen kann ich über die Steuerung auf dem PC nicht viel sagen. Die Kon­trolle via Gamepad mit zwei analo­gen Con­trollern fand ich per­sön­lich ziem­lich gruselig, aber das mag daran liegen, dass ich daran wed­er gewöh­nt bin, noch sie bei Spie­len dieser Art son­der­lich mag. Gamepads haben ihren Zweck, bei Games wie diesen ist man aber mein­er Ansicht nach mit Maus und Tas­tatur deut­lich bess­er bedi­ent. Lei­der kon­nte ich DISHONORED auf­grund der Kom­plex­ität der Steuerung nur anreißen, da man mit­ten im Spiel mit diversen Optio­nen hantieren muss – Waf­fen sowie jede Menge son­stiger Spezialfähigkeit­en – und keine Bedi­enüber­sicht aus­lag. Erschw­erend kam hinzu, dass ich sowieso nichts geback­en bekam – dank der Steuerung mit dem analo­gen Pad habe ich ständig irgend­wo hin geschaut, nur nicht dahin, wo ich schauen wollte. Aber das ist – und darauf möchte ich nochmal aus­drück­lich hin­weisen – einzig und allein meinen Prob­le­men mit dem X-Box-Con­troller geschuldet, das Spiel kann dafür nichts.

Die Grafik ist ein Augen­schmaus und bietet eine Mis­chung aus Steam­punk sowie indus­trieller Rev­o­lu­tion und Jugend­stil mit Sprenkeln europäis­chen Adel­s­tums, das erfreut das Herz des Steam­punks unge­heuer. Beim Game­play geht es dur­chaus nicht zim­per­lich zur Sache, weswe­gen Entwick­ler und Pub­lish­er auch sehr deut­lich mit einem »uncut« wer­ben und per­so­n­en unter 18 Jahren nicht in den abgeschot­teten Mess­e­s­tand durften. Mal abwarten, was die USK bzw. der hiesige Jugend­schutz davon übrig lassen. Im Not­fall bleibt einem ja immer noch der Import.

Abschließend und nach dem kurzen Ein­blick ins Spiel muss ich fes­thal­ten, dass DISHONORED fra­g­los ein­er der großen Knüller unter den dem­nächst erscheinen­den Games wer­den wird – und für Steam­punks auf­grund des Set­tings wahrschein­lich ohne­hin Pflicht­pro­gramm ist. Eins wird aber garantiert geschehen: lamen­tierende big­otte Morala­pos­tel (aus den üblichen Parteien) wer­den angesichts der stel­len­weise plaka­tiv­en Gewalt erneut das Ende des Abend­lands kom­men sehen.

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