Zu Bruckheimers und Disneys Portierung des Zauberlehrlings in die moderne Zeit gibt es einen ersten Trailer. Es spielen Nicolas Cage,Jay Baruchel, Alfred Molina, Teresa Palmer, Monica Bellucci und Toby Kebbell. Sieht gar nicht schlecht aus…
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Knapp einen Monat nach dem Teaser zu Halloween hat Lionsgate jetzt einen Trailer zu seinem Mittelalter-Grusler SEASON OF THE WITCH veröffentlicht. In dem übernatürlichen Thriller spielen Nicolas Cage,Ron Perlman, Stephen Campbell Moore, Robert Sheehan, Claire Foy, Ulrich Thomsen, Stephen Graham und Sir Christopher Lee. Regie führt Dominic Sena (SWORDFISH) nach einer Story von Bragi Schut.
Plot: Cage und Perlman spielen zwei befreundete Ritter, die nach den Kreuzzügen in ihre Heimat zurück kehren, ein Land das von der Pest verwüstet wurde. Die Kirche vermutet Hexerei als Auslöser für die Krankheit und befiehlt den beiden Kreuzfahrern, eine Hexe, die man als schuldig vermutet, zu einer abgelegenen Abtei zu bringen; dort sollen Mönche ein Ritual begehen, um der Pestilenz ein Ende zu setzen. Die Ritter wollen eine faire Behandlung für das Mädchen sicherstellen, doch als die Truppe an der Abtei ankommt, machen sie eine fürchterliche Entdeckung und stehen einer mächtigen und zerstörerischen Kraft gegenüber.
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Wir erinnern uns: Es gab eine Sequenz im klassischen Trickfilm FANTASIA, in der Mickey Mouse in einer Interpretation von Goethes ZAUBERLEHRLING Besengeister beschwor, die leicht aus dem Ruder liefen. Jetzt plant man eine Realverfilmung des Themas.
Als Zauberlehrling agiert Jay Baruchel (MILLION DOLLAR BABY, NUMB3RS), seine Freundin wird dargestellt von Teresa Palmer (BEDTIME STORIES, die dann wohl doch keine Rolle in JUSTICE LEAGUE bekommen hat) und den alten Hexenmeister gibt kein Geringerer als Nicolas Cage (und nicht etwa Michael Gambon). Hinter der Kamera steht als Regisseur Jon Turteltaub, das Drehbuch stammt von Lawrence Konner, Mark Rosenthal und Matt Lopez. Jerry Bruckheimer produziert für Disney.
Die Vorlage stammt natürlich von keinem geringerem als Johann Wolfgang von Goethe, es handelt sich um eine Ballade, die im Jahr 1827 erstmal im Druck veröffentlicht wurde. Entstenden ist sie bereits 1797, also in der Weimarer Zeit Goethes, das als »Balladenjahr der Klassik« in die literarische Geschichte eingegangen ist.
Das Motiv der Ballade vom Zauberlehrling erscheint ursprünglich in Lukian von Samosatas Erzählung »Der Lügenfreund oder der Ungläubige« auf; eine weitere mögliche Vorlage ist aber auch eine Episode aus den Geschichten um den Golem des Prager Rabbi Löw.
In Goethes Ballade ist der Zauberlehrling allein zu Hause und probiert überheblich Zaubersprüche aus, denen er offensichtlich noch nicht gewachsen ist. Der Beginn lautet wie folgt:
Hat der alte Hexenmeister
Sich doch einmal wegbegeben!
Und nun sollen seine Geister
Auch nach meinem Willen leben.
Seine Wort und Werke
Merkt ich und den Brauch
Und mit Geistesstärke
Tu ich Wunder auch!
Den gesamten Text findet man beispielsweise auf Wikisource.
Bild: Der Zauberlehrling, Darstellung von 1882, aus Wikisource
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