Neues zu George R. R. Martins WILD CARDS-Fernsehserie

Neues zu George R. R. Martins WILD CARDS-Fernsehserie

Der ein oder ande­re wird sich erin­nern: Es gab vor zwei Jah­ren Mel­dun­gen, dass WILD CARDS, die Sha­red Worlds-Buch­se­rie von Geor­ge R. R. Mar­tin und Melin­da Snod­grass in eine Fern­seh­se­rie adap­tiert wer­den soll­te. Und dann wur­de dar­aus nichts, des­we­gen hat sich die Pro­duk­ti­ons­fir­ma UCP jetzt einen neu­en Part­ner gesucht, mit dem sie los­le­gen kön­nen: Hulu (ein Gemein­schafts­un­ter­neh­men von NBC Uni­ver­sal, Fox Enter­tain­ment Group, Time War­ner und Disney–ABC Tele­vi­si­on Group).

Jetzt wur­den min­des­tens zwei Seri­en bestä­tigt, mit der Opti­on auf mehr, die Pro­du­zen­ten wol­len einen gemein­sa­men Wri­ters Room zusam­men­stel­len, der die Kon­ti­nui­tät sicher stel­len soll. Showrun­ner, also Autor und aus­füh­ren­der Pro­du­zent, ist Andrew Mil­ler (THE SECRET CIRCLE, TREMORS 2018), Mar­tin und Snod­grass wer­den eben­falls als Pro­du­zen­ten genannt.

Die Zusam­men­fas­sung der bei­den Seri­en liest sich laut Dead­line wie folgt:

Set in the pre­sent, the series explo­res the after­math of an ali­en virus, released over Man­hat­tan in 1946 that kil­led 90% of tho­se it infec­ted. In the sur­vi­vors, DNA was alte­red, crea­ting gro­tes­que phy­si­cal defor­mi­ties, except for a tiny per­cen­ta­ge who deve­lop super human powers ins­tead. Cal­led the Wild Card virus, it has pas­sed down through genera­ti­ons, and can go unde­tec­ted until sud­den­ly activa­ted by a trau­ma­tic event — at which point the car­ri­er is eit­her kil­led, muta­ted or gran­ted god-like powers. Effec­ts that are lar­ge­ly a mani­fes­ta­ti­on of the victim’s emo­tio­nal sta­te, making them vul­nera­ble to rever­ence or ridi­cu­le on a deeply per­so­nal level. Now, after deca­des of socio­lo­gi­cal tur­moil, having been wor­ship­ped, oppres­sed, exploi­ted and igno­red… Vic­tims of the virus want to defi­ne their own future.

Die Serie, die in der Gegen­wart spielt, beschäf­tigt sich mit den Fol­gen eines außer­ir­di­schen Virus, das 1946 über Man­hat­tan frei­ge­setzt wur­de und 90% der­je­ni­gen töte­te, die es infi­zier­te. Bei den Über­le­ben­den wur­de die DNA ver­än­dert, was zu gro­tes­ken phy­si­schen Defor­ma­tio­nen führ­te, mit Aus­nah­me eines win­zi­gen Pro­zent­sat­zes, der statt­des­sen über­mensch­li­che Kräf­te ent­wi­ckelt. Der so genann­te Wild Card-Virus wur­de durch die Genera­tio­nen wei­ter­ge­ge­ben und kann unent­deckt blei­ben, bis er plötz­lich durch ein trau­ma­ti­sches Ereig­nis akti­viert wird – zu die­sem Zeit­punkt wird der Trä­ger ent­we­der getö­tet, mutiert oder erhält gott­glei­che Kräf­te. Effek­te, die weit­ge­hend eine Mani­fes­ta­ti­on des emo­tio­na­len Zustands des Opfers sind und ihn auf einer zutiefst emo­tio­na­len Ebe­ne anfäl­lig für Ver­eh­rung oder Spott machen. Jetzt, nach Jahr­zehn­ten des sozia­len Auf­ruhrs, nach­dem sie ver­ehrt, unter­drückt, aus­ge­beu­tet und igno­riert wur­den … wol­len die Opfer des Virus ihre eige­ne Zukunft defi­nie­ren.

Die ers­ten WILD CARDS-Bücher erschie­nen 1986, bis heu­te gibt es 27 davon, wei­te­re sind in arbeit. Dazu Able­ger in wei­te­ren Medi­en, wie Comics, Gra­phic Novels, Rol­len­spiel­bü­cher, Antho­lo­gi­en, Mosaic Novels und Geschich­ten, die von vie­len Ver­schie­de­nen Autor­ten ver­fasst wur­den, wobei  Mar­tin und Snod­grass (die das Set­ting zusam­men erfun­den haben) als Her­aus­ge­ber fun­gier­ten.

Cover­ab­bil­dung WILD CARDS Copy­right TOR Books

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George R. R. Martins WILD CARDS werden verfilmt

Offen­bar ist man anders­wo auf­ge­wacht, nach­dem die TV-Fas­sung von Geor­ge R. R. Mar­tins SONG OF ICE AND FIRE auf HBO ein gigan­ti­scher Erfolg wur­de. Mit SyFy ver­sucht nun ein ande­rer Kabel­ka­nal, eine Serie des Autors in einen Kino­film zu adap­tie­ren. Die Rede ist von der Rei­he von Super­hel­den-Antho­lo­gi­en namens WILD CARDS. Tat­säch­lich ist Mar­tin aller­dings haupt­säch­lich der Her­aus­ge­ber der Rei­he, die es seit 1987 auf 22 Bücher gebracht hat. Gre­go­ry Noveck, der Seni­or Vize­prä­si­dent von SyFy hat soeben dar­über infor­miert, dass man sich die Rech­te am Stoff gesi­chert hat. Es han­delt sich hier­bei um den ers­ten Rech­te­ein­kauf von SyFy Films seit der Grün­dung des Able­gers im Dezem­ber 2010.

Noveck sag­te:

WILD CARDS eröff­net uns groß­ar­ti­ge Mög­lich­kei­ten, allein schon auf­grund des schie­ren Umfangs die­ser fes­seln­den Fan­ta­sy-Serie. Wir sind begeis­tert dar­über, dass wir nun die Mög­lich­keit haben, auf Basis der über­na­tür­li­chen Hel­den der Antho­lo­gi­en einen Film zu pro­du­zie­ren und mit so talen­tier­ten und visio­nä­ren Autoren wie Geor­ge R. R. Mar­tin und Melin­da Snod­grass zusam­men arbei­ten zu kön­nen.

Melin­da Snod­grass wur­de aus­ge­sucht, um das Dreh­buch zu ver­fas­sen, zudem wird sie zusam­men mit Mar­tin als aus­füh­ren­de Pro­du­zen­tin auf­tre­ten.

WILD CARDS ist eine der erfolg­reichs­ten und am längs­ten lau­fen­den SF-Rei­hen in Buch­form. Ihre Cha­rak­te­re wur­den mit der Inten­ti­on ent­wi­ckelt, einen rea­lis­ti­schen Blick auf Per­so­nen mit Super­kräf­ten zu wer­fen und zu sehen, wie die­se ihr täg­li­ches Leben beein­flus­sen (man sieht leicht, wel­che TV-Seri­en sich in den letz­ten Jah­ren davon haben inspi­rie­ren las­sen…). Die Serie ist als »sha­red uni­ver­se« aus­ge­legt, zu dem unter­schied­li­che Autoren ihre Cha­rak­te­re hin­zu füg­ten. Zu den frü­hen Mit­wir­ken­den zähl­ten neben Mar­tin und Mit­her­aus­ge­be­rin Snod­grass unter ande­rem Roger Zel­az­ny (CHRONIKEN VON AMBER) sowie Wal­ter Jon Wil­liams (HARDWIRED). In letz­ter Zeit hat eine neue Genera­ti­on jün­ge­rer Autoren ihren Teil zum WILD CARDS-Uni­ver­sum bei­getra­gen, dar­un­ter Che­rie Priest (BONESHAKER), Paul Cor­nell (DOCTOR WHO), David Antho­ny Durham (ACACIA) and Car­rie Vaughn (die KITTY NOR­VIL­LE-Serie).

WILD CARDS wur­den in diver­se Spra­chen über­setzt und in Comics und Rol­len­spie­le adap­tiert. Etli­che der Cha­rak­te­re der frü­hen Serie waren inspi­riert durch eine lan­ge lau­fen­de Rol­len­spiel­kam­pa­gne des Sys­tems SUPERWORLD , die Mar­tin als Spiel­lei­ter führ­te und bei der die Autoren Spie­ler waren. Eini­ge davon leg­ten ihre Prot­ago­nis­ten in den Geschich­ten nach ihren Cha­rak­te­ren an.

Ein paar der Bücher erschie­nen in den Neun­zi­gern in Deutsch­land bei Hey­ne, waren hier­zu­lan­de jedoch nicht son­der­lich erfolg­reich.

Zu Kino­start, Regis­seur und Schau­spie­lern ist der­zeit noch nichts bekannt. Eben­so wenig ist bekannt, ob SyFy hier­für mehr geld in die Hand neh­men möch­te, als für man­che grus­li­ge Eigen­pro­duk­tio­nen im TV-Bereich…

Creative Commons License

Cover Neu­auf­la­ge ACES HIGH Copy­right 2011 Tor Books (erscheint im Dezem­ber für Kind­le)

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