COWBOY BEBOP ist der Titel einer überaus populären 26-teiligen Animé-Serie, die in Japan im 1998 und in den USA 2001 ausgestrahlt wurde. Ganz kurz umrissen handelt die Geschichte von einer Gruppe von Kopfgeldjägern (genannt »Cowboys«, die in ihrem Raumschiff (der »Bebop«) im Jahr 2071 ihren Geschäften nachgehen. In Deutschland wurde die Serie zwischen Januar 2003 und Ende 2004 auf MTV ausgestrahlt. Bemerkenswert an der Serie insbesondere der Soundtrack im Stil der 60er und 70er Jahre.
20th Century Fox und 3Arts Entertainment wollen daraus jetzt eine Realverfilmung machen und Keanu Reeves soll die Rolle des dauercoolen Spike übernehmen.
Ebenfalls im Boot sind Personen von Sunrise, der Firma, die für die Animé-Vorlage verantwortlich gezeichnet hatte, hier sind namentlich genannt Sunrise-Präsident Kenji Uchida, Shinichiro Watanabe (Regisseur der Animé-Serie) und Script Supervisor Keiko Nobumoto.
Bild: Cover DVD COWBOY BEBOP; Episoden 1 – 5, Copyright 2004 AV Visionen GmbH, erhältlich z.B. bei Amazon
Am 7. Januar haben wir darüber berichtet, dass Regisseur McG für Disney ein Prequel zu 20000 MEILEN UNTER DEM MEER drehen soll. Dafür muss er natürlich irgendwann zwischen den nächsten drei TERMINATOR-Teilen erstmal Zeit finden.
Jetzt wurde Will Smith für die Rolle des Kommandanten der Nautilus, des legendären Kapitän Nemo, ins Gespräch gebracht. Zumindest sagte McG das während einer Besichtigung des T4-Sets zu Mitarbeitern des Latino Review: »The character Nemo in this film is more about obsession, he is obsessed and people tend to forget that when you become so obsessed you end up being the villain,« sagte der Regisseur und fügte hinzu: »Man I’m trying to get Will Smith to do it, been trying to get a hold of him. I’ve been wanting to work with him for a long time already. That guy’s great.«
Ob es tatsächlich dazu kommen wird, steht in den Sternen, denn Will Smith’ Terminkalender ist übervoll.
Allerdings… Wenn McG ruft, und dann auch noch für diese Rolle, wer kann dazu schon nein sagen?
Fox Television ist ja dafür bekannt, auch noch halbwegs erfolgreiche Fernsehserien gnadenlos einzustellen, wenn den Mächtigen die Einschaltquoten nicht passen. So geschehen nun auch mit PRISON BREAK, das bei den letzten Folgen mit einem Rückgang der Zuschauerzahl zu kämpfen hatte.
Laut Fox’ Präsident Kevin Reilly wurde somit jetzt die sich bereits in Planung befindende nächste Staffel gestoppt. Reilly während der »TV Critics Press Tour« im einzelnen: »Prison Break had a hell of a run, but the run has ended. This will be the last year of the show. The show has just played out. You get to a point creatively where you feel all the stories have been told, and you want to end strong and not gimp out in the end of the season.«
Die letzte Folge wird in den USA am Freitag, den 17. April 2009 ausgestrahlt.
Activision und Raven Software realisieren zusammen das Computerspiel zum WOLVERINE-Kinofilm. Grundsätzlich erstmal keine Sensation, Lizenzspiele gibt es ja andauernd und meistens sind sie qualitativ nicht überzeugend. Warum ich das hier aber dennoch melde, ist die Art und Weise der Promotion: Es gibt einen quasi-dreidimensionalen ingame-Screenshot, den man wie eine Panoramafotografie drehen kann und das ist schon mächtig cool!
Der Film X‑MEN ORIGINS: WOLVERINE startet im Mai in den US-amerikanischen Kinos, einen Release-Termin für das Spiel gab es noch nicht, der dürfte aber halbwegs zeitgleich sein.
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Filmmusik-Komponist Danny Elfman (BEETLEJUICE, BATMAN, PLANET OF THE APES) wird die Filmmusik für TERMINATOR IV komponieren. Dazu befragt, als er über den roten Teppich zur GLOBE-Verleihung schlenderte, bestätigte er, dass er »gestern mit dem Schreiben angefangen habe«.
Auf die Frage, ob Brad Fiedels klassisches TERMINATOR-Thema Verwendung finden wird, antwortete der Komponist: “I think if it comes up and it seems appropriate, we will use it. And if it doesn’t, we won’t. I never really know what to expect when I begin other than just kind of get into it and have fun. Especially a movie like T4 – just have fun. So that’s what I intend to do.”
Die Schauspielerin Sienna Miller sollte in NOTTINGHAM, einer neuen Verfilmung des ROBIN HOOD-Themas, an der Seite von Russell Crowe die Rolle der Maid Marian übernehmen. Neuesten Informationen zufolge ist sie nun allerdings raus aus der Produktion und man munkelt, dies sei auf »Spannungen« zwischen ihr und Crowe zurück zu führen.
In dem Film, bei dem Altmeister Ridley Scott Regie führt, spielt Russell Crowe verblüffenderweise beide Rollen, die des Geächteten und die des Sheriffs von Nottingham. Zu den Querelen sagt eine ungenannte Quelle: »Originally the movie was about a love triangle between Maid Marian, Robin Hood and the Sheriff of Nottingham. It is now all about Russell’s Robin Hood. Literally, 40 pages of script were redone and now are just devoted to him and his massive ego. It’s amazing.«
Andere Gerüchte sagen, dass Scott sie wegen ihres Image als »Partygirl« gefeuert habe, wieder andere behaupten, sie sei Crowe (44) zu jung und er würde sich dabei unwohl fühlen, mit der Mimin Liebesszenen zu drehen. Was davon ins Reich der Legende zu verweisen ist, mag sich der geneigte Leser selbst zusammenreimen, albern klingt alles.
Ein Repräsentant der Schauspielerin bestätigte ihren Ausstieg aus dem Projekt und fügte hinzu dass »es Sienna Miller gut gehe und sie gerade dabei sei, für zwei andere Filme Verträge zu unterschreiben«.
Bild: Sienna Miller im Februar 2007, aus der Wikipedia
FRANKLYN ist der Titel eines Psycho-Thrillers mit Phantastik-Einlagen aus Grossbritannien. Der Film folgt vier Handlungssträngen, drei spielen im heutigen London und ein weiterer in »Meanwhile City«, einer gigantischen Metropole, die sich in einem parallelen Universum befindet. Oder handelt es sich doch nur um den Traum eines Wahnsinnigen? Und kreuzen sich wirklich irgendwann die Pfade des Vigilanten und Freiheitskämpfers Jonathan Preest aus der Parallelrealität mit dem dreier Personen aus London? Spannend!
Ich finde, das sieht sehr vielversprechend aus und hebt sich offenbar von üblicher Massenware ab. Kinostart in Großbritannien ist am 20. Februar diesen Jahres.
Bild: Filmplakat FRANKLYN, Copyright 2008 Contender Films (UK)
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Das erste Teaser-Poster für das Klapp-Roboter-Spektakel TRANSFORMERS 2 ist aufgetaucht, man kann es links durch Klick vergrößern. Im zweiten Teil spielt der momentan wohl unvermeidliche Shia LeBeouf (INDIANA JONES IV) zusammen mit Megan Fox (TRANSFORMERS) und mehr Autobots als man zusammenklappen kann. Regie führt Michael Bay (THE ROCK, ARMAGEDDON, TRANSFORMERS).
US-Kinostart des zweiten Teils des »Robotermärchens« ist am 26. Juni 2009, den ersten Trailer solls zur Superbowl geben, also am 1. Februar.
Wir erinnern uns: Es gab eine Sequenz im klassischen Trickfilm FANTASIA, in der Mickey Mouse in einer Interpretation von Goethes ZAUBERLEHRLING Besengeister beschwor, die leicht aus dem Ruder liefen. Jetzt plant man eine Realverfilmung des Themas.
Als Zauberlehrling agiert Jay Baruchel (MILLION DOLLAR BABY, NUMB3RS), seine Freundin wird dargestellt von Teresa Palmer (BEDTIME STORIES, die dann wohl doch keine Rolle in JUSTICE LEAGUE bekommen hat) und den alten Hexenmeister gibt kein Geringerer als Nicolas Cage (und nicht etwa Michael Gambon). Hinter der Kamera steht als Regisseur Jon Turteltaub, das Drehbuch stammt von Lawrence Konner, Mark Rosenthal und Matt Lopez. Jerry Bruckheimer produziert für Disney.
Die Vorlage stammt natürlich von keinem geringerem als Johann Wolfgang von Goethe, es handelt sich um eine Ballade, die im Jahr 1827 erstmal im Druck veröffentlicht wurde. Entstenden ist sie bereits 1797, also in der Weimarer Zeit Goethes, das als »Balladenjahr der Klassik« in die literarische Geschichte eingegangen ist.
Das Motiv der Ballade vom Zauberlehrling erscheint ursprünglich in Lukian von Samosatas Erzählung »Der Lügenfreund oder der Ungläubige« auf; eine weitere mögliche Vorlage ist aber auch eine Episode aus den Geschichten um den Golem des Prager Rabbi Löw.
In Goethes Ballade ist der Zauberlehrling allein zu Hause und probiert überheblich Zaubersprüche aus, denen er offensichtlich noch nicht gewachsen ist. Der Beginn lautet wie folgt:
Hat der alte Hexenmeister
Sich doch einmal wegbegeben!
Und nun sollen seine Geister
Auch nach meinem Willen leben.
Seine Wort und Werke
Merkt ich und den Brauch
Und mit Geistesstärke
Tu ich Wunder auch!
Den gesamten Text findet man beispielsweise auf Wikisource.
Bild: Der Zauberlehrling, Darstellung von 1882, aus Wikisource
Nein, der Film hat nichts mit Personen zu tun, die von Außerirdischen entführt werden. Liam Neeson spielt in TAKEN einen Ex-Agenten, dessen ihm entfremdete Tochter in Paris entführt wird. Er nutzt seine speziellen Fähigkeiten, um die Entführergang zu finden und entfesselt dabei einen privaten Krieg.
Neben Neeson spielen Famke Janssen, Maggie Grace, Katie Cassidy und Goran Kostic. Hinter der Kamera steht für Fox Regisseur Pierre Morel, das Drehbuch stammt von Luc Besson und Robert Mark Kamen.
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