Weiter geht es auf der Scheibenwelt der Frerin. Perry und sein Trupp sichern den Wissenschaftlern der Frerin Unterstützung bei der Erforschung des Problems am Rande ihrer Scheibenwelt zu. Sie wollen die nächste Expedition zum Rand der Welt beschützen. Der Frerin Orcizu hat durch die heilige Reliquie mentale Fähigkeiten, mit denen er nicht nur die Frerin sondern auch die Terraner zur Durchsetzung seines Willens zwingt. Während die Terraner zunehmend von einer Müdigkeit befallen sind geht es dem Kristallwesen Clun’stal zunehmend besser.
Am Rand der Welt herrschen chaotische Zustände, die Expeditionsteilnehmer können beobachten, wie ihre Welt abbröckelt. Schuld daran ist (natürlich) entartete Psi-Materie. Orcizu öffnet die heilige Reliquie und (nicht entartete?) Psi-Materie entweicht, kann den Vorgang des Zerfalls für einige Augenblicke stoppen, dann müssen sie jedoch erkennen, dass der Verfall nun umso heftiger fortschreitet. Ohne die Psi-Materie aus der heiligen Reliquie verliert Orcizu seine hypnotischen Fähigkeiten, zudem verlieren auch viele der Frerin auf dieser Expedition ihr Leben. Orcizu wird schwer verletzt, die Terraner erleiden keine Verluste.
In diesem ersten Teil eines Doppelromans beschreibt Leo Lukas die nächste der 20.000 Scheibenwelten. Diesmal hat es der Leser mit der klerikalen Gerontokratie der Frerin zu tun, man könnte es auch als totalitäre Theokratie beschreiben. Die Frerin sind dreigeschlechtlich und die Zahl drei nimmt wesentlichen Raum in ihrem Dasein ein, kein Wunder, haben sie doch auch drei Arme, drei Beine, drei Hirne und einen dreigeteilten Rumpf.
Alles wird gelenkt von der Pontifikalklause; der Pontifex, das Staatsoberhaupt, hat sich jedoch seit Jahren nicht gezeigt. Macht nichts, alle Andersdenkenden werden unterdrückt. Trotzdem (oder gerade deshalb) gibt es eine Gruppe von Andersdenkenden. Und diese haben auch noch heraus bekommen, dass das Schutzschild oder die Kuppe, von der diese Scheibenwelt geschützt wird, »undicht« geworden ist und in der Folge die Welt vom Untergang bedroht ist.
Weiter geht es mit dem zweiten Teil des Doppelromans von Frank Borsch. Wieder ist die Handlung zweigeteilt, wieder in die eigentliche Handlung um den Okrivar Kruuper, dem bewusstlosen Sinnafoch und dem (mittlerweile) zum schmusigen Kuscheltier degradierten Okrill Philip, sowie den Träumen Sinnafochs im zweiten Zeitalter der Hyperdepression.
Kruuper überredet F´har dazu möglichst schnell in die Mitte der Stadt D´Tar vorzudringen, um den Transferkamin zu erreichen und die Welt zu verlassen. Der bewusstlose Sinnafoch bleibt im Haus der Erfinders F´har zurück, während dieser, sein Gehilfe L´hete sowie Kruuper und Philip sich auf den Weg machen. Vor dem Erreichen des Zieles stellt sich ihnen allerdings F’hars Konkurrent Kritt´han (mal wieder) in den Weg. Er beschuldigt F´har, Wesen aus einer anderen Welt versteckt zu halten.
Philip sorgt daraufhin für etwas Chaos, Zerstörung und Aufregung. Diese nutzend gelingt es Kruuper bis zum Transferkamin in der Mitte der Stadt vorzudringen. Er muss jedoch feststellen, dass dieser nicht funktionsfähig, sondern »versiegelt« ist. Immerhin gelingt es dem Okrivar, irgendwelche Schaltmodule einzusacken. Irgendwie schaffen sie es nun wieder in die Werkstatt des Erfinders, in der Kruuuper nun aus Sinnafochs C‑Controller und den Schaltmodulen irgendwas baut. Bevor er dieses tolle Gerät testen kann erscheint (mal wieder) Kritt´han und fordert ihn erneut zu einem Duell mit ihren Dampfmaschinen.
Soeben ist die Webseite zum PERRY RHODAN Weltcon 2011 online gegangen. Die Veranstaltung in Mannheim wird anläßlich des 50-jährigen Jubiläums der Heftromanserie durchgeführt, deren erster Roman UNTERNEHMEN STARDUST erschien am 8. September 1968.
Natürlich wird es erst mit der Zeit Details zum Programm geben, aber bereits jetzt wird auf der Webseite auf den STARDUST AWARD hingewiesen. Hierbei handelt es sich um den Preis der anlässlich des ersten PERRY RHODAN-Fanfilm-Wettbewerbs auf dem Con verliehen werden wird.
erschien
In der PERRY RHODAN-Szene wird schon seit Jahrzehnten über eine filmische Umsetzung der Romane diskutiert. Nun haben die Fans die Möglichkeit, ihre eigenen Visionen des »Erben des Universums« in bewegte Bilder umzusetzen und diese einem großen Publikum vorzustellen.
Eine Vor-Jury, bestehend aus dem PR-Autor Marc A. Herren und dem Journalisten Robert Vogel, wird die eingegangenen Beiträge vorab sichten und die zehn besten auswählen. Aus diesen kürt dann eine Prominenten-Jury die Gewinner.
Wir blenden um zu Frequenzfolger Sinnafoch, der ebenfalls mit einem Transfertunnel in eine unbekannte Region versetzt wurde. Eigentlich wollte er den Handelsstern JERGALL in Anthuresta erreichen, aber ebenso wie Perry mit der JULES VERNE landet er auf einer unbekannten Welt. Aus irgendeinem Grund verliert er das Bewusstsein.
Die Handlung teilt sich in die Träume Sinnafochs zu seiner Zeit als Frequenzanwärter und die Ereignisse auf jener unbekannten Welt, mit dem Okrivar Kruuper und dem Okrill Philip.
Weiter geht es mit dem zweiten Heft von Michael Marcus Thurner an jenem unbekannten Ort, der von einem riesigen Handelsstern dominiert wird. Wie mag jener geheimnisvolle Ort heißen? Wer jetzt den Titel des Romanheftes gelesen hat, der ist ein ganz gemeiner Spaßverderber …
Hatte ich nach dem Auftaktroman große Hoffnungen auf diesen zweiten Teil gesetzt, so sehe ich mich nun doch enttäuscht, denn anstelle einer Klimax kommt doch nur eine eher vorhersehbare Handlung.
Der Hyperkristallstaub, der überall in jenem Handelsstern herumliegt ist in Wirklichkeit ein Wesen mit dem Namen Clun’stal (Cluster und Kristall?), welches Kontakt mit seinem »Meister« namens Fogudare aufnehmen will/muss, um wieder vollständig zu werden. Es lag lange Zeit im so genannten Solitärschlaf, aber jetzt ist Perry aufgetaucht und das ist ja ein guter Grund, um mal zu erwachen.
Clun’stal sieht das etwas anders: Es sind Fremde in TALIN ANTHURESTA eingedrungen. Er versucht Kontakt mit einem der Eindringlinge (Lloyd/Tschubai) aufzunehmen, dieser reagiert jedoch panisch. Lloyd/Tschubai wird wieder von dem Kristallstaub eingehüllt, verliert das Bewusstsein und wenig später sein Leben. Perry und Mondra sind bestürzt, doch glücklicherweise steht das Konzept von Toten wieder auf und wird in einen Heilschlaf versetzt.
Hurra, es besteht noch Hoffnung. Aber der Reihe nach.
Das letzte Mal verließen wir das Raumschiff Schweine-Trek als Dr. Speckschwarte gerade mit dem Feuerzeug im Nitroglyzerintank… uups.… verließen wir die JULES VERNE als diese gerade durch einen Hyperraumtunnel in eine völlig unbekannte Gegend des Weltalls katapultiert wurde. Die JULES VERNE, zur Zeit nur aus einer Kugelzelle und dem Mittelteil bestehend, taucht in der Nähe eines Objektes auf, bei dem es sich nur um einen Handelsstern (man verzeihe das Wortspiel) handeln kann. Allerdings ist dieser mit 4400 Kilometern (!) doppelt so groß wie FATICO.
Die Lage ist mehr als schlecht; die gesamte Mannschaft ist bewusstlos oder orientierungslos, auf jeden Fall nicht handlungsfähig und alle möglichen Prozesse an Bord sind gestört; davon ist auch NEMO, der Bordrechner, nicht ausgeschlossen. Zudem funktioniert die Technik der Metaläufer von Evolux ebenfalls nicht, immerhin Kosmokratentechnik (oder nahe dran). Man versucht mehr schlecht als recht die Kontrolle über die JULES VERNE zurück zu erlangen und auf dem Handelsstern zu landen. Der Hyperphysiker Chucan Tica kann im letzten Moment eine Katastrophe bei der Landung verhindern, NEMO hatte den Abstand zum Handelsstern falsch berechnet. Grund für all den Ärger ist ein anhaltender Psi-Sturm.
Und wieder einmal ein Heft, das nach meiner Meinung keinen Artikel verdient hat. Naja, eine kurze Zusammenfassung soll trotzdem erfolgen:
Nach der Vernichtung von Hibernation‑6 erscheint dort ein »Feuerauge«, so ein Dingi aus Psi-Materie. Unglaublich mächtig, es macht aber nichts. Warum auch? Auch bei dem Handelsstern FATICO erscheinen zwei dieser Feueraugen, aber die machen auch nichts, sondern schauen bedrohlich in den Weltraum.
Nun ja, wenigstens kann Perry mit seinem modifizierten B‑Controller den Handelsstern nicht mehr alle paar Minuten rebooten, es scheint jemand mit einem C‑Controller in der Nähe zu sein, der nichts von dem Satz »jeder Boot tut gut« hält.
Am 17. September 2010, also am nächsten Freitag, erscheint in der Reihe der als Taschenheft neu aufgelegten PERRY RHODAN-Planetenromane die achte Ausgabe. Es handelt sich um einen Roman von Hubert Haensel, der bereits im Jahr 1993 unter dem Titel DER WELTRAUM-ZOO veröffentlicht wurde. Die Neuauflage wurde mit SAFARI INS UNGEWISSE betitelt.
Ein Zitat aus dem ersten Kapitel des Romans, der im Jahr 2025 und damit in der Frühzeit des Solaren Imperiums spielt:
Das Gelände der Interstellar Trade Company lag fünfzehn Kilometer südöstlich der Hauptstadt Terrania, an der äußeren Grenze des zur Bebauung freigegebenen Gebiets. Ausgedehnte Lagerhallen bildeten ein mächtiges Bollwerk gegen den unaufhörlich heranflutenden Wüstensand, aber dennoch hing ein seltsames, fast singendes Geräusch in der Luft, das Flüstern von Milliarden winziger Sandkörnchen, die sich auch ohne nennenswerten Windhauch bewegten. Unaufhaltsam drängten sie vorwärts, bildeten Dünen, überfluteten den Arkonstahl und schwangen sich auf der anderen Seite hinab auf die planierte Piste, die hin und wieder von kleinen Raumschiffen angeflogen wurde, die neue Waren brachten.
Wie bei den Neuauflagen üblich, wurde der Roman sorgfältig überarbeitet und behutsam modernisiert, zudem auf gemäßigte neue Rechtschreibung umgestellt und mit einem neuen Titelbild von Dirk Schulz versehen.
SAFARI INS UNGEWISSE erscheint am Freitag, den 17. September 2010. Das Taschenheft hat 160 Seiten und kostet 3,90 Euro (in Österreich 4,50 Euro, in der Schweiz 7,60 Franken).
Eigentlich, aber nur eigentlich, lese ich PR-Romane von Hubert Haensel recht gerne. Aber dieses Mal…
Der entscheidende Tag ist gekommen. Die Galaktiker und ihre Verbündeten holen zum Schlag gegen die Frequenz-Monarchie aus. Kernstück ist die Vernichtung der verbliebenen fünf Hibernationswelten. Das kennen wir bereits aus PR 2547. Die Frequnz-Monarchie kann sich nicht wirklich wehren, wenn die vereinigten Flotten sich in die Nähe des Handelssterns FATICO oder einem der Distribut-Depots zurückziehen, weil sie es nicht riskieren wollen, diese Einrichtungen irreparabel zu beschädigen. Anders sieht es im Bengar-Sternenhaufen aus, wo die Flotte der Galaktiker schwere Verluste erleidet, weil die Frequenz-Monarchie dort mittels eines »Feuerauges« Psi-Materie eingesetzt hat. Aber es tauchen noch 1500 Schiffe der Andromeda-Haluter auf. Dann wird ja alles gut.
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