Für lau bei Epic: YOOKA-LAYLEE und VOID BASTARDS

Für lau bei Epic: YOOKA-LAYLEE und VOID BASTARDS

Im Epic Games Store gibt es wie­der mal Com­pu­ter­spie­le »für umsonst«. Wie immer gilt: Um da ran zu kom­men benö­tigt man ein Epic-Konto.

Als ers­tes das Open World-Jump & Run YOOKA-LAYLEE (April 2017), in dem Cha­mä­le­on Yoo­ka und Fle­der­maus Lay­lee gemein­sam Aben­teu­er erle­ben. Das tun sie im Stil klas­si­scher Gen­re-Ver­tre­ter wie bei­spiels­wei­se SUPER MARIO 64, das Game gilt aber auch als geis­ti­ger Nach­fol­ger von BANJO-KAZOOIE. Neben dem Gejum­pe und Gerun­ne war­ten auch noch Mini­spie­le auf die Spie­le­rin. YOOKA-LAYLEE stammt von Play­to­nic Games, wur­de von Team 17 ver­öf­fent­licht und die PC-Ver­si­on erreich­te auf Met­acri­tic einen Wert von 73 Pro­zent. Für lau alle­mal einen Blick wert.

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Zwei­tens kann man VOID BASTARDS bekom­men, einen im Mai 2019 erschie­ne­nen rogue­like First Per­son Shoo­ter in einem Sci­ence Fic­tion-Set­ting. Die Haupt­fi­gu­rin ist einer von vie­len »rehy­drier­ten« Gefan­ge­nen an Bord eines gestran­de­ten Mann­schafts­schiffs, des­sen KI auf sei­ne gefähr­li­che Fracht ange­wie­sen ist, um Treib­stoff für einen letz­ten Sprung zum Ziel­ort zu erhal­ten. Das spielt in einer pro­ze­du­ral gene­rier­ten Struk­tur, in der der Spie­ler ande­re Schif­fe betritt, gegen Fein­de kämpft und Mate­ria­li­en zur Repa­ra­tur sei­nes eige­nen Schif­fes sam­melt. Wenn der Spie­ler stirbt, wird er durch eine ande­re »rehy­drier­te« Gefan­ge­ne ersetzt. Wenn eine Gefan­ge­ne stirbt, ver­liert die Spie­le­rin alle Muni­ti­on, den Treib­stoff und die Nah­rung, behält aber Waf­fen- und Gad­get-Upgrades sowie den Ziel­fort­schritt. Das Game im abge­fah­re­nen Comic-Stil ist nichts für Weich­lap­pin­nen. Die PC-Fas­sung hat bei Met­acri­tic eine Wer­tung von 81%, es wur­de von Blue Man­chu ent­wi­ckelt und von Hum­ble Bund­le Inc publiziert.

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Für lau: ELITE DANGEROUS

Für lau: ELITE DANGEROUS

Wer schon immer mal die moder­ni­sier­te Fas­sung des Com­pu­ter­spiel-Kult­klas­si­kers ELITE spie­len woll­te, hat jetzt die Gele­gen­heit dazu: ELITE DANGEROUS gibt es ab sofort kos­ten­los im Epic Games Store.

In ELITE DANGEROUS gibt es sel­ten Hek­tik, die meis­te Zeit fliegt man im Stil eines Spa­cet­ru­ckers durchs All und tut oft nichts wei­ter, als die Simu­la­ti­on zu genie­ßen und an Raum­sta­tio­nen zu docken. Man kann dabei gran­dio­se Welt­raum­aus­sich­ten eben­so ent­de­cken wie neue Pla­ne­ten – aber wer Bock dar­auf hat, kann sich auch in PvP-Kämp­fe stürzen.

Grund­sätz­lich ist das Game aber eher old­school und rela­xed als hek­tisch und hat oft fast medi­ta­ti­ve Züge. Es wur­de immer wie­der mal mit Erwei­te­run­gen ergänzt, ich wür­de aber ver­mu­ten, dass das der Ver­such eines Anfi­xens ist und man die Expan­si­ons dann doch erwer­ben muss, das soll­te man im Hin­ter­kopf behalten.

Um an ELITE DANGEROUS zu kom­men, benö­tigt man einen Epic Games Account, hat man den kann man das Spiel her­un­ter laden. Aus per­sön­li­cher Erfah­rung (ich hat­te das Spiel damals auf Kick­star­ter unter­stützt) kann ich nur sagen: Machen! Am meis­ten Spaß macht’s mit einem HOTAS.

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Epic Games eröffnet neuen Computerspiele-Store

Epic Games eröffnet neuen Computerspiele-Store

Ges­tern kün­dig­ten Epic Games (FORTNITE und Unre­al Engi­ne) einen eige­nen Onlines­to­re für Com­pu­ter­spie­le an. Das dürf­te eine direk­te Atta­cke gegen Steam sein, ins­be­son­de­re des­we­gen, weil man den Spie­le­ent­wick­lern deut­lich bes­se­re Kon­di­tio­nen anbie­tet als die Kon­kur­renz: 88 % der Ein­nah­men sol­len an die Ent­wick­ler gehen und 12 % an die Shopbetreiber.

Dabei ist der Shop kei­nes­wegs nur auf Spie­le beschränkt, die mit­tels Unre­al ent­wi­ckelt wur­den, die Engi­ne ist völ­lig egal, und mög­li­cher­wei­se wird es in Zukunft sogar Games für Android und iOS auf der neu­en Platt­form geben. Aller­dings wer­den die übli­chen fünf Pro­zent Abga­ben die Epic Games übli­cher­wei­se für in Unre­al ent­wi­ckel­te Spie­le ein­for­dert auf der eige­nen Platt­form nicht fällig.

Der Onlines­to­re soll in Kür­ze mit einem aus­ge­wähl­ten Port­fo­lio eröff­net wer­den und ab nächs­tem Jahr darf dann qua­si jeder sei­ne Spie­le dort ein­stel­len und ver­kau­fen. Epic will kein DRM vor­schrei­ben, Ent­wick­ler dür­fen aber wel­ches benut­zen. Foren und Strea­ming­diens­te soll es nicht geben, aber man will Online­spie­le bei­spiels­wei­se mit Ser­ver­tech­no­lo­gie und Match­ma­king unterstützen.

Screen­shot Epic Store Copy­right Epic Games