Epic Games eröffnet neuen Computerspiele-Store

Ges­tern kün­dig­ten Epic Games (FORTNITE und Unre­al Engi­ne) einen eige­nen Onlines­to­re für Com­pu­ter­spie­le an. Das dürf­te eine direk­te Atta­cke gegen Steam sein, ins­be­son­de­re des­we­gen, weil man den Spie­le­ent­wick­lern deut­lich bes­se­re Kon­di­tio­nen anbie­tet als die Kon­kur­renz: 88 % der Ein­nah­men sol­len an die Ent­wick­ler gehen und 12 % an die Shop­be­trei­ber.

Dabei ist der Shop kei­nes­wegs nur auf Spie­le beschränkt, die mit­tels Unre­al ent­wi­ckelt wur­den, die Engi­ne ist völ­lig egal, und mög­li­cher­wei­se wird es in Zukunft sogar Games für Andro­id und iOS auf der neu­en Platt­form geben. Aller­dings wer­den die übli­chen fünf Pro­zent Abga­ben die Epic Games übli­cher­wei­se für in Unre­al ent­wi­ckel­te Spie­le ein­for­dert auf der eige­nen Platt­form nicht fäl­lig.

Der Onlines­to­re soll in Kür­ze mit einem aus­ge­wähl­ten Port­fo­lio eröff­net wer­den und ab nächs­tem Jahr darf dann qua­si jeder sei­ne Spie­le dort ein­stel­len und ver­kau­fen. Epic will kein DRM vor­schrei­ben, Ent­wick­ler dür­fen aber wel­ches benut­zen. Foren und Strea­ming­diens­te soll es nicht geben, aber man will Online­spie­le bei­spiels­wei­se mit Ser­ver­tech­no­lo­gie und Match­ma­king unter­stüt­zen.

Screen­shot Epic Store Copy­right Epic Games

Stefan Holzhauer

AutorIn: Stefan Holzhauer

Meist harm­lo­ser Nerd mit natür­li­cher Affi­ni­tät zu Pixeln, Bytes, Buch­sta­ben und Zahn­rä­dern. Kon­su­miert zuviel SF und Fan­ta­sy und schreibt seit 1999 online dar­über.

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