Spiel

AGE OF CONAN schwächelt

Das Mas­si­ve Mul­ti­play­er Online Spiel AGE OF CONAN aus dem Hau­se Fun­com war ange­tre­ten, um Bliz­zards Bran­chen­pri­mus WORLD OF WARCRAFT das Fürch­ten zu leh­ren. Die Ansät­ze waren auch inter­es­sant: Kei­ne Car­toon­gra­fik son­dern rea­lis­ti­sche Dar­stel­lun­gen, der Hin­ter­grund aus Robert E. Howard CONAN-Uni­ver­sum ent­lehnt, tech­ni­sche und spie­le­ri­sche Ver­bes­se­run­gen zu WOW wie zum Bei­spiel ela­bo­rier­tes Gil­den­ma­nage­ment und schließ­lich eine erwach­se­ne Ziel­grup­pe durch bru­ta­le Spiel­in­hal­te (und ent­spre­chen­de Alters­frei­ga­be).

Hät­te klap­pen kön­nen, doch offen­bar funk­tio­niert das gan­ze Kon­zept nicht und AoC ist kein mus­kel­be­pack­ter Bar­bar son­dern ein schwind­süch­ti­ger Pyg­mäe. Man kommt nicht auf Spie­ler­zah­len und von den weni­gen, die sich ange­mel­det haben, wan­dern vie­le frus­triert wie­der ab (zum Bei­spiel zurück zu WOW). Das führt inzwi­schen dazu, dass es zu vie­le Ser­ver gibt und die Betrei­ber des­we­gen wel­che davon abschal­ten wol­len. Die sich dar­auf befin­den­den Spie­ler wer­den auf ande­re migriert, wobei Gil­den gemein­schaft­lich wecheln kön­nen.

Für die Nicht­spie­ler: Zu weni­ge Teil­neh­mer auf einem Ser­ver füh­ren zu gäh­nen­der Lee­re in der Spiel­welt, was gera­de bei einem Online-Spiel nicht sinn­voll ist, ins­be­son­de­re dann, wenn es sich um koope­ra­ti­ve Inhal­te han­delt, die man nur zusam­men mit Mit­strei­tern bewäl­ti­gen kann (ein zen­tra­ler Punkt eines Mul­ti­play­er-Games). Dumm auch, wenn man sich im PvP (Play­er ver­sus Play­er) mit Ande­ren mes­sen möch­te, aber lei­der kei­ne Ande­ren da sind. Stell Dir vor es ist Krieg und kei­ner geht hin. :o)

Nach Aus­sa­gen eines eng­li­schen Spie­lers aus mei­ner WOW-Gil­de, der eben­falls »zurück gekom­men« ist, sind die Pro­ble­me viel­fäl­tig: Diver­se tech­ni­sche Schwie­rig­kei­ten, unlo­gi­sche Ques­ten und zum Teil frus­trie­ren­de Spiel­erleb­nis­se mit völ­lig unba­lan­cier­ten Geg­nern sind nur ein paar der Kri­tik­punk­te, die er nann­te.

Wor­an man wie­der sehen kann: Zu einem erfolg­rei­chen MMORPG gehört mehr als eine star­ke Lizenz. Man wird sehen, wie sich das inzwi­schen eben­falls ange­tre­te­ne WARHAMMER ONLINE schlägt.

Cover AGE OF CONAN Copy­right 2008 Eidos

SPORE: Streit um DRM eskaliert

Mög­lich ist das in der Form wohl nur im Land der unbe­grenz­ten Mög­lich­kei­ten, aber der Aus­gang dürf­te auch bei uns Akzen­te set­zen: Eine ame­ri­ka­ni­sche Spie­le­rin hat Elec­tro­nic Arts wegen des beim Evo­lu­ti­ons­spiel SPORE ver­wen­de­ten Kopier­schut­zes Secu­Rom (von der Fir­ma Sony) mit sei­nem restrik­ti­ven DRM auf sagen­haf­te fünf Mil­lio­nen Dol­lar ver­klagt. In der Begrün­dung heißt es unter ande­rem, sie sie bei der Instal­la­ti­on nicht hin­rei­chend dar­auf hin­ge­wie­sen wor­den, dass ein wei­te­res, uner­wünsch­tes, Pro­gramm – eben Secu­Rom – mit instal­liert wer­de. Außer­dem liest man in der Kla­ge­schrift, die­ses Soft­ware sei auch nicht wie­der vom Sys­tem zu ent­fer­nen.

Ent­fer­nen kann man es zwar, aber dafür muß man über eini­ge Kennt­nis­se über Com­pu­ter und Betriebs­sys­tem ver­fü­gen, der Otto­nor­mal­user dürf­te hier heil­los über­for­dert sein. Nicht umsonst bezeich­nen vie­le Kri­ti­ker Secu­Rom als »Root­kit« (was tech­nisch mög­li­cher­wei­se nicht ganz kor­rekt sein könn­te).

Im offi­zi­el­len SPO­RE-Forum droh­te ein Mode­ra­tor (Mit­ar­bei­ter von EA) einem Spie­ler, der sich wie­der­holt und mas­siv gegen das DRM aus­ge­spro­chen hat­te, sogar mit der Sper­rung des Kon­tos. Nicht des Foren­kon­tos, wohl­ge­merkt, des Spiel­kon­tos, so dass das Spiel nicht mehr funk­ti­ons­fä­hig gewe­sen wäre. Nach offen­bar mas­si­ven Pro­tes­ten nahm ein ande­rer Mode­ra­tor das zurück und ent­schul­dig­te sich für »das Miß­ver­ständ­nis«.

Für SPORE selbst gibt es – wie berich­tet – inzwi­schen einen Patch, der das DRM etwas lockert und diver­se Feh­ler behebt. Lei­der hilft mir das nichts. Ich hat­te zwar den däm­li­chen EA Down­load Mana­ger nach­in­stal­liert, der wei­gert sich aber, irgend­was zu tun und lädt mir somit auch den Patch nicht her­un­ter. Außer­dem hat mein Rech­ner seit der Instal­la­ti­on des Scheiß­dings DM Pro­ble­me beim Boo­ten. Das kann natür­lich nie­mals was mit dem Down­load-Mana­ger zu tun haben, wür­de mir EA garan­tiert schnell ver­si­chern, wenn ich mich an den Sup­port wen­de. Das muß ich aber nicht, ich habe die Zusatz­soft­ware (mit­samt SPORE) deinstal­liert und seit­dem klappts auch wie­der mit dem Com­pu­ter­start.

Nach wie vor gilt: Fin­ger weg von SPORE! Mas­siv feh­ler­be­haf­tet (Bana­nen­soft­ware – reift beim Kun­den) und unver­schäm­ter Kopier­schutz, der die ehr­li­chen Käu­fer bestraft.

Pro Ludo enthüllt Neuheiten zur Spiel 2008

Die Spie­le­schmie­de Pro Ludo ent­hüllt ihre drei Gesell­schafts­spiel-Neu­ig­kei­ten, die auf der Spiel 2008 dem Publi­kum vor­ge­stellt wer­den. Die Namen lau­ten: AGE OF EMPIRES III, TIME’S UP! und FORMULA D. Pro Ludo schreibt dazu:

AGE OF EMPIRES III – Das Zeit­al­ter der Ent­de­ckun­gen

Pro Ludo lässt die Her­zen der Stra­te­giefans höher schla­gen: Ab sofort ver­legt und ver­treibt die Kon­stan­zer Spie­le­schmie­de die deutsch­spra­chi­ge Brett­spiel-Ver­si­on des belieb­ten Com­pu­ter­spiels Age of Empires III. Zwei bis fünf Aben­teu­er­lus­ti­ge ent­de­cken im 15. Jahr­hun­dert als stol­ze Herr­scher der euro­päi­schen Kolo­ni­al­mäch­te die Neue Welt. Ihre Sied­ler errich­ten in den Kolo­nien gro­ße Bau­wer­ke, Mis­sio­na­re tref­fen auf die Urein­woh­ner Ame­ri­kas und Sol­da­ten ver­tei­di­gen den Besitz­an­spruch gegen­über der Kon­kur­renz. Die Spie­ler sen­den mit exo­ti­schen Waren bela­de­ne Han­dels­schif­fe über den gro­ßen Teich, ver­meh­ren so den Reich­tum ihrer Nati­on und sichern sich ihre Vor­macht­stel­lung in Euro­pa – oder auch nicht, denn natür­lich kann nur einer gewin­nen …
Das Stra­te­gie­spiel in acht Run­den bie­tet ver­schie­de­ne Wege, um den Sieg davon zu tra­gen. Es geht hier nicht aus­schließ­lich kämp­fe­risch zu – im Gegen­teil: der Krieg bie­tet sich weni­ger als Stra­te­gie an, son­dern eher als Werk­zeug. Für beson­ders erfah­re­ne Spie­ler hält Age of Empires III einen vari­ie­ren­den Spiel­auf­bau parat.

SPORE: EA rudert zurück – ein bißchen

Nach dem Erschei­nen von Will Wrights »Evo­lu­ti­ons­spiel« SPORE am Anfang die­ses Monats hagel­te es Pro­tes­te von Spie­lern: all­zu restrik­tiv ist das ver­wen­de­te Kopier­schutz­ver­fah­ren Secu­ROM und das damit ein­her­ge­hen­de Digi­tal Rights Manage­ment (DRM). Das Spiel darf bei­spiels­wei­se zwar auf drei Rech­nern instal­liert wer­den, für jede wei­te­re Instal­la­ti­on muß man sich jedoch an den kos­ten­pflich­ti­gen Sup­port von Elec­tro­nic Arts wen­den. Auch wenn man Tei­le des Rech­ners aus­tauscht kann die Akti­vie­rung ver­lo­ren gehen, was eben­falls einen Anruf erfor­der­lich macht. Wei­ter­hin ist abzu­se­hen, dass das Spiel zu einem teu­ren Bier­de­ckel wird, soll­te EA irgend­wann mal die Lizenz­ser­ver abschal­ten.

Nach zahl­lo­sen Pro­tes­ten und tau­sen­der nega­ti­ver Bewer­tun­gen auf ama​zon​.com gibt es jetzt ein State­ment von Elec­tro­nic Arts: Man will in naher Zukunft einen Patch ver­öf­fent­li­chen, mit dem sich eine Akti­vie­rung wie­der rück­gän­gig machen läßt (bei­spiels­wei­se bei einer Deinstal­la­ti­on). Inter­es­sant ist in die­sem Zusam­men­hang, dass EA ohne­hin behaup­te­te, bei einer Deinstal­la­ti­on wer­de das Pro­dukt auto­ma­tisch deak­ti­viert? Wei­ter­hin tat man kund, dass man bei einer Abschal­tung der Lizenz­ser­ver mit einem wei­te­ren Patch das DRM ent­fer­nen wür­de, die­se Abschal­tung aber ohne­hin »nie« gesche­hen wer­de. Geläch­ter.

Inter­es­sant auch die Tat­sa­che, dass im Hand­buch (auf Sei­te 62) davon die Rede ist, dass man für eine Instal­la­ti­on meh­re­re Benut­zer­kon­ten ein­rich­ten kön­ne, das geht aber nicht und ist laut Aus­sa­ge einer EA-Mit­ar­bei­te­rin sei das »nur ein Druck­feh­ler«. Das wird Fami­li­en freu­en, bei denen nun nicht jedes Mit­glied ein eige­nes Kon­to ein­rich­ten kann. Von der Rechts­la­ge in Deutsch­land zum The­ma »feh­ler­haf­tes Hand­buch« mal ganz abge­se­hen, denn so ein­fach ist das nicht zu wider­ru­fen.

Von den Aus­sa­gen vie­ler ent­täusch­ter und erbos­ter Spie­ler Secu­ROM sei ein Virus und Spy­wa­re distan­ziert man sich.

Eigent­lich hät­te ich zum Spiel gern einen Arti­kel auf unse­rer Mut­ter­sei­te geschrie­ben, aber lei­der ist es bei mir auf­grund eines schwe­ren Gra­fik­feh­lers unspiel­bar. Die übli­chen Feh­ler­be­he­bungs­me­tho­den (clean install des neu­es­ten Cata­lyst sowie DirectX 9.0 vom August 2008) brach­ten kei­ner­lei Ver­bes­se­rung, der Sup­port von EA igno­riert mei­ne Anfra­gen geflis­sent­lich. Gut, dass ich mir den ver­bugg­ten Mist nicht gekauft habe, son­dern mei­ne Hol­de. Bei der ist es zumin­dest spiel­bar, hat aber diver­se wei­te­re Feh­ler (ich habe aber nach den bis­he­ri­gen Erfah­run­gen mit EA nichts ande­res erwar­tet).

Im Moment kann ich nur sagen: Fin­ger weg!

Übri­gens hat EA durch den ver­wen­de­ten Kopier­schutz erst das erreicht, was sie ver­hin­dern woll­ten: Die Raub­ko­pie (die bereits vor dem offi­zi­el­len Start zu erhal­ten war) ist auf­grund der geschätz­ten Down­load­zah­len das mit Abstand erfolg­reichs­te ille­gal beschaff­te Spiel aller Zei­ten. Offen­bar ent­schie­den sich zahl­lo­se Spie­ler auf­grund des restrik­ti­ven DRM, auf die Raub­ko­pie zurück zu grei­fen. Tja, dumm gelau­fen, EA. Wenn es für den Benut­zer erheb­lich ein­fa­cher und beque­mer ist, eine Raub­ko­pie zu nut­zen, als das Ori­gi­nal und der ehr­li­che Kun­de bestraft wird… Kein Mit­leid!

Cover: Spo­re, Copy­right 2008 Elec­tro­nic Arts

Wowereit eröffnet »Virtuelles Berlin«

Über den Twi­ni­ty-Cli­ent kann man jetzt vir­tu­ell die Bun­des­haupt­stadt besu­chen. Am Frei­tag wur­de die Open-Beta-Pha­se der Ber­lin-Imple­men­tie­rung offi­zi­ell vom regie­ren­den Bür­ger­meis­ter Klaus Wowe­reit frei­ge­ge­ben. Der wuß­te aller­dings offen­bar auch nicht so recht, was er davon hal­ten soll, denn in sei­ner Rede zur Eröff­nung sag­te er unter ande­rem: »…wie kann man das mit einem prak­ti­schen Nut­zen ver­bin­den?«

Das Gan­ze sieht ein biß­chen nach SECOND LIFE aus und per­sön­lich fra­ge ich mich, was ich in so einem vir­tu­el­len Ber­lin eigent­lich soll, aber als Mar­ke­ting-Gag ist das wohl ganz nett. Lei­der sieht auch hier die gra­fi­sche Prä­sen­ta­ti­on gemes­sen an moder­nen MMORGs wie­der mal ziem­lich fos­sil aus.

Wer Inter­es­se hat und expe­ri­men­tier­freu­dig ist kann sich den ca. 120 MB gros­sen Twi­ni­ty-Cli­ent her­un­ter­la­den und die vir­tu­el­le Haupt­stadt mal aus­pro­bie­ren und erkun­den. Die offe­ne Test­pha­se dient aus­drück­lich auch dazu, die Inhal­te mit Hil­fe der frei­wil­li­gen Hel­fer zu opti­mie­ren.

Keine Jugendfreigabe für BOND-Spiel

Zum neu­es­ten Bond-Aben­teu­er QUANTUM OF SOLACE soll es natür­lich auch ein pas­sen­des Com­pu­ter­spiel geben, sol­che Lizenz­pro­duk­te erfreu­en sich ja immer wie­der gros­ser Beliebt­heit – zumin­dest bei den Her­stel­lern. Das Spiel zum Film ist in die­sem Fall ein Ego­shoo­ter und dem hat die USK die Jugend­frei­ga­be ver­wei­gert, offen­bar in vor­aus­ei­len­dem Gehor­sam gegen­über manch jau­len­den Poli­ti­kern.

Das wäre als Mel­dung jetzt noch kein Knül­ler. Sehr inter­es­sant wird das Gan­ze aller­dings dadurch, dass (erwach­se­ne) Test­spie­ler der Ansicht sind, die Hand­lung des Ego­shoo­ters sei nicht bru­ta­ler als bei­spiels­wei­se der Kino­film CASINO ROYALE und der hat­te eine Frei­ga­be ab 12 erhal­ten, eben­so wie der Strei­fen QUANTUM OF SOLACE selbst. Zwei­er­lei Maß? Gibt es ver­schie­de­ne Arten von Gewalt, abhän­gig vom Medi­um? Albern!

Wie soll man das anders inter­pre­tie­ren als: Die Spie­le­zen­sur und Bevor­mun­dung der Spie­ler in Deutsch­land schrei­tet fort?

Kino­pos­ter QUANTUM OF SOLACE Copy­right 2008 Colum­bia Pic­tures

»Ich wähle keine Spielekiller!«

…lau­tet der Titel einer Akti­on, die von der renom­mier­ten Com­pu­ter­spie­le­zeit­schrift PC GAMES ins Leben geru­fen wur­de. Auf der Web­sei­te des Maga­zins kann man sich einen Mus­ter­text her­un­ter­la­den, den man unter­schrie­ben an die Kan­di­da­ten der bye­ri­schen CSU schi­cken oder faxen kann.

Bigot­te CSU-Moral­apos­tel wie bei­spiels­wei­se Beck­stein oder der bay­ri­sche Innen­mi­nis­ter Joa­chim Herr­mann hat­ten vor kur­zem mit zum Teil har­schen Wor­ten eine wei­te­re Ver­schär­fung der Geset­ze zum »Schutz der Jugend vor Kil­ler­spie­len« gefor­dert, und das, obwohl wir bereits jetzt eins der schärfs­ten Jugend­schutz­ge­set­ze welt­weit haben und obwohl der kon­stru­ier­te Zusam­men­hang zwi­schen Spie­len und Gewalt­ta­ten auch von nam­haf­ten Sozio­lo­gen bezwei­felt wird.

Gegen­über der Tat­sa­che, dass die Grün­de für erhöh­te Gewalt­be­reit­schaft bei Jugend­li­chen ganz wo anders lie­gen, als bei Com­pu­ter­spie­len, sind vie­le Poli­ti­ker nach wie vor resis­tent – evo­lu­ti­ons­re­sis­tent möch­te man sagen (es ist natür­lich auch viel ein­fa­cher, schnell einen schwar­zen Peter aus­zu­ma­chen und gen Schei­ter­hau­fen zu schie­ben, statt sich mal über die tat­säch­li­chen Pro­ble­me in unse­rem Land Gedan­ken zu machen. Nur müß­te man dann lei­der jahr­zehn­te­lan­ge Ver­säum­nis­se und eine kata­stro­pha­le Sozi­al­po­li­tik zuge­ben). Aber was soll man auch von Per­so­nen hal­ten, die auf der einen Sei­te gegen » ‘Kil­ler­spie­le« wet­tern und auf der ande­ren Sei­te Schieß­stän­de ein­wei­hen?

Spie­lern, die im Frei­staat Bay­ern woh­nen, kann man nur nahe legen, von dem Mus­ter­brief Gebrauch zu machen. Und für ande­re Bun­des­län­der, in denen ja auch dem­nächst wie­der Wah­len anste­hen, kann man das Schrei­ben adap­tie­ren.

GameWorks und Asmodée tun sich zusammen

Die Gesell­schafts­spie­le der schwei­ze­ri­schen Fir­ma Game­Works, von denen es bei­spiels­wei­se JAMAICA in die Nomi­nie­rungs­lis­te zum »Spiel des Jah­res« 2008 geschafft hat, wer­den in Deutsch­land von Pro­Lu­do ver­trie­ben. Von Pro­Lu­do wur­de uns jetzt fol­gen­de Pres­se­mit­tei­lung wei­ter­ge­reicht:

Game­Works und Asmo­dée haben eine gemein­sa­me Ver­ein­ba­rung unter­zeich­net, dank der sich Game­Works voll auf den ver­le­ge­ri­schen Aspekt sei­ner Akti­vi­tä­ten kon­zen­trie­ren kann und zu einem rei­nen Spie­le-Ent­wick­ler­stu­dio wird. Asmo­dée wird dadurch zum exklu­si­ven Ver­triebs­part­ner aller Game­Works-Spie­le.

Der schwei­ze­ri­sche Ver­lag behält dabei sei­ne gesam­te ver­le­ge­ri­sche Frei­heit, wird sich aber zukünf­tig auf das kon­zen­trie­ren, was er am bes­ten kann:
Groß­ar­ti­ge Spie­le in bes­ter Qua­li­tät. Auf der ande­ren Sei­te wird Asmo­dée die Fer­ti­gung über­neh­men und so Game­Works die Mög­lich­keit geben, von sei­nem leis­tungs­star­ken Ver­triebs­netz zu pro­fi­tie­ren. Die­se gegen­sei­ti­ge Ver­ein­ba­rung wird bei­den Sei­ten von Nut­zen sein.

Sébas­tien Pauchon von Game­Works sagt: »Wir sind sehr zufrie­den mit die­ser Ver­ein­ba­rung. Dadurch kön­nen wir mehr Zeit und Ener­gie in die Wei­ter­ent­wick­lung unse­rer Pro­dukt­li­nie inves­tie­ren. Bis jetzt muss­ten Mal­colm Braff und ich alles machen, und wir haben sehr viel Zeit mit dem Ver­triebs­aspekt ver­lo­ren, weil wir dar­in kei­ne Erfah­rung haben. Dank die­ser Ver­ein­ba­rung kön­nen wir nun das Know-How von Asmo­dée in Fer­ti­gung und Ver­trieb für uns nut­zen und uns zu 100 Pro­zent dem Ent­wer­fen und Ver­le­gen neu­er Spie­le wid­men.«

Pierre Gau­bil von Asmo­dée stimmt dem zu: »Game­Works hat ein unglaub­li­ches krea­ti­ves Talent, das es wirk­lich ver­dient, bes­ser in Euro­pa und dem Rest der Welt ver­trie­ben zu wer­den. Bei Asmo­dée freu­en wir uns sehr über die­se Ver­ein­ba­rung. Solch erfolg­rei­che Spie­le wie Jamai­ca wer­den jetzt ein grö­ße­res Publi­kum fin­den, da wir es in 20 Län­dern ver­trei­ben wer­den.«

WRATH OF THE LICH KING cinematic Trailer

Es war ja zu erwar­ten, dass sich zur Games Con­ven­ti­on in Leip­zig (RIP) was tun wür­de: Es gibt einen neu­en Trai­ler zur zwei­ten Erwei­te­rung der mas­si­ven Zeit­sen­ke WORLD OF WARCRAFT.

Ich bin mal so dreist und bet­te ihn hier ein, mal sehen wie lan­ge er online bleibt… ;o)

Wer ihn in hoher Auf­lö­sung sehen möch­te besucht worl​dof​w​ar​craft​.com.

Eins muss man Bliz­zard ja neid­los zuge­ste­hen: Ren­dern kön­nen sie…

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Wen ruft ihr dann? GHOSTBUSTERS!

24 Jah­re nach dem ers­ten Kino­film (einer mei­ner liebs­ten) und 23 Jah­re nach dem damals bahn­bre­chen­den Com­pu­ter­spiel (heu­te wür­de es wohl kei­nen mehr hin­ter dem Ofen her­vor­lo­cken) bringt Acti­vi­si­on ein neu­es Video­spiel um die Geis­ter­jä­ger raus. Und die Ghost­bus­ters sind tat­säch­lich zurück, denn den Spiel­fi­gu­ren wer­den die Stim­men gelie­hen von kei­nen Gerin­ge­ren als den Hel­den der bei­den Fil­me: Dan Aykroyd (Ray Stantz), Harold Ramis (Egon Speng­ler), Bill Mur­ray (Peter Venk­man) und Ernie Hud­son (Win­s­ton Zedde­mo­re).

Die unkon­ven­tio­nel­len Geis­ter­jä­ger mit dem Hang zu Trüm­mern sind von der Stadt New York City ange­heu­ert wor­den und arbei­ten unter dem Stink­stie­fel Wal­ter Peck. Und wie­der dräut natür­lich eine Kata­stro­phe am Hori­zont. In dem Spiel nach einem Script von Aykroyd und Ramis ist der Spie­ler das jüngs­te Mit­glied der Trup­pe und jagt mit den ande­ren im ECTO‑1 los, um Geis­ter zu fan­gen.

Das Spiel kommt offen­bar in einem 3rd-per­son-view daher und soll sowohl län­ge­re wie auch kür­ze­re Mis­sio­nen beinhal­ten, mög­li­cher­wei­se begeg­nen wir auch Gozer und dem Marsh­mal­low-Man wie­der. Auf jeden­fall dabei sind Slimer und Ele­a­n­or Twit­ty (der Büche­rei-Geist) und es gibt jede Men­ge Mög­lich­kei­ten Kram kaputt zu machen.

Wei­te­re Details fin­den sich auf der offi­zi­el­len Web­sei­te, da gibts auch einen Trai­ler und – man ver­ge­be mir mei­ne Eupho­rie – der sieht rich­tig geil aus! Ein abso­lu­tes must have (für mich zumin­dest)! Wenn ichs habe gibt es natür­lich auch eine Rezen­si­on auf der Mut­ter­sei­te.

GHOSTBUSTERS – THE VIDEO GAME erscheint für PS3, XBOX 360, Wii, Nin­ten­do DS und PC.

Logo: Copy­right Colum­bia Pic­tures
Screen­shot: Copy­right Acti­vi­si­on

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