Spiel

KNIGHTS OF THE OLD REPUBLIC – Das MMO

Für die Unwis­sen­den: Ein MMO ist ein »Mas­si­ve Mul­ti­play­er Onlin­egame« – wie bei­spiels­wei­se WORLD OF WARCRAFT. KNIGHTS OF THE OLD REPUBLIC ist eine sehr erfolg­rei­che Spie­le­rei­he im STAR WARS Uni­ver­sum, in der der Spie­ler die Rol­le eines Jedi-Rit­ters der Alten Repu­blik über­neh­men kann. Gerüch­te über eine Umset­zung als MMO gab es schon lan­ge, doch jetzt wur­den die­se offi­zi­ell bestä­tigt. Elec­tro­nic Arts-Chef John Ric­ci­ti­el­lo sprach dar­über, dass EA und Bio­wa­re zwei bahn­bre­chen­de MMOs in der Ent­wick­lung haben. Das eine ist jedem klar: WARHAMMER, bei dem ande­ren ver­such­te er vage zu blei­ben, ant­wor­te­te aber auf die kon­kre­te Fra­ge, ob es sich um KOTOR han­delt (und man habe die Gerüch­te satt) mit einem »Ja«.

Das kann man schon als klei­ne Sen­sa­ti­on bewer­ten…

Cover: KOTOR Copy­right Bio­wa­re und Luca­sA­rts

RESIDENT EVIL: DEGENERATION

Der nächs­te Film um die Zom­bies und Hel­den aus der RESIDENT EVIL Rei­he wird ohne Mil­la Jovo­vic aus­kom­men müs­sen, denn es han­delt sich um einen rein com­pu­ter­ani­mier­ten Strei­fen im Stil von FINAL FANTASY. Zu RESIDENT EVIL: DEGENERATION – so der Titel – gibt es auch bereits eine Web­sei­te und einen Trai­ler.

Plot: Seit der Umbrel­la-Zwi­schen­fall in Rac­coon City mit­tels eines Rake­ten­an­griffs der Regie­rung – der die Stadt voll­stän­dig ver­nich­te­te – aus der Welt geschafft wur­de, sta­gnier­ten die welt­wei­ten Geschäf­te der Umbrel­la Cor­po­ra­ti­on, der Kurs fiel ins Bodenlose,die Fir­ma ist nahe­zu aus­ge­löscht.

Sie­ben Jah­re spä­ter: Ein Flug­ha­fen irgend­wo in den Ver­ei­nig­ten Staa­ten, es ist ein ganz nor­ma­ler Herbst­tag, als urplötz­lich ein Zom­bie Men­schen angreift und wäh­rend sich der Flug­ha­fen mit aggres­si­ven Unto­ten füllt, geht alles wie­der von vor­ne los…

Spiel des Jahres: Doppelte Auszeichnung für Reiner Knizia

Box KELTIS

Rai­ner Kni­zia ist in Spie­ler­krei­sen ein bekann­ter Name, denn zahl­lo­se deut­sche Gesell­schafts­spie­le stam­men von ihm. Bis­lang blieb sei­nen Erfin­dun­gen die begehr­te Aus­zeich­nung »Spiel des Jah­res« trotz meh­re­rer Nomi­nie­run­gen aller­dings ver­sagt (abge­se­hen von einem Son­der­preis 2001 für DER HERR DER RINGE). Doch in die­sem Jahr wur­de es dafür gleich ein Dop­pel­sieg: Kni­zia erhält bei­de zu ver­ge­ben­den Prei­se, näm­lich »Spiel des Jah­res« und »Kin­der­spiel des Jah­res« für KELTIS (Kos­mos) und WER WAR’S? (Ravens­bur­ger).

Von der Qua­li­tät der Gewin­ner­pro­duk­te kann man sich wie immer auf der Mes­se »Spiel 2008« im Okto­ber in Essen ein Bild machen, dort kann man Gewin­ner und Ver­lie­rer test­spie­len.

Bild: Box KELTIS, Copy­right 2008 Kos­mos

GAMES CONVENTION: Auf den Boden werfen und trommeln…

…ist wohl so ziem­lich das Ein­zi­ge, was in sei­nen Argu­men­ta­tio­nen gegen Köln noch fehlt, wenn man den Wor­ten des Leip­zi­ger Mes­se­chefs Wolf­gang Mar­zin so folgt.

Wir erin­nern uns: Euro­pas größ­te Mes­se für inter­ak­ti­ve Unter­hal­tung (vul­go: Com­pu­ter­spie­le), die GAMES CONVENTION in Leip­zig steht vor dem Aus, da sich die Bran­che auf­grund der man­geln­den Infra­struk­tur, feh­len­den Plat­zes und der Abge­le­gen­heit für Köln als Aus­tra­gungs­ort zukünf­ti­ger Ver­an­stal­tun­gen ent­schie­den hat­te. Dort soll ab 2009 all­jähr­lich die GAMES​.com als zen­tra­le Aus­stel­lung der Bran­che statt­fin­den.

Doch Mar­zin for­dert: »Die Games Con­ven­ti­on muss erhal­ten blei­ben, sonst machen wir uns auch im Aus­land lächer­lich.« Eigen­tüm­li­che Argu­men­ta­ti­on. Lächer­lich wür­de man sich als Stand­ort Deutsch­land eher dann machen, wenn man auf einem Mes­se­ort bestehen wür­de, des­sen Kapa­zi­tä­ten an sei­nen Gren­zen ange­kom­men sind. Besu­cher­zah­len – so gross wie mög­lich – sind nun­mal das Zau­ber­wort, denn Besu­cher sind poten­ti­el­le Kun­den. Außer­dem muß gesi­chert sein, dass Mes­se- und Fach­be­su­cher aus­rei­chend Unter­kunfts­ka­pa­zi­tät vor­fin­den, auch das war offen­bar in Leip­zig nicht mehr gege­ben.
Mar­zin wei­ter: Aus­län­di­sche Spie­le­her­stel­ler könn­ten nicht nach­voll­zie­hen, wenn die stets wach­sen­de Schau trotz Erfol­ges ein­ge­stellt wür­de. Das gefähr­de auch den Mes­se­stand­ort Deutsch­land. Ach ja? Sie­he oben…

Olaf Wol­ters, Geschäfts­füh­rer des Bun­des­ver­ban­des Inter­ak­ti­ve Unter­hal­tungs­soft­ware (BIU), hat als Reak­ti­on kla­re Wor­te: »Wir sto­ßen in Leip­zig an unse­re Wachs­tums­gren­zen. Die Ent­schei­dung ist gefal­len und nicht mehr umkehr­bar. Bei uns gibt es kei­nen wei­te­ren Raum für Gesprä­che.«

Blizzard kündigt DIABLO III an

Cover DIABLO II

Am Wochen­en­de fand in Paris Bliz­zards Haus­mes­se, die Enter­tain­ment World­wi­de Invi­ta­tio­nal, statt. Dort kün­dig­te der mit WOW welt­weit erfolg­rei­che Spie­le­her­stel­ler den drit­ten Teil des Action-(Online-) Spiels DIABLO an:

»Zwan­zig Jah­re sind seit den ver­häng­nis­vol­len Ereig­nis­sen in Dia­blo II ver­gan­gen. Mephis­to, Dia­blo und Baal wur­den besiegt, doch der Welt­stein, der Sank­tua­ri­os Ein­woh­ner einst vor den Mäch­ten der Hohen Him­mel und der Bren­nen­den Höl­len beschütz­te, wur­de ver­nich­tet und ein­mal mehr ist das Böse nach Tri­st­ram zurück­ge­kehrt …«

Spe­ku­la­tio­nen über den drit­ten Teil der über­aus erfolg­rei­chen Rei­he gab es bereits im Vor­feld und es wur­de auch bereits kor­rekt (wie sich jetzt her­aus­stell­te) DIABLO als Gegen­stand der für die Mes­se ange­kün­dig­ten »sen­sa­tio­nel­len Nach­richt« ver­mu­tet.
Wei­te­re Details bie­tet Bliz­zard auf einer spe­zi­ell ein­ge­rich­te­ten Ant­wort-Sei­te. Wobei Details hier bei vie­len Fra­gen bedeu­tet »kön­nen wir noch nicht sagen«, es steht bei­spiels­wei­se noch kein Release-Ter­min fest. Bekannt ist aller­dings bereits, dass eine neue 3D-Engi­ne genutzt wer­den soll und das Spiel für Win­dows und Mac OS X erschei­nen wird.

Bild: Cover DIABLO II, Copy­right Bliz­zard

Spielberg folgt »39 Hinweisen«

Steven Spielberg 1999

Star­re­gis­seur Ste­ven Spiel­bergs neu­es­tes Pro­jekt heißt »39 CLUES«. Dream­Works hat die Rech­te an der mul­ti­me­dia­len Aben­teu­er­se­rie erwor­ben, die Scho­la­s­tic im Herbst star­ten will.
»39 CLUES« ist im Ursprung als Serie von zehn Büchern für jugend­li­che Leser geplant, die über einen Zeit­raum von zwei Jah­ren erschei­nen sol­len. Neben den Roma­nen wird es Sam­mel­kar­ten geben, sowie eine Web­sei­te die als Por­tal dafür dient, am Ende der Ver­öf­fent­li­chung ein Geheim­nis zu lüf­ten, oder viel­leicht bes­ser: Eine Auf­ga­be zu lösen. Als Sieg­prä­mie win­ken 10000 Dol­lar.

Die Serie befasst sich mit der mäch­tigs­ten Fami­lie der Erde, den Cahills, die Napo­le­on und Hou­di­ni zu ihren Ver­wand­ten zäh­len. Auf­ga­be der Leser wird es sein, 39 Hin­wei­se zu sam­meln, die welt­weit und in der Mensch­heits­ge­schich­te ver­steckt sind, um her­aus­zu­fin­den, was die Quel­le der Macht der Cahills ist.

Das ers­te Buch THE MAZE OF BONES wur­de bereits vom Autoren Rick Rior­dan fer­tig­ge­stellt, der auch für den Sto­ry­bo­gen ver­ant­wort­lich zeich­net.

Liest sich als mul­ti­me­dia­les Rät­sel ganz inter­es­sant, es bleibt abzu­war­ten, ob der Schwer­punkt dabei liegt, die Leser zu unter­hal­ten, oder ihnen das Geld zwei Jah­re lang mög­lichst opti­mal aus der Tasche zu zie­hen.

Bild: Ste­ven Spiel­berg, aus der Wiki­pe­dia

Erick Wujcik 1951 – 2008

Am 7. Juni ver­starb im Alter von 57 Jah­ren der Rol­len­spiel-Desi­gner Erick Wujcik. Im Novem­ber 2007 wur­de bei Wujkic Krebs der Bauch­spei­chel­drü­se und der Leber dia­gnos­ti­ziert, die Ärz­te sag­ten ihm eine Lebens­er­war­tung von sechs bis acht Wochen vor­aus, auf­grund sei­nes Lebens­wil­lens wur­den dar­aus immer­hin sechs Mona­te.
Erick Wujcik wur­de bekannt durch sei­ne Mit­ar­beit an zahl­lo­sen Rol­len­spiel-Regel­wer­ken, wie Pal­la­di­um Books®, inklu­si­ve The Teenage Mutant Nin­ja Turt­les® RPG, meh­re­re TMNT® Quel­len­bü­cher, After the Bomb® RPG und Quel­len­bü­cher dafür, Nin­jas & Super­spies™, Mys­tic Chi­na™, Rifts® Chi­na One and Two, Revi­sed RECON®, Wol­fen Empire™ und vie­le ande­re. Er brach­te auch das ers­te »wür­fel­lo­se« Rol­len­spiel – Amber® – auf den Markt, eine Lizenz der Zelaz­ny- Roma­ne glei­chen Titels.

Wujcik grün­de­te das Detroit Gam­ing Cen­ter, war von 2004 bis 2008 Assis­tenz­pro­fes­sor für Game Design an der Hong Kong Poly­tech­nic Uni­ver­si­ty und arbei­te­te in den letz­ten Jah­ren für die Video­spie­le-Indus­trie, dar­un­ter Ubi­S­oft Chi­na und Total­ly Games.

KANE AND LYNCH – Verfilmung

Bruce Willis 2006

Bei KANE AND LYNCH – DEAD MEN han­delt es sich um ein Com­pu­ter­spiel, bei dem es wenig zim­per­lich zugeht.

In der Rol­le des Kane wur­de jetzt nie­mand ande­rer als Bruce Wil­lis besetzt, einen Dar­stel­ler für Lynch hat man nach Stu­dio­an­ga­ben bis­lang noch nicht gefun­den. Simon Cra­ne wird für den Film sein Regie­de­but geben, nach­dem er bis­her als Second Unit Direc­tor und Stunt Coör­di­na­tor bei Pro­duk­tio­nen wie HANCOCK, MR. & MS. SMITH oder TROY mit­ge­wirkt hat­te. Das Dreh­buch stammt von Kyle Ward und es pro­du­zie­ren Adri­an Aska­rieh und Dani­el Alter zusam­men mit Jason Blu­men­thal, Todd Black und Wil­lis Brot­hers Co.

Inhalt des Films: Söld­ner Kane tut sich gezwun­ge­ner­ma­ßen mit dem Seri­en­kil­ler Lynch zusam­men, um einen gestoh­le­nen Mikro­chip zu beschaf­fen.

Bild: Bruce Wil­lis, aus der Wiki­pe­dia

Ben Kingsley in PRINCE OF PERSIA

Ben Kingsley

Als Neu­zu­gän­ge unter den Dar­stel­lern der Com­pu­ter­spie­le-Ver­fil­mung PRINCE OF PERSIA – THE SANDS OF TIME wur­den jetzt Ben King­s­ley und Alfred Moli­na geoutet. Sie gesel­len sich damit in der Dis­ney-Pro­duk­ti­on zu Mimen wie Jake Gyl­len­haal und Gem­ma Arterton. Pro­du­ziert wird der Strei­fen von kei­nem Gerin­ge­ren als Jer­ry Bruck­hei­mer, Regie führt Mike Newell (HARRY POTTER AND THE GOBLET OF FIRE).

Das ursprüng­li­che PRINCE OF PERSIA – Com­pu­ter­spiel stammt aus dem Jah­re 1989 und erreg­te damals mit sei­nen neu­ar­ti­gen flüs­si­gen Ani­ma­tio­nen Auf­se­hen. Als 3D-Spie­le en vogue wur­den beleb­te man den Titel wie­der und schuf meh­re­re erfolg­rei­che Nach­fol­ger, dar­un­ter auch SANDS OF TIME.

Plot: Im Per­si­en des sechs­ten Jahr­hun­derts muss der jun­ge Prinz Dastan zusam­men mit Prin­zes­sin Tami­na die üblen Machen­schaf­ten eines adli­gen Bös­berts ver­hin­dern. Die­ser will mit­tels eines mäch­ti­gen, gött­li­chen Arte­fakts (eben den SANDS OF TIME) Herr­schaft über die Welt erlan­gen. Moli­na spielt Dastans Men­tor Sheik Amar; wen King­s­ley dar­stel­len soll, wur­de nicht bekannt gege­ben, aber man kann es sich fast den­ken…

Bild: Ben King­s­ley 2008, aus der Wiki­pe­dia

Nominierungen zum »Spiel des Jahres 2008«

Die Nomi­nie­run­gen für den Preis Spiel des Jah­res wur­den bekannt gege­ben, fünf Pro­duk­te und deren Autoren und Ver­la­ge dür­fen sich Hoff­nun­gen machen:

  • Stone Age von Micha­el Tum­mel­ho­fer (Hans im Glück)
  • Wie ver­hext von Andre­as Peli­kan (alea/​Ravensburger)
  • Blox von Wolf­gang Kra­mer, Jür­gen P.K. Gru­n­au, Hans Rag­gan (Ravens­bur­ger)
  • Kel­tis von Rei­ner Kni­zia (Kos­mos)
  • Sulei­ka von Domi­ni­que Erhard (Zoch)

Wie immer wei­test­ge­hend Main­stream, die eta­blier­ten Ver­la­ge blei­ben gern unter sich.

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