PERRY RHODAN und der Deutsche Phantastik-Preis 2017

Eigentlich hatte er es wohl nicht tun wollen, aber nun äußerst sich Klaus N. Frick, Chefredakteur bei der erfolgreichsten deutschen Science Fiction-Serie PERRY RHODAN, doch noch in einem Beitrag im Redaktionsblog zur Durchführung des Deutschen Phantastik-Preises im Jahr 2017.

Die nachvollziehbare Quintessenz ist: Da hat also irgendeine intransparente Jury nach geheimen Kriterien eine Liste von Publikationen und Werken ausgesucht und trotz des erheblichen Outputs aus Richtung PERRY RHODAN (108 neue Publikationen plus neue Auflagen alter Werke) hat nicht ein einziges Werk davon einen Weg in die Vorschlagsliste gefunden.

Da kann man sich tatsächlich nur ratlos am Kopf kratzen, denn auch wenn PERRY RHODAN letztlich nichts gewinnen muss, ist es absolut nicht nachzuvollziehen, warum das vermutlich umfangreichste und umtriebigste deutsche Franchise von einer sogenannten Fachjury nicht ein einziges Mal nominiert wurde. Zumal es sich ja um einen Publikumspreis handelt und näher am Publikum als das Team von PERRY RHODAN geht kaum noch.

Siehe auch: Moment mal, DPP und Vorschläge für einen Phantastik-Preis

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AutorIn: Stefan Holzhauer

Meist harmloser Nerd mit natürlicher Affinität zu Pixeln, Bytes, Buchstaben und Zahnrädern. Konsumiert zuviel SF und Fantasy und schreibt seit 1999 online darüber.

2 Kommentare for “PERRY RHODAN und der Deutsche Phantastik-Preis 2017”

sagt:

Ach Holzi, wann war die Vorauswahl beim DPP jemals transparent? Kannst Du Dich erinnern? Irgendwann erschien immer eine Liste zum Abstimmen, diea uch irgendwer ausgesucht hat hat. Da hat nur der Gunter Arentzen das Lied der Intransparenz gesungen.

Und Klaus überzieht ziemlich, denn aufgrund der Vorschlagsmöglichkeit können PR und PRneo beide noch in der Shortlist landen. Erst recht wenn Klaus nicht die beleidigte Leberwurst gibt, sondern Signale an die Fans gibt, dass man beide Serien vorschlagen soll. Des Weiteren finden sich zwei PR-Produkte auf der Liste. Ich hätte das Geschrei nicht hören mögen wenn PR auf der Serienliste gleich vierfach erschienen wäre.

Das ganze Gemecker ist doch doch wohl etwas unmotiviert, oder?

Stefan Holzhauer

sagt:

Die durchaus berechtigte Kritik am DPP als “Gemecker” diskreditieren zu wollen entlarvt sich selbst.

Ich habe mich dazu mehrfach ausführlich inhaltlich geäußert und sehe keinen Grund, das jetzt hier nochmal zu tun.

Wenn Dir Klaus’ Kommentar nicht passt, sags Klaus, ich habe ihn lediglich zitiert.

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