Netflix hat Interesse an TERRA NOVA

Nach dem Stopp der Dino-Serie mit wenig Dinos durch den als abset­zungs­freu­dig bekann­ten Sen­der Fox wur­de gemel­det, dass 20th Cen­tu­ry Fox Tele­vi­si­on einen Käu­fer für TERRA NOVA sucht. Der ist nun zwar nicht gefun­den, aber die Online-Video­thek Net­flix hat laut Dead­line Hol­ly­wood Inter­es­se bekun­det.

Das bedeu­tet erst ein­mal noch gar nichts, da sich die Ver­hand­lun­gen in einer sehr frü­hen Pha­se befin­den und selbst­ver­ständ­lich schei­tern kön­nen, ins­be­son­de­re, wenn die finan­zi­el­len For­de­run­gen der Pro­duk­ti­ons­fir­ma Fox Tele­vi­si­on zu hoch aus­fal­len soll­ten. Man muss natür­lich mit in Betracht zie­hen, dass Net­flix nicht die Lizenz­ge­büh­ren zah­len kann wie ein US-Sen­der und die Pro­duk­ti­ons­kos­ten der Serie dürf­ten trotz der Nut­zung von schwarz lackier­ten Nerf-Guns als Waf­fen nicht ganz preis­wert sein. :o)

Offen­bar waren aber zum einen die Ein­schalt­quo­ten dann wohl soch nicht so schlecht, ins­be­son­de­re, wenn man die auf­ge­zeich­ne­ten Sen­dun­gen hin­zu zähl­te, wei­ter­hin ver­kauft sich TERRA NOVA inter­na­tio­nal ganz gut.

Net­flix hat­te bereits ein­mal eine Serie vor dem Ende bewahrt, als es die im Jahr 2006 eben­falls von Fox abge­setz­te Come­dy ARRESTED DEVELOPMENT wei­ter­führ­te.

Creative Commons License

Pro­mo-Foto TERRA NOVA Copy­right 20th Cen­tu­ry Fox Tele­vi­si­on

Von der Unmöglichkeit, ein eBook zu kaufen

Ich hat­te hier mehr­fach über die Ver­fil­mung und TV-Serie zu Ste­phen Kings DARK TOWER berich­tet. Mir kam in dem Zusam­men­hang am Wochen­en­de der völ­lig abstru­se Plan, zumin­dest den ers­ten Roman mal zu gou­tie­ren, damit ich weiß, wovon ich da spre­che. Als stol­zer Besit­zer eines eRe­ader soll­te das auch eigent­lich kein Pro­blem dar­stel­len – so dach­te ich in mei­nem nicht mehr ganz so jugend­li­chen Leicht­sinn.

Pro­ble­ma­tisch waren dann aber gleich meh­re­re Fak­to­ren. Das Haupt­pro­blem ist, dass ich den Roman gern in eng­lisch lesen möch­te. Soll­te ja bei einem eBook jetzt nicht so die Schwie­rig­keit sein.

Falsch!

Bei deut­schen Anbie­tern kann man nicht nur kei­ne deut­schen, son­dern auch kei­ne eng­li­schen eBooks erwer­ben – oder zumin­dest nur eine ver­schwin­dend gerin­ge Aus­wahl. Naja, was soll’s, in Zei­ten der Glo­ba­li­sie­rung und inter­na­tio­na­lem Inter­net­han­del kann das doch kein Hin­der­nis sein, bestell ich halt in Kings Mut­ter­land USA, geschickt bekom­men muss ich ja nix. Doch auch die wol­len mein Geld nicht haben, wie ich her­aus­fin­den muss­te, kön­nen man­che eBooks aus Lizenz­grün­den nicht nach Deutsch­land ver­kauft wer­den. WTF? Ande­re Händ­ler las­sen zwar zu, dass ich mich unter einer fal­schen US-Adres­se anmel­de und via Pay­Pal bezah­le, haben aber dann das Buch nicht. Ama­zon ist sowie­so raus, da ich kei­nen Kind­le besit­ze und des­sen For­mat nicht möch­te.

Wenn man dann einen eLi­te­ra­tur-Höke­rer fin­det, der einem das Buch tat­säch­lich ver­ti­cken möch­te, stellt man fest, dass das eBook teu­rer ist, als die bei uns erwerb­ba­re eng­li­sche Papier­va­ri­an­te und selbst­ver­ständ­lich mit Ado­bes DRM ver­seucht wur­de…

Ergeb­nis einer Drei­vier­tel­stun­de Suchen und Recher­chie­ren: Meh.

Ich habe dann inter­es­se­hal­ber noch­mal nach­ge­se­hen, ob ich GUNSLINGER als ePub bei Tor­rent, Rapid­s­ha­re und Co. hät­te bekom­men kön­nen. Ergeb­nis: Der ers­te Tref­fer in Goog­le wäre erfolg­reich gewe­sen…

Lie­be Freun­de von den Ver­la­gen: ich möch­te euch mein Geld ja in den gie­ri­gen Rachen wer­fen. Drin­gend. Aber ihr lasst mich nicht…
Naja, was soll’s, es gibt mehr als genug lega­le und kos­ten­lo­se Alter­na­ti­ven zu eurem über­teu­er­ten eKram, wei­ter­hin hau­fen­wei­se Spe­cial Inte­rest-Mate­ri­al abseits des Main­streams. So wird das nichts mit den eBooks…

Creative Commons License

Bild: »NoBook statt eBook« von mir.