Spiel

NEED FOR SPEED UNDERCOVER

Hier noch­mal ein Trai­ler aus dem neu­en Action-Ren­ner von Elec­tro­nic Arts. Der Spie­ler gibt sich kei­ne rich­ti­ge Mühe, aber das liegt wohl dar­an, dass man die Cops mög­lichst lan­ge im Bild behal­ten möch­te. Auch hier erschließt sich aber sofort das Gefühl einer Ver­fol­gungs­jagd im Film bei­zu­woh­nen. Der Unter­schied: Man steu­ert das ver­folg­te Auto selbst. Ich ver­mu­te, dass das Kon­zept wie­der auf­ge­hen wird.

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TOMB RAIDER – UNDERWORLD

…so der Titel des neu­es­ten Aben­teu­ers der wehr­haf­ten »Archäo­lo­gin« Lara Croft, inzwi­schen ein Urge­stein des Action-Com­pu­ter­spiels. Nach dem bril­li­an­ten letz­ten Teil LEGEND tritt über­mor­gen UNDERWORLD an, um die Gunst des aben­teu­er­lus­ti­gen Spie­lers zu gewin­nen. Die vor­ab geeig­ten Bil­der sehen gross­ar­tig aus. Hier ein Trai­ler, der aller­dings nicht unbe­dingt das Game­play dar­stellt, aber nichts­des­to­trotz sehens­wert ist. Fest­zu­stel­len ist: Die neue Lara weist eine ver­blüf­fen­de Ähn­lich­keit mit Ange­li­na Jolie auf – ein Hin­weis auf wei­te­re Fil­me? Eine Hom­mage an die Schau­spie­le­rin? TOMB RAIDER – UNDERWORLD erscheint am 18. Novem­ber für PC, PS3, XBOX360 und Wii.

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Und hier noch ein paar Hin­ter­grund­in­for­ma­tio­nen und Sze­nen aus dem Spiel selbst. Sieht aus, als bekä­men wir in UNDERWORLD die bes­te Lara aller Zei­ten gebo­ten! Die Sze­ne­rien sind atem­be­rau­bend.

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Trailer: NEED FOR SPEED UNDERCOVER

Elec­tro­nic Arts’ NEED FOR SPEED-Com­pu­ter­spiel-Rei­he ent­führt den auto­be­geis­ter­ten Spie­ler seit Jah­ren in die ille­ga­le Stree­tra­cing-Sze­ne. Die im Spiel ent­ste­hen­den Sze­nen sehen aus und füh­len sich an, wie Ver­fol­gungs­jag­den aus Fil­men und TV-Seri­en. Mit der letz­ten Fas­sung NEED FOR SPEED PRO STREET hat man gründ­lich ins Klo gegrif­fen, denn hier ser­vier­te man der Fan­ge­mein­de auf ein­mal bie­de­re lega­le Ren­nen mit einem bies­ti­gen Scha­den­mo­dell, die sich von den eher Arca­de-las­ti­gen Vor­gän­gern immens unter­schie­den. Die Fan­ge­mein­de straf­te EA dafür ab. Im neu­es­ten Teil, NEED FOR SPEED UNDERCOVER darf man sich wie­der wil­de Ren­nen mit Geg­nern und den Cops lie­fern. Und genau das will man, rea­lis­ti­sche Renn­si­mu­la­tio­nen gibt es schon genug.

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Pro Ludo wird zu Asmodee und Asmodee hat neues Logo

Zwei Pres­se­mit­tei­lun­gen von Asmo­dee:

Pres­se­mel­dung 1:

Im Sep­tem­ber 2006 erwarb Asmo­dee Pro Ludo mit dem Ziel, sein euro­päi­sches Ver­triebs­netz aus­zu­bau­en.

Anfang 2008 hat Asmo­dee sei­ne Akti­vi­tät in die­se Rich­tung aus­ge­dehnt und die Fir­men Hodin in Bel­gi­en sowie Cro­mo­la in Spa­ni­en erwor­ben. Auch in Pro Ludo wur­de inves­tiert und zahl­rei­che Ände­run­gen vor­ge­nom­men: Eine neue Coun­try Mana­ge­rin, groß­zü­gi­ge­re Räum­lich­kei­ten, eige­ne Logis­tik und Lager­hal­le, zusätz­li­ches Ver­kaufs­per­so­nal und eine brei­te Palet­te exklu­siv ver­trie­be­ner Spie­le bes­ter Qua­li­tät.

Pro Ludo, 100-pro­zen­ti­ge Toch­ter von Asmo­dee, ändert nun auch ihren Namen zu Asmo­dee. Natür­lich erhal­ten wir so auch das neue Logo.

Pres­se­mit­tei­lung 2:

Asmo­dée ver­liert sei­nen Akzent und bekommt dafür ein erfri­schend neu­es Logo!

Wann wird es Zeit, sein Logo zu ändern? Wenn es nicht mehr den Cha­rak­ter des Unter­neh­mens wider­spie­gelt. So gesche­hen beim alten Asmo­dée-Logo. Die Dra­chen­schup­pen – ein Relikt der Ursprün­ge von Asmo­dée im Rol­len­spiel­be­reich – und die typisch fran­zö­si­schen Akzent­zei­chen ent­spra­chen nicht mehr dem, was aus dem Unter­neh­men inzwi­schen gewor­den ist:

Asmo­dee ist jetzt offen für alle Spie­le (vom leicht­fü­ßi­gen Par­ty­spiel bis hin zum kom­ple­xen Stra­te­gie­spiel; las­sen wir Lizen­zen, Sam­mel­kar­ten und Minia­tu­ren­spie­le ein­mal außen vor) und alle Alters­grup­pen. Asmo­dee ist viel näher an den Men­schen dank sei­ner zahl­rei­chen Mes­se­auf­trit­te.

Vor allen Din­gen kann Asmo­dee auf Grund sei­ner welt­wei­ten Nie­der­las­sun­gen (Bel­gi­en, Deutsch­land, Spa­ni­en, USA) jetzt wie ein inter­na­tio­nal füh­ren­des Unter­neh­men pla­nen und agie­ren. Des­we­gen dür­fen wir nicht mehr nur eine Spra­che spre­chen, son­dern vie­le – der typisch fran­zö­si­sche Akzent fällt weg und das uni­ver­sel­le »Asmo­dee« kann von jedem bes­ser gele­sen und aus­ge­spro­chen wer­den.

Hier ist unser neu­es, ver­bes­ser­tes Logo, mit 100 Pro­zent Spaß und Freu­de, offen für die gan­ze Welt – das ist Asmo­dee jetzt und all das möch­ten wir sie ent­de­cken las­sen.

FAR CRY 2 am 23. Oktober

FAR CRY 2 – der Nach­fol­ger eines der inno­va­tivs­ten Ego­shoo­ter der letz­ten Jah­re – soll am 23. Okto­ber 2008 erschei­nen. Das ist erst­mal eine sehr gute Nach­richt und jetzt kommt die schlech­te: FAR CRY 2 wird auf die­sel­be oder eine sehr ähn­li­che Kom­bi­nai­on aus DRM und Secu­ROM set­zen wie SPORE, das bedeu­tet, auch hier ist die Anzahl der Instal­la­tio­nen begrenzt und ohne Regis­trie­rung per Inter­net­zu­gang geht gar nichts, wer über einen sol­chen nicht ver­fügt oder einen Rech­ner expli­zit nicht ans Netz hän­gen möch­te, bleibt außen vor. Auch in die­sem Fall hat man das Spiel also qua­si nur vom Her­stel­ler gelea­sed und hängt bei Pro­ble­men von des­sen Kom­pe­tenz und Kulanz ab (denn mehr als drei Instal­la­tio­nen sind nicht mög­lich). Laut Dis­tri­bu­tor Ubi­s­oft soll aller­dings eine – auch maß­geb­li­che – Ände­rung der Hard­ware­kom­po­nen­ten des Rech­ners kei­ne neue Akti­vie­rung not­wen­dig machen. Wer’s glaubt… Auch hier das Pro­blem: Bei Abschal­ten der Lizenz­ser­ver hat man nur noch einen teu­ren Bier­de­ckel statt eines Spiels.

Im Prin­zip kann man auf­grund des DRM-Kopier­schutz­ge­spanns nur vom Kauf abra­ten; zumin­dest soll­te man ein paar Tage war­ten und ein­schlä­gi­ge Foren lesen, um auf even­tu­el­le Pro­ble­me vor­be­rei­tet zu sein.

Cover FAR CRY 2 Copy­right 2008 Ubi­s­oft

Erweiterungen für SPORE

Der Unmut um die DRM-Restrik­tio­nen bei MAXIS’ Evo-Spiel SPORE hat sich noch nicht gelegt, da kün­digt Elec­tro­nic Arts fürs Novem­ber 2008 und Früh­jahr 2009 zwei Erwei­te­run­gen an:

»Space Pha­se« soll die Welt­raum­pha­se abwechs­lungs­rei­cher gestal­ten: Die Spie­ler kön­nen ihre Krea­tu­ren auf Pla­ne­ten her­un­ter­bea­men, den Pla­ne­ten erfor­schen und dort Mis­sio­nen durch­füh­ren. Ein Mis­si­ons­edi­tor wird es den Spie­lern ermög­li­chen, eige­ne Auf­ga­ben zu ent­wer­fen und die­se ande­ren SPO­RE-Enthu­si­as­ten zur Ver­fü­gung zu stel­len.

Erwei­te­rung zwei trägt den Titel »Süß und Schreck­lich« (au weia…) und beinhal­tet zahl­lo­se wei­te­re Kör­per­tei­le. Zum einen sol­len die­se unter die Kate­go­rie »nied­lich« fal­len, mit den ande­ren Bau­stei­nen wird man eher mons­ter­haf­te Krea­tu­ren erstel­len kön­nen.

Prei­se nann­te EA noch nicht, aber es ist damit zu rech­nen, dass die­se sich im Bereich von SIMS-Erwei­te­run­gen bewe­gen wer­den (also für die Leis­tung zu teu­er).

Cover SPORE Copy­right 2008 Elec­tro­nic Arts

AGE OF CONAN schwächelt

Das Mas­si­ve Mul­ti­play­er Online Spiel AGE OF CONAN aus dem Hau­se Fun­com war ange­tre­ten, um Bliz­zards Bran­chen­pri­mus WORLD OF WARCRAFT das Fürch­ten zu leh­ren. Die Ansät­ze waren auch inter­es­sant: Kei­ne Car­toon­gra­fik son­dern rea­lis­ti­sche Dar­stel­lun­gen, der Hin­ter­grund aus Robert E. Howard CONAN-Uni­ver­sum ent­lehnt, tech­ni­sche und spie­le­ri­sche Ver­bes­se­run­gen zu WOW wie zum Bei­spiel ela­bo­rier­tes Gil­den­ma­nage­ment und schließ­lich eine erwach­se­ne Ziel­grup­pe durch bru­ta­le Spiel­in­hal­te (und ent­spre­chen­de Alters­frei­ga­be).

Hät­te klap­pen kön­nen, doch offen­bar funk­tio­niert das gan­ze Kon­zept nicht und AoC ist kein mus­kel­be­pack­ter Bar­bar son­dern ein schwind­süch­ti­ger Pyg­mäe. Man kommt nicht auf Spie­ler­zah­len und von den weni­gen, die sich ange­mel­det haben, wan­dern vie­le frus­triert wie­der ab (zum Bei­spiel zurück zu WOW). Das führt inzwi­schen dazu, dass es zu vie­le Ser­ver gibt und die Betrei­ber des­we­gen wel­che davon abschal­ten wol­len. Die sich dar­auf befin­den­den Spie­ler wer­den auf ande­re migriert, wobei Gil­den gemein­schaft­lich wecheln kön­nen.

Für die Nicht­spie­ler: Zu weni­ge Teil­neh­mer auf einem Ser­ver füh­ren zu gäh­nen­der Lee­re in der Spiel­welt, was gera­de bei einem Online-Spiel nicht sinn­voll ist, ins­be­son­de­re dann, wenn es sich um koope­ra­ti­ve Inhal­te han­delt, die man nur zusam­men mit Mit­strei­tern bewäl­ti­gen kann (ein zen­tra­ler Punkt eines Mul­ti­play­er-Games). Dumm auch, wenn man sich im PvP (Play­er ver­sus Play­er) mit Ande­ren mes­sen möch­te, aber lei­der kei­ne Ande­ren da sind. Stell Dir vor es ist Krieg und kei­ner geht hin. :o)

Nach Aus­sa­gen eines eng­li­schen Spie­lers aus mei­ner WOW-Gil­de, der eben­falls »zurück gekom­men« ist, sind die Pro­ble­me viel­fäl­tig: Diver­se tech­ni­sche Schwie­rig­kei­ten, unlo­gi­sche Ques­ten und zum Teil frus­trie­ren­de Spiel­erleb­nis­se mit völ­lig unba­lan­cier­ten Geg­nern sind nur ein paar der Kri­tik­punk­te, die er nann­te.

Wor­an man wie­der sehen kann: Zu einem erfolg­rei­chen MMORPG gehört mehr als eine star­ke Lizenz. Man wird sehen, wie sich das inzwi­schen eben­falls ange­tre­te­ne WARHAMMER ONLINE schlägt.

Cover AGE OF CONAN Copy­right 2008 Eidos

SPORE: Streit um DRM eskaliert

Mög­lich ist das in der Form wohl nur im Land der unbe­grenz­ten Mög­lich­kei­ten, aber der Aus­gang dürf­te auch bei uns Akzen­te set­zen: Eine ame­ri­ka­ni­sche Spie­le­rin hat Elec­tro­nic Arts wegen des beim Evo­lu­ti­ons­spiel SPORE ver­wen­de­ten Kopier­schut­zes Secu­Rom (von der Fir­ma Sony) mit sei­nem restrik­ti­ven DRM auf sagen­haf­te fünf Mil­lio­nen Dol­lar ver­klagt. In der Begrün­dung heißt es unter ande­rem, sie sie bei der Instal­la­ti­on nicht hin­rei­chend dar­auf hin­ge­wie­sen wor­den, dass ein wei­te­res, uner­wünsch­tes, Pro­gramm – eben Secu­Rom – mit instal­liert wer­de. Außer­dem liest man in der Kla­ge­schrift, die­ses Soft­ware sei auch nicht wie­der vom Sys­tem zu ent­fer­nen.

Ent­fer­nen kann man es zwar, aber dafür muß man über eini­ge Kennt­nis­se über Com­pu­ter und Betriebs­sys­tem ver­fü­gen, der Otto­nor­mal­user dürf­te hier heil­los über­for­dert sein. Nicht umsonst bezeich­nen vie­le Kri­ti­ker Secu­Rom als »Root­kit« (was tech­nisch mög­li­cher­wei­se nicht ganz kor­rekt sein könn­te).

Im offi­zi­el­len SPO­RE-Forum droh­te ein Mode­ra­tor (Mit­ar­bei­ter von EA) einem Spie­ler, der sich wie­der­holt und mas­siv gegen das DRM aus­ge­spro­chen hat­te, sogar mit der Sper­rung des Kon­tos. Nicht des Foren­kon­tos, wohl­ge­merkt, des Spiel­kon­tos, so dass das Spiel nicht mehr funk­ti­ons­fä­hig gewe­sen wäre. Nach offen­bar mas­si­ven Pro­tes­ten nahm ein ande­rer Mode­ra­tor das zurück und ent­schul­dig­te sich für »das Miß­ver­ständ­nis«.

Für SPORE selbst gibt es – wie berich­tet – inzwi­schen einen Patch, der das DRM etwas lockert und diver­se Feh­ler behebt. Lei­der hilft mir das nichts. Ich hat­te zwar den däm­li­chen EA Down­load Mana­ger nach­in­stal­liert, der wei­gert sich aber, irgend­was zu tun und lädt mir somit auch den Patch nicht her­un­ter. Außer­dem hat mein Rech­ner seit der Instal­la­ti­on des Scheiß­dings DM Pro­ble­me beim Boo­ten. Das kann natür­lich nie­mals was mit dem Down­load-Mana­ger zu tun haben, wür­de mir EA garan­tiert schnell ver­si­chern, wenn ich mich an den Sup­port wen­de. Das muß ich aber nicht, ich habe die Zusatz­soft­ware (mit­samt SPORE) deinstal­liert und seit­dem klappts auch wie­der mit dem Com­pu­ter­start.

Nach wie vor gilt: Fin­ger weg von SPORE! Mas­siv feh­ler­be­haf­tet (Bana­nen­soft­ware – reift beim Kun­den) und unver­schäm­ter Kopier­schutz, der die ehr­li­chen Käu­fer bestraft.

Pro Ludo enthüllt Neuheiten zur Spiel 2008

Die Spie­le­schmie­de Pro Ludo ent­hüllt ihre drei Gesell­schafts­spiel-Neu­ig­kei­ten, die auf der Spiel 2008 dem Publi­kum vor­ge­stellt wer­den. Die Namen lau­ten: AGE OF EMPIRES III, TIME’S UP! und FORMULA D. Pro Ludo schreibt dazu:

AGE OF EMPIRES III – Das Zeit­al­ter der Ent­de­ckun­gen

Pro Ludo lässt die Her­zen der Stra­te­giefans höher schla­gen: Ab sofort ver­legt und ver­treibt die Kon­stan­zer Spie­le­schmie­de die deutsch­spra­chi­ge Brett­spiel-Ver­si­on des belieb­ten Com­pu­ter­spiels Age of Empires III. Zwei bis fünf Aben­teu­er­lus­ti­ge ent­de­cken im 15. Jahr­hun­dert als stol­ze Herr­scher der euro­päi­schen Kolo­ni­al­mäch­te die Neue Welt. Ihre Sied­ler errich­ten in den Kolo­nien gro­ße Bau­wer­ke, Mis­sio­na­re tref­fen auf die Urein­woh­ner Ame­ri­kas und Sol­da­ten ver­tei­di­gen den Besitz­an­spruch gegen­über der Kon­kur­renz. Die Spie­ler sen­den mit exo­ti­schen Waren bela­de­ne Han­dels­schif­fe über den gro­ßen Teich, ver­meh­ren so den Reich­tum ihrer Nati­on und sichern sich ihre Vor­macht­stel­lung in Euro­pa – oder auch nicht, denn natür­lich kann nur einer gewin­nen …
Das Stra­te­gie­spiel in acht Run­den bie­tet ver­schie­de­ne Wege, um den Sieg davon zu tra­gen. Es geht hier nicht aus­schließ­lich kämp­fe­risch zu – im Gegen­teil: der Krieg bie­tet sich weni­ger als Stra­te­gie an, son­dern eher als Werk­zeug. Für beson­ders erfah­re­ne Spie­ler hält Age of Empires III einen vari­ie­ren­den Spiel­auf­bau parat.

SPORE: EA rudert zurück – ein bißchen

Nach dem Erschei­nen von Will Wrights »Evo­lu­ti­ons­spiel« SPORE am Anfang die­ses Monats hagel­te es Pro­tes­te von Spie­lern: all­zu restrik­tiv ist das ver­wen­de­te Kopier­schutz­ver­fah­ren Secu­ROM und das damit ein­her­ge­hen­de Digi­tal Rights Manage­ment (DRM). Das Spiel darf bei­spiels­wei­se zwar auf drei Rech­nern instal­liert wer­den, für jede wei­te­re Instal­la­ti­on muß man sich jedoch an den kos­ten­pflich­ti­gen Sup­port von Elec­tro­nic Arts wen­den. Auch wenn man Tei­le des Rech­ners aus­tauscht kann die Akti­vie­rung ver­lo­ren gehen, was eben­falls einen Anruf erfor­der­lich macht. Wei­ter­hin ist abzu­se­hen, dass das Spiel zu einem teu­ren Bier­de­ckel wird, soll­te EA irgend­wann mal die Lizenz­ser­ver abschal­ten.

Nach zahl­lo­sen Pro­tes­ten und tau­sen­der nega­ti­ver Bewer­tun­gen auf ama​zon​.com gibt es jetzt ein State­ment von Elec­tro­nic Arts: Man will in naher Zukunft einen Patch ver­öf­fent­li­chen, mit dem sich eine Akti­vie­rung wie­der rück­gän­gig machen läßt (bei­spiels­wei­se bei einer Deinstal­la­ti­on). Inter­es­sant ist in die­sem Zusam­men­hang, dass EA ohne­hin behaup­te­te, bei einer Deinstal­la­ti­on wer­de das Pro­dukt auto­ma­tisch deak­ti­viert? Wei­ter­hin tat man kund, dass man bei einer Abschal­tung der Lizenz­ser­ver mit einem wei­te­ren Patch das DRM ent­fer­nen wür­de, die­se Abschal­tung aber ohne­hin »nie« gesche­hen wer­de. Geläch­ter.

Inter­es­sant auch die Tat­sa­che, dass im Hand­buch (auf Sei­te 62) davon die Rede ist, dass man für eine Instal­la­ti­on meh­re­re Benut­zer­kon­ten ein­rich­ten kön­ne, das geht aber nicht und ist laut Aus­sa­ge einer EA-Mit­ar­bei­te­rin sei das »nur ein Druck­feh­ler«. Das wird Fami­li­en freu­en, bei denen nun nicht jedes Mit­glied ein eige­nes Kon­to ein­rich­ten kann. Von der Rechts­la­ge in Deutsch­land zum The­ma »feh­ler­haf­tes Hand­buch« mal ganz abge­se­hen, denn so ein­fach ist das nicht zu wider­ru­fen.

Von den Aus­sa­gen vie­ler ent­täusch­ter und erbos­ter Spie­ler Secu­ROM sei ein Virus und Spy­wa­re distan­ziert man sich.

Eigent­lich hät­te ich zum Spiel gern einen Arti­kel auf unse­rer Mut­ter­sei­te geschrie­ben, aber lei­der ist es bei mir auf­grund eines schwe­ren Gra­fik­feh­lers unspiel­bar. Die übli­chen Feh­ler­be­he­bungs­me­tho­den (clean install des neu­es­ten Cata­lyst sowie DirectX 9.0 vom August 2008) brach­ten kei­ner­lei Ver­bes­se­rung, der Sup­port von EA igno­riert mei­ne Anfra­gen geflis­sent­lich. Gut, dass ich mir den ver­bugg­ten Mist nicht gekauft habe, son­dern mei­ne Hol­de. Bei der ist es zumin­dest spiel­bar, hat aber diver­se wei­te­re Feh­ler (ich habe aber nach den bis­he­ri­gen Erfah­run­gen mit EA nichts ande­res erwar­tet).

Im Moment kann ich nur sagen: Fin­ger weg!

Übri­gens hat EA durch den ver­wen­de­ten Kopier­schutz erst das erreicht, was sie ver­hin­dern woll­ten: Die Raub­ko­pie (die bereits vor dem offi­zi­el­len Start zu erhal­ten war) ist auf­grund der geschätz­ten Down­load­zah­len das mit Abstand erfolg­reichs­te ille­gal beschaff­te Spiel aller Zei­ten. Offen­bar ent­schie­den sich zahl­lo­se Spie­ler auf­grund des restrik­ti­ven DRM, auf die Raub­ko­pie zurück zu grei­fen. Tja, dumm gelau­fen, EA. Wenn es für den Benut­zer erheb­lich ein­fa­cher und beque­mer ist, eine Raub­ko­pie zu nut­zen, als das Ori­gi­nal und der ehr­li­che Kun­de bestraft wird… Kein Mit­leid!

Cover: Spo­re, Copy­right 2008 Elec­tro­nic Arts

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