Freunde des gepflegten Bleifußes haben in aller Regel eine Menge Auswahl, denn jeder Publisher, der etwas auf sich hält, hat etliche Rennspiele im Angebot. Die Bandbreite ist dabei groß und reicht von der beinharten Formel 1-Simulation mit Schadensmodell und hohem Frustfaktor bis zum Arcade-Spaß-Raser a la NEED FOR SPEED mit seinen illegalen Straßenrennen. Da ist die Gefahr groß, dass man je nach Realismus-Wunsch des Spielers zum falschen Produkt greift.
Ich hatte eine ausführliche Rezension zu Codemasters Rallye-Schmuckstück COLIN MCRAE DIRT 2 verfasst und da es dieses brilliante Spiel inzwischen zum Budget-Preis gibt, möchte ich es dem weihnachtlichen Bretterer (nein, ich meine keine Skifahrer) an dieser Stelle nochmal ans Herz legen. Insbesondere durch die Tatsache, dass sich der Schwierigkeitsgrad in weitem Maße zwischen Funracer und Simulation einstellen lässt, ist er für viele Spielweisen geeignet, auch wenn Hardcore-Simulanten den Daumen runter nahmen. Hört nicht auf die!
Grafisch ist DIRT 2 eine wahre Augenweide und auch im einfachen Modus ist es noch anspruchvoll genug, damit es nicht schnell langweilig wird, ein übriges tun die unterschiedlichen Strecken und Spielmodi (inklusive des schrägen »Gate-Crasher«). Wer gern mal aufs Pedal tritt und auch mal in Kroatien einen Hummer zerdeppern möchte, der sollte sich überlegen, DIRT 2 auf seine Wunschliste zu setzen. Kostet nur knapp zehn Euronen, beispielsweise bei Amazon (zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Artikels exakt EUR 9,19).
Cover COLIN MCRAE DIRT 2 Copyright Codemasters












