GamesCom: PROJECT DAEDALUS – THE LONG JOURNEY HOME
[GamesÂCom] Ich war zu verÂschieÂdeÂnen PräÂsenÂtaÂtioÂnen des Publishers DaedaÂlic einÂgeÂlaÂden. BesonÂders interÂesÂsant war dabei in meiÂnen Augen das ĂśberÂraÂschungsÂproÂjekt, das tatÂsächÂlich auf der MesÂse erstÂmaÂlig der FachÂpresÂse vorÂgeÂstellt wurÂde: PROJECT DAEDALUS – THE LONG JOURNEY HOME.
Dabei hanÂdelt es sich um ein Spiel, in dem man mit einem RaumÂschiff bzw. desÂsen Crew eine proÂzeÂduÂral erzeugÂte MilchÂstrasÂse erforÂschen muss, um den Weg zurĂĽck zur Erde zu finÂden. Dabei reist man ĂĽber SprungÂtoÂre, samÂmelt ResourÂcen um das Schiff zu repaÂrieÂren, oder baut AliÂen-Tech in dieÂses ein. WichÂtig aber auch, dass man stänÂdig auf FremdÂweÂsen trifft, mit denen man mit einer Art uniÂverÂselÂler WortÂbroÂcken komÂmuÂniÂzieÂren kann. Dabei sind die VerÂhalÂtensÂweiÂse der AliÂens schwer vorÂherÂzuÂsaÂgen: Die einen sehen im AktiÂvieÂren der SchilÂde einen Akt der AgresÂsiÂon, andeÂre erkenÂnen das eher als notÂwenÂdiÂgen Schutz. Wird das Schiff beschäÂdigt, kann man auf PlaÂneÂten MateÂriaÂliÂen samÂmeln, um es zu repaÂrieÂren. Wird es zerÂstört, ist das Spiel zu Ende, man sollÂte sich also immer genau ĂĽberÂleÂgen, was man tut. An Bord ist eine virÂköpÂfiÂge Crew, die verÂschieÂdeÂne AufÂgaÂben erfĂĽllt, aber auch RatÂschläÂge geben kann, wenn es darÂan geht, AliÂen-ArteÂfakÂte oder DinÂge, die man von FremdÂrasÂsen erworÂben hat, einÂzuÂstuÂfen. Danach kann man dann entÂscheiÂden, was man mit den GegenÂstänÂden macht, beiÂspielsÂweiÂse zerÂleÂgen, um weiÂteÂre ResourÂcen zu erhalÂten, oder ins RaumÂschiff einÂbauÂen.
Wie der anwenÂsenÂde EntÂwickÂler von DaedaÂlic StuÂdio West erklärÂte, kann es beiÂspielsÂweiÂse auch vorÂkomÂmen, dass eine FremdÂrasÂse einem ein drinÂgend notÂwenÂdiÂges ErsatzÂteil fĂĽrs Schiff nur dann ĂĽberÂlässt, wenn man dafĂĽr ein MitÂglied seiÂner Crew dafĂĽr »abgibt«, es beiÂspielsÂweiÂse in die SklaÂveÂrei bei den AliÂens schickt. Schaft man es erfolgÂreich zur Erde zurĂĽck erhält man eine ZusamÂmenÂfasÂsung der gesamÂten MisÂsiÂon und kann nochÂmal Revue pasÂsieÂren lasÂsen, welÂche EntÂscheiÂdunÂgen wozu gefĂĽhrt haben (könnÂten).
GraÂfisch ist das GanÂze eher miniÂmaÂlisÂtisch gehalÂten (es hanÂdelÂte sich aber auch noch um eine sehr frĂĽÂhe VerÂsiÂon, ich hätÂte auch gern noch ein BeiÂspiel des Schiffs-GUIs gezeigt, aber das gab der DaedaÂlic-PresÂseÂserÂver leiÂder nicht her) und erinÂnert konÂzepÂtioÂnell und spieÂleÂrisch ein wenig an STAR CONTROL II, aber STAR TREK-FreunÂde werÂden ebenÂfalls gewisÂse ParÂalÂleÂlen entÂdeÂcken, auch wenn das UniÂverÂsum deutÂlich bodenÂstänÂdiÂger und hardÂcore-mäßiÂger ist, als das der SterÂnenÂflotÂte. Der EntÂwickÂler nannÂte zudem auch FARSCAPE als InspiÂraÂtiÂonsÂquelÂle.
FĂĽr mich eins der interÂesÂsanÂtesÂten neuÂen SpielÂkonÂzepÂte auf der GamesÂCom, insÂbeÂsonÂdeÂre, weil es vom GraÂfik-OverÂkill und Tech-GiganÂtoÂmaÂnisÂmus der sich immer wieÂderÂhoÂlenÂden SpieÂle-IteÂraÂtioÂnen der groÂĂźen Publisher (NEED FOR SPEED 540 oder FIFA 124) wohlÂtuÂend durch Design und Ansatz abhebt. PROJECT DAEDALUS hat im GegenÂsatz zu vieÂlen AAA-ProÂdukÂtioÂnen einÂfach eine MenÂge Charme. Ich werÂde das defiÂniÂtiv weiÂter im Auge behalÂten.
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