Bayerns Innenminister setzt Computerspiele mit Kinderpornos und Drogen gleich
Leider kein Aprilscherz:
»Killerspiele widersprechen dem Wertekonsens unserer auf einem friedlichen Miteinander beruhenden Gesellschaft und gehören geächtet. In ihren schädlichen Auswirkungen stehen sie auf einer Stufe mit Drogen und Kinderpornografie, deren Verbot zurecht niemand infrage stellt«, so eine Pressemitteilung vom heutigen Tage. Sie stammt vom Bayrischen Innenminister Joachim Herrmann (CSU).
Ich lasse diesen hirnlosen Stammtischpopulismus einfach mal unkommentiert, erlaube mir aber die Frage, wann hierzulande statt Büchern Computerspiele verbrannt werden…
Ich wähle keine Spielekiller.
Update: Das ist übrigens derselbe, der kurz nach Winnenden der Ansicht war, man dürfte Waffenbesitz jetzt daraufhin nicht »problematisieren«:
Bayerns Innenminster Herrmann warnt vor genereller Problematisierung von Waffenbesitz
Jazz, Rock’nRoll, Horrorfilme, Computerspiele… Wenn ich jetzt aufgrund der Absonderungen bigotter Politiker Amok laufe, muss dann die CSU verboten werden?



