Mark Verheiden ist der ausführende Produzent des Überraschungserfolges NEW BATTLESTAR GALACTICA. Jetzt hat er selbst bestätigt, dass er DCs Comicserie TEEN TITANS für die große Leinwand adaptieren wird. Der Stoff befand sich lange in einem Status, der in der Filmbranche »Development Hell« genannt wird: Projekte, die irgendwie nicht richtig auf die Schiene kommen wollen… Jetzt soll es – wohl im Zuge der Superheldenwelle – endlich los gehen.
Bereits am Tag nach dem offenen Brief von Alfred Gough und Miles Millar gab es ein kurzes Statement vom CW Network in dem die neuen Showrunner vorgestellt wurden. Wahrscheinlich lagen die Pläne bereits in der Schublade.
»Al Gough and Miles Millar have been great partners and instrumental in the development and success of ‘Smallville,’ « hieß es seitens CW. »While we are sad to see them go, we are very excited to announce that executive producers Darren Swimmer, Todd Slavkin, Kelly Souders and Brian Peterson will helm the show next season. They have been writing for the show for the past six seasons, and as producers for the last four years, they have played an integral role in the ongoing creative evolution of the series. As showrunners, they will continue to deliver the compelling storytelling that ‘Smallville’ fans have come to expect and love.«
Neben Willis spielen Ving Rhames, Rosamund Pike, Ned Vaughn und Radha Mitchell in Disneys THE SURROGATES; angeleitet werden sie von Jonathan Mostow, das Drehbuch schrieben Michael Ferris und John Brancato nach einem Comic von Robert Venditti und Brett Weldele. Todd Lieberman, Max Handelman und Elizabeth Bank produzieren, Start der Dreharbeiten ist am 28. April in Boston.
Plot: Die Geschichte spielt in einer Zukunft in der die Menschen ein völlig risikofreies Leben führen, denn an ihrer Stelle und durch ihren Willen agieren die sogenannten Surrogate, ewig junge, stets gut aussehende Roboter. Willis und Mitchell spielen Surrogat-Cops, die Morde an Robot-Doubles aufklären. Rhames ist eine charismatische Kultfigur, die gegen die Surrogate und die neue Weltordnung wettert.
Kinostart ist in den USA am 20. November 2009
Auch wenn die Idee an sich in der SF-Literatur natürlich bereits verwurstet wurde, ist das doch für einen Film trotz gewisser BLADE RUNNER-Reminiszenzen mal eine erfrischend neue Idee unter den Myriaden von Remakes.
Am dritten Mai ist Free Comic Book Day. Am Tag nach dem US-Start des Kinofilms zu IRON MAN verteilen tausende von Händlern in den USA (und angeblich auch anderswo) Millionen von Comics für umme. In diesem Jahr findet der Event zum siebten Mal in Folge statt.
Die Schwergewichte der Comic-Industrie – DC, Marvel, Dark Horse und Image – befinden sich ebenfalls unter den zahllosen Verlagen, die extra für diesen Zweck reichlich Sonderausgaben herausbringen – von Superhelden-Comics für alle Altersgruppen bis zu anspruchsvollen Graphic Novels wird die gesamte Bandbreite abgedeckt.
Da Vierfarbiges in Deutschland nach wie vor eine Art Nischendasein fristet, ist es fraglich, ob der Free Comic Day auch uns erreichen wird. Trotzdem findet der interessierte Leser Details auf FreeComicBookDay.com.
HYPERION ist der Titel eines preisgekrönten SF-Romans (und Fortsetzungen) von Dan Simmons. Graham King soll produzieren und Trevor Sands wurde bereits damit beauftragt, die ersten beiden Bücher zu adaptieren.Plot: HYPERION handelt von einem Weltraumkrieg, allerdings spielt der größte Teil der Handlung auf dem Planeten Hyperion. Dieser ist nicht nur für seine Elektrizität versprühenden Bäume bekannt, sondern auch für die Time Tombs, Artefakte, die sich durch die Zeit bewegen können, jedoch dummerweise von einem Monstrum namens Shrike bewacht werden.
HYPERION gewann 1990 den HUGO als bester Roman, Teil zwei – THE FALL OF HYPERION – wurde für den NEBULA nominiert.
Regisseur Shekhar Kapur (ELIZABETH: THE GOLDEN AGE) wurde von den Warner Brüdern angeheuert, um das Kinderbuch LARKLIGHT (sehenswerte Webseite, am Besten zu betrachten mit dem Æthernet Explorer :o) für die Kinoleinwand umzugestalten. Der Film nach dem Roman von Philip Reeve aus dem Jahr 2006 soll ein beachtliches Budget von 200 Millionen US-Dollar erhalten haben (wer das Buch kennt, der weiß, dass das auch nötig sein dürfte). Es produziert Di Novi Pictures, ausführende Produzentin ist Alison Greenspan.Rezensionen des Buches gibt es auf der Mutterseite zu lesen, und zwar von Norbert Aichele und von mir.
…ist garantiert nicht der Titel, aber er wäre denkbar. :o) Zwar hat J.K. Rowling zu verstehen gegeben, dass die Abenteuer von Harry, Ron und Hermione mit dem siebten Band abgeschlossen sind, aber offenbar möchte sich niemand die Lizenz zum Geld drucken so einfach abnehmen lassen. Aus diesem Grund verfiel man bei Bloomsbury auf die Idee, ein Buch mit Abenteuern um die Hauselfen, also die Butlergnome, die in den Potter-Romanen eher als Nebendarsteller auftreten, auf den Markt zu bringen. Ob Frau Rowling selbst den Roman verfassen wird ist noch unklar, da sie derzeit in andere Projekte eingebunden ist, sie hat aber bereits Zustimmung zu diesem Projekt signalisiert.
Und nochmal Potter: Wie ich erst jetzt feststelle, gibt es den beliebten Zauberlehrling nicht nur in zahllosen lebenden, sondern auch einer toten Sprache: Latein.
Bloomsbury brachte Ausgaben des ersten und zweiten Bandes in der Sprache der alten Römer heraus, damit können progressive Lateinlehrer ihre Schüler nun auch mit Potter quälen statt immer nur mit DE BELLO GALLICO. Die Titel der Ausgaben lauten HARRIUS POTTER ET PHILOSOPHI LAPIS und HARRIUS POTTER ET CAMERA SECRETORUM. Die weiteren Bücher sollen offenbar folgen.
PHILOSOPHI LAPIS startet mit den Worten „Dominus et Domina Dursley, qui vivebant in aedibus Gestationis Ligustrorum numero quattuor signatis…“, übersetzt wurden die Bücher von Peter Needham, der in Eton seit 30 Jahren alte Sprachen unterrichtet.Es gibt übrigens auch eine Ausgabe in Walisisch.
Cover HARRIUS POTTER ET CAMERA SECRETORUM, Copyright 2007 Bloomsbury
Wie immer gibt es natürlich auch zur zweiten NARNIA-Installation Devotionalien. Hier ein Blick auf das Computerspiel zum Film, wie immer bei Lizenzen natürlich mit Vorsicht zu genießen. Die Grafik schwankt schonmal zwischen prima und subterran.
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Heute ist sie im Lerato-Verlag erschienen, die von Alisha Bionda herausgegebene Anthologie DER HIMMELSPFEIFER, die »etwas andere SF-Geschichten« enthält. Ich zitiere:
Namhafte Autoren und vielversprechende Newcomer liefern in dieser Anthologie ein Potpourri der »etwas anderen« SF-Stories. Ob nun »Planet der Riesenfrösche« (Linda Budinger), »Heimkehr nach Algata« (Andreas Gruber) , »Wie Terrorismus entsteht« (Ronald W. Hahn), »Der traurige Dichter« (Frank W. Haubold), »Zum Abschuss freigegeben« (Helmuth W. Mommers), »Die Folie« (Christian Montillon) oder »Der perfekte Friede« (Uschi Zietsch) – alle wissen abwechslungsreich zu unterhalten.
Aber auch Dominik Irtenkauf, Mario Moritz, Niklas Peinecke, Margret Schwekendiek, Achim Stösser, Dirk Taeger, Fabian Vogt und Mikis Wesensbitter – sowie Jörg Isenberg mit der Titelstory »Der Himmelspfeifer«.
Die vorliegende Anthologie reiht sich nahtlos in die Phalanx der neuen deutschen SF, und beweist, dass sich diese nicht vor der ausländischen Konkurrenz zu verstecken braucht, sondern im Gegenteil durch die Herzschlag-Nähe am Puls des deutschen, ja europäischen Geschehens mit all ihren Eigenheiten und durch ihre Frische und Unkonventionalität eine bessere Identifikation und einen höheren Unterhaltungswert garantiert, als dies vielen ihrer angloamerikanischen Kollegen möglich ist.
Herman Urbanek (Space View)
Eine Leseprobe zu Linda Budingers Geschichte »Planet der Riesenfrösche« samt Zeichnung von Mario Moritz findet sich auf Alisha Biondas Webseite, ebenso wie weitere Details zur Anthologie.
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